Die unterschiedliche Entwicklung der USA und Brasiliens in Wirtschaft und Kultur

Ein Vergleich


Facharbeit (Schule), 2015
53 Seiten, Note: 1,75

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Der Weg zur modernen Gesellschaft
1.1 Die geschichtliche Entwicklung der USA:
1.2 Die geschichtliche Entwicklung von Brasilien:

2. Die USA
2.1 Wirtschaft
2.2 Kultur
2.3 Empirischer Teil - Interview mit Michelle Sallmann

3. Brasilien
3.1 Wirtschaft
3.2 Kultur
3.3 Empirischer Teil – Interview mit Anja Schmidt

4. Vergleich zwischen der USA und Brasilien

5. Fazit
5.1 Vergleich der Interviews
5.2 Auswertung Empirischer Teil - Umfrage

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

Anhang

Vergleich von Nord- und Südamerika: Wie haben sich die USA und Brasilien hinsichtlich der Wirtschaft und Kultur unterschiedlich entwickelt?

Um unser Vorwissen zu vertiefen, haben wir beschlossen uns dem Vergleich von Nord- und Südamerika zu widmen, weil wir mit den beiden Ländern, zum Beispiel durch Bekannte und Freunde, viel in Kontakt gekommen sind und wir herausfinden wollten, ob unsere Erfahrungen sich bewahrheiten oder, ob wir allgemein ein falsches Bild von den USA und Brasilien haben. Dabei wollen wir besonders auf die kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen eingehen, die zu der heutigen modernen Gesellschaft geführt haben. Für den Vergleich der beiden getrennten Länder haben wir die USA für Nordamerika und Brasilien für Südamerika gewählt. Bevor wir uns detailliert mit dem Thema beschäftigt haben, dachten wir, dass die Staaten unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie sind hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Entwicklungen sehr gespalten, da wir uns vorgestellt haben, dass Nordamerika durch die industrielle Revolution einen höheren Entwicklungsstand vorweist, als die südamerikanische Bevölkerung. Weiterhin stellten wir uns vor, dass es in Brasilien viele Slums gibt und sie unter schlechten Bedingungen leben müssen, da es dort keine richtige Infrastruktur gibt. Allerdings weist Brasilien auch eine andere Seite auf. Zum Beispiel in Rio de Janeiro gibt es viele Menschen mit einem höheren Einkommen, was ihnen gleichzeitig einen höheren Lebensstandard ermöglicht. Dagegen hat die USA die reichste Bevölkerung der Welt und gehört zu einer der bedeutendsten Weltmächte. Unsere Ziele der Arbeit sind vor allem die USA und Brasilien in den zwei Punkten, der Wirtschaft und der Kultur, darzustellen und diese zum Schluss zu vergleichen. Wir wollen außerdem besonders durch unserem empirischen Teil, in dem wir uns für ein Interview und eine Umfrage entschieden haben, da wir denken, dass dies uns am besten zeigt, wie die Länder von anderen empfunden werden, neue Erkenntnisse über die USA und Brasilien erlangen und vergleichen, ob unsere Annahmen über die beide Länder mit unseren herausgearbeiteten Ergebnissen übereinstimmen. Hierfür haben wir uns Michelle Sallmann und Anja Schmidt ausgesucht, um diese Fragen zu beantworten, da jeder von ihnen ein Land besucht hat und uns dies in den Interviews erläutert. Unser Hauptteil baut sich in Verlauf auf. Beginnend mit der Geschichte von den Vereinigten Staaten von Amerika und Brasilien, über die Wirtschaft und Kultur der Beiden, bis hin zum Vergleich, der uns letztendlich genaue Ergebnisse über unsere Arbeit verschaffen soll. In unserer folgenden Seminarkursarbeit werden wir zu unseren Deutungshypothesen Stellung nehmen und herausfinden, wie die jeweiligen Entwicklungen die moderne Gesellschaft beeinflusst haben. Zum Schluss werden wir auf unsere Fragestellung eingehen: Wie haben sich die USA und Brasilien hinsichtlich der Wirtschaft und Kultur unterschiedlich entwickelt?

1. Der Weg zur modernen Gesellschaft

1.1 Die geschichtliche Entwicklung der USA:

Die Geschichte der USA reicht weit in die Vergangenheit zurück; die ältesten Spuren der Indianer wurden ca. vor 12000 Jahren gefunden. Sie gelangten über die Beringstraße nach Nordamerika. In den Jahren 4000 – 1000 vor Chr. haben die indigenen Völker Landwirtschaft betrieben und die Kunst und Keramik entdeckt. Sie wohnten in großen Lehmbausiedlungen. Weiterhin haben sie die Jagdtechnik mit dem Pfeil und dem Bogen verbessert, was zu einer besseren Nahrungsmittelversorgung geführt hat. Im Jahr 1565 gab es die erste europäische Siedlung in St. Augustine, in Florida. Es war eine spanische Siedlung.1

Die ersten Kolonien auf dem Gebiet der USA:

