Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - General

Sucht nach Schmerzmitteltherapie mit Opioden

Title: Sucht nach Schmerzmitteltherapie mit Opioden

Term Paper , 2014 , 11 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Anni Ge (Author)

Psychology - General
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Der Begriff Sucht kommt von 'siech' und bedeutet krank. Da der Begriff nicht exakt war, wurde er von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) durch den Begriff Abhängigkeit ausgewechselt. Beide Begriffe werden im Volksmund jedoch noch gerne benutzt und meinen dasselbe. Während eine Sucht sich jedoch auch auf Verhaltensweisen beziehen kann (z. B. Fress-sucht) betrifft die Abhängigkeit immer Substanzen (z. B. Ecstasy). Bei dem Begriff Abhängigkeit wird unterschieden in psychische (seelische) und physische (körperliche) Abhängigkeit.
In folgender Ausarbeitung wird das Thema der Sucht nach einer Schmerzmitteltherapie mit Opioden behandelt. Dabei wird zunächst der Wortlaut im Allgemeinen erklärt, anschließend auf Einstufungen und Richtlinien eingegangen. Zudem wird erläutert wie die Sucht behandelt oder ihr gar vorgebeugt werden kann. Abschließend wird Kritik zu diesem Thema gegeben und ein kurzes Fazit gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Differenzierung: Sucht/ Abhängigkeit

3. Der Schmerz - allgmein / akut/ chronisch

4. WHO-Stufenschema

5. LONTS

6. Moderne Schmerztherapie

7. Behandlung bei Schmerzmittelsucht

8. Prävention

9. Kritik

10. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen notwendiger Schmerztherapie und dem Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung bei der Verwendung von Opioiden. Dabei wird analysiert, wie durch moderne therapeutische Ansätze und präventive Maßnahmen eine effektive Schmerzbehandlung ohne Suchtgefahr gewährleistet werden kann.

  • Differenzierung zwischen Sucht und Abhängigkeit
  • Klassifizierung und Behandlung von Schmerzformen
  • Anwendung des WHO-Stufenschemas
  • Die Leitlinie LONTS zur Langzeitanwendung von Opioiden
  • Präventionsstrategien und Therapiemöglichkeiten bei Abhängigkeit

Auszug aus dem Buch

6. Moderne Schmerztherapie

Zu Anfang einer modernen Schmerztherapie steht die ausreichende und gezielte Diagnostik um die Ursache für die Schmerzen herauszufinden.Zu einer ausreichenden und umfassenden Schmerzdiagnostik gehören Anamnese und eine genaue körperliche Untersuchung. Erst dann kann mit einer gezielten, auf den individuellen Patienten abgestimmten Schmerztherapie begonnen werden.Ziel der modernen Schmerztherapie ist es, dass die Patienten schmerzfrei werden. Dies ist in über 90% der Fälle durch Medikamente möglich. Die Therapie kann über Jahre hinweg erfolgen. Zentren, die die moderne Schmerztherapie durchführen sagen, dass die Patienten selbst bei einer Therapie mit Opioiden keine Angst vor Abhängigkeit, Sucht oder Nebenwirkungen haben müssen, wenn die Schmerztherapie auf den individuellen Bedarf des Patienten angepasst ist.Je nach Schmerzursache werden unterschiedliche Medikamente verwendet, um den angenommenen Schmerzmechanismus möglichst optimal zu beeinflussen.

Dabei ist meist die Kombination unterschiedlicher Medikamente sinnvoll, um eine wirkungsvolle und nebenwirkungsfreie Therapie zu ermöglichen.Die folgenden Regeln sollten dabei beachtet werden:Erstens sollte die Therapie für den Patienten so einfach wie möglich sein. Die Verabreichung des Schmerzmedikamentes sollte daher wenn möglich als Tablette oder Tropfen erfolgen. Auch muss die Einnahme der meisten Medikamente nach einem festen Zeitplan erfolgen. Die Medikamente müssen weiter eingenommen werden, auch wenn keine Schmerzen vorhanden sind, um eine durchgehende Schmerzfreiheit zu erreichen. Außerdem richtet sich die Auswahl der Schmerzmittel meist nach dem WHO-Stufenschema. Besonders zu beachten ist auch, dass die Behandlung und Dosierung individuell auf den Patienten eingestellt werden muss. Um die passende Dosis zu finden, muss sie eventuell im Verlauf immer wieder angepasst werden. Gegebenenfalls wird der Arzt die Medikamente umstellen.Die Auswahl der Medikamente erfolgt nach der zu Grunde liegenden Ursache sowie der Stärke der Schmerzen. Oft hilft eine Kombination von Medikamenten die Dosierung einzelner Wirkstoffe wie z.B. von Opioid zu verringern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Suchtproblematik nach einer Schmerztherapie mit Opioiden ein und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.

