Das frühe Christentum und das Römische Reich


Hausarbeit, 2012
31 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Die Anfänge des Christentums
2.1. Das Römische Reich
2.2. Ursprung und erste Ausbreitung des Christentums

3. Die Auseinandersetzungen mit dem Römischen Reich
3.1. Das Verhältnis der Christen zum Römischen Reich
3.2. Verfolgung der Christen

4. Das Christentum wird römische Staatsreligion

5. Schlusswort

6. Literaturverzeichnis

1. Einführung

"Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk wiederfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids."1

Neben dem Hinduismus, dem Buddhismus, dem Islam und dem Judentum, ist das Christentum eine der fünf großen Weltreligionen. Mit über zwei Milliarden Anhängern weltweit ist es die größte Religion überhaupt.2 Beschäftigt man sich mit der Geschichte der Christenheit, so kommt man nicht um eine Begegnung mit Jesus von Nazareth herum, bildet er schließlich den Ursprung des christlichen Glaubens, nicht zuletzt durch seine Auferstehung.3 So markiert seine Geburt um 6/ 7 v. Chr. den Beginn des Christentums, wie auch sein Leben, festgehalten in den Evangelien des Neuen Testaments, seine Lehren und seine Konfrontation mit den Vertretern des Römischen Reiches und dem Judentum.

"Das Christentum stellte für das Römische Reich einen entscheidenden Wandelfaktor dar, der Staat, Gesellschaft und Religion im christlichen Sinne von innen heraus veränderte. Die Christen wurden von einer zeitweise tolerierten, zeitweise verfolgten Minderheit zu einer bedeutenden religiösen, politischen und gesellschaftlichen Macht, die sich in der katholischen Kirche institutionalisierte. Aus dem polytheistischen Weltreich wurde ein monotheistisches, das sich unmittelbar nachdem das Christentum Staatsreligion geworden war, in zwei Reiche - Ost- und West-Rom - aufspaltete."4

Im Rahmen dieser Arbeit soll schließlich der Weg des Christentums zur Staatsreligion nachgezeichnet werden. Wobei insbesondere die Faktoren, die dazu führten, dass das Christentum Staatsreligion wurde, näher betrachtet werden. Dazu ist es zunächst notwendig zuerst etwas über das Römische Reich zu sagen, die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zur Jahrtausendwende, welche die Entstehung und Entwicklung des frühen Christentums bedingten. Anschließen wird sich eine Betrachtung der noch frühen christlichen Religion, wobei hier das Wirken und der Tod Jesu und die anschließende Ausbreitung des Christentums im östlichen Mittelmeer bis nach Rom selbst im Mittelpunkt stehen werden. Hiernach werden wir uns mit der Zeit mit den Konflikte zwischen Rom und den Christen auseinandersetzen, die vor allem in eine Zeit der Krise des Römischen Reiches fiel.5 Insbesondere die grausamen Christenverfolgungen durch die römischen Kaiser sind hier zu erwähnen. Sah man das zunehmend stärker werdende Christentum als Störfaktor der Ruhe und Ordnung im Reich an. Das letzte Kapitel wird sich schließlich mit dem Kernstück dieser Arbeit befassen, das Werden des Christentums zur Staatsreligion des Römischen Reiches, wobei die Kaiser Konstantin I. und Theodosius I. bedeutende Rollen einnahmen und dem Christentum zum endgültigen Durchbruch verhalfen.

Literatur gibt es zu unserer Thematik in ausreichender Fülle. So legten Isabella Tsigarida und Michael von Prollius mit ihrem Werk "Der historische Jesus, das frühe Christentum und das Römische Reich" eine Monographie speziell zu unserer Thematik vor, die sich eingehend mit dem Weg des frühen Christentums im Römischen Reich befasst. Friedhelm Winkelmann hat sich mit seiner "Geschichte des frühen Christentums" ebenfalls den ersten Jahrhunderten der Existenz des Christentums gewidmet. Daneben hat Bernd Moeller mit "Geschichte des Christentums in Grundzügen" ein Standardwerk zur Geschichte des Christentums verfasst, das vor allem eine theologische Perspektive einnimmt. Zugleich hat Kurt Nowak mit "Das Christentum" eine kurze Monographie über die Geschichte, Inhalte und Formen des Christentums geliefert. Für kurze Überblicksdarstellungen empfehlen sich vor allem die "Theologische Realenzyklopädie" und das Handwörterbuch "Religion in Geschichte und Gegenwart", welche auch speziell Artikel zu unserer Thematik liefern.