Im Jahr 1620 kam das Auswandererschiff der „Pilgrim Fathers“ in der USA an. Andere Länder, wie z.B. die Niederlande, Frankreich oder Schweden gründeten ebenfalls Kolonien auf dem heutigen Gebiet der USA. Obwohl Spanien Florida hatte, legte es einen größeren Wert auf Mittel-und Südamerika. In den Jahren 1756 – 1763 gab es einen Franzosen – Indianerkrieg, den die Briten gewannen. Im Pariser Frieden 1763 wurde beschlossen, dass Frankreich seine Gebiete in Nordamerika abgeben muss. Nur die Inseln St. Pierre und Miquelon, die heute noch zu Frankreich gehören, durfte Frankreich behalten. Da die Spanier Frankreich im Krieg geholfen haben, mussten auch sie Florida an die Briten abgeben. Da der Krieg sehr kostenaufwändig war, versuchten die Briten die Finanzen mit Steuern aufzubessern. Es kam zu einem Aufstand der Bürger und mit den Schlagwörtern „No taxation without representation“ wurde die britische Regierung für unzuständig erklärt.2 Mit dem Aufstand wollen die Bürger gegen die Besteuerung protestieren, weil sie Mitspracherecht wollen.3

Die USA wird zu einer eigenen Nation:

Am 16. Dezember 1773 folgte die Boston Tea Party, bei der amerikanische Bürger über 340 Kisten Tee der Briten im Hafen von Boston versenken. Danach kam es zu einem Kontinentalkongress, bei dem beschlossen wurde den Handel mit dem Mutterland (Briten) einzustellen und britische Waren zu boykottieren. Ab dem Jahr 1775 kommt es zum amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Auf dem 2. Kontinentalkongress wurde beschlossen, dass George Washington die Regierungsfunktion übernehmen soll. 4

Am vierten Juli 1776 folgte dann die Unabhängigkeitserklärung der USA. Die Amerikaner bekamen von vielen Einwanderern (zahlreiche Deutsche), von Spanien, Frankreich und von den Niederlanden Unterstützung in ihrem Unabhängigkeitskrieg. Ein wichtiger amerikanischer Feldherr war der preußische General Friedrich Wilhelm von Steuben. Zu seinen Ehren wird jedes Jahr in New York und in Philadelphia die „Steubenparade“ arrangiert. Nach der Belagerung von Yorktown haben die Briten kapituliert, was 1783 (im Frieden von Paris) dazu führte, dass sie alle dreizehn Kolonien als unabhängig ansahen. Am 17. September 1787 bekam die USA ihre erste Verfassung, die somit die zweitälteste Verfassung der Welt ist. George Washington wurde der erste Präsident der USA. Im Jahr 1803 kaufte die USA Land von den Franzosen, was ihr Gebiet verdoppelte. Den Britisch-Amerikanischen Krieg, der von 1812 – 1815 andauerte, gewann keine der beiden Seiten. Im Jahr 1846 kam es zum Oregon-Kompromiss, bei dem sich die Briten und Amerikaner auf den 49. Breitengrad als Grenze zwischen den USA und Kanada einigen konnten. Die außenpolitischen Angelegenheiten regelte die USA nach dem Monroe-Doktrin, die 1823 von James Monroe verfasst wurden. Er war der 5. Präsident der USA.5 Die Monroe Doktrin beinhalten, dass sich die USA nicht in europäische Angelegenheiten einmischt und dass die USA neutral gegenüber politischen Fragen Europas ist. Außerdem gilt der Handel als verbindendes Element mit dem Rest der Welt. Des Weiteren darf sich kein europäischer Staat in amerikanische Verhältnisse einmischen und kein europäischer Staat hat Anspruch auf weitere Kolonien in Amerika.6

Die Bürger- und Indianerkriege der USA:

Durch den US-Senat wurde 1830 der „Indian Removal Act“ festgelegt. Dieses Gesetz sollte die Indianer aus ihren Gebieten östlich des Mississippi vertreiben. Nicht nur die Indianer, sondern auch amerikanische Bürger kämpften vergeblich gegen dieses Gesetz. Die Indianer wurden schließlich nach Oklahoma verbannt, gaben sich aber nicht geschlagen und kämpften weiter. Durch den Krieg und viele Krankheiten, starben viele Indianer. Im Jahr 1924 erhielten sie volle Bürgerrechte. Ein weiteres Problem des US-Senats war die Sklavenfrage. Die nördlichen Staaten des Senats waren gegen die Sklaverei, die südlichen dafür. Im Norden gab es viele Aufstände, die zeigen sollten, dass alle Menschen gleich sind und dass die Sklaverei abgeschafft werden soll. Im Jahr 1860 wurde Abraham Lincoln, der Republikaner und Gegner der Sklaverei war, zum 16. Präsidenten der USA gewählt.7

Daraufhin traten viele südliche Bundesstaaten aus dem Senat aus und gründeten 1861 in Montgomery die Konföderierten Staaten von Amerika (CSA). Zur Hauptstadt wurde Richmond und zum Präsidenten der Südstaaten wurde Jefferson Davis. Dadurch kam es in den Jahren 1860 – 1865 zum Bürgerkrieg zwischen dem Norden und dem Süden, der von dem Norden gewonnen wurde. Dann wurde die Sklaverei abgeschafft und die südlichen Staaten wurden wieder vollständige Bundesstaaten der Union. Fast alle Staaten (außer Tennessee) wurden zwischendurch von Militärgouverneuren geleitet und mussten Reparationszahlungen machen. Weiterhin wurden im Süden viele Beamte von ehemaligen Sklaven abgelöst. Wie die Sklaverei in Brasilien abgeschafft wurde, kann man in dem Kapitel 1.2 unter dem zweiten Kaiserreich von Brasilien nachlesen.8

