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Berufung und Erwählung. Ein Vergleich der Darstellungen im Alten und Neuen Testament

Eine Betrachtung zu Matthäus 22,14

Titel: Berufung und Erwählung. Ein Vergleich der Darstellungen im Alten und Neuen Testament

Studienarbeit , 2014 , 20 Seiten

Autor:in: Stephan Heck (Autor:in)

Theologie - Biblische Theologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Jesus sagt, dass viele berufen, aber wenige auserwählt sind. Damit macht er einen klaren Unterschied zwischen Berufung und Erwählung.
Aber worin liegt dieser Unterschied? Was bedeutet Berufung? Was Erwählung?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Autor in einer einfachen, verständlichen Sprache.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kontext

3. Begriffserklärung

4. Berufung

4.1 Berufung im Alten Testament

4.2 Berufung im Neuen Testament

5. Erwählung

5.1 Erwählung im Alten Testament

5.1.1 Erwählung des Volkes Israels

5.1.2 Verwerfung und Erwählung bei Esau und Jakob

5.2 Erwählung im Neuen Testament

5.2.1 Erwählung von Jesus Christus

5.3 Erwählung in der Dogmatik

5.4 Erwählt durch Glauben

6. Interaktion von Berufung und Erwählung

6.1 Gottes Zuwendung

6.2 Angelegenheit der Menschen

7. Warum gehen Menschen verloren?

8. Fazit

9. Bibliographie

10. Anhang

10.1 Übersetzungsvergleich Mt 22,14

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den theologischen Unterschied zwischen „Berufung“ und „Erwählung“ anhand des Bibelverses Matthäus 22,14. Dabei liegt der Fokus auf der Forschungsfrage, wie diese beiden Konzepte im Kontext der Errettung des Menschen zusammenwirken und warum trotz eines universalen Rufes Gottes nicht alle Menschen gerettet werden.

  • Exegese und Kontextualisierung des Gleichnisses von der königlichen Hochzeit.
  • Philologische und biblisch-theologische Definition der Begriffe Berufung und Erwählung.
  • Analyse der Erwählungstheorien und deren Einordnung in die Dogmatik.
  • Die Bedeutung des Glaubens als Schnittstelle zwischen Berufung und Erwählung.
  • Die Verantwortung des Menschen in der Interaktion mit Gottes Ruf.

Auszug aus dem Buch

3. BEGRIFFSERKLÄRUNG

Zunächst werden die Bedeutungen von zwei zentralen Begriffen, die in dem zugrunde gelegten Vers vorkommen, erklärt:

• berufen (κλητός klētos): eingeladen, ernannt; kommt von kaleō, rufen, nennen. Der Begriff klētos, der hier gebraucht wird kommt im NT nur zehn Mal vor. Er drückt deutlich den Ruf Gottes zur Erettung aus. Wenn davon die Rede ist dass jemand in ein Amt berufen wird, wird das Wort klesis [klesis] gebraucht. Es wird also deutlich, dass es sich hier um den Ruf zur Erettung handelt. Aus dem Kontext der königlichen Hochzeit wird eindeutig ersichtlich, dass dieses Wort die Einladung zum Fest, bzw zum Himmelreich ausdrückt.

• erwählt (ἐκλεκτός eklektos): erwählt, auserwählt; kommt von eklegomai, wählen. Für eklektos sind zwei Deutungen möglich. Eine Möglchkeit ist die menschliche Wahl, die andere bezieht sich auf Gottes Erwählungshandeln. Eklektos tritt in der Bibel in sechs verschiedenen Zusammenhängen auf, und zwar in Bezug auf Christus, die Gemeinde in Christus, das Volk Israel, die Gläubigen innerhalb des Volkes Israel, die zwölf Jünger Jesu und Paulus.

Bei einem Übersetzungsvergleich von Matthäus 22,14 kann ein wesentlicher Unterschied festgestellt werden. Während formal-äquivalente Bibelübersetzungen den Begriff klētos mit „berufen“ übersetzen, gebrauchen kommunikativen Übersetzungen meist den Begriff „gerufen“. Den Begriff eklektos übersetzen alle gleich mit „auserwählt“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zur Fragestellung des Unterschieds zwischen Berufung und Erwählung basierend auf Matthäus 22,14.

2. Kontext: Analyse des Gleichnisses von der königlichen Hochzeit als theologischen Rahmen der Arbeit.

3. Begriffserklärung: Definition der griechischen Termini „klētos“ und „eklektos“ sowie deren biblische Bedeutung.

4. Berufung: Darstellung der göttlichen Initiative zur Berufung im Alten und Neuen Testament als Ruf zur Errettung.

5. Erwählung: Untersuchung des Konzepts der Erwählung Gottes durch verschiedene biblische Zeugnisse und dogmatische Modelle.

6. Interaktion von Berufung und Erwählung: Erörterung der Wechselwirkung zwischen dem Ruf Gottes und der menschlichen Entscheidung durch Glauben.

7. Warum gehen Menschen verloren?: Auseinandersetzung mit der Verantwortung des Menschen angesichts der menschlichen Verwerfung des göttlichen Angebots.

8. Fazit: Zusammenfassende Schlussfolgerung, dass Glaube die Voraussetzung ist, um Berufung und Erwählung in Jesus Christus festzumachen.

9. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellen.

10. Anhang: Detaillierter Vergleich verschiedener Bibelübersetzungen zu Matthäus 22,14.

Schlüsselwörter

Berufung, Erwählung, Matthäus 22,14, Glaube, Errettung, Himmelreich, Gott, Jesus Christus, Bibel, Dogmatik, Vorherbestimmung, Gemeinde, Umkehr, Heilsplan, Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Unterschied zwischen den biblischen Begriffen „Berufung“ und „Erwählung“ und deren Bedeutung für das Heil des Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen die biblische Exegese des Gleichnisses von der königlichen Hochzeit, die Analyse göttlicher Ruf- und Erwählungsmodelle sowie die Rolle des menschlichen freien Willens.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuklären, worin sich Berufung und Erwählung unterscheiden und wie ein Mensch seine Erwählung durch den Glauben an Jesus Christus festmachen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine literarische und theologische Analyse biblischer Texte, ergänzt durch eine Auseinandersetzung mit dogmatischen Modellen und existierenden Bibelkommentaren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die detaillierte Betrachtung von Berufung und Erwählung im Alten und Neuen Testament sowie die Analyse ihrer gegenseitigen Interaktion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Berufung, Erwählung, Glaube, Heilsplan, Dogmatik und die Verantwortung des Menschen vor Gott.

Wie unterscheidet sich die biblische Berufung von der Erwählung?

Die Berufung ist ein universales Angebot Gottes an alle Menschen, während die Erwählung sich in der Annahme dieses Rufes durch den persönlichen Glauben realisiert.

Warum wird im Buch das Gleichnis von der königlichen Hochzeit als Bild verwendet?

Es dient als zentraler Textanker, da Jesus dort explizit den Unterschied zwischen vielen Berufenen und wenigen Auserwählten thematisiert.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur "Vorherbestimmung"?

Der Autor argumentiert, dass eine rein vorzeitliche, individuelle Erwählung den universellen Heilswillen Gottes und den freien Willen des Menschen nicht ausreichend berücksichtigt.

Was bedeutet das "hochzeitliche Gewand" im Kontext der Arbeit?

Es wird als Symbol für die Gerechtigkeit Gottes verstanden, die einem Menschen durch den Glauben an Jesus Christus zuteilwird und Voraussetzung für das Bestehen vor Gott ist.

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Details

Titel
Berufung und Erwählung. Ein Vergleich der Darstellungen im Alten und Neuen Testament
Untertitel
Eine Betrachtung zu Matthäus 22,14
Autor
Stephan Heck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
20
Katalognummer
V288589
ISBN (eBook)
9783656891222
ISBN (Buch)
9783656891239
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufung Erwählung berufen erwählt auserwählt verloren Hölle Prädestination Jesus Gemeinde Liebe universaler Heilswille Heilswille Matthäus Matthäus 22 Exegese
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephan Heck (Autor:in), 2014, Berufung und Erwählung. Ein Vergleich der Darstellungen im Alten und Neuen Testament, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288589
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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