2. Die Anfänge des Christentums

2.1. Das Römische Reich

Die Epoche, in welcher das Christentum die Bühne der Weltgeschichte betrat, fällt in die Regierungszeit des Kaiser Augustus. Eine Ära, in welcher aus der Römischen Republik ein Kaiserreich wurde. So hatte Octavian unter Billigung des römischen Senats 27 v. Chr, den Ehrentitel Augustus angenommen.6 Nach Jahren des Bürgerkriegs leitete er eine 200 Jahre dauernde Friedenszeit, die pax romana,7 ein, indem er formal die alte Republik unter Führung des Senats wiederherstellte, er aber die Rolle des primus inter pares einnahm.8 Nach außen blieben die verfassungsrechtlichen Strukturen der Republik (Senat, Verwaltung und Herr) unberührt.9 Aber faktisch gelang es Augustus die Legislative, Exekutive und Judikative in seinem Amt zu vereinigen "(...) ohne eine Diktatur zu errichten. Da Octavian Frieden im Reiche herstellte, ernannte ihn der Senat zu seinem Senior, zum Prinzeps (...). Aber nicht daraus leitete Augustus seine Regierungsgewalt ab, sondern aus der Befehlsvollmacht eines Konsuls und der Rechtsvollmacht eines Volkstribuns. Infolgedessen ging seine Macht vom Volke aus, das durch den Senat in der Doppelrolle von konsekutiver und legislativer Autorität repräsentiert wurde."10

Gleichzeitig übte Augustus das oberste religiöse Staatsamt des pontifex maximus aus. Religion war im Römischen Reich ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens und zugleich eng mit der Politik verbunden. 11 So gab es eine Vielzahl von Göttern, für jeden nur erdenklichen Fall.12 Der Kaiser nahm die Rolle des obersten Priesters ein und zeichnete sich für die Huldigung der Götter verantwortlich. Besonders hervorzuheben ist hier der Kaiserkult, der Vergöttlichung des Herrschers, der den Frieden im Reich garantierte. Diesen Kult "(...) nutzte Augustus zur Reorganisation der Religion und zur Integration der verschiedenen Religionen und Völker des Weltreiches."13 So war er derjenige, der dem Reich Ruhe und Ordnung zurückgegeben hatte und dadurch bei weiten Teilen der Bevölkerung hohes Ansehen genoss. Der Kaiser wurde vom Volk in eine "sakrale Sphäre"14 erhoben, verdankten sie ihm doch ein Leben in Freiheit und Wohlstand. So stellte Ekkehard Mühlenberg fest, dass von der Person des Kaisers der Friede abhing, "er war als Augustus übermenschlich."15 Gleichzeitig war der Friede auf Erden an den Frieden der Götter gebunden, galt es Göttern Opfer darzubringen. So wurde der Kaiserkult zur Staatsreligion16, war der Kaiser doch gottgleich und wurden auch ihm zu Ehren Opfer dargebracht.

Man kann also konstatieren, dass die Religion im Römischen Reich primär auf die Erhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung innerhalb des Reiches gerichtet war. So stieß jede Religion auf Toleranz der Führungsschichten des Reiches: "Das römische Religionsverständnis führte dazu, dass bereits in vorchristlicher Zeit jede religiöse Richtung toleriert wurde, solange sie nicht zu Verbrechen anstiftete, die öffentliche Ruhe und Ordnung störte oder sich außerhalb der gesellschaftlichen Grundlagen stellte."17 Das gleiche galt für das Christentum in den ersten Jahrhunderten seines Bestehens. Man sah die Christen nicht als Bedrohung, vielmehr waren sie eine Sekte innerhalb des Judentums, die keine Bedrohung für die öffentliche Ordnung des Reiches darstellte.18

Wie bereits angedeutet, existierte im Römischen Reich um die Jahrhundertwende nicht nur die polytheistische Religion der Römer, vielmehr fand sich ein verstärkter Zulauf zu orientalischen Religionen. Sie stillten ein Bedürfnis nach "(...) Mysterien, Weihen, Kulten, Riten und religiöser Begeisterung (...) und [boten] Exklusivität (...)".19 Vor allem in den Städten fanden diese Religionen Anhänger, weniger auf dem Land.20 Zu ihnen gehörten unter anderem Kulte der Götter Mithras, Isis und Osiris, sowie der Serapis oder der Demeter.21 Die neuen Religionen suchten den Menschen Antworten auf die Fragen ihrer Existenz wie "Geburt und Tod, Vernichtung und Erlösung" zu geben, wozu die römische Religion nicht im Stande war.22 Vor allem dem Christentum kam diese Suche nach Antworten zugute. Insbesondere in Palästina, wo es seinen Ausgangspunkt fand, suchten die Menschen nach einem Messias, der sie von der römischen Besatzung und ihrem alltäglichen Leid erlösen konnte.23 Wie das Christentum in die hellenistisch-römische Welt trat, werden wir nun im folgenden ergründen.