Amerika in den Weltkriegen:

Mit der Industrialisierung kam die Eisenbahn ins Land und außerdem hatte die USA viele Einwanderer. Im Jahr 1898 brach der Spanisch-Amerikanische Krieg aus, den die Spanier verloren. Daraufhin wurden Spanien die Philippinen abgekauft. Später hat Panama seine Einwilligung zum Bau des Panamakanals an die USA gegeben.9

Die USA stand dem ersten Weltkrieg lange Zeit neutral gegenüber. Erst im Jahr 1917 traten sie, aufgrund des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs des Deutschen Reiches, ein. Nach dem Krieg hat sich der amerikanische Präsident Wilson für den Frieden nach seinem 14-Punkte-Plan und für ein Selbstbestimmungsrecht der Völker eingesetzt. Allerdings konnte er sich in vielen Punkten nicht durchsetzen. Am 24. Oktober 1929 kam es zum Börsencrash, der die Weltwirtschaftskrise zur Folge hatte. Für zahlreiche Amerikaner war das ein schwerer Rückschlag. Der Präsident Franklin Roosevelt führte daraufhin viele Sozial- und Wirtschaftsreformen ein, welche heute unter dem Begriff „New Deal“ bekannt sind. Weiterhin wurde mit dem Bau von Straßen, Flughäfen und öffentlichen Einrichtungen versucht die wirtschaftliche Situation zu bessern. Nachdem die Japaner einen Angriff auf Pearl Harbor gemacht haben, traten die USA am 7. Dezember 1941 in den 2. Weltkrieg ein. Im 2. Weltkrieg hatte die USA am meisten gegen die japanischen Streitkräfte im Pazifik zu kämpfen.10

Die USA als Supermacht im Kalten Krieg:

Nachdem der Krieg vorbei war, waren die USA Mitbegründer der Vereinten Nationen (UN), in welchen sie bis heute einen ständigen Platz haben. Die Anspannung zwischen der USA und der damaligen Sowjetunion nahmen immer stärker zu. Deshalb kam es zwischen 1948 – 1949 zur Berlin Blockade. Die Briten und die Amerikaner versorgten die Bürger über die Berliner Luftbrücke. Der Marshallplan der USA diente den westeuropäischen Staaten und unterstützte sie mit Lebensmitteln und Krediten.11

Im Jahr 1949 gründeten die Westalliierten die NATO, woraufhin die Sowjetunion mit den anderen Staaten den Warschauer Pakt gründete. Die nächsten Jahre waren durch den Kalten Krieg, zwischen der Sowjetunion als Großmacht des Ostens und der USA als Großmacht des Westens, gekennzeichnet. Die Außenpolitik der USA war dabei immer im Kampf zwischen Kommunismus und Kapitalismus. Es kam zu weiteren Kämpfen, wie z.B. zum Koreakrieg, indem die USA Südkorea und die Sowjetunion Nordkorea unterstützten. Im Jahr 1962 gab es eine 13-tägige Kubakrise, bei der sich der Präsident der USA (John F. Kennedy) und das Staatsoberhaupt von Russland (Nikita Chrustschow) einigen konnten. John F. Kennedy war ein Demokrat und setzte sich, genau wie Martin Luther King, für die Bürgerrechte der Afroamerikaner ein. John F. Kennedy wurde im Jahr 1963 ermordet, Martin Luther King nur 5 Jahre später. Im Jahr 1954 wurde die Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen verboten, jedoch gab es in manchen Südstaaten noch immer Erniedrigungen bezüglich der Hautfarbe/Rasse. Im Jahr 1968 wurde der Civil Rights Act abgesetzt und somit die Diskriminierung angesichts der Hautfarbe oder Rasse im öffentlichen Leben geahndet. 12

Die Rolle der USA heute:

Der amerikanische Präsident Bill Clinton brachte die Wirtschaft von Amerika wieder voran. Außerdem setzte er sich für die Gleichberechtigung aller Bürger ein und kämpfte gegen AIDS und Armut. Des Weiteren konnte er 1994 einen Friedensvertrag zwischen Israel und Jordanien im Nahostkonflikt erzielen. Er verbesserte auch die Beziehungen zu vielen Ländern, wie z.B. zu Russland und zu Vietnam. Am 11. September 2001 kam es zum Terroranschlag auf das World Trade Center, woraufhin sich der damalige Präsident George W. Bush gegen den Terrorismus einsetzte. Im Jahr 2001 konnten die USA mit ihren Verbündeten das Talibanregime in Afghanistan beenden.13

Der aktuelle Präsident der USA ist Barack Obama, der erste afroamerikanische Präsident. 2009 hat er aufgrund der großen Erwartungen an ihn, den Friedensnobelpreis bekommen. Er setzt sich für Ressourcenschonung, sowie für Entwicklungshilfe ein. Die Beziehungen zu vielen Staaten haben sich unter ihm verbessert.14

