Die Architektur des neuen Regelwerkes der deutschen Rechtschreibung und wichtige Neuerungen


Zwischenprüfungsarbeit, 2004
30 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Der Enstehungsverlauf der deutschen Rechtschreibreform
1.1.1 Die einheitliche deutsche Rechtschreibung und ihre Ver- änderungsbemühungen
1.1.2 Beschluss der Rechtschreibreform

2. Hauptteil
2.1 Laut-Buchstaben-Zuordnungen
2.1.1 Die s-Schreibung
2.1.2 Das Zusammentreffen von drei gleichen Buchstaben
2.1.3 Verdopplung von Konsonanten nach kurzem Vokal
2.1.4 Die Umlautschreibung/Einzelfälle
2.1.5 Sonstige Einzelfälle
2.1.6 Fremdwörter
2.2 Groß- und Kleinschreibung
2.2.1 Der Satzanfang
2.2.2 Das Anredepronomen
2.2.3 Eigennamen und feste Begriffe
2.2.4 Substantive und Substantivierungen.
2.3 Getrennt- und Zusammenschreibung
2.4 Zeichensetzung
2.5 Worttrennung am Zeilenende

3. Schlussteil
3.1Die öffentliche Diskussion um die Rechtschreibreform

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Der Enstehungsverlauf der deutschen Rechtschreibreform

1.1.1 Die einheitliche deutsche Rechtschreibung und ihre Veränderungsbemühungen

1901 fand die II. Orthographische Konferenz auf Einladung der damaligen Reichs-regierung in Berlin statt, welche für die Validität der bisherigen Rechtschreibregelung verantwortlich war. Ihr Ziel war es eine einheitliche deutsche Orthographie für das deutsche Reich zu schaffen. Man einigte sich auf einen einheitlichen Regeltext, der jedoch nur wenige inhaltliche Änderungen gegenüber der vorher angewandten Schrei-bung beinhaltete. Die wichtigsten Änderungen waren die Abschaffung des Konso-nanten h nach t als Merkmal der Vokallänge in Wörtern (vorher z.B.: Thal, Thräne, Thugend) und die Ersetzung des c durch k oder z ent-sprechend der Aussprache (vorher z.B.: Cultur, Candidat, Medicin, Officier).

Sowohl die Getrennt- und Zusammenschreibung, als auch die Interpunktion berück-sichtigte die Regelung nicht. Das von der Konferenz beschlossene Regelwerk wurde schließlich von Österreich, später auch von der Schweiz und den jeweiligen deutschen Bundesländern für Schulen und Behörden erlassen.

Seit jener festgesetzten Norm hat es keine offizielle Änderung mehr gegeben, trotz Kritiken beispielsweise seitens Konrad Duden:“Daß die so enstandene deutsche Recht-schreibung weit davon entfernt ist, ein Meisterwerk zu sein, das weiß niemand besser, als wer daran mitzuarbeiten berufen war.“[1] Die nun offizielle Rechtschreibregelung wurde von Konrad Duden in der 7. Auflage seines „Orthographischen Wörterbuches der deutschen Sprache“ (1902) übertragen, womit es ihrer Verbreitung nachhalf. Da die möglichen Schreibungsvarianten in seinem Nachschlagewerk sehr vielfältig waren, baten die Buchdruckereiverbände Deutschlands, Österreichs und der Schweiz Konrad Duden ein Wörterbuch zu erstellen, in dem er sich möglichst auf nur eine Schreibungs-variante beschränken sollte. Somit entstand der sogenannte „Buchdruckerduden“ (1. Auflage 1903, 2. Auflage 1907), in dem man sich auf nur eine Schreibungsmöglichkeit

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spezialisierte. Obwohl mehrere Varianten nach dem offiziellen Regelwerk von 1901 durchaus legitim waren, wie z.B.: imstande sein/ im Stande sein; Akcent/Accent, hat der „Buchdruckerduden“ dazu beigetragen, dass folglich nur noch eine Variante als normgerecht galt. Auf diese Weise kam es zu einer weitergehenden Normierung und Vereinheitlichung der Orthographie, wodurch der Prozess der „eigenverantwortlichen Interpretation und Ausweitung der offiziellen orthographischen Regelung“[2] von K. Duden fortgeführt wurde. Dies wird in den weiteren Auflagen des „Dudens“ immer mehr betont. In der 9. Auflage wurden orthographisches Wörterbuch und Buch-druckerduden kombiniert, und das orthographische Regelwerk beinhaltete nun erst-mals Regeln bzw. Angaben zur Getrennt- und Zusammenschreibung und zur Inter-punktion.

