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Single-Netzwerke. Zugänglichkeit und Nutzen von Freizeitaktivitäten und sozialen Beziehungen

Title: Single-Netzwerke. Zugänglichkeit und Nutzen von Freizeitaktivitäten und sozialen Beziehungen

Diploma Thesis , 2014 , 191 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Diplom Soziologe Sebastian Werfel (Author)

Sociology - Knowledge and Information
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Das Interesse an dem Thema der Singles ist einerseits auf die Pluralisierung der vorhandenen Lebensformen zurückzuführen und andererseits auf die Tatsache, dass sich mit dem Begriff „Single“ die unterschiedlichsten Bezüge und Zuschreibungen fassen lassen, welche mit einem als individuellen Lebensentwurf anzusehenden Modell in Einklang zu bringen sind. Es ergibt sich unter anderem auch die Frage hinsichtlich des aktuellen Bedeutungsgehaltes, der gesellschaftlich einer als klassisch verstandenen Partnerschaft zugeschrieben wird, des Weiteren ob es sich für die Mitglieder, die sich in einer bestimmten Lebensphase befinden, überhaupt eine Partnerschaft aufzubauen lohnt, beziehungsweise auch, ob es nicht als zu großes Risiko verstanden werden kann, sich einer Person vollkommen hinzugeben, wenn sich der Einzelne nie sicher sein kann, ob eine feste Beziehung von Dauer ist. Es scheint sich in der gegenwärtigen Gesellschaft ein Prozess heraus zu kristallisieren, dass gerade auch deshalb der Single als solcher immer mehr Aufmerksamkeit erfährt. Im institutionalisierten Sinne lässt sich dies auch an dem Veranstaltungszuwachs und an den explizit für Singles in das Leben gerufene Events verdeutlichen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Der Single

1.1 Historische Einordnung des Single-Begriffes

1.2 Auf der Suche nach einer passenden Single-Definition

1.3 Single-Typisierungen

1.4 Das Phänomen der Partnerlosigkeit

1.4.1 Stigmatisierungen des Begriffes Single in Verbindung mit Partnerlosigkeit

1.4.2 Die Angst sich binden zu wollen

1.4.3 Betonung von Freiwilligkeit und Selbstverwirklichung

1.5 Das Single-Dasein als Lebensform und Lebensphase

2 Soziale Beziehungen und Freizeitaktivitäten als Anker des Seins

2.1 Bedeutungsgehalt der Freizeit

2.1.1 Stellenwert der Freizeit – allgemein und für den Single

2.1.2 Erleben und Stellenwert des Wochenendes

2.2 Bedeutungsgehalt von sozialen Beziehungen

3 Soziale Netzwerke aus der Sicht von Singles

3.1 Das emotionale Netzwerk

3.2 Das egozentrierte Netzwerk

4 Methodik

4.1 Forschungsdesign

4.1.1 Grundlegendes

4.1.2 Wahl des Interviewverfahrens

4.2 Sampling

4.3 Einhaltung von Gütekriterien

4.4 Wahl eines passenden Auswertungsverfahrens

5 Durchführung der Interviews und Vorstellung der Interviewten

6 Empirische Ergebnisse

6.1 Single Wahrnehmung

6.2 Netzwerke

6.3 Leistungen sozialer Beziehungen

6.4 Selbstverwirklichung

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das soziale Leben von Singles in der Lebensphase des Studiums. Ziel ist es zu ergründen, ob diese Personen ein Bedürfnis nach Nähe kompensatorisch über ihre sozialen Beziehungen stillen und wie sie ihr Single-Dasein unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Erwartungen gestalten.

  • Bedeutung von Freizeit und sozialen Netzwerken für Singles
  • Einfluss der Dauer der Partnerlosigkeit auf die Lebenswahrnehmung
  • Kompensation von Nähe durch Familie, Freunde und Bekannte
  • Herausforderungen der Selbstverwirklichung während des Studiums
  • Stigmatisierung und Selbsterleben von Singles