1.2 Die geschichtliche Entwicklung von Brasilien:

Die Geschichte Brasiliens reicht mehrere tausend Jahre in die Vergangenheit zurück. Sie beginnt mit der Besiedlung durch verschiedene Indianerstämme. Als europäischer Entdecker gilt der portugiesische Seefahrer Pedro Álvares Cabral. Um 1500 entdeckte er auf einer seiner Reisen den Nordosten Brasiliens. Bis Brasilien 1822 seine Unabhängigkeit erklärte, war es eine portugiesische Kolonie. Ab 1822 hatte das Land die Regierungsform einer konstitutionellen Monarchie. 1888 wurde die Sklaverei abgeschafft. Daraufhin gab es 1889 in Brasilien einen Militärputsch und eine Republik entstand. Danach folgten verschiedene Phasen der Diktatur, unter anderem auch eine Regierung des Militärs ab 1964, welche 21 Jahre andauerte. Ab dem Jahr 1985 entwickelte sich die Regierungsform Brasiliens immer mehr zu einer Demokratie. Im Folgenenden werde ich auf die einzelnen Etappen näher eingehen, von der Vorkolonialisierung bis hin zur Demokratie.15

Die Vorkolonialisierung Brasiliens:

Die ersten menschlichen Spuren, die man feststellen konnte, fand man um 10.000 vor Chr. in Höhlen des Bundesstaates Piaui von Paläo-Indianern. Heute weiß man, dass um 8000 vor Chr. auch schon in den Küstengebieten Menschen lebten. Man geht davon aus, dass die Lebensbedingungen im Amazonasbecken suboptimal für größere menschliche Gruppen waren. Deshalb wird angenommen, dass es sich um eine kleinere Bevölkerungsgruppe aus (halb)nomadischen Fischern und Jägern handelt. Außerdem sollen diese Völker schon Ackerbau betrieben haben. Der Lebensraum des Amazonasbeckens wurde durch dieses Verhalten der Menschen erstmals gegeben. Aber auch deren Ansiedlungen waren größer als bisher erwartet, was auch für den Westen Brasiliens gilt. Es wurden zum Beispiel viele Orte in der Provinz Mato Grosso gegründet, in welchen bis 1500 auch schon Landwirtschaft und Fischzucht betrieben wurde. Durch ein Straßennetz waren diese Orte miteinander verbunden. Die Bevölkerung dieser Orte verschwand später. Der genaue Grund dafür ist nicht bekannt, verschiedene Forscher nehmen allerdings an, dass die Bevölkerung durch Epidemien verschwunden ist. Eine Epidemie ist eine Häufung von Krankheitsfällen in einem Land oder Ort. Dabei handelt es sich meistens um Infektionskrankheiten. 16

Entdeckungen rund um Brasilien:

Nachdem Christoph Kolumbus im Jahr 1492 Amerika entdeckte, wurde die sogenannte „Neue Welt“ in einem Vertrag unter Spanien und Portugal aufgeteilt, wobei Portugal Brasilien bekam. Die „Neue Welt“ ist eine Bezeichnung für das damals entdeckte Amerika. Im Allgemeinen wurde Brasilien am 22. April 1500, durch den oben schon erwähnten portugiesischen Seefahrer Pedro Àlvares Cabral, entdeckt.17

Da sich viele europäische Seefahrer gleichzeitig im Umkreis von Brasilien aufhielten, ist immer noch umstritten wer Brasilien tatsächlich entdeckte. Im Jahr 1499 segelte bereits der spanische Seefahrer Vicente Yánez Pinzón an der Ostküste Brasiliens bis zum Mündungsgebiet des heutigen Argentiniens. Allerdings gab es auch noch einen weiteren portugiesischen Seefahrer, welcher 1498 an den Küsten der Staaten Pará und Maranhao und auch an dem Mündungsgebiet des Amazonas entlang fuhr. Sein Name war Duarte Pacheco Pereira. Weiterhin gab es noch einen französischen Kapitän, Jean Cousin, welcher im Jahr 1488 nach Westafrika reisen wollte. Auf seiner Reise wurde er durch die Äquatorialströmung in der Nähe der Azoren (= Gruppe von neun portugiesischen Atlantikinseln) abgetrieben. Er kam nach zwei Monaten an eine unbekannte Küste und an einen Strom. Diesem Strom gab er den Namen „Maragnon“. Der offizielle Entdecker Cabral segelte in der Umgebung des heutigen Porto Seguro, welches heute eine Küstenstadt im Süden des Bundesstaats Bahia ist und somit zu Brasilien gehört. Dieses neu entdeckte Land eignete er sich für den damaligen portugiesischen König Emanuel I. an. In diesem Gebiet gab es jedoch schon Tupi Indianer. Diese gaben „ihr“ Land ohne jeglichen Widerstand her. Die Portugiesen hielten ihren Fund zunächst erst geheim, da sie einen Vorteil in den gewonnenen Kolonien haben wollten. Im Jahr 1507 veröffentlichte der deutsche Kartograph Martin Waldseemüller eine Karte Südamerikas, in der auch Porto Seguro eingezeichnet war.18 Somit wusste Europa von dem neu entdeckten Kontinent. Brasilien erhielt seinen Namen durch das „Brasilholz“. Dieses kann zur Herstellung kostbarer Möbel und zur Farbgewinnung verwendet werden. Gleichzeitig startete das Brasilholz den Export der Kolonie und unterstützte die Wirtschaft des Landes durch das eingenommene Geld. Da das Holz so wertvoll ist, wurde es sehr stark abgeholzt und ist heute vom Aussterben bedroht, weshalb es unter Naturschutz steht. 1503 fand der Portugiese Goncalo Coelho heraus, dass die Franzosen sich Brasilien näherten, denn der französische König schickte in diesem Jahr erstmals den französischen Seefahrer Binot Paulmier de Gonneville über den Atlantik. 27 Jahre später, im Jahr 1530, wurde eine Expedition von dem portugiesischen Seefahrer Martim Alfonso de Souza nach Brasilien gesandt, um die Franzosen zu bekämpfen. Weiterhin sollten erste Kolonialstädte gegründet werden. Die Franzosen wurden dann im Jahr 1625 endgültig aus Brasilien verjagt.19

Die Besiedlung Brasiliens:

Die brasilianische Küste wurde von König Johann III., welcher der 15. König von Portugal war, in 15 Zonen gegliedert und auf verschiedene Personen aus dem Adel und dem Mittelstand verteilt.

Die Wirtschaft wurde durch den Anbau des Zuckerrohres vorangetrieben, da es zu der Zeit sehr teuer und beliebt war. Die Arbeitskräfte dafür waren Indianer, welche gefangen genommen wurden. Wegen den schlechten Arbeitsbedingungen starben viele Indianer auf den Plantagen, andere nahmen sich das Leben. Daraufhin wurden im Jahr 1538 die ersten Sklaven aus Afrika nach Brasilien geholt. Brasilien wurde einige Jahre später, circa 1600, zum größten Zuckerproduzenten der Welt. Kurz darauf boomte die Wirtschaft noch mehr und der Dreieckshandel funktionierte sehr gut. Der Dreieckshandel bezeichnet den Warenhandel über den Atlantik. An ihm waren Europa, Afrika und Amerika beteiligt. In Afrika wurden die Manufakturprodukte gegen Sklaven verkauft. Für die Sklaven bekam man in Nord-sowie Südamerika Edelmetalle, Gewürze und Zucker, welche dann in Europa ausgeliefert wurden. Jedoch waren nicht alle portugiesischen Siedler freiwillig in Brasilien, viele wurden aus ihrem eigenen Land verbannt. Jeder, der dem katholischen Glauben angehörte, konnte nach Brasilien einreisen. Es gab dafür keine weiteren Bedingungen. 20

Die Kolonisierung Brasiliens:

Das heutige Salvador da Bahia wurde 1549 die Hauptstadt aller 15 Zonen in Brasilien. Der dritte Generalgouverneur Brasiliens, welcher auch portugiesischer Kolonialoffizier war, zerstörte von 1565 bis 1567 eine französische Kolonie in der Guanabara-Bucht, welche bereits zehn Jahre alt war. Daraufhin begann er im März 1567 mit seinem Neffen Rio de Janeiro zu errichten. Ab dem Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Hinterland von einer Expeditionsgruppe durchsucht, die auf der Suche nach Sklaven und Gold waren. Die Portugiesen wollten das Land mit Festungen vor möglichen Konkurrenten und Feinden schützen. Trotzdem gelang es 1624 einer niederländischen Flotte mit 26 Schiffen die Stadt Bahia einzunehmen. Ein Jahr später konnten die Portugiesen die Stadt wieder zurück gewinnen. Dadurch brach der Niederländisch-Portugiesische Krieg aus, der bis 1661 anhielt. Die Niederländer haben sich 1629 in dem heutigen Recife niedergelassen. Im Februar 1649 haben die Portugiesen in einem wichtigen Kampf gewonnen, in der zweiten Schlacht von Guararapes. Die Niederländer gaben sich 1654 geschlagen und somit erhielten die Portugiesen wieder die komplette Kontrolle über Brasilien. Flüchtende Sklaven haben während des 17. Jahrhunderts Siedlungen gebildet. Sie lagen im Nordosten von Brasilien und besaßen eine Verwaltung und ein Heer. Nach zahlreichen Schlachten wurde dann 1699 der letzte lebende Sklave, der in dieser sogenannten „Quilombo dos Palmares“ gelebt hatte, umgebracht. Der Ausgangspunkt für die Entwicklung wohlhabender Städte war, dass 1696 in der Umgebung von Rio de Janeiro Gold, Diamanten und andere Bodenschätze entdeckt wurden. Der Mittelpunkt der Wirtschaft war gegen Ende des 17. Jahrhunderts dann der Süden von Brasilien. Das hat man auch daran gesehen, dass die Hauptstadt ab 1763 nicht mehr Salvador sondern Rio de Janeiro war. Ende des 18. Jahrhunderts gab es vermehrte Aufstände gegen die portugiesische Regierung. Der wohl wichtigste Kampf war die „Inconfidencia Mineira“. Sie fand in Minas Gerais statt, was im Südosten von Brasilien liegt. Das Oberhaupt dieses Aufstandes „Tiradentes“ wurde 1792 umgebracht. Er war ein Freiheitskämpfer Brasiliens und gilt heute noch als Nationalheld. Im Jahr 1727 wurden die ersten Kaffeebohnen durch Francisco de Mello Palheta illegal ins Land gebracht. Daraufhin kam es in Brasilien ab 1805 zum Anbau von Kaffee.21