1955 verordnete und bestätigte die Kultusministerkonferenz die Gültigkeit der amt-lichen Regelungen von 1901, wobei in Zweifelsfällen bis zu einer Reform die Regeln und Schreibungen des Duden verbindlich waren. Das Ziel einer einheitlichen Norm war zwar erreicht, jedoch wurde eine bessere, angemessenere und leicht nachvoll-ziehbare Reform nicht verwirklicht. Somit fanden öfters, wie zum Beispiel in den Jahren 1931, 1946-1949, 1954, 1958-1963 und 1973-1974, Diskussionen um ortho-graphische Reformprogramme statt, welche jedoch von den Reformgegnern nicht begrüßt wurden, da sie im Falle einer orthographischen Reform Konsequenzen wie Leseerschwernis, Kulturbruch, Umstellungsschwierigkeiten und unnötige Kosten be-fürchteten.

1.1.2 Beschluss der Reform

Bedeutend für die weiteren Bemühungen um eine Orthographiereform war in den siebziger Jahren die Entwicklung der sprachwissenschaftlichen Orthographieforschung in Deutschland. Die in 1974 gegründete Forschungsgruppe Orthographie der Akademie der Wissenschaften in Berlin und Universität Rostock begann ein „funktional-strukturell orientiertes sprachwissenschaftliches Gesamtkonzept der Orthographie“[3] zu erfassen und es wurden somit Vorschläge für Veränderungen

erarbeitet, welche dann auch 1981 veröffentlicht wurden. Währenddessen beschäftigte sich neben Österreich und der Schweiz die 1977 gebildete Kommission für Recht-schreibfragen des Instituts für deutsche Sprache in Mannheim intensiv mit der Ortho-graphiereform. Zwischen 1980 und 1990 fanden mehrere Arbeitstagungen statt. Die verschiedenen Arbeitsgruppen, die im Sinne einer Reform zusammenarbeiteten, dis-kutierten und verglichen auf den Tagungen Neuregelungsvorschläge. Das Ergebnis dieser Bemühungen war ein neues Regelwerk, welches 1992 unter dem Titel „Deutsche Rechtschreibung. Vorschläge zu ihrer Neuregelung“ veröffentlicht wurde. 1993 wurde der Neuregelungsvorschlag während einer öffentlichen Anhörung über-arbeitet und es entstand eine neue Fassung, die zusätzlich zwei Aspekte beinhaltete:

1. die modifizierte Großschreibung, bei der die allgemeine Substantivgroßschreibung erhalten bleibt und versucht wird, die notorischen Schwierigkeiten in den Grenz-bereichen des Substantivs, bei den Substantivierungen und Desubstantivierungen, durch klarere, wo möglich auch formale, stärker objektivierbare Abgrenzungskriterien für die Großschreibung in den Griff zu bekommen und 2. wurde die Schreibung der Konjunktion daß durch die Schreibweise dass ersetzt.

Nachdem die überarbeitete Fassung des Neuregelungsvorschlages Gegenstand einer internationalen Orthographiekonferenz im November 1994 war, wurde sie im Früh-sommer 1995 unter dem Titel „Deutsche Rechtschreibung. Regeln und Wörterver-zeichnis. Vorlage für die amtliche Regelung“ veröffentlicht. Jedoch wurde aus dem Kreis der Kultusminister die Anpassung der Schreibung von Fremdwörtern an heimische Laut-Buchstaben-Zuordnungen kritisiert, so dass im Oktober 1995 wieder eine Konferenz stattfand, die den Neuregelungsvorschlag insbesondere auf diesem Gebiet nochmals prüfen sollte. Somit wurde die vorgesehene Änderung der Schrei-bung von Fremdwörtern wie z.B. Alfabet, Reuma, Apoteke, nicht legitimiert. Der Be-ginn der vollendeten Neuregelungsprüfung wurde auf den 1.8.1998 verschoben und man setzte fest, dass die bis dato gebrauchte Schreibweise bis zum 31.07.2005 nicht als falsch, sondern als überholt gekennzeichnet werden soll. Dezember 1995 wurde dieser Beschluss seitens der Ministerpräsidenten bestätigt und somit wurde der Weg für die erste Reform der Orthographie seit der Feststellung der einheitlichen deutschen Rechtschreibung im Jahre 1901 freigegeben.

Im Folgenden werde ich die Schreibweisen und Regeln der neuen Rechtschreibung

näher erläutern.