Auszug aus dem Buch

1.4.1 Stigmatisierungen des Begriffes Single in Verbindung mit Partnerlosigkeit

An dieser Stelle muss man sich zwangsläufig mit dem Punkt auseinandersetzen, was eine jeweilige Gesellschaft zusammenhält, wie ihre Normen- und Wertvorstellungen im Detail aussehen, um sich erst einmal im Klaren darüber werden zu können, wie bestimmte Stigmata den Singles gegenüber aussehen könnten, oder diese auch entwickelt werden. Da sich durch die Pluralisierung, die Gesellschaft permanent verändert und sich weiterentwickelt, findet der Single als Solcher auch mehr Platz für Zuspruch und Akzeptanz in einem auf Normen basierenden System. Je nach Lebensphase wird hierbei das Single-Dasein, ob nun freiwillig oder unfreiwillig, von den Singles unterschiedlich erfahren, als auch von den Ihnen umgebenden gesellschaftlichen Mitgliedern positiv- oder auch negativ konnotiert. Bezüglich des Familienalters bestätigte sich auf empirische Art und Weise, die von Bachmann vorangegangene Vermutung, dass es in unserer Gesellschaft weiterhin einen normabweichenden Charakter inne hat, wenn Singles sich im Familienalter nicht fest binden, geschweigedenn eine Ehe eingehen, was wiederum zu negativen Stereotypisierungen führt.

„Über zwei Drittel aller Befragten berichteten, daß sie sich in ihrer Eigenschaft als Singles `oft und wiederholt` mit negativen Stereotypisierungen aus ihrer Umwelt konfrontiert fühlten“

Dem Single werden Merkmale zugeschrieben wie allein und partnerlos zu sein, als auch auf soziale Beziehungen zu verzichten, was wiederum zur Erstellung von sozialen Identitäten durch die soziale Umwelt führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der Single: Historische Einordnung und theoretische Definition des Single-Begriffs sowie Einteilung in verschiedene Typologien.

2 Soziale Beziehungen und Freizeitaktivitäten als Anker des Seins: Analyse der Bedeutung von Freizeitgestaltung und sozialen Beziehungen als zentraler Lebensanker.

3 Soziale Netzwerke aus der Sicht von Singles: Betrachtung der Bedeutung emotionaler Netzwerke und egozentrierter Strukturen für Singles.

4 Methodik: Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns, des Samplings, der Gütekriterien und des Auswertungsverfahrens.

5 Durchführung der Interviews und Vorstellung der Interviewten: Darstellung der Interview-Subcodes und Vorstellung der ausgewählten Fallbeispiele.

6 Empirische Ergebnisse: Präsentation und Analyse der Forschungsergebnisse bezüglich Wahrnehmung, Netzwerken, Leistungen sozialer Beziehungen und Selbstverwirklichung.

7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Single, Partnerlosigkeit, soziale Netzwerke, Freizeitgestaltung, Studium, Selbstverwirklichung, Lebensphase, soziale Beziehungen, qualitative Forschung, Bindungsangst, Stigmatisierung, Lebensform, emotionale Unterstützung, Egozentriertes Netzwerk, Individualisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Lebenswelt von Singles in der Phase des Studiums und untersucht, wie diese ihre sozialen Beziehungen und Freizeitaktivitäten gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das soziale Netzwerk (Familie, Freunde, Bekannte), die Freizeitgestaltung, die Definition des Single-Daseins sowie die Frage der Kompensation von Nähe.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel besteht in der Beantwortung der Frage: „Kompensieren Singles in der Phase des Studiums ein Bedürfnis nach Nähe über ihre sozialen Beziehungen?“

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, basierend auf narrativen Interviews, die mittels objektiver Hermeneutik ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, die Durchführung der Interviews und die detaillierte Präsentation der empirischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Single, soziale Netzwerke, Partnerlosigkeit, Lebensphase Studium und Selbstverwirklichung.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei Singles?

Die Untersuchung ergab, dass die Wahrnehmung als Single nicht primär geschlechtsspezifisch ist, sondern stark von der Dauer der Partnerlosigkeit und individuellen Lebensentwürfen abhängt.

Wie gehen studentische Singles mit dem Wunsch nach Nähe um?

Der Wunsch nach Nähe wird primär durch emotionale Unterstützung innerhalb der vorhandenen Netzwerke aus Freunden und Familie gestillt, ohne dass ein fester Partner zwangsläufig als einzige Quelle für Stabilität dient.

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Details

Title
Single-Netzwerke. Zugänglichkeit und Nutzen von Freizeitaktivitäten und sozialen Beziehungen
College
Technical University of Darmstadt
Grade
2,7
Author
Diplom Soziologe Sebastian Werfel (Author)
Publication Year
2014
Pages
191
Catalog Number
V287149
ISBN (eBook)
9783656877011
ISBN (Book)
9783656877028
Language
German
Tags
Single Wahrnehmung Neztwerk Freizeit Bedürfnis sozial Selbstverwirklichung Freiwilligkeit Partner
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Soziologe Sebastian Werfel (Author), 2014, Single-Netzwerke. Zugänglichkeit und Nutzen von Freizeitaktivitäten und sozialen Beziehungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287149
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