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Politisches Branding im Wahlprozess Deutschlands und Russlands im Vergleich

Titel: Politisches Branding im Wahlprozess Deutschlands und Russlands im Vergleich

Hausarbeit , 2009 , 16 Seiten

Autor:in: Raliya Fattakhova (Autor:in)

Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit untersucht die Einflussfaktoren unterschiedlicher politischer Systeme auf die Methoden politischer Werbung von Parteien.
Der Wahlprozess ist heutzutage eine der wichtigsten Merkmale einer demokratischen Gesellschaft. Die Wählerschaft muss durch die Einbeziehung ihrer Präferenzen in die politische Strategie der Parteien integriert werden. Die Lösung dieses Problems gehört zum Bereich des politischen Managements. Heute kann man verschiedene Arten der politischen Kommunikation beobachten, wie z.B. PR (Public Relations), politische Werbung, politische Propaganda und politisches Branding (Politikmarken). Letztere Form des politischen Managements ist eine neue Technologie für die Politik und wurde aus dem kommerziellen Bereich übernommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Branding in der Politik oder was ist „politisches Branding“?

2. Parteien als Marke in Deutschland

2.1 Zwischenfazit

3. Parteien als Marke in Russland

3.1 Zwischenfazit

4. Vergleich und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des politischen Brandings im Kontext des Wahlprozesses und vergleicht dabei die Anwendung und Funktion dieses Instruments in Deutschland und Russland.

  • Grundlagen des politischen Brandings als neue Technologie in der politischen Kommunikation.
  • Analyse der Parteien als Marken in Deutschland am Beispiel von SPD und CDU.
  • Analyse der Parteien als Marken in Russland am Beispiel von „Einiges Russland“ und „KPRF“.
  • Vergleich der Branding-Strategien hinsichtlich Kompetenzen, Assoziationen, Persönlichkeiten und Wählerschaft.
  • Bewertung des politischen Kontexts und dessen Einfluss auf die Markenbildung in beiden Ländern.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung: Branding in der Politik oder was ist „politisches Branding“?

Der Wahlprozess ist heutzutage eine der wichtigsten Merkmale einer demokratischen Gesellschaft. Die Wählerschaft muss durch die Einbeziehung ihrer Präferenzen in die politische Strategie der Parteien integriert werden. Die Lösung dieses Problems gehört zum Bereich des politischen Managements. Heute kann man verschiedene Arten der politischen Kommunikation beobachten, wie z.B. PR (Public Relations), politische Werbung, politische Propaganda und politisches Branding (Politikmarken). Letztere Form des politischen Managements ist eine neue Technologie für die Politik und wurde aus dem kommerziellen Bereich übernommen.

Es gibt viele Definitionen des politischen Brandings. Der Begriff wird hier in Anlehnung an die Definition von Kevin Lane Keller definiert:

Politisches Branding ist “ein Nutzenbündel mit spezifischen Merkmalen, die dafür sorgen, dass sich dieses Nutzenbündel, welche dieselben Basisbedürfnisse erfüllen, aus Sicht relevanter Zielgruppen nachhaltig differenziert”.

“Politischer Brand“ gilt als eine Marke, die eine hohe positive Wirkung auf einen Erfolg der Partei hat. Heutzutage stellt sich eine Marke als Selbstbild (Identität) und Fremdbild (Image) dar. Das bezeichnet man als integrativen und funktionsübergreifenden Bestandteil der politischen Kommunikation und ist mit anderen Verständnissen verknüpft, die eine Marke als Zeichenbündel und Vorstellungsbild im Bewusstsein der Wähler definieren. Es hängt maßgeblich davon ab, wie weit oder eng man politisches Branding definiert. Insgesamt bedeutet politisches Branding die Schaffung einer langfristigen Legitimationsbasis.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Branding in der Politik oder was ist „politisches Branding“?: Dieses Kapitel führt in die Thematik des politischen Marketings ein und definiert politisches Branding als eine aus dem kommerziellen Bereich stammende Technologie zur langfristigen Identitätsbildung von Parteien.