2.2. Ursprung und erste Ausbreitung des Christentums

Der Ursprung des Christentums liegt in Palästina. Seit 63 v. Chr. gehörte dieses zum Römischen Reich, war jedoch "in religiöser Hinsicht autonom und von einer reichen Frömmigkeit erfüllt."24 40 v. Chr. ernannte der römische Senat Herodes I. zum Vasallenkönig in Palästina Seine Herrschaft war gekennzeichnet durch seine strikte Loyalität gegenüber Rom und dem Kaiser, die seine Herrschaft garantierten.25 Gleichzeitig betrachteten ihn die Juden in Palästina aufgrund seiner Verbundenheit zum Römischen Reich als "Eindringling und fremden Herrscher"26. Nach Meinung frommer Juden, hatten die Römischen Legionen nichts auf dem Boden Israels verloren, man sah in ihnen eine Beleidigung Gottes.27 So sahen sich viele zu einem Vorgehen gegen die Römischen Besatzer veranlasst und im Land herrschte eine beständige Unruhe. Welche schließlich erst mit der Vernichtung Jerusalems im Jahre 70 n. Chr. ihr Ende fand.

Wie bereits erwähnt, gewährte Rom dem Judentum eine weitgehende Religionsausübung, so verfügte es als religio licita über umfangreiche politische und religiöse Freiheiten.28 Zugleich ließen sich zur Zeit der Entstehung des Christentums vier religiöse Gruppierungen innerhalb des Judentums ausmachen: die Suddazäer, die Pharisäer, die Zeloten und die Essener.29 So war das Judentum, zur Entstehung des Christentums, eine vielgestaltige Religion und das in einer Zeit, in welcher sich die Menschen nach einem Ausweg aus dem politischen und sozialen Elend sehnten: So "(...) gab es den strengsten Eifer für das Gesetz der Väter ebenso wie den liberalen Umgang mit der Tora. (...) Politisches Rebellentum verband sich mit apokalyptischen Hoffnungen auf den Sieg über alle Feinde des Gottes Israel."30

Die römische Besatzung lastete schwer auf der Bevölkerung Palästinas, so erhofften sich viele einen Messias und damit den Beginn einer neuen Zeit, das Ende der Besatzung und zugleich die Schaffung des Reich Gottes auf Erden.31 Viele sahen diesen Messias in Jesus von Nazareth, so schrieb Paulus in seinem Brief an die Galater: "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste(...)."32 Und in der Tat, mit ihm begann die Geschichte der neuen Religion des Christentums.

Jesus wurde etwa zwischen 6 und 4 v. Chr.33 in Nazareth geboren. Seine Eltern waren der Bauhandwerker Josef und die noch sehr junge Maria. Wahrscheinlich erlernte Jesus den Beruf des Vaters und übte diesen für eine gewisse Zeit auch aus. Er war wie sein Vater Jude, der ihm auch eine theologische Bildung vermittelt haben dürfte.34 Das erste bedeutende historische Ereignis im Leben des Jesus dürfte die Begegnung mit Johannes dem Täufer gewesen sein. Dieser trat zwischen 27 und 29 in Palästina in der Wüste am Jordan auf und predigte die Apokalypse: so „rief er zur ‚Buße‘ auf, zur Erneuerung der Gesinnung und des Tuns; denn das letzte richtende und heilvolle Eingreifen Gottes in die Geschichte sollte unmittelbar nahe gekommen sein.“35 Er sammelte eine große Anhängerschaft um sich, zu denen schließlich auch Jesus gehörte, der sich auch von Johannes im Jordan taufen ließ, denn Johannes sah die Taufe als Reinigung, zur Vorbereitung auf das Ende der Welt.

