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Hospitationsbericht

Title: Hospitationsbericht

Internship Report , 2003 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Andreas Wolf (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen der Praktisch-Pädagogischen-Übung I hospitierte ich an einer beruflichen Schule im Gymnasium, in der kaufmännischen Berufsschule sowie in der Berufsschule. In dem vorliegenden Hospitationsbericht beschreibe ich die besuchte Schule sowie die Rahmenbedingungen und den Ablauf einer Unterrichtsstunde in einer zwölften Klasse im Gymnasium und analysiere diese Unterrichtsstunde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die P.-Schule

2.1 Schulformen, Klassen- und Schülerzahlen

2.1.1 Das berufliche Gymnasium

2.1.2 Die Berufsschule

2.1.3 Die einjährige Berufsfachschule für Wirtschaft (Höhere Handelsschule)

2.1.4 Die zweijährige Berufsfachschule, die zu einem mittleren Abschluss führt

2.1.5 Die zweijährige Berufsfachschule, die auf einen mittleren Abschluss aufbaut

2.1.6 Sonstige Schulformen

2.2 Entwicklung der Schülerzahlen

2.3 Schulsituation, -ausstattung und Kollegium

3 Die Unterrichtsstunde in einem Kurs des BGs der Jahrgangsstufe 12

3.1 Allgemeines zum Kurs des BGs der Jahrgangsstufe 12

3.2 Einordnung in den Unterrichtsplan

3.3 Rahmenbedingungen des Unterrichts

3.4 Ablauf der Unterrichtsstunde

3.5 Analyse der Unterrichtsstunde

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient der Dokumentation und Reflexion einer Hospitation an einer kaufmännischen berufsbildenden Schule. Das primäre Ziel besteht darin, Einblicke in den schulischen Alltag zu gewinnen, die pädagogischen Voraussetzungen verschiedener Schulformen zu analysieren und die Rolle des Diplom-Handelslehrers anhand konkreter Unterrichtsbeispiele kritisch zu beleuchten.

  • Struktureller Aufbau und Organisationsformen berufsbildender Schulen
  • Analyse der Schülerzusammensetzung und schulspezifischer Rahmenbedingungen
  • Didaktische Gestaltung von Unterrichtseinheiten im Bereich Politik und Wirtschaft
  • Evaluation von Sozialformen wie Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit im Lernprozess
  • Reflexion des Lehrerverhaltens und der Entwicklung von Sozial- und Methodenkompetenz

Auszug aus dem Buch

3.4 Ablauf der Unterrichtsstunde

Pünktlich zur ersten Stunde um 7.45 Uhr betritt Herr W. das Klassenzimmer. Die Schüler befinden sich schon im Raum, da ihnen ein Hausmeister der Schule den Klassenraum aufgeschlossen hat. Der Geräuschpegel ist relativ hoch, da sich viele Schüler miteinander unterhalten. Als Herr W. auf dem Stuhl am Lehrerpult Platz nimmt und seine Unterlagen herausholt, kehrt ein wenig Ruhe ein. Nur wenige Schüler reden trotz der Anwesenheit des Lehrers weiter. Da der Kurs uns aus der vorhergehenden Stunde kennt, verzichten wir darauf, uns erneut vorzustellen. Mithilfe seines Notenbuches überprüft Herr W. durch namentlichen Aufruf die Anwesenheit der Schüler. Es stellt sich heraus, dass ein Schüler krankheitsbedingt fehlt. Er teilt mit, dass er keine Hausaufgabenkontrolle vornimmt, da er mit einem neuen Thema beginnen wolle.

Wieder wird es unruhiger in der Klasse, und eine Schülerin meldet sich. Herr W. ruft die Schülerin auf. Sie fragt anlässlich der anstehenden Klausur, welche der behandelten Themen für die Klausur relevant seien. Daraufhin antwortet Herr W., dass er schon mit dieser Frage gerechnet habe und sie natürlich berechtigt sei. Allerdings wolle er erst am Ende der zweiten Stunde auf diese Frage eingehen. Ohne sich gemeldet zu haben oder aufgerufen worden zu sein, wirft ein Schüler eine nicht ganz ernst gemeinte Frage ein, die die anderen Schüler zum Schwätzen animiert. Herr W., der die Jugendlichen und junge Erwachsene duzt und mit Vornamen anspricht, geht auf diese Frage sehr locker ein und macht in diesem Zusammenhang ein paar zynische und humorvolle Bemerkungen, die nicht beleidigend wirken und bei den Schülern sehr gut ankommen. Anschließend bittet er darum, dass ihm jemand hilft, ein paar Gesetzestexte zu holen. Sofort meldet sich eine Schülerin, und Herr W. verlässt mit der Schülerin für ca. drei Minuten den Raum. In dieser Zeit bleiben die Schüler an ihren Plätzen sitzen und verhalten sich ruhig. Nachdem die Schülerin und Herr W. mit den Gesetzestexten zurückkommen sind, teilen sie jedem Schüler ein Buch aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Der Autor erläutert die Beweggründe für die Wahl der Hospitationsschule und beschreibt die ersten Kontakte sowie die Zielsetzung des Besuchs.

2 Die P.-Schule: Dieses Kapitel gibt einen detaillierten Überblick über die organisatorische Struktur, die verschiedenen Schulformen, die Schülerzahlen sowie die räumliche Ausstattung der Schule.

3 Die Unterrichtsstunde in einem Kurs des BGs der Jahrgangsstufe 12: Es erfolgt eine detaillierte Beschreibung und Analyse einer spezifischen Doppelstunde, inklusive der methodischen Vorgehensweise und des Lehrerverhaltens.

4 Schlussbetrachtung: Der Autor resümiert die gewonnenen Erkenntnisse über den Lehreralltag und bekräftigt seinen Berufswunsch, an einer berufsbildenden Schule zu unterrichten.

Schlüsselwörter

Hospitation, Wirtschaftspädagogik, Berufsbildende Schule, Unterrichtsmethode, Sozialformen, Grundgesetz, Politik und Wirtschaft, Didaktik, Berufliches Gymnasium, Schülerstatistik, Lehrerverhalten, Qualifikationsvermittlung, Sozialkompetenz, Methodenkompetenz, Berufsgrundbildungsjahr.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert die Erfahrungen und Beobachtungen des Autors während einer Hospitation an einer kaufmännischen berufsbildenden Schule im Rahmen des Studiums der Wirtschaftspädagogik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Neben einer allgemeinen Vorstellung der Schulstruktur und deren Entwicklung stehen die didaktische Gestaltung des Wirtschafts- und Politikunterrichts sowie die Analyse von Lehrer-Schüler-Interaktionen im Fokus.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, den Schulalltag zu durchdringen, die Anforderungen an Lehrkräfte in verschiedenen Schulformen zu identifizieren und die eigene Eignung sowie Motivation für den Lehrerberuf zu reflektieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor nutzt die teilnehmende Beobachtung von Unterrichtsstunden, führt Hintergrundgespräche mit Lehrkräften und analysiert statistische Daten der Schule.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Schule sowie eine detaillierte Beschreibung und Analyse einer Doppelstunde im Fach Politik und Wirtschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hospitation, berufsbildende Schule, Didaktik, Sozialformen, Lehrerverhalten und die Vermittlung von Qualifikationen.

Wie bewertet der Autor den Einsatz von Sozialformen im Unterricht?

Der Autor beurteilt die Kombination von Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit als sehr effektiv, um sowohl Fachkompetenz als auch soziale Fähigkeiten und die Selbstständigkeit der Schüler zu fördern.

Welche Bedeutung kommt dem Grundgesetz in der beschriebenen Unterrichtsstunde zu?

Das Grundgesetz dient als zentraler Lerngegenstand, an dem die Schüler in verschiedenen Phasen (Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit) eigenständig wichtige Grundrechte erarbeiten und in einer Diskussion verteidigen müssen.

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Details

Title
Hospitationsbericht
College
University of Frankfurt (Main)  (Professur für Wirtschaftspädagogik)
Course
Praktisch-Pädagogische Übung I
Grade
2,0
Author
Andreas Wolf (Author)
Publication Year
2003
Pages
18
Catalog Number
V28766
ISBN (eBook)
9783638304566
Language
German
Tags
Hospitationsbericht Praktisch-Pädagogische
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Wolf (Author), 2003, Hospitationsbericht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28766
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