Das Königreich Brasilien:

Der portugiesische König Johann VI. konnte durch die Unterstützung Englands vor den Truppen von Napoleon fliehen. Mit seiner Ankunft in Brasilien, begann er die Unabhängigkeit des Landes anzutreiben. Da ihm sein gesamter Hofstaat folgte (15.000 Mitglieder), stieg die Einwohnerzahl des Landes Brasilien. Die Unterstützung, die König Johann VI. von England bekam, beglich er in Form einer Zollvergünstigung. Dies wirkte sich sehr positiv für England aus, da der Handel von Brasilien ausgezeichnet lief, die Wirtschaft boomte und die Häfen nur für befreundete Staaten geöffnet wurden. Johann verheiratete seinen Sohn Pedro mit der österreichischen Prinzessin Leopoldina. Ihr folgten zahlreiche Gelehrte und Künstler ins Land, die die Kultur und Kunst weitgehend beeinflussten. Darauf wird später im Teil der Kultur von Brasilien nochmals eingegangen. 22

Die Unabhängigkeit von Brasilien:

Auf dem Wiener Kongress 1815 wurde Brasilien dem Mutterland gleichgestellt. Ausschlaggebend dafür war das „Vereinigte Königreich Portugal, Brasilien und Algarve“. Obwohl Napoleon in Portugal gescheitert war, blieb der Hof zunächst in Brasilien. 1821 kam es in Portugal zu Unruhen, weshalb König Johann seine Heimreise antrat. Bevor er Brasilien verlassen hatte, gab er seinem Sohn Pedro den Rat, dass er sich selbst die Krone aufsetzen soll, bevor es ein anderer tut; Pedro blieb als Regent in Brasilien zurück. Später wurde von Cortes der Kolonialstatus zurück gefordert. Daraufhin machte der Regent am 7. September 1822 den Ausruf von Ipiranga „Unabhängigkeit oder Tod“, wodurch die Unabhängigkeitsbewegung ihren Höhepunkt hatte. Am 12. Oktober 1822 wurde Brasilien zum Kaiserreich ausgerufen, weshalb die Militärtruppen immer mehr vertrieben wurden und 1823 dann endgültig fortgingen. 23

Das Kaiserreich Brasilien:

Der Sohn von Johann VI. wurde nun Kaiser, Pedro I.

Die Erwartungen, die das Volk an ihren Kaiser hatte, wurden nicht erfüllt. Die konstitutionelle Monarchie und die liberale Verfassung riefen Unruhen gegen den Kaiser hervor. Ab dem Jahr 1824 wurde die Einreise vieler Europäer, vor allem deutsche Siedler, gefördert. Im Jahr 1825 musste Brasilien die Unabhängigkeit von Uruguay akzeptieren.24

Die Regenten-Zeit Brasiliens:

Am 7. April 1831 tritt der Kaiser aufgrund der Unruhen im Land zurück. Sein erst minderjähriger Sohn wird dann zum neuen König, Pedro IV., ernannt. Noch an demselben Tag, als Pedro I. zurücktritt, wird ein Regentschaftsrat einberufen. Dieser Regentschaftsrat hat einige neue Regeln ernannt, wie z.B. gesetzliche und steuerliche Verpflichtungen, mehr Autonomie für das Land und die Einsetzung eines neuen Regenten, der öffentlich bestimmt werden sollte. Später musste das Land zwei großen Aufständen entgegenwirken. Der erste Aufstand „Cabanagem“ fand im Norden des Landes statt und beinhaltet den Streit der Flussbewohner in der Nähe von Belem und anderen Gruppen aus der Provinz Grao-Para gegen weiße Bürger. Am 20. September 1835 ist der zweite Aufstand ausgebrochen. Hierbei haben die „Gauchos“ mit ihren Anführern Bento Goncalves da Silva und Antonio de Sousa Neto den Gouverneur der Provinz vertrieben. Aufgrund dessen wurde die Republik „Grande do Sul“ verkündet. Im Jahr 1839 stellte sich ein weiterer Revolutionär auf die Seite der Republik und somit schafften sie es sich Santa Catarina anzueignen und zur Tochterrepublik auszurufen. Weil es sich bei dem Aufstand um höhere Schichten der Provinz handelte, zögerte die Regierung bei der Niederschlagung. Im Jahr 1842 wurde der Herzog von Caxias, Luís Alves de Lima e Silva, zum neuen Militärgouverneur der Provinz ernannt und bekam gleichzeitig die Aufgabe den Aufstand zu beenden. 25

Dazu wurden vom Kaiserhaus viele Konzessionen geduldet, wie z.B. die Freilassung der Sklaven die am Aufstand beteiligt waren, eine Generalamnestie und die Eingliederung der Farrapen-Truppen ins Heer. Letztendlich kam es wieder zu einem Frieden im Land.26