Bald darauf trennte sich Jesus von Johannes und begann selbst zu predigen, scharte eigene Anhänger um sich und behielt das Grundmotiv der Predigt Johannes, die Verkündigung des nahen Endes, bei.36 Jedoch hinzu kam, dass Jesus die Herrschaft Gottes in der nahen Zukunft predigte: „Nachdem aber Johannes gefangengesetzt war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“37 Gott war nach der Interpretation Jesu kein Richter, der die Menschen am Ende der Welt heimsuchte und für ihre Taten richtete. Vielmehr war er das liebende und vergebende Überwesen, in dessen Schoss jedwede Person willkommen war. Zugleich aber verlangte Jesu Gehorsam und Liebe gegenüber diesem Gott und den Mitmenschen: „(…) und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften. (…) Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“38

Das Kernstück der Verkündigung Jesus fasste der Evangelist Matthäus in seiner „Bergpredigt“ zusammen, in der es zu Beginn heißt: „ Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig sind, die da Leid tragen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.“39 Jesus wandte sich damit an die, die im sozialen Abseits der Gesellschaft standen. Jene, für die die Gebote und Riten des Judentums und damit der Tora fremd und unverständlich waren.40 So unterschied sich Jesus mit dem was er verkündete vom bis dahin existierenden religiösen Verständnis des Judentums. Er predigte eine innere, vielmehr persönlichere Religiosität, die auf den Glauben und weniger auf Riten ausgerichtet war: „Innere Werte und nicht äußere Besitztümer und das Einhalten religiöser Formalia waren für Jesus der entscheidende Maßstab für die Liebe Gottes, der alle Menschen gleichermaßen liebte.“41

Mit dieser Verkündigung fand Jesus nicht nur Anhänger, sondern auch die Zahl seiner Feinde wuchs, so sahen die jüdischen Behörden, vor allem die herrschenden Gruppen der Suddazäer und Pharisäer, seine Lehre als „Angriff auf die religiösen und politischen Fundamente des Volkes“42. Seine letzte Pilgerreise führte im Jahre 30 zum Passahfest nach Jerusalem, wo er vor einer großen Menschenmenge predigen wollte und letztendlich den Tod fand. Für die Römer war Jesus, der es in kurzer Zeit geschafft hatte eine große Menschenmenge um sich zu versammeln, ein Sicherheitsrisiko, das die öffentliche Ruhe und Ordnung störte und sich zur Gefahr für die Besatzungsherrschaft entwickeln konnte. Schließlich wurde er nach der Anklagevorbereitung durch den Hohepriester und das Synhedrium, seiner Festnahme und seinem Verhör, vom römischen Präfekten der Provinz Judäa, Pontius Pilatus, angeklagt und von diesem zum Tode durch Kreuzigung verurteilt. Die Anklage lautete seditio, politischer Aufruhr, da Jesus sich mit seiner Verkündigung der alleinigen Gottesherrschaft gegen die römische Herrschaft auflehnte.43 Kurz nach der Urteilsverkündung erfolgte seine Hinrichtung. Sein Tod bedeutet für seine Bewegung den kompletten Zusammenbruch: „Nachdem Verkünder und Verkündigung eine Einheit gewesen waren, schien mit dem elenden Untergang dieses Mannes die Wahrheit seiner Botschaft gründlich wiederlegt, seine Rätselhaftigkeit schlechterdings unauflösbar geworden zu sein.“44 Für das Christentum jedoch bedeutete der Tod Jesu den Anfang von etwas großem, so begründete die Botschaft des am dritten Tag Auferstandenen letztendlich den Glauben der Christen.45 Gerade seine Auferstehung machte Jesus unsterblich und seine Anhänger interpretierten seine Sendung neu und verstanden ihn als Messias, der die Herrschaft Gottes auf Erden brachte.46 In Jerusalem beginnt die eigentliche Geschichte des Christentums, mit der Urgemeinde und der apostolischen Mission, die schließlich bis nach Rom führen sollte.47

Hatte der Tod Jesus das vorläufige Ende seiner Bewegung bedeutet, so war seine Auferstehung das Initial zur Neubelebung des künftigen christlichen Glaubens. Das Sehen des auferstandenen Jesus durch Petrus und die Apostel führte zur Gründung der Urgemeinde mit ihrem Zentrum in Jerusalem, "einer bes. Gemeinschaft innerhalb des Judentums mit eigenen Strukturen und eigenem Ethos."48 Sie betrachtete sich als innerjüdische Reformbewegung, deren Aufgabe es war, Jesu-Verkündigung im Judentum zu verbreiten.49 So sahen sie sich als das "Wahre Israel", eine kleine Gruppe von jüdischen Männern und Frauen, die errettet waren und deren irdisches Leben die Zeitspanne bis zur Wiederkehr ihres Messias war.50

Die Urgemeinde setzte sich vor allem aus Menschen der unteren Volksschichten zusammen, wie Bauern, Handwerkern, Fischern oder sozial Benachteiligten,51 also vor allem einfache Menschen, an die sich bereits Jesus mit seinen Predigten gewandt hatte, wie wir bereits festgestellt haben. Zugleich führte eine große Zahl dieser Christen ein Leben als Wanderprediger, was sie Jesus gleich taten, andere wiederum führten ein bescheidenes und sesshaftes Leben in ländlichen Gebieten oder in Jerusalem selbst.52

In Jerusalem waren die drei Säulen, Petrus, Jakobus und Johannes, die führenden Persönlichkeiten in der Gemeinde. Jakobus leitete die Gemeinde in den 40er Jahren n Chr. und war bemüht, den Jesusglauben mit der Treue zur Tora in Einklang zu bringen.53 Petrus, ein Fischer, war bis 48 n. Chr. in der Leitung der Gemeinde und stand an der Spitze der Jünger Jesu, die sich nach seiner Auferstehung um Petrus in Jerusalem versammelten. Er war der erste bedeutende Träger der jetzt beginnenden Mission des Christentums unter den Juden.54 Besondere Bedeutung bekam Petrus, als das Jesus folgende Worte gesagt haben soll: "Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen."55 So gilt Petrus als Gründer der christlichen Kirche.

Besonders hervorzuheben ist die Person Paulus, mit ihm trat das Christentum aus dem Schatten des Judentums heraus und gelangte unter die Völker des Römischen Reiches. Als "Apostel der Heiden"56 ging er in die Geschichte ein. So begann er mit der Missionierung der Heiden, den Nichtjuden, im Römischen Reich und brachte das Christentum in die "hellenistischen Städte, nach Kleinasien und Griechenland."57 Paulus selbst gehörte zunächst den Pharisäern an und setzte sich mit fanatischem Eifer für die strikte Einhaltung der Gesetze der Tora ein. So schrieb er über sich selbst im Brief an die Galater: "Denn ihr habt ja gehört von meinem Leben früher im Judentum, wie ich über die Maßen die Gemeinde Gottes verfolgte und sie zu zerstören suchte und übertraf im Judentum viele meiner Altersgenossen in meinem Volk weit und eiferte über die Maßen für die Satzungen der Väter."58

Als sich Paulus jedoch zwischen 32 und 34 auf dem Weg nach Syrien befand, hatte er vor Damaskus eine Vision, die seine Bekehrung zum Christentum bewirkte. In der Apostelgeschichte heißt es dazu: "Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesu, den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. (...) Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen aufschlug, sah er nichts. (...) und er konnte drei Tage nichts sehen und aß nicht und trank nicht. (...)."59 Auf diese Weise wurde Paulus bekehrt und begann eine intensive Mission des Römischen Reiches. Drei Missionsreisen, vor allem im östlichen Mittelmeerraum, führten zur einer ersten Ausbreitung des Christentums außerhalb des Judentums.60 Eine vierte Reise sollte ihn in den Westen des Reiches führen. Diese endete jedoch 60 mit seiner Gefangenschaft und vier Jahre Später mit seinem gewaltsamen Tod in Rom.

Paulus nimmt eine Schlüsselposition ein, wenn man der Frage nach der Ausbreitung des Christentums nachgeht. So schuf er die Grundlagen, die es ermöglichten, dass sich das Christentum unter den Heiden und vor allem innerhalb des Römischen Reiches ausbreiten konnte.61 Vor allem missionierte Paulus in Metropolen, insbesondere Hafenstädten und passte seine Reden an den kulturellen Kontext der jeweils angesprochenen Personen an.62 Er konnte den neuen Glauben der Christen den Heiden nicht unverändert unterbreiten, so glich er die Botschaft Jesu ihren jeweiligen Traditionen und Hoffnungen an.63

"Bereits mit der Heidenmission setzte ein allmählicher Paradigmenwechsel des Christentums ein, d.h. eine Veränderung der zentralen Normen, Werte, grundlegenden Annahmen und Überzeugungen der Christengemeinde: An die Stelle der (judenchristlichen) apokalyptischen Prägung der Urgemeinde trat die (heidenchristliche) hellenistische Prägung der frühen Kirche, die sich im 3./ 4. Jahrhundert endgültig etablierte."64 So ließen sich grundlegende Veränderungen innerhalb des Christentums fest machen. Durch die zunehmende Entstehung neuer Gemeinden und damit der steigenden Zahl von Gläubigen, fanden sich erste Ansätze einer hierarchischen Kirchenstruktur.65 Das Christentum begann sich zunehmend in den Städten auszubreiten.66 Das Koinè-Griechisch war die dominierende Sprache des frühen Christentums, so sind die Schriften des Neuen Testaments sämtlich in dieser Sprache abgefasst worden.67 Und letztendlich öffnete sich das Christentum für die Kulte und Mythen des Reiches, von denen wir schon weiter oben gehört haben, und nahm viele ihrer Vorstellungen oder Symbole in ihre eigenen auf.68 Und so begann, um damit Adolf von Harnack zu folgen, die allmähliche Hellenisierung oder "Inkulturation des Christentums in die hellenisierte Welt der kaiserzeitlichen Antike", zugleich aber auch die allmähliche Christianisierung des Römischen Reiches.69

So begann auch das Christentum schnell im Reich zu expandieren. Seine Ausbreitung erfolgte von Ost nach West, "von Antiochia nach Syrien und Edessa, von Ephesos nach Kleinasien und Gallien und von Alexandria in Richtung Süden und Südosten des Reiches."70 Von Rom aus wurden Italien und Afrika und schließlich Spanien missioniert. Am Ende des 2. Jahrhunderts waren Christen in sämtlichen Provinzen des Imperiums zu finden71, bis zum 4. Jahrhundert vor allem in den Städten und dann schließlich auch auf dem Land.72 Die Ausbreitung des Christentums orientierte sich an wichtigen Handelszentren und Knotenpunkten entlang des römischen Straßennetzes und bedeutender Handelswege.73 Ermöglicht wurde dies durch die erleichterte Reisefreiheiten innerhalb des Römischen Reiches74 und natürlich durch das Netz von Synagogen, fand sich in jeder bedeutenden Stadt des Reiches eine solche, von wo die christliche Mission der bereisten Stadt ausging.75

Im ersten und zweiten Jahrhundert n. Chr. war das Christentum vor allem eine Bewegung der unteren und mittleren Schichten, vor allem aber eine Bewegung der "Wenig-Besitzenden"76, wie wir auch schon weiter oben festgestellt haben. Für die oberen Schichten des Reiches gab es geringen Anlass Christ zu werden, so drohten Ansehen und Privilegien verlustig zu werden.77 Erst das Dritte Jahrhundert öffnete das Christentum für diese Schichten, gewann es in dieser Zeit schließlich zusehends an politischen und geistigen Einfluss.78 Wie sich das Verhältnis der Christen zum Römischen Reich und seiner Gesellschaft entwickelte, werden wir nun im folgenden ergründen.

3. Die Auseinandersetzungen mit dem Römischen Reich

3.1. Das Verhältnis der Christen zum Römischen Reich

"Die Haltung des Römischen Reiches zum Christentum schwankte in den ersten drei Jahrhunderten zwischen Toleranz und Verfolgung."79 Wie wir bereits konstatiert haben, sah der römische Staat die Christen nicht als Bedrohung für die innere Sicherheit des Reiches und zugleich galten die Christen als eine jüdische Sekte, die von den Römern geduldet wurde.80 Erst als die Christen, im Zuge ihrer verstärkten Ausbreitung im 2. Jahrhundert, begannen, sich vom Judentum zu emanzipieren, wurden sie als etwas Neuartiges wahrgenommen, dass gegen das alte und bewährte verstieß.81

So traf das Christentum während des 2. Jahrhunderts im Römischen Reich auf starke Ablehnung.82 Die Juden konnten mit einem gekreuzigten und nun toten Messias, wie Jesus es war, nichts anfangen. So schrieb bereits Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther: "Denn die Juden fordern Zeichen, und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit."83 Schließlich erfüllten sich auch die Erwartungen der kommenden Endzeit, welche die Christen predigten, nicht.84 Die Römer, bzw. Heiden, betrachteten Jesus nicht als Messias, der eine bessere Welt bringen sollte, vielmehr war er für sie eine Art Ausgestoßener, war er doch durch die Kreuzigung hingerichtet worden und damit durch die ehrloseste aller Strafen gestorben: "Sie wurde nur gegenüber Sklaven, die niedrigsten Schichten der Gesellschaft und für schwerste Delikte wie Aufruhr, Hochverrat, Desertion, also politische Verbrechen, und Raub verhängt."85

Gleichzeitig empfand man die Christen als Fremdkörper im Reich.86 So bestanden zahlreiche Vorurteile und Vorbehalte, vor allem gesellschaftspolitischer Natur, gegen sie: Zum einen wich das Verhalten der Christen stark von der geistigen und kulturellen antiken Lebensweise ab; zum anderen lehnten sie die römische Religion mit ihren heidnischen Tempeln und dem Kaiserkult als Staatsreligion ab.87 So existierten, aufgrund ihrer vollkommenen Andersartigkeit, zahlreiche Gerüchte über die Christen, es wurde ihnen Gottlosigkeit, Aberglaube, Staatsfeindlichkeit, Inzest, sexuelle Ausschweifungen, Menschenopfer und Ritualmorde, sowie Zauberei und Wahrsagerei vorgeworfen.88 Anfang des 3. Jahrhunderts, veröffentlichte der römische Rechtsanwalt Minucius Felix ein Religionsgespräch, in welchem er den Christen schwere Vorwürfe machte. So heißt es dort unter anderem: "An geheimen Zeichen und Merkmalen erkennen sie einander und lieben sich schon, fast ehe sie sich noch kennen. Unterschiedslos vollziehen sie miteinander eine Art Ritual der Lüste; sie nennen einander Brüder und Schwestern, so daß die bei ihnen übliche Unzucht durch den Gebrauch eines so heiligen Wortes sogar zum Inzest wird (...) daß sie den Kopf eines gemeinen Tieres, eines Esels, aus ich weiß nicht was für einem Wahn heraus als heiligen Gegenstand verehren (...) daß sie die Genitalien ihres Oberpriesters anbeten, also symbolisch die Zeugungskraft ihres Schöpfers verehren (...) im Mittelpunkt ihrer Zeremonien stehe ein für seine Verbrechen mit dem Tode bestrafter Mensch samt den Kreuzeshölzern, dann wird damit diesen verlorenen, verbrecherischen Menschen eben das als Heiligtum zugeschrieben, was ihnen paßt: sie verehren, was ihnen selbst gebührt (...)."89

[...]


1 Lukas 2,10.

2 Vgl. Sievernich, Michael: Die christliche Mission, Darmstadt 2009, S. 7; Beinert, Wolfgang: Das Christentum Atem der Freiheit, Freiburg 2000, S. 9.

3 Vgl. Tsigarida, Isabella/ Prollius, Michael von: Der historische Jesus, das frühe Christentum und das Römische Reich, Berlin 2002, S. 11f, Lindemann, Andreas: Urchristentum, in: Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 8, Tübingen 2005, Sp. 820.

4 Tsigarida/ Prollius, S. 12.

5 Vgl. Moeller, Bernd: Geschichte des Christentums in Grundzügen, Göttingen 2008, S. 63.

6 Augustus ist die römische Bezeichnung für Kaiser; Vgl. Mühlenberg, Ekkehard: Epochen der Kirchengeschichte, Wiesbaden 1991, S. 21.

7 Tsigarida/ Prollius, S. 23; Vgl. auch: Nowak, Kurt: Das Christentum, München 2001, S. 9.

8 Herz, Peter: Imperium Romanum, in: Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 4, Tübingen 2001, Sp. 67.

9 Vgl. Mühlenberg, S. 21.

10 Ebenda.

11 Vgl. Ebenda, S. 22.; Tsigarida/ Prollius, S. 24.

12 Vgl. Winkelmann, Friedhelm: Geschichte des frühen Christentums, München 1996, S. 53.

13 Tsigarida/ Prollius, S. 24.

14 Klein, Richard: I. Rom und die Romidee in der Antike, in: Rom, in: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 29, Berlin 1998, S. 352.

