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Gottes Häuser in Königsberg. Band 1: Kirchen, Kapellen und Synagogen bis 1945

2. Auflage

Titel: Gottes Häuser in Königsberg. Band 1: Kirchen, Kapellen und Synagogen bis 1945

Fachbuch , 2015 , 445 Seiten

Autor:in: Heinz D. Rainer Ney (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Königsberg – die einst stolze Stadt im Nordosten Deutschlands ist verschwunden aber sie soll nicht auch noch vergessen sein! Den vielen zerstörten bzw. entweihten Stätten eine Erinnerung an das vielstimmige Loben Gottes zu geben, auf die dort wirkenden Menschen hinzuweisen und die dortigen architektonischen Besonderheiten und Kunstschätze aufzuführen, ist Aufgabe dieses Buchprojektes. Tröstlich und ermutigend ist es, mit einem zweiten Teil ergänzen zu können, daß in den erneut genutzten bzw. neu errichteten Gotteshäusern wieder neue Orte entstanden sind, in denen das Lob Gottes weiterhin erschallt.

In der vorliegenden Dokumentation sind alle Gottes Häuser in Königsberg im Weichbild der 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts erfasst, also Kirchen, Kapellen, Synagogen, Versammlungsstätten und – im II. Band – eine Moschee (im Bau).
„Alle“ Bauten? – jedenfalls nach vorgefundener Quellenlage! Es bleiben Fragen offen und die geneigte Leserschaft ist gebeten, Ergänzungen, Anmerkungen und womöglich auch Korrekturen mitzuteilen. Gerne werden diese Hinweise in einer zweiten Auflage Berücksichtigung finden. Die Bauten sind - weitestgehend – nach Reihenfolge ihrer Gründung geordnet. Die reichlich verwendeten Quellen sind oftmals sinngemäß eingearbeitet worden und im Quellenverzeichnis aufgeführt. Durch schriftliche und mündliche Kontakte mit Zeitzeugen der Erlebnisgeneration sind viele Angaben erfasst und in der Dokumentation ergänzt worden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

01 Steindammer Kirche (1256)

02 Juditter Kirche (1288)

03 Dom (1333)

04 Kapelle Haffstrom (1349)

05 Löbenichter Pfarrkirche (1354)

06 Kirche „St. Elisabeth“ (1420)

07 Quednauer Kirche (1507)

08 Altroßgärter Kirche (1523)

09 Haberberger Kirche (1537)

10 Schloßkirche (1584)

11 Kath. Propsteikirche „St. Marien und aller Heiligen“

12 Neuroßgärter Kirche (1647)

13 Jüdische Gotteshäuser (1650)

14 Deutsche Reformierte Burgkirche (1701)

15 Tragheimer Kirche (1710)

16 Herzog-Albrecht-Gedächtniskirche (1913)

17 Französisch-reformierte Kirche (1736)

18 Mennoniten-Kirche (1768)

19 Sackheimer Kirche (1769)

20 Löbenicht’sche Hospitalkirche (1772)

21 Propsteikirche St. Johannes (1776)

22 Kirche Adlig Neuendorf (1820)

23 Altstädtische Kirche St. Nikolaus (1838)

24 Freie Evangelische Gemeinde (1846)

25 Kirche Seligenfeld (1852)

26 Kapelle der Irvingianer (1862)

27 Baptistenkapelle Tragheim (1870)

28 Baptistenkapelle Haberberg (1887)

29 Apostolisch-christliche Gemeinde (1890)

30 Alte Synagoge „Adass Jisroel“ (1893)

31 Heilsarmee (1895)

32 Blaukreuzvereine (1895)

33 Geistliche Einrichtungen (1895)

34 Neue Liberale Synagoge (1896 )

35 Neuapostolische Kirche (1897)

36 St. Georgshospital (1897)

37 Ponarther Kirche (1897)

38 Gnadauer Verband (1897)

39 Königin-Luise-Gedächtniskirche (1901)

40 BMK I-Immanuel-Kapelle (1902)

41 BMK II-Sackheim (1904)

42 BMK III-Kapelle Nasser Garten (1914)

43 St. Adalbert-Kirche (1904)

44 Kirche zur Heiligen Familie Oberhaberberg (1904)

45 Baptistische Kapelle Klapperwiese (1905)

46 Kaiser-Friedrich-Gedächtnis-Kirche, Kalthof (1907)

47 Baptistische Kapelle Sackheim (1909)

48 Lutherkirche (1910)

49 Baptistenkapelle Ponarth (1912)

50 Friedenskirche (1913)

51 Rosenauer Kirche (1914)

52 Immaculatakapelle (1923)

53 Waldkirche Metgethen (1925)

54 Ev. – Altluth. Christuskirche (1924)

55 Baptistische Kapelle Salzastrasse (1927)

56 Kirche in Tannenwalde (1929)

57 Baptistenkapelle Friedrichswalder Allee (1929)

58 Dreieinigkeitskapelle (1929)

59 Friedenskirche der Ev. Gemeinschaft, Gem. I (1930)

60 Ev. Gemeinschaft, Gemeinde II (1930)

61 Ev. Gemeinschaft, Gemeinde III (1930)

62 Zionskapelle (1896)

63 Kathol. St. Josephskapelle Ponarth (1931)

64 Elim-Gemeinde (1931)

65 Kreuzkirche (1933)

66 Christuskirche Ratshof (1937)

67 Christengemeinschaft

68 Griechisch-orthodoxe (russische) Kirche

69 Altkatholische Pfarrgemeinde

70 Gemeinschaft der Siebenten-Tag-Adventisten (1900)

71 Christliche Gemeinschaft „Bethlehem“

72 Weitere Gemeinden

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Buchprojektes ist es, an die zerstörten und entweihten sakralen Stätten im Königsberg der 1940er Jahre zu erinnern. Dabei werden architektonische Besonderheiten, Kunstschätze und die dort wirkenden Menschen dokumentiert, um das Wissen über diese verlorene Welt zu bewahren.