Das zweite Kaiserreich Brasiliens:

Im Jahr 1840 gab es einen neuen Kaiser von Brasilien, Pedro II, welcher erst 15 Jahre alt war. In den 1860er Jahren stieg das Land zur Exportnation von Edelhölzern, Zucker, Rindfleisch, Kaffee und Kautschuk auf. Die Industrialisierung sorgte dafür, dass die Wirtschaft im Süden Brasiliens aufblühte. Später verbündete sich Brasilien mit Uruguay und Argentinien und sie zogen gemeinsam in einen Krieg gegen Paraguay, welcher von 1864 – 1870 andauerte. Zusammen gewannen die drei Länder den Krieg gegen Paraguay und deshalb musste Paraguay Brasilien viele Gebiete abgeben.27

Großbritannien sah die Sklaverei als unmenschlich an, weshalb sie 1852 eine Seeblockade machten. Daraufhin wurden viele Kampagnen gegen die Sklaverei eingeleitet. Im Jahr 1871 wurden Sklavenkinder als frei ernannt. Immer mehr Menschen sprachen sich gegen die Sklaverei aus und so kam es 1855 dazu, dass Sklaven, die über 60 Jahre alt waren auch für frei erklärt wurden. Im Jahr 1888 wurde das „Goldene Gesetz“ von der Regentin Prinzessin Isabel unterzeichnet, was die Abschaffung der Sklaverei beinhaltete. Brasilien war somit das letzte westliche Land, welches die Sklaverei als illegal proklamierte. Allerdings waren nicht alle Bürger Brasiliens für die Abschaffung der Sklaverei. Die Großgrundbesitzer fanden das Gesetz schlecht und lösten sich vom Kaiserhaus. Brasilien war nun bereit für die Republik, welche in den folgenden Jahren ausgerufen wurde.28

In dem Krieg gegen Paraguay kam es zu vielen Veränderungen im Militär. Zum Beispiel kamen immer mehr Leute aus der Mittelschicht in Offiziersränge und der Adel verlor immer mehr seine hohen Positionen. Allerdings konnten Sklaven auch schon vor der Abschaffung der Sklaverei ihre Freiheit erlangen, und zwar indem sie zum Militär gingen. Nach dem Krieg bekamen die Offiziere eine Ausbildung in Militärakademien, in der ihnen die Ideen des Positivismus bekannt gemacht wurden. Am 15. November 1889 gab es einen Militärputsch, der von Benjamin Constant Botelho de Magalhäes geplant worden war. Er unterrichtete an einer der Militärakademien und war der Überzeugung, dass er mit dem Putsch dem Ministerium des liberalen Premiers Ouro Preto die Macht nehmen kann. 29

Der Putsch und der Ausruf der Republik Brasiliens:

Wie oben bereits erwähnt, wurde am 15. November 1889 Kaiser Pedro II. vom Militär gestürzt, woraufhin er und seine Familie das Land verlassen mussten. Die Gründe für den gewaltsamen Umbruch der politischen Situation waren der Streit mit dem Klerus, die immer mehr wachsende republikanische Bewegung und die Sklavenbefreiung. Es kam zum Ausruf der Republik, was Manuel Deodoro da Fonseca übernahm. Es hieß nun „Die Vereinigten Staaten von Brasilien“.30

Die Republik in den Jahren von 1889 – 1930:

Es wurden viele Präsidenten vom Volk gewählt, die nicht nur für Frieden, sondern auch für innerbrasilianischen Krieg sorgten. Jedoch bekam das Land mit den neuen Wahlen eine politische Stabilität. Viele Regeln und Maßnahmen, die das Leben besser gestalten sollten, wurden nun beschlossen. Es gab eine Einführung des metrischen Systems, eine allgemeine Schulpflicht, die große Volkszählung und erste Absonderungen von Kirche und Staat. Vor allem der Kaffee hat die Wirtschaft des Landes angekurbelt und den Wohlstand gesichert. Als Brasilien dann in den 1. Weltkrieg gegen Deutschland eingetreten war, war die Nachfrage des Kaffees nicht mehr so groß und das Land hatte wirtschaftliche Probleme. 31

Die „Vargas Ära“:

Im Jahr 1930 war die Wirtschaft durch den schlechten Handel von Kaffee immer noch geschwächt und das Volk war dadurch sehr unzufrieden. Der „Vater der Armen“, Getúlio Dornelles Vargas, zettelte einen Aufstand gegen die Regierung an und wurde dann zum Präsidenten.32

Er verbesserte die wirtschaftliche Situation und leitete soziale Leistungen ein. Deshalb wurde seine Herrschaft als „wohlwollende Diktatur“ bezeichnet. Im Jahr 1942 trat Vargas in den 2. Weltkrieg gegen die Achsenmächte ein und sendete eine Armee von 25.000 Mann mit einer Fliegerstaffel nach Italien. Diese Armee nannte sich „Forca Expedicionária Brasileira“ und musste in der Schlacht um Monte Cassino kämpfen. Rund 500 Brasilianer mussten im 2. Weltkrieg ihr Leben lassen. Im Jahr 1945 wurde Vargas vom Militär entlassen und José Linhares wurde vom Militär als neuer Präsident eingesetzt. Eurico Gaspar Dutra wurde 1946 durch die Volkswahlen Präsident und kurze Zeit später, 1951, kam Vargas wieder an die Macht. Seine Herrschaft hielt nicht mehr lange, da die USA gegen seine sozialistische Politik war und er sich deswegen 3 Jahre später umbrachte. Es gab bis 1964 noch viele andere Präsidenten, die alle ohne Erfolg versuchten das Land in eine stabile Lage zu bringen.33

