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Vom Kind zum Erwachsenen. Die Entwicklungsphasen des Menschen nach Erik H. Erikson

Title: Vom Kind zum Erwachsenen. Die Entwicklungsphasen des Menschen nach Erik H. Erikson

Textbook , 2015 , 99 Pages

Autor:in: Stephanie Scheck (Author), Tanja Wohlberedt (Author), Sandra Ruppe (Author), Anja Schumacher Antonijevic (Author)

Psychology - Developmental Psychology
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Wie entwickelt sich ein Mensch im Laufe seines Lebens? Der amerikanische Psychoanalytiker Erik H. Erikson hat dazu ein achtstufiges Modell entwickelt, das verschiedene Entwicklungsphasen mit ihren ganz besonderen Herausforderungen und Bedürfnissen darstellt und beschreibt.
Dieses Buch gibt einen fundierten Einblick in Eriksons Stufenmodell und beleuchtet es aus verschiedenen Blickwinkeln: Es erklärt, wie der Mensch eine eigene Identität bildet, sich Gewissen und Moral aneignet und sich im Laufe seines Lebens in verschiedenen sozialen Gruppen bewegt, die bedeutend für seine Entfaltung sind.

Aus dem Inhalt:
Das Stufenmodell nach Erik H. Erikson
Die Entwicklung der Identität
Die menschliche Stärke und der Zyklus der Generationen
Die Bedeutung von Gruppen in den verschiedenen Lebensphasen

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Das Stufenmodell von Erik H. Erikson

1. Einleitung

2. Das Stufenmodell

3. Diagramm des Stufenmodells

4. Fazit

Die Entwicklung der Identität

1. Einleitende Grundgedanken

2. Die Entwicklung der Identität nach Erik H. Erikson

3. Die Entwicklung der Identität nach George Herbert Mead

4. Fazit

Erik H. Erikson – Die menschliche Stärke und der Zyklus der Generationen

1. Einleitung

2. Die menschlichen Tugenden

3. Ethik in der Wechselwirkung der Generationen

Die Bedeutung von Gruppen in den verschiedenen Lebensphasen

1. Einleitung

2. Theorie der psychosozialen Entwicklung nach Erik H. Erikson

3. Die Bedeutung von Gruppen in den verschiedenen Lebensphasen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychosoziale Entwicklung des Menschen nach Erik H. Erikson, wobei der Fokus auf den acht Entwicklungsphasen und deren Krisen liegt. Ziel ist es, das Modell auf seine Anwendbarkeit im sozialen Kontext sowie die Bedeutung von Identitätsbildung und sozialen Gruppen über die gesamte Lebensspanne hinweg zu analysieren.

  • Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung nach Erik H. Erikson
  • Aufbau der Ich-Identität und deren Krisenpotenziale
  • Interaktion und Rollenübernahme als Grundlage der Entwicklung
  • Einfluss von sozialen Gruppen in verschiedenen Lebensphasen
  • Kritische Würdigung der Ansätze von Erikson und Mead

Auszug aus dem Buch

2.1 Ur-Vertrauen gegen Ur-Misstrauen

Der Zustand des Kindes in dieser Lebensphase ist charakterisiert durch das Trauma der Geburt. Das Kind wird schockartig aus der gewohnten Umgebung gerissen und die Bindung zur Mutter wird umgestaltet.

Das Gefühl des Ur-Vertrauens, definiert als ein "Gefühl des Sich-Verlassen Dürfens"2, entwickelt sich in dieser ersten Lebensphase, dem ersten Lebensjahr, in der so genannten oralen Phase3 (Freud), und ist, so Erikson, "der Eckstein der gesunden Persönlichkeit"4.

Das Kind erlernt die einfachste und frühste Verhaltensweise: das "Nehmen", und zwar nicht in seinem negativen Sinne des ungefragten oder gewaltsamen Nehmens, sondern im Sinne des Nehmens eines Angebotes5.

Die soziale Bezugsperson ist die Mutter, die durch das Reichen der Brust nicht nur die elementaren Grundbedürfnisse des Kindes, wie Essen und Trinken, stillt, sondern ihm somit auch eine orale Befriedigung verschafft. Sie übernimmt die Funktion des Versorgers, auf den sich das Kind verlassen kann.

Das Vertrauen erschöpft sich aber nicht nur in der Person der Mutter, sondern es bezieht sich, so Erikson, auch auf den Säugling selbst. "Unter "Vertrauen" verstehe ich sowohl ein wesenhaftes Zutrauen zu anderen als auch ein fundamentales Gefühl der eigenen Vertrauenswürdigkeit"6.

Zusammenfassung der Kapitel

Das Stufenmodell von Erik H. Erikson: Dieses Kapitel erläutert die acht psychosozialen Phasen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens durchläuft, wobei die erfolgreiche Bewältigung der jeweiligen Krise für die Entwicklung essenziell ist.

Die Entwicklung der Identität: Hier wird der Prozess der Identitätsfindung unter Einbezug der Perspektiven von Erikson und George Herbert Mead diskutiert, wobei die Rolle der sozialen Interaktion betont wird.

Erik H. Erikson – Die menschliche Stärke und der Zyklus der Generationen: Der Fokus liegt hier auf den Grundtugenden, die aus den verschiedenen Krisen hervorgehen, sowie auf der ethischen Verantwortung innerhalb der Generationenwechsel.

Die Bedeutung von Gruppen in den verschiedenen Lebensphasen: Dieses Kapitel untersucht die spezifischen sozialen Gruppen, die den Menschen in seinen unterschiedlichen Lebensaltern begleiten und unterstützen.

Schlüsselwörter

Erik H. Erikson, psychosoziale Entwicklung, Identitätsbildung, Ur-Vertrauen, Krise, Identitätsdiffusion, soziale Gruppe, Interaktion, Ich-Identität, Grundtugenden, Lebenszyklus, Reife, Rollenübernahme, Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung nach Erik H. Erikson und analysiert, wie sich die Identität eines Menschen lebenslang durch die Bewältigung spezifischer Krisen entwickelt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die acht Entwicklungsphasen, die Entstehung menschlicher Stärken (Tugenden), die Bedeutung sozialer Gruppen und der Einfluss von Kommunikation und Rollenübernahme auf das Selbst.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung und Analyse der psychologischen Theorien zur Entwicklung des Selbst sowie die Reflexion über die Rolle des sozialen Umfelds und der Gruppen für das Individuum.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die psychoanalytisch geprägte Entwicklungstheorie von Erik H. Erikson sowie den symbolischen Interaktionismus von George Herbert Mead.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Es werden die einzelnen Lebensphasen von der Kindheit bis ins hohe Alter detailliert beschrieben, die dazugehörigen Krisen analysiert und die Rolle von Bezugsgruppen in jedem Alter hinterfragt.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Schlüsselbegriffe sind Identität, Ur-Vertrauen, Generativität, Intimität, Rollenkonfusion und psychosoziale Krise.

Welche Rolle spielt die Interaktion für die Identität bei Mead?

Mead postuliert, dass Identität nur durch Interaktion entsteht, indem das Individuum durch den Perspektivenwechsel ("Rollenübernahme") lernt, sich selbst aus der Sicht anderer zu betrachten.

Was unterscheidet das "Spiel" vom "Wettkampf" nach Mead?

Im Spiel übernimmt das Kind Rollen einzelner Bezugspersonen, während es im Wettkampf die Haltung der gesamten Gruppe ("verallgemeinerter Anderer") integrieren muss.

Warum betont Erikson die Wechselseitigkeit der Generationen?

Erikson sieht eine wechselseitige Beziehung: Eltern prägen Kinder, aber auch die Kinder beeinflussen die Entwicklung der Eltern, wodurch das Leben beider Parteien stetig weiterentwickelt wird.

Was passiert, wenn die Phase der Generativität nicht bewältigt wird?

Eine nicht bewältigte Phase der Generativität führt laut Erikson zu Stagnation, Selbstabsorption und einer zwischenmenschlichen Verarmung.

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Details

Title
Vom Kind zum Erwachsenen. Die Entwicklungsphasen des Menschen nach Erik H. Erikson
Authors
Stephanie Scheck (Author), Tanja Wohlberedt (Author), Sandra Ruppe (Author), Anja Schumacher Antonijevic (Author)
Publication Year
2015
Pages
99
Catalog Number
V289036
ISBN (eBook)
9783656892342
ISBN (Book)
9783956871634
Language
German
Tags
kind erwachsenen entwicklungsphasen menschen erik erikson
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Scheck (Author), Tanja Wohlberedt (Author), Sandra Ruppe (Author), Anja Schumacher Antonijevic (Author), 2015, Vom Kind zum Erwachsenen. Die Entwicklungsphasen des Menschen nach Erik H. Erikson, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289036
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