Stärkenorientierte Kindererziehung. Das Bedürfnis des Kindes nach Kontrolle und Orientierung befriedigen


Akademische Arbeit, 2007

39 Seiten


Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Das Kontrollbedürfnis des Kindes befriedigen
2.1 Kinder zur Selbständigkeit erziehen
2.2 Selbstbestimmtes Lernen unterstützen
2.3 Interessen fördern

3 Das Orientierungsbedürfnis des Kindes befriedigen
3.1 Grenzen setzen
3.2 Orientierungsfähigkeiten aufbauen

4 Zusammenfassung

5 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Das Streben des Menschen nach Erlangung, Erhaltung und Erhöhung von Kontrolle ist ein durch die psychologische Forschung immer wieder bestätigtes Grundbedürf­nis. Und es gehört ebenfalls zu den gesicherten Forschungsergebnissen, dass per­sönliche Kontrollvorstellungen wie beziehungsweise die sichere Erwartung, in be­stimmten Bereichen eigenständig etwas bewirken zu können, außerordentlich posi­tive Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden, die körperliche Gesundheit und das psychische Funktionieren von Menschen haben.

Bei näherer Betrachtung ist der Kontrollbegriff eigentlich der Gegenbegriff zu dem der Hilflosigkeit, der einen Zustand der Ausweglosigkeit bezeichnet und auf die Er­wartung der betroffenen Person verweist, eine bestimmte Situation oder Anforderung nicht oder nicht mehr kontrollieren zu können.

Der Kontrollbegriff wird von dem Schweizer Psychologen August Flammer wie folgt bestimmt:

Wenn wir einem Menschen Kontrolle zusprechen, meinen wir, dass er die Macht besitzt, ein bestimmtes Ereignis (inkl. Zustand) oder eine Klasse von Ereignissen herbeizuführen, aufrecht zu erhalten oder zu vermeiden. Kontrolle ist nicht nur ein unverzichtbarer, elementarer Lebensprozess, ohne den alle Lebewesen auch in den wohlgesinntesten Umwelten verkümmern, ja zerstört würden, Kontrolle ist auch etwas, das Menschen bis zu einem gewissen Grade als beglückend empfinden.

Beim Lesen dieser Begriffsbestimmung wird unmittelbar deutlich, welche Bedeutung Kontrollerfahrungen für den Menschen haben und warum es deshalb unumgänglich ist, die Befriedigung des Kontrollbedürfnisses von Kindern und Jugendlichen als weitere wichtige Erziehungsaufgabe von Eltern besonders hervorzuheben.

Das gleichfalls in der Überschrift angesprochene Orientierungsbedürfnis steht in engem Zusammenhang mit dem Kontrollbedürfnis, denn vielfach führen Kontroller­fahrungen auch zur besseren Orientierung einer Person und Orientierungsfortschritte haben wiederum oftmals Kontrollgewinne zur Folge. Im folgenden Text werden diese Zusammenhänge anhand von Beispielen ausführlich erläutert. Doch es gibt auch Bereiche, in denen dies nicht der Fall ist. Deshalb werden beide Bedürfnisse getrennt voneinander besprochen, um bestehende Unterschiede besser verdeutlichen zu können. Insgesamt handelt es sich aber um ein Grundbedürfnis mit zwei verschiede­nen Facetten.

2 Das Kontrollbedürfnis des Kindes befriedigen

In den folgenden beiden Abschnitten soll gezeigt werden, wie Kinder dadurch erste Kontrollerfahrungen machen, dass sie sich als Verursacher von Wirkungen wahrnehmen und welche positiven Folgen diese Erfahrungen für ihr weiteres Handeln haben. Anschließend wird ausführlich darauf eingegangen, was Eltern tun können, um ihren Kindern zu Hause vielfältige Kontrollerfahrungen zu ermöglichen, die sie schließlich dazu befähigen sollen, ihr Kontrollbedürfnis zunehmend eigenständig befriedigen zu können.

Erste Erfahrungen eigener Wirksamkeit

Kinder machen bereits im ersten Lebensjahr die Erfahrung, dass sie durch die Bewältigung einfacher Anforderungen selbst etwas bewirken können. Und sie stellen beispielsweise durch Ausprobieren auch schon fest, dass eine Wirkung von einer anderen verschieden ist oder dass eine bestimmte Wirkung einem selbst gesetzten Ziel näher kommt als eine andere. Der Schweizer Entwicklungspsychologe Jean Piaget hat einen solchen Prozess am Beispiel seiner neun Monate alten Tochter Jaqueline eindrucksvoll veranschaulicht:

Erste Wirkungserfahrungen

Jaqueline bewegt einen Zelluloid-Papagei (gefüllt mit einem Schrotkügelchen), den man ihr eben gegeben hatte. Sie lächelt, wenn das Geräusch nur leise ist, ist aber beunruhigt, wenn es zu stark wird, und versteht es sehr wohl, das Phänomen abzustufen. Sie verstärkt den Lärm in fortschreitendem Maße bis zum Augenblick, wo sie zu große Angst bekommt und wiederum mit leisen Geräuschen beginnt. Wenn das Schrotkorn sich in einer Ecke verfängt, weiß sie überdies den Papagei so in eine andere Richtung zu halten und zu schütteln, dass das Geräusch wieder hergestellt wird.