2. Hauptteil

2.1 Laut-Buchstaben-Zuordnungen

2.1.1 Die s-Schreibung

Seit dem frühen Mittelalter gab es das lange s, welches am Wortanfang und im Wort-innern stand, und das runde s, das nur am Wortende geschrieben wurde. Bei Wörtern, die auf zwei s endeten, stand das eine noch im Wortinnern , das andere am Ende; also wurden ein langes und ein rundes s hintereinander geschrieben. Da mit der Hand ge-schrieben wird und jeder Schreiber schnell vorwärts kommen möchte, entstehen mit der Zeit neue, bequemere Buchstabenformen und Buchstabenligaturen, so dass im Laufe der Zeit die beiden verschiedenen s zu einer festen Verbindung verschmolzen.

1901 wurde der doppelte s -Laut durch die Druckertype ß ersetzt, welche einen dop-pelten s -Laut ausdrückt.

Die neue Regel besagt jedoch, dass der Buchstabe ß nur noch nach langen Vokalen und Diphthongen stehen darf, wie z.B. bei Fuß, Straße, grüßen, heißen. Das Ausnah-

mewort aus wird aber weiterhin mit einem s geschrieben. Die alte Schreibung von beispielsweise bewußt, häßlich, mußte wird nun durch die neue Variante bewusst, hässlich, musste ersetzt.

2.1.2 Das Zusammentreffen von drei gleichen Buchstaben

Im Deutschen kann man mehrere selbständige Wörter willkürlich zusammensetzen. Wenn das erste Wort mit zwei f endet und das zweite mit einem f anfängt, dann liegt die unschöne Schreibung mit drei f hintereinander vor. Jedoch konnte man diese Dreierkonsonantengruppe nicht zu einem Paar verschmelzen lassen, da dies dem Sprachgefühl widersprechen würde. Somit galt bisher folgender Kompromiss: Wenn

auf drei gleiche Konsonanten ein weiterer Konsonant folgte, blieben die drei erhalten. Folgte jedoch ein Vokal, wurde ein Mitlaut gestrichen. Also galt: Sauerstoffflasche aber Schiffahrt. Diese Regelung führte zu so sinnwidrigen Differenzierungen wie:

Balletttruppe-Ballettänzer. Doch bei Worttrennung am Zeilenende schrieb man Bal-

lett-tänzer wiederum mit drei t. Diese Regel war unlogisch und weiterhin nicht mehr akzeptabel, so dass nach neuer Rechtschreibung drei gleiche hintereinander folgende Konsonanten in jedem Fall geschrieben werden oder auch durch ein Bindestrich ge-trennt werden dürfen; so heißt es nun: Schwimmmeister oder Schwimm - Meister,

Stillleben oder Still-Leben, Wettturnen oder Wett-Turnen.

Diese Regelung gilt auch für drei gleiche aufeinander treffende Vokale und bei Wörtern, die früher auf ß endeten, welche jetzt teilweise mit ss geschrieben werden:

Kaffeeersatz, Seeelefant, Teeei; Basssänger, Nassschnee.

2.1.3 Verdopplung von Konsonanten nach kurzem Vokal

Weil es der Aussprache näher kommt und weil es in Flexionsformen oder anderen Wörtern mit dem gleichen Stamm bisher der Fall war, werden einige Wörter künftig mit Doppelkonsonant geschrieben. Außerdem sollen einzelne Wörter in Zukunft mit tz und ck geschrieben werden: aus As wird Ass (wegen Asse), aus Mop wird Mopp (wegen moppen); aus plazieren wird platzieren (wegen Platz), aus Stukkateur wird Stuckateur (wegen Stuck).

2.1.4 Die Umlautschreibung (Einzelfälle)

Einige Wörter werden in Zukunft in Analogie zu anderen Begriffen derselben Wortfamilie mit dem Umlaut ä statt mit dem Vokal e geschrieben. Wenn man den Wortstamm dieser Wörter mit a schreibt, erhalten die Ableitungen in den selten vorkommenden Fällen , wo bisher e stand, auch ein ä, wie es der Norm entspricht

(Bad-Bäder, Land-Ländchen usw). Dabei geht es um folgende Wörter:

alte Rechtschreibung neue Rechtschreibung

behende behände (wegen Hand) belemmert belämmert (heute zu Lamm)

Bendel Bändel (wegen Band)

Gemse Gämse (wegen Gams)

Quentchen Quäntchen (heute zu Quantum)

alte Rechtschreibung neue Rechtschreibung

schneuzen schnäuzen (heute zu Schnauze)

Stengel Stängel (wegen Stange)

überschwenglich überschwänglich (wegen Überschwang) verbleuen verbläuen (heute zu blau)

2.1.5 Sonstige Einzelfälle

Es gibt einige Einzelwörter, die nun in ihrer Schreibung den sonst üblichen Regeln angepasst werden. Das Adjektiv rauh wird in Zukunft ohne h geschrieben, also rau. Somit passt es sich den anderen Adjektiven wie blau, schlau, lau an. Damit verliert die bisherige Rauhheit ein h und schreibt sich nun Rauheit, während Roheit und Zäheit ein zusätzliches h gewinnen und sich nun Rohheit und Zähheit schreiben.