2. Parteien als Marke in Deutschland: Es wird die Professionalisierung deutscher Wahlkämpfe beleuchtet und die Markenstrategien von SPD und CDU anhand von Kernkompetenzen, Assoziationen, Persönlichkeiten und Eigenschaften analysiert.

2.1 Zwischenfazit: Dieses Kapitel fasst zusammen, dass sich deutsche Wahlkampfstrategien durch den Einfluss amerikanischer Modelle verändert haben und Branding eine wachsende Rolle bei der Verankerung von Parteiassoziationen spielt.

3. Parteien als Marke in Russland: Die Untersuchung zeigt die Herausbildung politischer Marken in Russland auf und analysiert die Parteien „Einiges Russland“ und „KPRF“ unter Berücksichtigung ihres politischen Stellenwerts.

3.1 Zwischenfazit: Es wird konstatiert, dass russische politische Marken stark an Personen geknüpft sind und es an einer klaren inhaltlichen Identität mangelt, was den Bedarf für ein Re-Branding unterstreicht.

4. Vergleich und Fazit: Die abschließende Gegenüberstellung beider Länder zeigt grundlegende Unterschiede im politischen Kontext auf, wobei Deutschland als Vorbild für eine gelungene Integration von Branding-Technologien in ein stabiles politisches System dient.

Schlüsselwörter

Politisches Branding, Partei, Deutschland, Russland, Wahlkampf, Image, Identität, Wahlprozess, Politische Kommunikation, Politische Marke, Kernkompetenz, SPD, CDU, Einiges Russland, KPRF

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von politischem Branding und Markenbildung für den Wahlerfolg von Parteien im Vergleich zwischen Deutschland und Russland.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von politischem Branding, die Analyse konkreter Parteien als Marken und den Einfluss politischer Systeme auf diese Prozesse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Anwendung und Funktion von Branding-Instrumenten im politischen Kontext zu vergleichen und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten in Deutschland und Russland herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende Analyse politischer Kommunikations- und Marketingstrategien auf Basis existierender Literatur und Umfragedaten durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Branding-Strategien der deutschen Parteien SPD und CDU sowie der russischen Parteien „Einiges Russland“ und „KPRF“ detailliert hinsichtlich Kompetenzen, Assoziationen und Persönlichkeiten untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Politisches Branding, Politische Kommunikation, Markenidentität, Wahlkampfstrategien und Systemvergleich.

Warum wird die „Amerikanisierung“ der Wahlkämpfe erwähnt?

Der Begriff beschreibt die Übernahme moderner Marketingtechnologien und Branding-Methoden aus den USA, die sowohl in Deutschland als auch zunehmend in Russland die politische Kommunikation beeinflussen.

Welche besondere Rolle spielen Persönlichkeiten für die Markenbildung in Russland?

In Russland sind politische Marken laut der Untersuchung extrem stark an Führungspersonen wie Wladimir Putin oder Gennadi Sjuganow gebunden, was oft die inhaltliche Programmatik in den Hintergrund rücken lässt.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen dem Branding in Deutschland und Russland laut Autor?

Während in Deutschland ein integrativer Prozess zwischen Programm und Marke stattfindet, dienen Branding-Elemente in Russland häufig eher als rhetorische Strategie ohne die gleiche Tiefe der inhaltlichen Realisierung.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für die russische Praxis?

Die russische Praxis wird als verbesserungswürdig im Bereich der Beziehung zwischen Macht und Bevölkerung bewertet, wobei deutsche Parteien als Vorbild für eine stabilere Identitätsbildung dienen könnten.

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Details

Titel
Politisches Branding im Wahlprozess Deutschlands und Russlands im Vergleich
Autor
Raliya Fattakhova (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
16
Katalognummer
V288614
ISBN (eBook)
9783656888659
ISBN (Buch)
9783656888666
Sprache
Deutsch
Schlagworte
politisches branding wahlprozess deutschlands russlands vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Raliya Fattakhova (Autor:in), 2009, Politisches Branding im Wahlprozess Deutschlands und Russlands im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288614
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Leseprobe aus  16  Seiten
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