  • Erfassung der religiösen Vielfalt Königsbergs (Kirchen, Kapellen, Synagogen, Versammlungsstätten).
  • Dokumentation der architektonischen Geschichte und Kunstschätze der Gotteshäuser.
  • Aufarbeitung der Geschichte der Kirchengemeinden bis zum Jahr 1945.
  • Einbezug von Zeitzeugenberichten zur lebendigen Erinnerungskultur.
  • Bewahrung der Identität der einstigen deutschen Stadt im Nordosten.

Auszug aus dem Buch

1 Steindammer Kirche St. Nikolaus

Robert Albinus beschreibt den “Steindamm“ als eine Siedlung des Deutschen Ordens, aus der sich eine Vorstadt von Altstadt (Königsberg) entwickelte. Im Deutschordensstaat wurde die Gegend des Steindamms im Jahre 1256 als erste Lischke (Siedlung) am Pregel besiedelt. Über einen aufgeschütteten Damm war sie mit dem Königsberger Schloss verbunden.

Später führte der Damm über die Steindamm-sche Brücke und durch das Steindammer Tor in die Koggenstraße, nach Norden an der Altstädtischen Richtstätte, dem späteren Heumarkt, vorbei ins Samland. Die Grund-steinlegung am späteren Steindammer Kirchenplatz erfolgte 1256.

Die vor der Altstadt Königsbergs/Pr. liegende Steindammer Kirche, ursprünglich aus Holz errichtet, war Taufkirche für die bekehrten Prußen und zugleich älteste Gemeindekirche.

Zusammenfassung der Kapitel

01 Steindammer Kirche (1256): Die Steindammer Kirche gilt als die älteste Königsberger Kirche und wurde als Siedlung des Deutschen Ordens gegründet.

02 Juditter Kirche (1288): Diese Wallfahrtskirche im westlichen Vorort Juditten ist bekannt als das älteste Baudenkmal des Samlandes.

03 Dom (1333): Der Dom zu Königsberg war Sitz des Domkapitels und nach der Reformation Ort des ersten evangelischen Gottesdienstes in Preußen.

Schlüsselwörter

Königsberg, Sakralbauten, Kirchengeschichte, Preußen, 1945, Evangelisch, Katholisch, Synagogen, Baptisten, Geschichte, Architektur, Erinnerung, Kulturerbe, Religion, Gemeinde.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Werk?

Das Buch dokumentiert die Geschichte der Gotteshäuser in Königsberg bis 1945, darunter Kirchen, Kapellen und Synagogen.

Welche Rolle spielten die Gotteshäuser?

Sie waren Zentren des Glaubens, der Gemeinschaft und Schutzorte, die das soziale Leben der Stadt über Jahrhunderte prägten.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, das Wissen über die architektonischen und kulturellen Schätze dieser Gebäude zu bewahren, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.

Welche Quellen wurden für die Dokumentation genutzt?

Es wurden vielfältige historische Quellen, Literatur, Archivunterlagen und vor allem Zeitzeugenberichte herangezogen.

Wird auch die Zerstörung der Kirchen thematisiert?

Ja, das Schicksal der Gebäude während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit ist zentraler Bestandteil der Dokumentation.

Charakterisieren die Inhalte die religiöse Toleranz in Königsberg?

Die Arbeit beleuchtet die vielfältige religiöse Landschaft, von großen evangelischen Hauptkirchen bis hin zu den Versammlungsstätten bürgerlicher Minderheiten.

Welche Bedeutung hat die Steindammer Kirche als älteste Kirche?

Sie war Taufkirche für die bekehrten Prußen und bildete den Ausgangspunkt für die frühchristliche Besiedlung im Deutschordensstaat.

Was geschah mit den Glocken der Kirchen?

Viele Glocken wurden im Krieg beschlagnahmt, einige konnten jedoch gerettet werden, wie die Glocke der Steindammer Kirche, die heute im Dom zu Verden läutet.

Ende der Leseprobe aus 445 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gottes Häuser in Königsberg. Band 1: Kirchen, Kapellen und Synagogen bis 1945
Untertitel
2. Auflage
Autor
Heinz D. Rainer Ney (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
445
Katalognummer
V287039
ISBN (eBook)
9783656893400
ISBN (Buch)
9783656893417
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gotteshäuser Kirchen Synagogen Kapellen Gemeindehäuser Christentum Architektur Geschichte Königsberg Preußen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Heinz D. Rainer Ney (Autor:in), 2015, Gottes Häuser in Königsberg. Band 1: Kirchen, Kapellen und Synagogen bis 1945, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287039
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Leseprobe aus  445  Seiten
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