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Building Information Modeling (BIM). Verbesserung der Datendurchgängigkeit im Planungsprozess

Titel: Building Information Modeling (BIM). Verbesserung der Datendurchgängigkeit im Planungsprozess

Akademische Arbeit , 2013 , 50 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Matthias Albrecht (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Einführung von BIM ist als Managementaufgabe zu verstehen. Beim Building Information Modeling handelt es sich um eine neue Form der Projektabwicklung mit Hilfe von dreidimensionalen Gebäudemodellen. Es müssen zunächst die unternehmensinternen Prozesse angepasst werden ehe mit der technischen Umsetzung von BIM begonnen werden kann. Um das Management von einer neuen Projektabwicklungsform zu überzeugen, ist es erforderlich den Mehrwert der Methode zu vermitteln. Hierzu wird auf Kapitel 1.3.1 verwiesen.

Anschließend wird die technische Umsetzung definiert. Dabei muss zunächst festgelegt werden, wie ein BIM-System in der Praxis angewendet werden kann. Hierzu müssen Hard- und Softwarevoraussetzungen definiert werden, die Vertragsgestaltung sowie die Rechteverwaltung muss fixiert werden und eventuelle Workshops bezüglich der auftraggeberseitigen Anforderungen müssen organisiert werden. Der Bauherr stellt, meist unter Mithilfe von externen Dienstleistern, allen Projektbeteiligten ein BIM-Handbuch zur Verfügung, worin allgemeine Richtlinien, die Planungsstruktur oder auch Anforderungen an die Qualität und Zusammenarbeit der Beteiligten geregelt sein können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Verbesserung der Datendurchgängigkeit im Planungsprozess durch BIM

1.1 Integrierung eines BIM-Modells in die Projektphasen

1.1.1 Einführung des BIM in die Geschäftsprozesse

1.1.2 Stufen der Planung mit BIM

1.1.3 Organisation der Planung mit BIM

1.1.4 Anforderungen an das Modell

1.2 Einfluss des BIM auf die Hauptzielgrößen im Bauwesen

1.2.1 Kosten

1.2.2 Termine

1.2.3 Qualität

1.3 Auswirkungen des Einsatz von BIM auf den Planungsprozess

1.3.1 Vermittlung des Mehrwerts der Projektbeteiligten

1.3.2 Verschiebung des Arbeitsaufwandes

1.3.3 Veränderung der Leistungsbeschreibung

1.3.4 Anpassung der vertraglichen Voraussetzungen

1.3.5 Bemessung des Planungshonorares

1.4 Integration von Ausführenden in die Planung

1.5 Simulation von Bauprozessen mit BIM

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht Möglichkeiten zur Verbesserung der Datendurchgängigkeit im Planungsprozess durch den Einsatz von Building Information Modeling (BIM) und analysiert deren Auswirkungen auf die Projektsteuerung, Vertragsgestaltung und Ausführungseffizienz.

  • Integration und Organisation von BIM-Prozessen in den Projektphasen
  • Einfluss von BIM auf zentrale Projektziele wie Kosten, Termine und Qualität
  • Herausforderungen bei der Einführung von BIM in der deutschen Baubranche
  • Anpassung von Vertragsmodellen für eine integrierte Projektabwicklung
  • Potenziale der Bauablaufsimulation und der Einbindung ausführender Unternehmen

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Einführung des BIM in die Geschäftsprozesse

Die Einführung von BIM ist als Managementaufgabe zu verstehen. Beim Building Information Modeling handelt es sich um eine neue Form der Projektabwicklung mit Hilfe von dreidimensionalen Gebäudemodellen. Es müssen zunächst die unternehmensinternen Prozesse angepasst werden ehe mit der technischen Umsetzung von BIM begonnen werden kann. Um das Management von einer neuen Projektabwicklungsform zu überzeugen, ist es erforderlich den Mehrwert der Methode zu vermitteln. Hierzu wird auf Kapitel 1.3.1 verwiesen.

Anschließend wird die technische Umsetzung definiert. Dabei muss zunächst festgelegt werden, wie ein BIM-System in der Praxis angewendet werden kann. Hierzu müssen Hard- und Softwarevoraussetzungen definiert werden, die Vertragsgestaltung sowie die Rechteverwaltung muss fixiert werden und eventuelle Workshops bezüglich der auftraggeberseitigen Anforderungen müssen organisiert werden. Der Bauherr stellt, meist unter Mithilfe von externen Dienstleistern, allen Projektbeteiligten ein BIM-Handbuch zur Verfügung, worin allgemeine Richtlinien, die Planungsstruktur oder auch Anforderungen an die Qualität und Zusammenarbeit der Beteiligten geregelt sein können.

Die buildingSMART Initiative entwickelte im Jahr 2008 ein Handbuch für den Datenaustausch im Bauwesen. Einige Bauherren aus dem Ausland entwickelten zudem eigene BIM-Handbücher, beispielsweise Norwegen mit dem Statsbygg BIM Manual 1.2, um die Arbeitsweise bei der Erstellung von dreidimensionalen Gebäudemodellen festzulegen. Wesentliche Elemente der BIM Handbücher sind:

• allgemeine Definitionen und Begriffserklärungen

• Hauptziele der BIM-Leistungen

• Anforderungen an die Organisationsstruktur

• Regelungen zur Modellierung der jeweiligen Fachplanungen (Architektur, TGA, Tragwerksplanung, Innenarchitektur, usw.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Verbesserung der Datendurchgängigkeit im Planungsprozess durch BIM: Dieses Hauptkapitel erläutert die organisatorischen und technischen Anforderungen an die Einführung von BIM, inklusive der Bedeutung von BIM-Handbüchern für einheitliche Standards.

1.1 Integrierung eines BIM-Modells in die Projektphasen: Fokus auf die prozessuale Integration, die Definition von BIM-Systemen und die strukturelle Organisation der Planung unter Berücksichtigung modellbasierter Anforderungen.

1.2 Einfluss des BIM auf die Hauptzielgrößen im Bauwesen: Analyse der Effekte von BIM auf Kosten, Termine und Qualität, wobei die Schwierigkeit mangelnder Referenzprojekte in Deutschland thematisiert wird.

1.3 Auswirkungen des Einsatz von BIM auf den Planungsprozess: Untersuchung der notwendigen Anpassungen in der Kommunikation, bei den Leistungsbeschreibungen, den vertraglichen Rahmenbedingungen sowie der Honorargestaltung.

1.4 Integration von Ausführenden in die Planung: Erörterung der Vorteile einer frühzeitigen Einbindung ausführender Unternehmen zur Effizienzsteigerung und zur Optimierung der Lebenszykluskosten.

1.5 Simulation von Bauprozessen mit BIM: Darstellung des Nutzens einer 4D-Ablaufsimulation zur frühzeitigen Identifikation von Konflikten und Optimierung des Baufortschritts.

Schlüsselwörter

BIM, Building Information Modeling, Datendurchgängigkeit, Projektplanung, BIM-Handbuch, Bauablaufsimulation, HOAI, Mehrparteienverträge, IFC, Lebenszykluskosten, 4D-Visualisierung, Projektsteuerung, BIM-Manager, Integrale Planung, Baubetrieb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Verbesserung der Datendurchgängigkeit in Bauplanungsprozessen durch die Einführung von Building Information Modeling (BIM) sowie den damit verbundenen organisatorischen und vertraglichen Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit deckt die prozessuale Einführung von BIM, die Auswirkungen auf Projektzielgrößen, die notwendige Anpassung von Leistungsbildern und Verträgen sowie die Möglichkeiten der Bauablaufsimulation ab.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, den Mehrwert von BIM aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie die deutsche Baubranche durch angepasste Prozesse und Vertragsmodelle die Vorteile der Methode trotz regulatorischer Hürden nutzen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, kombiniert mit der Auswertung von Studien und Erfahrungen aus dem internationalen Raum, ergänzt durch Fachkonsultationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Organisation von BIM, die Analyse der ökonomischen und qualitativen Auswirkungen, die Transformation von Leistungsbeschreibungen sowie innovative Vertragsformen wie IFOA und Allianz-Verträge.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Datendurchgängigkeit, BIM-Management, HOAI-Honoraranpassung, kooperative Projektabwicklung, 4D-Bauablaufsimulation und Lebenszyklusbetrachtung.

Wie wirkt sich BIM auf das herkömmliche Honorarsystem nach HOAI aus?

Durch die Verschiebung des Arbeitsaufwandes in frühe Phasen der Planung ist eine rein leistungsphasenbezogene Abrechnung nach HOAI nicht mehr praktikabel; die Arbeit fordert hier neue, flexible Vergütungsmodelle.

Warum ist die Einbindung ausführender Unternehmen so wichtig?

Die Einbindung in der Planungsphase ermöglicht es, Schnittstellenprobleme und Kollisionen frühzeitig zu erkennen, was die Baukosten senkt und den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes wirtschaftlicher macht.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Building Information Modeling (BIM). Verbesserung der Datendurchgängigkeit im Planungsprozess
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Baubetriebswesen)
Note
2,0
Autor
Matthias Albrecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
50
Katalognummer
V289051
ISBN (eBook)
9783656892533
ISBN (Buch)
9783656906544
Sprache
Deutsch
Schlagworte
building information modeling verbesserung datendurchgängigkeit planungsprozess
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Albrecht (Autor:in), 2013, Building Information Modeling (BIM). Verbesserung der Datendurchgängigkeit im Planungsprozess, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289051
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Leseprobe aus  50  Seiten
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