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eBackup versus konventionelles Backup in Bezug auf das Datenwachstum eines Terrabyte bei einer Kostenreduktion von 50%

Title: eBackup versus konventionelles Backup in Bezug auf das Datenwachstum eines Terrabyte bei einer Kostenreduktion von 50%

Bachelor Thesis , 2014 , 65 Pages , Grade: A

Autor:in: Sandro Eggenberger (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Der Stellenwert in Bezug auf die Datensicherheit hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Einen partiellen oder kompletten Datenverlust kann und will sich keine Firma
mehr leisten. Dank neuer Technologien wie Deduplizierung gibt es heute die Möglichkeit, Daten als elektronisches Backup beziehungsweise Backup as a Service zu beziehen. Bei einem Cloud Service muss neben der Datensicherheit auch das Datenschutzgesetz berücksichtigt werden.

Ziel dieser Arbeit ist es, anhand ausgewählter Fachliteratur beantworten zu können, ob mittels eines Datensicherungskonzepts ein elektronisches Backup eine Kostenreduktion von 50% gegenüber einem Konventionell Backup ermöglichen kann, dabei darf die Datenmenge
von einem Terrabyte nicht übersteigt werden. Laut Nelson ist ein elektronisches Backup nur unter einer Datenmenge von 200 Gigabyte oder einer Infrastruktur unter 30 Server aus finanzieller Sicht sinnvoll. Gemäss Winkler und Meine muss jedoch jede elektronische Backup Lösung noch eine lokale Lösung vor Ort haben, dies erhöht die Sicherheit, treibt jedoch die Kosten in die Höhe und ist somit nicht 50% günstiger als eine konventionelle Backup Lösung.

Je nach Ausgangslage einer Firma kann ein elektronisches Backup Sicherheitsvorteile bringen, jedoch muss vorgängig ein sorgfältiges Datensicherungskonzept erstellt werden. Bei einem Backup muss der Recovery Point Objective oder Recovery Time Objective genau definiert werden. Ob ein elektronisches Backup diese Zeiten erfüllen kann, wird sich je nach Ausgangslage zeigen. Ein elektronisches Backup wird in Zukunft vermehrt in der IT-Branche anzutreffen sein. Wichtig ist dabei, auch die entsprechenden Service-Level-Agreement und Operational-Level-Agreement zu überprüfen (vgl. Nelson 2011, Winkler & Meine, 2011).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Kundenbedürfnisse

1.2 Problemstellung

1.3 Hypothese

1.4 Ziel der geplanten Untersuchung

1.5 Methodische Vorgehensweise

1.6 Definition der Begriffe

2 Theoretische Grundlagen eines Backups

2.1 Ursachen und Konsequenzen eines Datenverlustes

2.2 Notwendigkeit eines Backups

2.3 Daten

2.4 Big Data

2.5 Datenwachstum

2.6 Traditionelle Datensicherung

2.6.1 Sicherungsmethoden

2.6.2 Backup oder Archive

2.7 Deduplication

2.7.1 Deduplication für Virtuelle Server

2.7.2 Continuous Data Protection / Remote Replication

2.8 Definition von RTO und RPO

2.9 eBackup - Backup in der Cloud

2.9.1 Allgemein über die Cloud

2.9.2 Cloud Storage

2.9.3 Backup in der Cloud

2.9.4 Security und BaaS

2.9.5 BaaS Kosten

2.10 Datenschutzgesetzt

2.11 Datensicherungskonzept

2.12 Monitoring

2.13 Verfügbarkeit

2.14 Service Level Agreement

2.15 Physische Sicherheit

2.16 Sicherheitsaspekte

3 Auswertungsteil

3.1 Prüfung der Hypothese

3.2 Praxisbezug auf eBackup

3.3 Inhaltliche Abgrenzung

4 Konklusion und Ausblick / Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, auf Basis ausgewählter Fachliteratur zu evaluieren, ob durch ein fundiertes Datensicherungskonzept ein eBackup (Backup as a Service) eine Kostenreduktion von 50 % gegenüber konventionellen Backup-Lösungen ermöglicht, sofern die zu sichernde Datenmenge ein Terabyte nicht überschreitet. Die Forschungsarbeit untersucht dabei die technische Machbarkeit, Sicherheitsaspekte sowie die wirtschaftliche Effizienz verschiedener Backup-Strategien.

  • Vergleich von traditionellen Backup-Methoden versus Cloud-basierten Backup-Modellen
  • Analyse des Einflusses von Deduplizierung und Cloud-Storage auf die Speichereffizienz
  • Untersuchung der Bedeutung von Datensicherungskonzepten hinsichtlich Risikominimierung und Kostenkontrolle
  • Bewertung von rechtlichen Rahmenbedingungen wie dem schweizerischen Datenschutzgesetz im Kontext von Cloud-Diensten
  • Praxisbezogene Evaluation von Kostenstrukturen bei Schweizer Anbietern

Auszug aus dem Buch

2.2 Notwendigkeit eines Backups

Die Autoren Brooks, McFarlance, Pott, Trcka & Tomaz haben bei der Notwendigkeit des Backups festgestellt, dass viele Firmen die eigenen Business-Anforderungen ihrer Firma nicht mehr verstehen, wenn es um das Thema Backup und Speicherkapazität geht. Ein Backup ist wie eine Versicherungspolice. Niemand will sie, weil sie viel kostet und nur selten gebraucht wird, wenn es jedoch zum Ernstfall kommt und in einem Haus eingebrochen wird oder das Auto einen Defekt aufweist, ist jeder dankbar, dass er eine Versicherung abgeschlossen hat, die Unterstützung garantiert. Das Gleiche gilt beim Backup, keiner sieht seine Notwendigkeit bis ein Fall eintritt, wo z.B. ein neuer Report beschädigt wird oder alle Festplatten abstürzen. Wenn kein Backup vorhanden wäre, könnte in einem solchen Fall auch kein Restore zurückgespielt werden. Falls ein Backup vorhanden ist und ein Restore in der gewünschten Zeit zurückgespielt werden kann, sind die entsprechenden Personen zufrieden (Brooks, McFarlance, Pott, Trcka & Tomaz, 2003, S. 62).

Bevor ein Datensicherungskonzept geschrieben wird, muss sich die Firma die Frage stellen, ob sie es sich leisten kann, Daten zu verlieren oder nicht. Wenn diese Frage mit JA beantwortet werden kann, muss kein Datensicherungskonzept geschrieben werden. Viele Firmen werden jedoch ein klares NEIN wiedergeben, da sich die wenigsten einen Datenverlust leisten können. Es ist sogar möglich, dass sich die Firmen nicht einmal einen Datenverlust für kurze Zeit leisten können. Somit ist es wichtig, auch einen Restore schnell und effizient wiederherzustellen zu können (Brooks, et al., 2003, S. 62).

Laut Nelson (2011) kostet ein Backup immer Geld, jedoch kostet es noch mehr wenn keines vorhanden ist und Daten verloren gehen: A statistic that is often quoted is that 70 percent of the businesses without a strong backup and recovery infrastructure that were affected by 9/11 never reopened. Of the remaining 30 percent, almost 90 percent of them failed within 6 months. While we all hope that 9/11 was a one-time event, there are any number of catastrophes (fires, floods, tornadoes, and so on) that can have similar impacts from a business perspective. It is a small cost to the business and the people that are employed there to simply have good backups. (S. 262)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Motivation des Unternehmens Bechtle Dübendorf dar, erläutert die zunehmende Relevanz von Datensicherung aufgrund von Datenverlustrisiken und formuliert die wissenschaftliche Hypothese bezüglich Kostenersparnis durch eBackups.

2 Theoretische Grundlagen eines Backups: Dieses Kapitel erläutert die technischen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten einer Backup-Strategie, analysiert Sicherungsmethoden, die Rolle von Big Data, Deduplizierung, RTO/RPO-Definitionen sowie rechtliche Anforderungen an den Datenschutz.

3 Auswertungsteil: Hier werden die theoretischen Erkenntnisse mit Praxisaspekten zusammengeführt, die Hypothese kritisch geprüft, der aktuelle Markt für eBackup-Provider in der Schweiz in Form einer Übersichtstabelle analysiert und inhaltliche Abgrenzungen der Arbeit definiert.

4 Konklusion und Ausblick / Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass ein eBackup zwar Sicherheitsvorteile bietet, aber zwingend ein fundiertes Datensicherungskonzept erfordert, und betont, dass individuelle Anforderungen einer KMU die Entscheidung maßgeblich beeinflussen.

Schlüsselwörter

Datensicherung, Backup, eBackup, Cloud Computing, Deduplizierung, RTO, RPO, Datensicherungskonzept, Datenschutzgesetz, IT-Sicherheit, Datenspeicherung, Kostenanalyse, Backup as a Service, Business Continuity, Disaster Recovery

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht ein elektronisches Backup (eBackup) mit einer konventionellen lokalen Datensicherung, insbesondere unter dem Aspekt, ob durch ein eBackup bei einer Datenmenge von bis zu einem Terabyte eine Kostenreduktion von 50 % erreicht werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die technische Theorie der Datensicherung, die ökonomischen Aspekte von IT-Infrastrukturen, rechtliche Anforderungen wie das Schweizer Datenschutzgesetz sowie die Analyse von Deduplizierungstechnologien und Cloud-Service-Modellen ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Überprüfung der Hypothese, ob eBackups im Vergleich zu konventionellen Backups durch ein sorgfältiges Datensicherungskonzept die Kosten um 50 % senken können, sowie die Verfechtung der Thesen von Steven Nelson zu diesem Thema.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse wissenschaftlicher Fachquellen und durchgeführten Vergleichen von Schweizer Backup-as-a-Service-Anbietern, um die Hypothese methodisch zu prüfen und zu falsifizieren bzw. zu stützen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen wie Sicherungsmethoden, die Notwendigkeit von Backups, Cloud-Speicher-Technologien, rechtliche Rahmenbedingungen (Datenschutz) und die Kostenstrukturen von IT-Infrastrukturen tiefgehend untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Datensicherung, eBackup, Cloud Computing, Deduplizierung, RTO, RPO, Datensicherungskonzept und IT-Sicherheit.

Warum ist laut der Arbeit ein Datensicherungskonzept unverzichtbar?

Ein Konzept ist notwendig, um sowohl direkte als auch indirekte Kosten eines Datenverlustes – wie Ausfallzeiten oder Imageverluste – zu minimieren und um die individuellen Anforderungen einer Firma in Bezug auf Sicherheit und Wiederherstellbarkeit (Restore) gezielt zu adressieren.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Hypothese?

Die Hypothese wird falsifiziert, da eine reine Kostenbetrachtung nicht ausreicht; ein eBackup erfordert zwingend eine lokale Backup-Kopie zur Sicherheitserhöhung, was die Gesamtkosten wieder ansteigen lässt und die erhoffte 50%-Reduktion in der Praxis kaum erreichbar macht.

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Details

Title
eBackup versus konventionelles Backup in Bezug auf das Datenwachstum eines Terrabyte bei einer Kostenreduktion von 50%
Grade
A
Author
Sandro Eggenberger (Author)
Publication Year
2014
Pages
65
Catalog Number
V289210
ISBN (eBook)
9783656894995
ISBN (Book)
9783656895008
Language
German
Tags
eBackup Backup Datenwachstum Big Data Terrabyte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandro Eggenberger (Author), 2014, eBackup versus konventionelles Backup in Bezug auf das Datenwachstum eines Terrabyte bei einer Kostenreduktion von 50%, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289210
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