Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Wissenstransfer im Internet am Beispiel des Sachsen-Anhalt-Wikis

Titel: Wissenstransfer im Internet am Beispiel des Sachsen-Anhalt-Wikis

Hausarbeit , 2014 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Daniel Heißenstein (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Wissen ist Macht", das schrieb der Philosoph Francis Bacon in seinem Werk „Novum Organum" bereits im 17. Jahrhundert. Im heutigen Informationszeitalter bekommt der jahrhundertealte Ausspruch eine völlig neue Bedeutung. Jeder Mensch hinterlässt in der Online-Welt eine Art digitalen Fußabdruck und viele große Konzerne wie Google oder Facebook, aber auch verschiedene Regierungen und Geheimdienste, versuchen diesen bestmöglich nachzuvollziehen. Das Motto der Datensammler ist dabei, je mehr Wissen man über Personen sammeln kann, desto besser. Gleichzeitig bietet das Internet eine einzigartige Sammlung von Wissen, eine unsortierte Fülle an Informationen und Daten. Wissen, das früher in Enzyklopädien gesammelt wurde, findet sich mittlerweile auf unzähligen spezialisierten Webseiten. Einzelne Projekte wie Wikipedia übertreffen jede analoge Version eines Lexikons und vereinen eine riesige Wissensmenge auf einer Seite. Die schiere Menge an Wissen, die durch das Internet verfügbar ist, sprengt jeden Rahmen. Nur durch Filter- und Auswahlhilfen wie Google kann man als User den Informations- und Wissensdschungel überhaupt überblicken und sich darin fortbewegen. Wissen ist online in vielfältigen Formen und in unendlich scheinender Menge verfügbar. Diese Arbeit nimmt sich des Themas an und beschäftigt sich mit dem Begriff Wissen und Wissenstransfer im Internet. Zunächst wird der Begriff geklärt, welche Eigenschaften er hat und welche Arten von Wissen es gibt. Danach wird Wissenstransfer im Internet allgemein untersucht. Zu der Thematik Wissen gehört in diesem Zusammenhang auch die Wissensverarbeitung und das Wissensmanagement, welche ebenfalls behandelt werden. Ein besonderer Augenmerk dieser Arbeit liegt auf der Wissensform „Wiki", welche allgemein definiert und beschrieben wird. Wichtig ist hierbei, wie der Wissenstransfer in Wikis abläuft. Mithilfe der vorher beschriebenen Modelle und Theorien wird ein ausgewähltes Wiki, das Sachsen-Anhalt-Wiki, auf die obigen Punkte hin untersucht. Bei der Analyse des Portals werden unter anderem die Wiki-Prinzipien und der Wissenstransfer unter die Lupe genommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissen

2.1 Definition

2.2 Wissensarten und -eigenschaften

2.3 Wissenstransfer

2.4 Wissensverarbeitung

2.5 Wissensmanagement

3. Formen der Wissensvermittlung

3.1 Blogs

3.2 Wikis

3.2.1 Wiki-Prinzipien

3.2.2 Wissenstransfer mit Wikis

4. Anwendung

4.1 Sachsen-Anhalt-Wiki

4.2 Untersuchung Wiki-Prinzipien

4.3 Untersuchung Wissenstransfer

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Mechanismen des Wissenstransfers im Internet mit einem besonderen Fokus auf die Wissensform des Wikis, um zu analysieren, inwieweit theoretische Modelle auf ein konkretes, regional begrenztes Anwendungsbeispiel übertragen werden können.

  • Grundlagen des Wissensbegriffs und der Wissensverarbeitung
  • Wissenstransfermodelle nach Brennahl und Peinl
  • Charakteristika und Wirkungsweise von Social Web-Anwendungen wie Blogs und Wikis
  • Anwendung der Wiki-Prinzipien auf das Sachsen-Anhalt-Wiki
  • Kritische Evaluation des Wissenstransfers in regionalen Online-Lexika

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Wiki-Prinzipien

In „Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis" hat Moskaliuk verschiedene Wiki-Prinzipien aufgeführt, die charakteristisch für die Social Web-Anwendung Wiki sind. Diese Prinzipien werden in diesem Punkt vorgestellt, unter 4.2 auf das Sachsen-Anhalt-Wiki angewandt und damit verglichen. Die Wiki-Prinzipien werden dabei in zwei Kategorien unterschieden: funktional und psychosozial, siehe Grafik 6 (vgl. Moskaliuk 2008, S. 19). Zuerst werden die funktionalen Prinzipien erläutert. Schnelles und einfaches Editieren ist dadurch möglich, dass Wikis mit jedem Browser aufgerufen werden können und die technischen Anforderungen sehr gering sind. Die Bedienung ist einfach, zudem ist die Unterscheidung zwischen Leser und Autor und zwischen Produzent und Rezipient aufgehoben (vgl. Moskaliuk 2008, S. 19).

Wiki-Links bedeutet, dass die Webseite stark vernetzt ist und das Wissen innerhalb des Wikis verbunden ist. Querverweise in den einzelnen Artikeln zu anderem Content der Seite ist üblich. Das führt direkt zum nächsten Prinzip, der non-linearen Hypertextstruktur (vgl. ebd.). Man liest sich nicht von A bis Z durch das Wiki, sondern folgt den gegebenen Navigationspfaden. Ein Wiki ist ein assoziatives Netzwerk, was sich durch Benutzung immer weiterentwickelt. So wird ein dynamisches Wachsen der Hypertextstruktur ermöglicht, das Wissen wächst in die Breite und gleichzeitig in die Tiefe (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Wissen im Informationszeitalter und führt in die Thematik des Wissenstransfers im Internet sowie das Untersuchungsziel am Beispiel des Sachsen-Anhalt-Wikis ein.

2. Wissen: Dieses Kapitel definiert den Wissensbegriff aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven, erläutert Wissensarten sowie Modelle der Wissensverarbeitung und des Wissensmanagements.

3. Formen der Wissensvermittlung: Hier werden Social-Web-Anwendungen analysiert, mit besonderem Augenmerk auf Blogs und Wikis, wobei die spezifischen Wiki-Prinzipien und ihre Rolle im Wissenstransfer detailliert dargelegt werden.

4. Anwendung: Dieses Kapitel prüft das Sachsen-Anhalt-Wiki durch die Brille der zuvor erarbeiteten Wiki-Prinzipien und Wissenstransfermodelle, um dessen Stärken und Schwächen aufzuzeigen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass das Sachsen-Anhalt-Wiki trotz theoretischer Eignung als Instrument für den Wissenstransfer noch Defizite in der praktischen Interaktion und Autorenbindung aufweist.

Schlüsselwörter

Wissenstransfer, Wissen, Wikis, Sachsen-Anhalt-Wiki, Wissensmanagement, Web 2.0, Social Web, Kollaboration, Wissensverarbeitung, Wiki-Prinzipien, Wissensvermittlung, Online-Nachschlagewerk, User-generated-Content, Wissensteilung, Internet.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Wissen im Internet organisiert und vermittelt wird, wobei der Fokus auf dem Funktionsprinzip von Wikis als Wissensplattform liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Wissen, Methoden des Wissensmanagements, die Charakteristika von Social Web-Anwendungen und die praktische Analyse kollaborativer Wissenssysteme.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Anwendung theoretischer Wissenstransfermodelle zu analysieren, wie effizient Wikis Wissen vermitteln und wie das Sachsen-Anhalt-Wiki diese Prinzipien in der Praxis umsetzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und führt im Anwendungsteil eine fallbezogene Untersuchung des Sachsen-Anhalt-Wikis durch, basierend auf den Modellen von Moskaliuk und Peinl.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Wissen und Wissensmanagement, eine Einordnung von Wikis im Social Web und die konkrete Untersuchung des Sachsen-Anhalt-Wikis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissensmanagement, Wissenstransfer, Wikis, Web 2.0, Kollaboration und regionale Informationsportale.

Warum wird das Sachsen-Anhalt-Wiki als Fallbeispiel gewählt?

Es dient als lokales Praxisbeispiel für ein „Mitmachlexikon", das es ermöglicht, die Eignung der theoretisch beschriebenen Wiki-Prinzipien auf eine spezifische, regional begrenzte Nutzergruppe zu testen.

Welche Rolle spielt der sogenannte „Serendipity-Effekt" in der Arbeit?

Der Effekt beschreibt das zufällige Entdecken von Informationen während der Suche; die Arbeit stellt fest, dass dieser Effekt durch die im Sachsen-Anhalt-Wiki eher schwache interne Vernetzung nur selten eintritt.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wissenstransfer im Internet am Beispiel des Sachsen-Anhalt-Wikis
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Department für Medien und Kommunikation)
Veranstaltung
Medienkompetenz
Note
1,3
Autor
Daniel Heißenstein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V287588
ISBN (eBook)
9783656878544
ISBN (Buch)
9783656878551
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wissenstransfer internet beispiel sachsen-anhalt-wikis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Heißenstein (Autor:in), 2014, Wissenstransfer im Internet am Beispiel des Sachsen-Anhalt-Wikis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287588
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  26  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum