Produktionsplanung Praktikum: Bau und Vertrieb eines BobbyCar


Projektarbeit, 2015

20 Seiten


Leseprobe

Inhalt

Einführung

Software
Vorstellung der Firma
Projektablauf

Projektende und Zusammenfassung

Einführung

Die vorliegende Arbeit wurde im Rahmen der Vorlesung „Produktionsplanung Praktikum“ erarbeitet. Das Ziel dieser Vorlesung war das Erlernen der ERP (Enterprise Ressource Planning)- sowie der MES (Manufacturing- Execution- System) - Software der FAUSERAG „Job Dispo“. Diese beiden Softwarelösungen wurden anhand eines Projekts erlernt, welches zum Inhalt hatte, ein BobbyCar zu bauen und zu vertreiben.

Im Folgenden wir nun zuerst das Programm näher erklärt und danach der Ablauf des Projektes.

Das Ergebnis war ein im Programm fertiggestelltes Projekt.

Es wurde ein Kunden- und Lieferantenstamm im ERP System eingepflegt, sowie die benötigten Materialien.

Alle Daten wurden eingelesen und dadurch auch verwertet und am Ende wurden Ausgaben erstellt.

Um diese Daten zu bekommen und ein Gefühl für diese Aufgabe zu bekommen, wurde ein Termin vereinbart, an dem das Bobby Car wirklich zusammengebaut worden ist. Hierbei wurden die Zeiten genommen, wie lange die jeweiligen Baugruppen zum Zusammenbauen brauchen. Dabei haben vier Studenten ein Team gebil det, welche jeweils unter realistischen Bedingungen eine Baugruppe zusammen montiert haben und die anderen Teammitglieder haben so die Zeiten aufgenommen Um diese Ausarbeitung verständlicher zu machen, wird das Projekt mit Hilfe einer fiktiven Firma, die im Folgenden noch näher beschrieben wird, veranschaulicht.

Software

Wie schon erwähnt, wurde das Praktikum mit Hilfe der Software der FAUSER AG erarbeitet.

„JOBDISPO ist eine speziell für Produktionsbetriebe entwickelte modulare Softwarelösung welche sich sehr stark an den Bedürfnissen der Praxis orientiert. Ideal für den Mittelstand ausgerichtet bietet die FAUSER AG weltweit ERP, MES und EAI Software, welche einfach bedienbar und für fertigende Industrieunternehmen schnell einzuführen ist.

Das JOBDISPO ERP System ist ein einfach bedienbares Softwarewerkzeug, zur durchgängigen Auftragsabwicklung. Werkzeug- und Maschinenbauer, Komponentenfertiger und Zulieferer erzielen damit einen reibungsfreien Auftragsdurchlauf, hohe Termintreue und exakt die kalkulierten Deckungsbeiträge.“ [1]

Vorstellung der Firma

Die fiktive Firma, welche die Bobby Cars herstellt, wird in diesem Abschnitt vorgestellt. Der Name ist Berger und ist ein mittelständiges Unternehmen, welche sich auf das Spritzgießen von Teilen spezialisiert hat. Firma Berger besitzt zwei eigene Spritzgussmaschinen und möchte ihre Produktpalette erweitern. Derzeit fertigt sie andere Spielzeuge unter anderem auch Lego, welches sich nicht mehr so gut verkauft, da die Kinder sich nicht mehr so gerne mit so etwas beschäftigen. Nachdem Firma Berger einen große Umfrage gestartet hat, ist heraus gekommen, dass die Kinder heutzutage etwas größeres und am besten auch mit Sound brauchen. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Eltern sehr früh anfangen ihre Kinder auf Bewegung zu drillen. Als Ergebnis ist heraus gekommen, dass auf dem derzeitigen Markt Bobby Cars mit einem Soundschloss sehr gut ankommen. Nachdem es auf Bobby Cars ein Patent der Firma BIG gibt, mussten dort noch einige Formalitäten geklärt werden bevor die Eigenproduktion starten konnte.

Projektablauf

Das Bobby Car, welches hier gebaut wird, besteht aus 24 Teilen. Davon werden einige in der eigenen Produktion hergestellt. Einige der Teile werden direkt vormontiert fremdbezogen und wieder andere werden in Einzelteilen geliefert. Zu Beginn des Projektes werden im Lager einige neue Artikel angelegt, welche im späteren Verlauf noch gebraucht werden.

Artikelerstellung 1

Hier ist das Beispiel einer Artikelneuanlage:

Der angelegte Artikel ist rotes Granulat, welches die Artikelnummer 711 hat und am Lagerort 9420 liegt. Sehr wichtig ist die Unterscheidung der Artikel, weshalb jeder einen „echten“ Namen hat, aber auch eine Artikelnummer. Um eine bessere Übersicht zu haben, wenn mehrere Produkte hergestellt werden, sind überall auch Bilder eingefügt, wie in diesem Beispiel einmal das Bobby Car, damit sofort erkannt werden kann, dass es zu diesem Produkt zugeordnet werden muss und darunter ein Bild des Artikels selber, also das rote Granulat. In diesem Fall ist Geko- Plast der Lieferant, welcher auch vorher eingepflegt wurde. Ein außerdem sehr wichtiger Punkt in der Anlage der Artikel ist die Maßeinheit, welche bei Granulat natürlich kg sein muss.

Um einfacher Rechnungen zu schreiben und gleich die richtige Staffelung angeben zu können, werden die Preise dazu angegeben. Nachdem Firma Berger relativ klein ist, werden nicht mehr als 400 Bobby Cars auf einmal an einen Kunden verkauft. Also werden Staffelpreise nicht weitergeführt.

Mehrfachlagerung ist, ungleich zu den meisten anderen angelegten Artikeln, angekreuzt, weil das Granulat in großen Mengen eingekauft und eingelagert wird. Aber auch gleichzeitig in großen Mengen zu den Maschinen gebracht werden muss. Außerdem ist die Reservierung angekreuzt, damit Mengen dieses Artikels vorbestellt werden können.

Artikelerstellung 2

Nachdem die Firma Berger selber herstellt, müssen noch besondere Artikel angelegt werden. Nämlich diejenigen, die spritzgegossen werden, und deswegen natürlich einen anderen Aufbau haben. Der erste Unterschied besteht darin, dass anstatt eines Lieferanten das Fertigungsprogramm hinterlegt ist. Daraus entstehen im späteren Verlauf auch die Kosten für diese Teile, nachdem die Materialien und die Produktion auch schon etwas gekostet hat, bevor es erst in die Montage kommt.

Komplettes Lager

In diesem Screenshot sieht man das Lager der Firma Berger. Es sind alle Teile bzw. Rohmaterialien eingetragen, die zu der Fertigung von dem neuen Produkt, dem Bobby Car, gebraucht werden. Die Artikel sind mit einer Logik angelegt, welche sich darauf bezieht. Die Teilenummern sind nach den Baugruppen sortiert. Alle Teile, die logisch zusammengehören, haben die gleiche erste Zahl.

Arbeitsplatzneuanlage

Nachdem die Firma Berger sich mit dem neuen Produkt vergrößern will, hat sie eine neue Spritzgussmaschine gekauft, welche auch in die eigene Produktionshalle eingebaut wird. Diese Maschine wird der Firma sehr lange erhalten bleiben, weshalb die Anschaffungskosten nicht mit in die Kalkulation des Produktes einberechnet werden. Das wichtige hierbei ist, dass die Zeit angegeben wird, wie lange die Maschine pro Tag benutzt wird und dementsprechend auch die Kosten für die Rüstzeit und die Produktion. Jetzt besitzt Firma Berger zwei Spritzgussmaschinen und drei Montage Plätze.

[...]


[1] http://www.fauser.ag/de/

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Produktionsplanung Praktikum: Bau und Vertrieb eines BobbyCar
Hochschule
Hochschule München
Autor
Jahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V287898
ISBN (eBook)
9783656881780
ISBN (Buch)
9783656881797
Dateigröße
2373 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
produktionsplanung, praktikum, vertrieb, bobbycar
Arbeit zitieren
Lina Legelli (Autor), 2015, Produktionsplanung Praktikum: Bau und Vertrieb eines BobbyCar, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/287898

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