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Aristoteles’ Begriff von Demokratie

Titel: Aristoteles’ Begriff von Demokratie

Hausarbeit , 2013 , 20 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Patrick Preidt (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen zur Internationalen Politik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Bereich der Demokratieforschung und soll, auf der Grundlage qualitativer und quantitativer Daten, im Rahmen einer Analyse die Demokratietheorie von Aristoteles bzw. dessen Begriff von Demokratie untersuchen. Die für diese Arbeit konzipierte Hypothese bzw. Leitfrage lautet wie folgt: Ist Aristoteles eher ein Freund oder Feind der Demokratie gewesen? Weitere Hypothesen, welche bearbeitet werden sollen, gehen der Frage nach, ob die Demokratielehre von Aristoteles wegweisend für die späteren Auffassungen von Demokratie gewesen ist bzw. wie er sich von Platon abgegrenzt hat. Darüber hinaus ist es das Ziel, angelehnt an das Thema dieser Hausarbeit, im Rahmen der Analyse der Fragestellungen die zentralen Aspekte in Aristoteles’ Demokratiebegriff herauszuarbeiten. Das Untersuchungsinteresse ergibt sich aus der Tatsache, dass Aristoteles zu den bekanntesten und einflussreichsten Philosophen gehörte und unter anderem mit seiner Staatsformenlehre ein bedeutendes Werk geschaffen hat, womit gleichzeitig auch der Schwerpunkt erläutert wäre. Dieser wird nämlich auf der Aristotelischen Staatsformenlehre und ihrer Bedeutung für Definition von Aristoteles’ Begriff von Demokratie liegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Definition der zentralen Begriffe

1.2 Vorgehensweise / Methodik

2 Wiedergabe der Gedanken des Primärtexts

2.1 Allgemeine Übersicht

2.2 Zentrale Gedanken der 8 Bücher

3 Analyse des Primärtexts und der Hypothesen

3.1 Aristoteles – Freund oder Feind der Demokratie?

3.1.1 Aristoteles’ Demokratiebegriff

3.1.2 Aristoteles’ Demokratiekritik

3.2 Abgrenzung Aristoteles’ von Platon

3.3 Auswirkungen von Aristoteles’ Demokratielehre

4 Schluss / Eigene begründete Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Demokratieverständnis des Philosophen Aristoteles im Rahmen seiner Staatsformenlehre. Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, ob Aristoteles als Freund oder Feind der Demokratie einzuordnen ist, und dabei seine Abgrenzung zu Platons Politik sowie die Bedeutung seiner Lehre für nachfolgende Theorien herauszuarbeiten.

  • Analyse des aristotelischen Demokratiebegriffs
  • Untersuchung der aristotelischen Demokratiekritik
  • Vergleich und Abgrenzung zwischen Aristoteles und Platon
  • Bewertung der Auswirkungen der aristotelischen Staatsformenlehre
  • Identifikation der Bedeutung aristotelischer Ansätze für moderne Demokratietheorien

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Aristoteles’ Demokratiebegriff

Für Aristoteles liegt Demokratie vor, „wenn die Freien und Armen, in der Mehrzahl befindlich, die oberste Staatsgewalt besitzen“ und es ihnen zudem nicht um das Gemeinwohl geht, sondern nur um den eigenen Vorteil bzw. Nutzen. (Susemihl/Kullmann 2009: 141/182). Dabei sind mit den „Freien“ Vollbürger gemeint, welche sich selbst gehören und das Leben nach ihrem Willen bestreiten können. In beiden Punkten unterscheiden sie sich damit von Unfreien, wozu besonders die Sklaven zählen. Die „Armen“ stellen die große Menge der Freien dar, sie sind sozusagen das gemeine Volk. Zu nennen wären Bauern, Handwerker oder Kaufleute nicht jedoch Sklaven, Metöken ,(Ausländer, Fremde) oder Frauen. Mit „oberste Staatsgewalt besitzen“ ist derweil Machtausübung in Verfassungsorganen (Schmidt 2008: 28f.).

Die Grundsätze der aristotelischen Demokratietheorie sind die Freiheit und Gleichheit. Bei der Freiheit gelten vor allem zwei Bestimmungen: Erstens müssen alle Staatsbürger abwechselnd regieren und regiert werden, zweitens muss man leben können, wie man will. Die Gleichheit wiederum ist bei Aristoteles gleich mehrfach definiert worden. Zum Einen sieht er die Gleichheit in der ersten Bestimmung der Freiheit, also dem Rotationsprinzip von Regieren und Regiertwerden verwirklicht. Zweitens besteht laut ihm Gleichheit darin, dass Alle zur gleichen Zahl an der Staatsgewalt beteiligt sind. Schließlich ist laut dem Grundsatz der Gleichheit selbige in der demokratischen Ansicht hergestellt, wenn die Mehrheit etwas beschließt (vgl. Susemihl/Kullmann 2009: 272ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Demokratieforschung bei Aristoteles ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen.

2 Wiedergabe der Gedanken des Primärtexts: Dieser Abschnitt bietet einen kompakten Überblick über die acht Bücher des Werkes „Politik“ und stellt die zentralen Theoreme und Konzepte des Autors vor.

3 Analyse des Primärtexts und der Hypothesen: In diesem Hauptteil wird das Verhältnis von Aristoteles zur Demokratie untersucht, sein Demokratiebegriff definiert, die Demokratiekritik erörtert sowie eine Abgrenzung zu Platon und die historische Wirkung seiner Lehre dargelegt.

4 Schluss / Eigene begründete Stellungnahme: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und beantwortet die Ausgangsfrage, wobei die ambivalente Haltung des Aristoteles zur Demokratie hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Demokratie, Demokratieforschung, Staatsformenlehre, Politik, Politie, Mischverfassung, Platon, Gemeinwohl, Volkssouveränität, Demagogen, Rechtsstaatlichkeit, Staatszweck, politische Anthropologie, Freiheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Demokratietheorie des antiken Philosophen Aristoteles, insbesondere mit seinem Verständnis von Demokratie innerhalb seiner Staatsformenlehre.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der aristotelische Demokratiebegriff, seine Kritik an demokratischen Systemen, der Vergleich mit Platons politischer Theorie sowie die langfristige Bedeutung seiner Lehre.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Leitfrage lautet, ob Aristoteles als Freund oder Feind der Demokratie zu betrachten ist und inwiefern seine Lehre wegweisend für spätere Demokratietheorien war.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit ist deduktiv angelegt und kombiniert eine Analyse des Primärtextes („Politik“ von Aristoteles) mit der Einbeziehung aktueller politikwissenschaftlicher Sekundärliteratur.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Dekonstruktion des Demokratiebegriffs des Aristoteles, der Untersuchung der verschiedenen Demokratiearten sowie der kritischen Auseinandersetzung mit der Anfälligkeit dieser Staatsform für Systemdefekte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Aristoteles, Staatsformenlehre, Demokratie, Politie, Gemeinwohl und politische Partizipation.

Wie unterscheidet sich die Aristotelische Demokratiekritik von derjenigen Platons?

Während Aristoteles die Demokratie empirisch differenzierter betrachtet und bestimmte gemäßigte Formen nicht grundsätzlich ablehnt, lehnt Platon die Demokratie als schlechteste aller Staatsformen kategorisch ab.

Warum wird die „Politie“ oder Mischverfassung als Aristoteles’ ideale Lösung diskutiert?

Sie gilt als beste Verfassung, da sie Elemente der Demokratie und Oligarchie verbindet, auf das Gemeinwohl verpflichtet ist und den Mittelstand fördert, was Stabilität und sozialen Ausgleich schafft.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aristoteles’ Begriff von Demokratie
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für Philosophie)
Note
3,0
Autor
Patrick Preidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
20
Katalognummer
V287211
ISBN (eBook)
9783656876212
ISBN (Buch)
9783656876229
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aristoteles’ begriff demokratie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Preidt (Autor:in), 2013, Aristoteles’ Begriff von Demokratie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287211
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Leseprobe aus  20  Seiten
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