2. Differenzierung: Sucht/ Abhängigkeit: In diesem Kapitel werden die Begriffe Sucht und Abhängigkeit abgegrenzt und die verschiedenen Formen der Abhängigkeit erläutert.

3. Der Schmerz - allgmein / akut/ chronisch: Das Kapitel definiert Schmerz als unangenehmes Sinneserlebnis und unterscheidet zwischen der Warnfunktion akuter Schmerzen und der Pathologie chronischer Schmerzen.

4. WHO-Stufenschema: Hier wird das vierstufige Modell der Weltgesundheitsorganisation zur Medikamentenverabreichung vorgestellt, das als weltweiter Standard gilt.

5. LONTS: Das Kapitel behandelt die spezifische Leitlinie zur Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen und deren Voraussetzungen.

6. Moderne Schmerztherapie: Hier werden die Prinzipien einer individuell angepassten Schmerzbehandlung dargelegt, die auf Diagnostik und fester Zeitplanung basiert.

7. Behandlung bei Schmerzmittelsucht: Dieses Kapitel gibt einen Einblick in stationäre Entwöhnungsmöglichkeiten und die Bedeutung begleitender Therapieansätze.

8. Prävention: Es werden Strategien zur Identifikation von Risikogruppen und zur Vermeidung von Medikamentenmissbrauch durch exakte Schmerzanalyse vorgestellt.

9. Kritik: Dieses Kapitel adressiert die oft unbegründete Angst vor einer Abhängigkeit sowie den Mangel an weiterführender Forschung zu diesem Thema.

10. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass bei individueller medizinischer Betreuung das Abhängigkeitsrisiko geringer ist als oft angenommen.

Schlüsselwörter

Schmerztherapie, Opioide, Abhängigkeit, Sucht, WHO-Stufenschema, LONTS, Schmerzdiagnostik, chronische Schmerzen, Medikamentenmissbrauch, Prävention, Entwöhnung, Schmerzmittel, Schmerzgedächtnis, Analgetika, Schmerzfreiheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik der Abhängigkeitsentwicklung bei der medikamentösen Schmerztherapie mit Opioiden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die Differenzierung von Sucht und Abhängigkeit, die medikamentöse Stufenplanung nach WHO, die Leitlinie LONTS und Strategien zur Prävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuklären, dass eine fachgerechte und individuelle Schmerztherapie das Suchtrisiko minimiert und somit einer unzureichenden Schmerzbehandlung entgegengewirkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf der Analyse von medizinischen Leitlinien, Studien und fachlichen Internetpublikationen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der Begriffsdefinition über diagnostische Standards und Richtlinien wie das WHO-Stufenschema bis hin zu praktischen Ansätzen der Behandlung und Vorbeugung von Sucht.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den Kernbegriffen zählen Opioidtherapie, Suchtprävention, Schmerzmanagement und Patientensicherheit.

Was besagt die Leitlinie LONTS?

Sie regelt die Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen und setzt strenge Voraussetzungen für deren Einsatz.

Warum lehnen viele Patienten eine Opioid-Therapie ab?

Die Ablehnung beruht laut Autorin primär auf einem weitverbreiteten Aberglauben bezüglich des Suchtrisikos, was häufig zu einer unnötigen Unterversorgung bei Schmerzen führt.

Wie unterscheidet sich akuter von chronischem Schmerz?

Akuter Schmerz hat eine Warn- und Schutzfunktion bei erkennbarer Ursache, während chronischer Schmerz seine Funktion verloren hat und oft durch ein verankertes Schmerzgedächtnis im ZNS persistiert.

Welche Rolle spielt die Genetik bei der Suchtentwicklung?

Die Arbeit erwähnt, dass es Theorien zu einer genetischen Disposition für Suchterkrankungen gibt, auf die klassische Präventionsmaßnahmen der Schmerztherapie keinen Einfluss nehmen können.

Excerpt out of 11 pages  - scroll top

Details

Title
Sucht nach Schmerzmitteltherapie mit Opioden
College
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg
Grade
2,7
Author
Anni Ge (Author)
Publication Year
2014
Pages
11
Catalog Number
V287188
ISBN (eBook)
9783656877257
ISBN (Book)
9783656877264
Language
German
Tags
sucht schmerzmitteltherapie opioden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anni Ge (Author), 2014, Sucht nach Schmerzmitteltherapie mit Opioden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287188
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  11  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint