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Der lumbale Bandscheibenvorfall

Título: Der lumbale Bandscheibenvorfall

Trabajo , 2004 , 41 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Christin Mosebach (Autor)

Salud - Otros
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Einleitung

Rückenschmerzen sind in den letzten Jahren in den westlichen Industrienationen zu einem Volksleiden geworden. Der Anteil derjenigen, die wenigstens einmal in ihrem Leben an Rückenschmerzen leiden, liegt bei 80 bis 90 %.
In Deutschland leidet fast jeder Dritte ständig unter Rückenschmerzen. Nur jeder fünfte Erwachsene bleibt zeitlebens verschont.
Am stärksten betroffen sind Menschen mittleren Alters zwischen 30 und 50 Jahren. Die Zahl der unter 30jährigen nimmt jedoch besonders stark zu. Bei 65 Prozent der Jugendlichen unter 18 Jahren wurden bereits Haltungsschäden unterschiedlicher Ausprägung festgestellt.

Verschiedenste Erkrankungen von Wirbelsäule und Rücken verursachen jährlich 3,7 Millionen Krankschreibungen, die sich auf insgesamt 75,5 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage summieren. Bei vorsichtiger Schätzung machen die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten von Rückenschmerzen knapp 15 Mrd. Euro pro Jahr aus. Diese nüchternen Zahlen belegen die Bedeutung von Rückenschmerzen in unserer Gesellschaft. Das seelische Leid und die Beeinträchtigung der Lebensqualität, die sie verursachen, können durch Zahlen nicht ausgedrückt werden.

Rückenschmerzen können vielseitige Ursachen und Folgen haben. Ich möchte mich in meiner Arbeit ausschließlich mit dem lumbalen Bandscheibenvorfall beschäftigen, da der Kreuzschmerz einen der häufigsten Beschwerdekomplexe in der orthopädischen Praxis darstellt. Aber nicht nur Orthopäden, sondern auch Internisten, Chirurgen, Neurologen und Neurochirurgen haben mit den Folgen von lumbalen Bandscheibenerkrankungen zu tun.

Die Diagnostik wird entscheidend erschwert durch die Vielgestaltigkeit des Geschehens, das sich aus ganz unterschiedlichen Ursachen und Wirkungen zusammensetzen kann, welche sich untereinander vermischen und eskalieren können. Nur die genaue Auswertung der Anamnese, die Analyse der Schmerzqualität und die exakte Interpretation der klinischen und röntgenologischen Untersuchungsergebnisse führen zur Diagnose.
Um mich dieser anzunähern, werde ich mich zuerst in meiner Arbeit mit den anatomischen Grundlegen der Wirbelsäule und ihren Einzelheiten befassen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Physiologische Anatomie

2.1 Die Wirbelsäule als Ganzes

2.1.1 Einteilung der Wirbelsäule

2.1.2 Form der Wirbelsäule

2.1.3 Funktion der Wirbelsäule

2.1.4 Bewegungsmöglichkeiten der Wirbelsäule

2.2 Aufbau der Skelettelemente der Wirbelsäule

2.2.1 Allgemeiner Aufbau eines Wirbels

2.2.1.1 Besonderheiten des Halswirbels

2.2.1.2 Besonderheiten des Brustwirbels

2.2.1.3 Besonderheiten des Lendenwirbels

2.2.2 Aufbau des Kreuzbeins

2.2.3 Aufbau des Steißbeins

2.3 Verbindungen innerhalb der Wirbelsäule

2.3.1 Wirbelbogengelenke

2.3.2 Bänder

2.3.3 Bandscheiben

2.3.3.1 Aufbau der Bandscheiben

2.3.3.2 Ernährung der Bandscheiben

2.3.3.3 Funktion der Bandscheiben

2.3.4 Wirbelkanal

2.3.5 Zwischenwirbelloch

2.4 Autochthone Rückenmuskulatur

3. Mechanik des lumbosakralen Übergangs

4. Bandscheibenvorfall

4.1 Pathophysiologie

4.2 Symptomatik und Klinik

4.2.1 Lumbago

4.2.2 Lumboischialgie

4.2.2.1 Wurzelreizerscheinungen

4.2.2.2 Wurzelausfallerscheinungen

4.2.3 Kaudakompression

4.3 Diagnostik

4.3.1 Körperliche Untersuchung

4.3.2 Röntgendiagnostik

4.3.2.1 Röntgenaufnahme der LWS

4.3.2.2 Kernspintomografie und Kernspinmyelografie

4.3.2.3 Computertomografie der LWS

4.3.2.4 Lumbale Myelografie und Myelo-CT

4.3.2.5 Discografie

4.4 Differentialdiagnose

4.5 Therapie

4.5.1 Konservative Behandlung

4.5.2 Operative Behandlung

4.5.3 Operationsmethoden

4.5.4 Komplikationen

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich das Ziel, den lumbalen Bandscheibenvorfall als einen der häufigsten orthopädischen Beschwerdekomplexe fundiert zu erläutern. Dabei wird ausgehend von den anatomischen Grundlagen der Wirbelsäule die Pathophysiologie des Bandscheibenvorfalls sowie dessen klinisches Bild, die diagnostischen Möglichkeiten und die therapeutischen Behandlungsansätze analysiert.

  • Anatomischer Aufbau der Wirbelsäule und ihre physiologischen Funktionen
  • Mechanik des lumbosakralen Übergangs und deren Einfluss auf degenerative Prozesse
  • Pathophysiologische Veränderungen der Bandscheibe im Alterungsprozess
  • Klinische Symptomatik: Von Lumbago und Lumboischialgie bis zur Kaudakompression
  • Diagnostische Verfahren und therapeutische Strategien bei Bandscheibenerkrankungen

Auszug aus dem Buch

Pathophysiologie

Wie in 2.3.3.3 beschrieben nimmt der Flüssigkeitsgehalt menschlicher Bandscheiben im Laufe des Lebens ab. „Bei Jugendlichen besteht der Gallertkern zu über 80% aus Wasser, bei 70jährigen Menschen nur noch zu höchstens 70%, wobei allerdings eine außerordentliche individuelle Schwankungsbreite zu verzeichnen ist. Zu diesem Flüssigkeitsverlust kommt etwas zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr ein biochemischer und histologischer Umbau.“

Innerhalb des Nucleus pulposus kommt es zu einer Verminderung der chondrozyten-ähnlichen Zellen und des mukoiden Protein-Polysaccharid-Komplexes. Dadurch erfolgt eine Umwandlung des gallertartigen Nucleus in ein zunehmend fibrös strukturiertes Gewebe. Schließlich löst sich auch der Protein-Polysaccharid-Komplex auf, so dass der Bandscheibenkern ein aus Faserknorpel bestehendes Gebilde von beinahe bröckeliger Konsistenz wird. Ein wichtiges Indiz ist dazu die kontinuierliche Abnahme des spezifischen Gewichts der Bandscheibe mit zunehmenden Alter, ein Vorgang, der am Nucleus pulposus am stärksten ausgebildet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der gesellschaftlichen Relevanz von Rückenschmerzen und Vorstellung der Zielsetzung, den lumbalen Bandscheibenvorfall als häufiges medizinisches Problem zu untersuchen.

2. Physiologische Anatomie: Detaillierte Darstellung des Aufbaus der Wirbelsäule, der Gelenkverbindungen, Bänder, Bandscheiben sowie der autochthonen Rückenmuskulatur als Basis für das Verständnis pathologischer Vorgänge.

3. Mechanik des lumbosakralen Übergangs: Analyse der biomechanischen Besonderheiten der Lendenwirbelsäule und wie statische Veränderungen auf die Wirbelsäulenbewegung wirken.

4. Bandscheibenvorfall: Umfassende Untersuchung der Pathophysiologie, klinischen Symptomatik, diagnostischen Verfahren sowie konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten bei Bandscheibenschäden.

5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit über die Bedeutung der Prävention und die diagnostischen Herausforderungen bei Rückenschmerzen.

Schlüsselwörter

Wirbelsäule, Bandscheibenvorfall, Lumbalwirbelsäule, Pathophysiologie, Nucleus pulposus, Anulus fibrosus, Lumbago, Lumboischialgie, Kaudakompression, Diagnostik, MRT, konservative Therapie, operative Behandlung, Nervenwurzelkompression, Rückenschmerzen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich intensiv mit dem lumbalen Bandscheibenvorfall, analysiert dessen anatomische Ursachen, die physiologischen Hintergründe sowie die klinische Manifestation und Behandlungsmöglichkeiten in der orthopädischen Praxis.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die Anatomie der Wirbelsäule, die Biomechanik des lumbosakralen Übergangs, die degenerative Pathophysiologie der Bandscheiben sowie die differenzierte Diagnostik und Therapie bei Bandscheibenschäden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis über den lumbalen Bandscheibenvorfall zu vermitteln, um die Vielgestaltigkeit des klinischen Geschehens und die daraus resultierenden therapeutischen Konsequenzen einordnen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse medizinischer Fachbücher, Dissertationen und aktueller Studien, um die anatomischen und klinischen Aspekte der Bandscheibenproblematik aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte anatomische Beschreibung der Wirbelsäulenelemente, die mechanischen Belastungsfaktoren der Bandscheiben, die Pathophysiologie der Gewebedegeneration sowie die klinische Diagnostik und Therapieansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Wirbelsäule, Bandscheibenvorfall, Pathophysiologie, Lumboischialgie, Diagnostik und konservative bzw. operative Therapie charakterisieren.

Welche Rolle spielt die Bandscheibe bei der Stoßdämpfung?

Die Bandscheibe fungiert als druckelastisches hydrostatisches System. Der wasserreiche Nucleus pulposus gleicht Druckunterschiede aus und verteilt mechanische Kräfte gleichmäßig über den Wirbelquerschnitt, während der Anulus fibrosus für die nötige Zugspannung sorgt.

Wann ist eine operative Behandlung bei einem Bandscheibenvorfall indiziert?

Eine Operation wird insbesondere bei neurologischen Ausfallerscheinungen, therapierefraktären Schmerzen, rezidivierenden Verläufen oder als Notoperation bei einem akuten Caudasyndrom mit Blasen- und Mastdarmstörungen in Erwägung gezogen.

Final del extracto de 41 páginas  - subir

Detalles

Título
Der lumbale Bandscheibenvorfall
Universidad
University of Hamburg  (IGTW - Fachrichtung Gesundheit)
Curso
Anatomie - Physiologie - Pathologie
Calificación
sehr gut
Autor
Christin Mosebach (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
41
No. de catálogo
V28916
ISBN (Ebook)
9783638305655
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bandscheibenvorfall Anatomie Physiologie Pathologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christin Mosebach (Autor), 2004, Der lumbale Bandscheibenvorfall, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28916
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