Das Wort Känguruh orientiert sich an Emu, Gnu und Kakadu und schreibt sich künftig Känguru; die Schreibweise Fön ändert sich zu Föhn. Nun darf man auch zwischen selbständig und selbstständig, zwischen Alptraum und Albtraum wählen. Das Wort Zierat gewinnt ein zweites r dazu, also Zierrat.

2.1.6 Fremdwörter

Es ist von besonderer Schwierigkeit Lautung und Schreibung bei Fremdwörtern in Einklang zu bringen, daher ändert die neue Regelung nur die Schreibung der Wörter in der Alltagssprache, während die Fremdwörter unveränderlich bleiben.

Die Buchstabenverbindungen ph, rh, th, die aus dem Griechischen stammen, könnte man genauso gut, was die Aussprache betrifft, f, r, t schreiben. Diese Schreibvariante wird nun in einigen Fällen realisiert. Somit darf ph in einigen häufig vorkommenden

Silben wie phon, phot, graph durch f ersetzt werden:

alte Rechtschreibung neue Rechtschreibung

Asphalt auch: Asfalt

Delphin auch: Delfin

Grammophon auch: Grammofon

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alte Rechtschreibung neue Rechtschreibung

Graphik auch: Grafik

Mikrophon auch: Mikrofon

Phantasie auch: Fantasie

Photographie auch: Fotografie

Rh und th dürfen auch unter den Voraussetzungen von Geläufigkeit und Alltäglich-keit in einigen Wörtern durch r und t ersetzt werden:

alte Rechtschreibung neue Rechtschreibung

Hämorrhoiden auch: Hämorriden

Katarrh auch: Katarr

Panther auch: Panter

Rhabarber auch: Rabarber

Rheuma auch: Reuma

Thron auch: Tron

Thunfisch auch: Tunfisch

In einigen Wörtern darf in Zukunft bei der Buchstabenverbindung gh das h weg-

fallen: Also statt Ghetto darf man auch Getto , statt Joghurt darf man auch Jogurt,

statt Spaghetti darf man auch Spagetti schreiben.

Die neue Regelung erlaubt statt der französischen Endungen é (männlich) und

ée (weiblich) die Schreibung ee. Folglich hat man die Wahl zwischen Exposé und

Exposee, Séparée und Separee, Soufflé und Soufflee, Variet é und Varietee.

Die auf y endenden englischen Wörter sollen künftig nicht mehr den Plural auf die englische Art ies bilden, sondern einfach nur durch Anhängen des Plural- s; also werden Babies zu Babys, Hobbies zu Hobbys, Lobbies zu Lobbys und

Stories zu Storys.

Bei Wörtern, die die Endungen ...tial und ...tiell haben, war eine „Liberalisierung“[4]

zu ...zial und ...ziell möglich, weil es sich hierbei um eine geringe Anzahl von Wör-tern handelt und weil diese Buchstabenverbindungen (...zial und ...ziell) dem Auge des Lesers durch finanziell, speziell, kommerziell usw. vertraut sind. Die neue Regel

besagt also, dass Wörter auf ...tial und ...tiell, zu denen es ein verwandtes Wort mit z im Auslaut gibt, künftig mit z geschrieben werden sollen. Die alte Schreibung wird aber auch toleriert:

[...]


[1] Konrad Duden, Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache, Leipzig und Wien, 1902, S. 4

[2] Dieter Nerius, Die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung, Volk und Wissen Verlag GmbH Berlin, 1996, S. 8

[3] Ebenda, S. 10

[4] Gertrud Bauer, Stichwort Rechtschreibreform, Wilhelm Heyne Verlag München, 1996, S. 54

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Die Architektur des neuen Regelwerkes der deutschen Rechtschreibung und wichtige Neuerungen
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Veranstaltung
Rechtschreibung und Rechtschreibeunterricht
Note
1,7
Autor
Jahr
2004
Seiten
30
Katalognummer
V28721
ISBN (eBook)
9783638304221
Dateigröße
541 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Architektur, Regelwerkes, Rechtschreibung, Neuerungen, Rechtschreibeunterricht
Arbeit zitieren
Tajana Mijatovic (Autor), 2004, Die Architektur des neuen Regelwerkes der deutschen Rechtschreibung und wichtige Neuerungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28721

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