Die vorliegende Forschungsarbeit beschäftigt sich mit dem Forschungsprozess bei den wissenschaftlichen Arbeiten. Anliegen der Arbeit ist es, Phasen und Merkmale des Forschungsprozesses zu beleuchten. Methodisch ist die vorliegende Arbeit zur Ermittlung des Forschungsprozesses theoretisch angesiedelt. Die Arbeit soll ferner einen Beitrag zur Förderung vom wissenschaftlichen Schreiben bei den Studierenden leisten.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Prinzipien des Forschungsprozesses
Phasen empirischer Arbeiten
Weitere Modelle zum Forschungsprozess
Literatur
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, den wissenschaftlichen Forschungsprozess sowie dessen zentrale Phasen und Merkmale zu durchleuchten, um Studierende bei der Entwicklung ihrer wissenschaftlichen Schreibkompetenz zu unterstützen.
- Grundlagen des Forschungsprozesses und wissenschaftliche Vorgehensweisen
- Differenzierung zwischen deduktiven und induktiven Forschungsansätzen
- Strukturierung empirischer Arbeiten anhand etablierter Modelle wie dem IMRAD-Schema
- Vergleich verschiedener Phasenmodelle (z. B. nach Esselborn-Krumbiegel, Atteslander, Friedrichs)
Auszug aus dem Buch
Prinzipien des Forschungsprozesses
In einem weiteren Schritt wird auf die Prinzipien des Forschungsprozesses eingegangen. Laut Schürholz, Geogr. P. (2008)³ gilt jede empirische Untersuchung als ein Prozess. Dies ist als Forschungsprozess zu betrachten. Der Forschungsprozess hat laut Karmasin, Matthias/ Ribing, Rainer (2006, 26) in diesem Sinne folgende Prinzipien:
Bei Trimmel, M. (2009, 18 f.) finden sich die Überlegungen, dass der Endeckungszusammenhang sich auf den Anlass der Untersuchung bezieht. Der Begründungszusammenhang hingegen bezieht sich auf die Methodologie der Untersuchung. Der Verwertungszusammenhang bezieht sich weiterhin auf die Effektivität der Ergebnisse und die Anwendbarkeit der Forschung.
Rüdiger, Jacob verweist darauf, dass der Entdeckungszusammenhang als Planungsphase bei der Forschung zu betrachten ist. Dazu gilt der Begründungszusammenhang als Forschungsphase. Der Verwertungszusammenhang gilt weiterhin als Präsentationsphase.
Im Folgenden werden diese Phasen tabellarisch dargestellt. Dazu werden Forschungsablauf, Entscheidungen in dieser Phase und Forschungsorganisation aufgezeigt.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Dieses Kapitel führt in die wissenschaftliche Vorgehensweise ein, differenziert zwischen deduktiven und induktiven Ansätzen und stellt die Relevanz des Forschungsprozesses dar.
Prinzipien des Forschungsprozesses: Hier werden die drei Kernphasen – Entdeckungs-, Begründungs- und Verwertungszusammenhang – erläutert und ihre Bedeutung für die Planung, Durchführung und Präsentation von Forschung aufgezeigt.
Phasen empirischer Arbeiten: Dieser Abschnitt vergleicht verschiedene Prozessmodelle und Schemata, darunter das IMRAD-Modell und strukturierte Phasenmodelle zur wissenschaftlichen Textproduktion.
Weitere Modelle zum Forschungsprozess: Das Kapitel stellt ergänzende Kreislaufmodelle vor, die den Forschungsprozess als vernetzte Kette von der Fragestellung bis zum Ausblick darstellen.
Literatur: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten Quellen und die zugrunde liegende wissenschaftliche Fachliteratur auf.
Schlüsselwörter
Forschungsprozess, wissenschaftliches Arbeiten, empirische Forschung, Forschungsfrage, Hypothese, IMRAD-Schema, Entdeckungszusammenhang, Begründungszusammenhang, Verwertungszusammenhang, Forschungskreislauf, Datenerhebung, Datenanalyse, Wissenschaftskompetenz, Methodologie, Literaturstudium.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Strukturierung des Forschungsprozesses bei wissenschaftlichen Arbeiten und beleuchtet die notwendigen Phasen, um eine empirische Untersuchung systematisch durchzuführen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Forschungsprinzipien, die methodische Einordnung von Untersuchungsschritten sowie die Darstellung von Modellen zur wissenschaftlichen Textproduktion.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist es, Klarheit über den Ablauf wissenschaftlicher Forschung zu schaffen und Studierende dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten im wissenschaftlichen Schreiben zu verbessern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit ist theoretisch angesiedelt und stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Modelle und Schemata aus den Sozialwissenschaften und der Methodik des wissenschaftlichen Arbeitens.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Prinzipien des Forschungsprozesses, verschiedene empirische Phasenmodelle und spezifische Kreislaufmodelle, die den Weg von der Fragestellung bis zur Veröffentlichung beschreiben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Forschungsprozess, Empirie, IMRAD-Schema, wissenschaftliches Schreiben und Forschungskreislauf geprägt.
Was unterscheidet den Entdeckungs- vom Begründungszusammenhang?
Der Entdeckungszusammenhang fokussiert sich auf die Planungsphase und die Relevanz des Problems, während der Begründungszusammenhang die methodische Durchführung und die theoretische Fundierung beinhaltet.
Warum wird das IMRAD-Schema als wichtig hervorgehoben?
Das IMRAD-Schema (Introduction, Methods, Results, Discussion) dient als strukturierte Gliederungshilfe, die sicherstellt, dass alle wesentlichen Bestandteile einer empirischen Arbeit logisch aufeinander aufbauen.
Welchen Zweck erfüllt der "Forschungskreislauf" nach Kruse?
Der Forschungskreislauf verdeutlicht, dass wissenschaftliches Arbeiten keine lineare Abfolge ist, sondern ein zusammenhängender Prozess, bei dem die Ergebnisse wiederum als Ausgangspunkt für neue Fragestellungen dienen.
Wie variieren die Modelle laut dem Autor?
Die Modelle weisen trotz fachspezifischer Unterschiede große Gemeinsamkeiten auf, wobei die meisten mit der Problemstellung beginnen und mit der Darstellung der Ergebnisse enden.
- Arbeit zitieren
- Mohamed Chaabani (Autor:in), 2015, Forschungsprozess bei den wissenschaftlichen Arbeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287052