15 Mühlenberg, S. 30.

16 Tsigarida/ Prollius, S. 25.

17 Ebenda, Vgl. auch Herz, Sp. 69.

18 Vgl. Tsigarida/ Prollius, S. 89.

19 Winkelmann, S. 53.

20 Vgl. Sievernich, Michael: Die christliche Mission, Darmstadt 2009, S. 31.

21 Vgl. Ebenda.; Nowak, S. 9; siehe auch: Sievernich, S. 32.

22 Vgl. Nowak, S. 9.

23 Vgl. Tsigarida/ Prollius, S. 35.

24 Nowak, S. 11.

25 Vgl. Tsigarida/ Prollius, S. 29.

26 Ebenda, S. 27.

27 Zittelmann, Arnulf: Die Geschichte der Christen, Bonn 2005, S. 10.

28 Tsigarida/ Prollius, S. 30.

29 Zu den verschiedenen jüdischen Gruppierungen siehe: Beinert, S. 17f.; Tsigarida/ Prollius, S. 32ff.

30 Nowak, S. 13.

31 Vgl. Zitelmann, S. 13.

32 Der Brief des Paulus an die Galater, 4,4.

33 Vgl. Beinert, S. 22; Tsigarida/ Prollius, S. 40.

34 Tsigarida/ Prollius, S. 42.

35 Moeller, S. 14.

36 Ebenda.

37 Markus, 1, 14f.

38 Markus, 12, 30f.

39 Matthäus, 5, 1ff.

40 Vgl. Zittelmann, S. 11.

41 Tsigarida/ Prollius, S. 49.

42 Moeller, S. 17.

43 Tsigarida/ Prollius, S. 57.

44 Moeller, S. 18.

45 Vgl. Nowak, S. 17.

46 Vgl. Tsigarida/ Prollius, S. 61.

47 Vgl. Vouga, Francois: Urchristentum, in: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 34, Berlin 2002, S. 420.

48 Lindemann, Andreas: Urchristentum, in: Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 8, Tübingen 2005, Sp. 321.

49 Vgl. Moeller, S. 20.

50 Vgl. Ebenda, S. 21.

51 Vgl. Tsigarida/ Prollius, S. 62f.

52 Vgl. Ebenda, S. 63; Moeller, S. 21.

53 Vgl. Lindemann, Sp. 821.; Zittelmann, S. 18.

54 Vgl. Lindemann, Sp. 822.

55 Matthäus, 16,18.

56 Römer, 11, 13.

57 Moeller, S. 26f.

58 Galater, 1, 13f.

59 Apostelgeschichte, 9, 3ff.

60 Zu seinen Missionsreisen siehe: Sievernich, S. 32ff.

61 Vgl. Tsigarida/ Prollius, S. 72.

62 Sievernich, S. 36; siehe auch: Moeller, S. 27.

63 Vgl. Tsigarida/ Prollius, S. 71.

64 Tsigarida/ Prollius, S. 72f.

65 Ebenda, S. 73.

66 Ebenda.

67 Vgl. Ebenda, siehe auch: Nowak, S. 20.

68 Vgl. Nowak, 21f, Tsigarida/ Prollius, S. 73.

69 Koschorke, Klaus: II. Kirchengeschichtlich, in: Christentum, in: Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 2, Tübingen 1999, Sp. 198f; Vgl. auch: Soden, Hans von: Die christliche Mission in Altertum und Gegenwart, in: Campenhausen, Hans von (Hg.): Urchristentum und Geschichte, Tübingen 1956, S. 70.

70 Tsigarida/ Prollius, S. 73; Siehe auch: Padberg, Lutz von: Die Christianisierung Europas im Mittelalter, Stuttgart 2009, S. 19.

71 Nowak, S. 22; Vgl. auch Padberg, S. 19.

72 Vgl. Moeller, S. 40f; Vgl. auch: Winkelmann, S. 21.

73 Tsigarida/ Prollius, S. 74; siehe auch: Winkelmann, S. 20.

74 Besonders hervor zu heben sind hier die alles umfassende Verwaltung des Reiches, sowie die Toleranz gegenüber fremden Religionen; Vgl. Winkelmann, S. 28.

75 Vgl. Koschorke, Klaus: I. Alte Kirche (1.-6. Jh.), in: Christentum, Ausbreitungsgeschichte, in: Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 2, Tübingen 1999, Sp. 239.

76 Tsigarida/ Prollius, S. 74.

77 Winkelmann, S. 27.

78 Ebenda.

79 Tsigarida/ Prollius, S. 88.

80 Vgl. Kapitel 2.1.

81 Winkelmann, S. 28; Zur Emanzipierung der Christen vom Judentum, siehe: Tsigarida/ Prollius, S. 82ff, Winkelmann, S. 34ff.

82 Vgl. Moeller, S. 42; Winkelmann, S. 30.

83 Der erste Brief des Paulus an die Korinther, 1, 22f.

84 Vgl. Winkelmann, S. 30.

85 Ebenda.

86 Vgl. Mühlenberg, S. 44, Moeller, S. 42.

87 Vgl. Tsigarida/ Prollius, S. 92.

88 Vgl. Tsigarida/ Prollius, S. 92f, Moeller, S. 42, Nowak, S.23f.

89 Zitiert nach: Winkelmann, S. 30f.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Das frühe Christentum und das Römische Reich
Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Veranstaltung
Mission im globalen Kontext (bis zum 18. Jh.)
Note
2,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
31
Katalognummer
V288840
ISBN (eBook)
9783656895954
ISBN (Buch)
9783656895961
Dateigröße
528 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
christentum, römische, reich
Arbeit zitieren
Marcel Fidelak (Autor), 2012, Das frühe Christentum und das Römische Reich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288840

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