Die Militärdiktatur Brasiliens:

Mit Unterstützung der CIA gelang es dem Militär die Regierung Brasiliens zu stürzen, sie ins Exil zu nötigen und die Macht an sich zu reißen. Die linke Opposition wurde verdrängt, 300 Personen verloren ihre politischen Rechte und der General Humberto Castelo Branco stand an der Spitze der Macht. Im Jahr 1965 wurden die bürgerlichen Rechte erheblich eingeschränkt und um die Wahl des Präsidenten durch den Kongress festzulegen, bekam die Nationalregierung immer mehr Macht. Ein Jahr später wurde Marschall Artur da Costa e Silva, der Kandidat der Regierungspartei ARENA und ehemaliger Kriegsminister war, zum Präsidenten. Die einzige demokratische Oppositionspartei, MDB, hat keinen Kandidaten zur Wahl aufgestellt, da die Regierung alle „gefährlichen“ Gegenkandidaten von der Wahl ausgegliedert hat und deswegen wurden die Wahlen 1966 von der Regierungspartei ARENA gewonnen. Im Jahr 1968 gab es viele Streiks und Unruhen. Die Folgen der Regierung waren politische Säuberungen und noch mehr Zensur. Im August 1969 wurde der Präsident vom Militär entlassen und der General Emilio Garrastazu Médici wurde eingestellt. Die Unruhen im Land ließen nicht nach und sogar der katholische Klerus lehnte die schrecklichen Bedingungen der Bevölkerung ab. Die Hoheitsgewässer von Brasilien wurden unter Médici von 12 auf 200 Meilen erweitert. Im Jahr 1974 gab es wieder einen neuen Präsidenten, General Ernesto Geisel. Zuvor hatte er eine Militärkarriere hinter sich und war Präsident einer staatlichen Ölmonopolgesellschaft gewesen. In den 70er blühte das Land unter der Militärdiktatur auf. Im Jahr 1979 wurde General Joao Baptista de Oliveira Figueiredo neuer Präsident von Brasilien. In der 80er Jahren gab es eine Wirtschaftskrise, die dazu führte, dass es 1985 wieder freie Wahlen gab. 34

[...]


1 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 20.12.2014)

2 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 20.12.2014)

3 eigene Erklärung

4 eigene Erklärung

5 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 20.12.2014)

6 eigene Erklärung

7 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 20.12.2014)

8 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 20.12.2014)

9 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 20.12.2014)

10 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 20.12.2014)

11 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 20.12.2014)

12 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 22.12.2014)

13 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 22.12.2014)

14 Vgl. http://www.usa-info.net/usa/allgemein/geschichte.php (Stand: 22.12.2014)

15 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens (Stand: 07.12.2014)

16 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens (Stand: 07.12.2014)

17 Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Brasiliens (Stand: 07.12.2014)

18 Vgl. http://www.brasilgate.com/main/geschichte.php (Stand: 07.12.2014)

19 Vgl. http://www.brasilgate.com/main/geschichte.php (Stand: 07.12.2014)

20 Vgl. http://www.brasilgate.com/main/geschichte.php (Stand: 07.12.2014)

21 Vgl. http://www.brasilgate.com/main/geschichte.php (Stand: 07.12.2014)

22 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 07.12.2014)

23 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 07.12.2014)

24 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 07.12.2014)

25 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 30.12.2014)

26 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 30.12.2014)

27 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 30.12.2014)

28 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 30.12.2014)

29 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 30.12.2014)

30 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 30.12.2014)

31 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 30.12.2014)

32 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 30.12.2014)

33 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 30.12.2014)

34 Vgl. http://www.brasilien.info/geschichte/ (Stand: 30.12.2014)

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten

Details

Titel
Die unterschiedliche Entwicklung der USA und Brasiliens in Wirtschaft und Kultur
Untertitel
Ein Vergleich
Note
1,75
Autoren
Jahr
2015
Seiten
53
Katalognummer
V287248
ISBN (eBook)
9783656877424
ISBN (Buch)
9783656877431
Dateigröße
725 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Folgende Seminarkursarbeit wurde von Lisa Heck,Kim Heimberg und Vanessa Borck geschrieben. Die Arbeit kann unter den genannten Namen veröffentlicht werden. Preiswünsche gibt es keine, lediglich soll möchte ich mindestens pro verkaufte Arbeit 5€ verdienen, da es sich sonst nicht rentiert für mich.
Schlagworte
entwicklung, brasiliens, wirtschaft, kultur, vergleich
Arbeit zitieren
Vanessa Borck (Autor)Lisa Heck (Autor)Kim Heimberg (Autor), 2015, Die unterschiedliche Entwicklung der USA und Brasiliens in Wirtschaft und Kultur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287248

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