Spätestens im Alter von zwei bis drei Jahren wird dann den meisten Eltern deutlich, dass sich ihr Kind ganz bewusst als Verursacher von Wirkungen wahrnimmt. So verweigert es vor den Eltern etwa bestimmte Hilfen, die es vorher von ihnen noch selbstverständlich beansprucht hat, nennt sich selbst beim Namen, bezeichnet sich als „ich“ und möchte sich nicht etwas abnehmen lassen, was es glaubt, selbst leisten zu können. August Flammer hat einen solchen Ablauf besonders anschaulich beschrieben:

„Selber!“

[Ein dreijähriges Kind] zieht die Mütze, die ihm die Mutter auf den Kopf gesetzt hat, wieder vom Kopf, sagt „selber!“ und setzt sie wieder auf; es lässt sich die Schuhe nicht mehr binden und verlangt, es »selber« zu tun, auch wenn diese Leistung dann doch nicht gelingt.

Erwartungen eigener Wirksamkeit

Kinder machen dadurch, dass sie sich als Verursacher von Wirkungen erleben, erste Kontrollerfahrungen, die sie, wie auch das obige Beispiel zeigt, dazu ermuntern, sich noch anspruchsvolleren Herausforderungen zu stellen. Gelingt es ihnen nach einiger Zeit der Übung schon vor dem ersten Kindergartenbesuch nicht nur die Mütze selber aufzusetzen, sondern sich ohne elterliche Hilfestellung vollständig anzukleiden und auch die Schuhe (mit Klettverschluss) anzuziehen, so haben sie damit nicht nur den Bereich ihrer Kontrollmöglichkeiten schon beträchtlich ausgeweitet. Sie erwarten nun von sich, dass sie diese Leistung auch im Kindergarten oder an anderen Orten eigenständig erbringen werden. Diese Erwartung wird als Wirksamkeitserwartung oder auch als Selbstwirksamkeitserwartung bezeichnet. Was das Anziehen anbetrifft, so haben diese Kinder also sichere Erwartungen eigener Wirksamkeit aufgebaut, die ihnen das starke Gefühl geben, die damit verbundenen Anforderungen bei Bedarf unter Kontrolle zu haben und sie eigenständig bewältigen zu können.

Eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass Kinder vielfältige Erfahrungen eigener Wirksamkeit machen und dadurch ihr Bedürfnis nach Kontrolle teilweise schon eigenständig befriedigen können, besteht darin, dass Eltern ihren Kindern so früh und so oft wie möglich die Gelegenheit zu selbständigem Handeln geben, ohne sie dabei zu überfordern.

2.1 Kinder zur Selbständigkeit erziehen

Wie die von Jean Piaget und August Flammer vorgestellten Beispiele zeigen, erge­ben sich für Eltern schon auf diesen frühen Entwicklungsstufen verstärkt Gelegen­heiten, ihren Kindern Erfahrungen eigener Wirksamkeit zu ermöglichen. Sie fördern dadurch nicht nur – wie Piaget nachgewiesen hat – die Intelligenzentwicklung, son­dern vor allem auch die Entwicklung der Selbständigkeit ihrer Kinder. Und in dem Maße, in dem das selbständige Handeln in verschiedenen Bereichen zu Erfolgen führt, kommt es wiederum begleitend zu einer Zunahme von Erfahrungen der eige­nen Wirksamkeit, damit zu erweiterten Wirksamkeitserwartungen und so zu ver­mehrten Möglichkeiten der eigenständigen Befriedigung des Kontrollbedürfnisses.

Die praktische Selbständigkeit des Kindes fördern

Bei Fragen der Selbständigkeitserziehung wird zwischen praktischer und sozialer Selbständigkeit des Kindes unterschieden. Die Erziehung zur praktischen Selbständigkeit leitet sich zumeist aus dem Interesse der Eltern und insbesondere der Mütter ab, von Routineaufgaben entlastet zu werden. Den Kindern wird beigebracht, sich allein zu waschen, sich anzuziehen, sich innerhalb gewisser Grenzen auch eigenständig mit Nahrung zu versorgen oder ohne Begleitung in den Kindergarten zu gehen, sofern sich dieser im Nahbereich der Wohnung befindet. Mit zunehmendem Alter werden sie dann vermehrt dazu angehalten, gewisse Pflichten und begrenzte Verantwortung im häuslichen Bereich zu übernehmen, wie zum Beispiel den Tisch zu decken oder kleinere Einkäufe für die Mutter zu erledigen.

Den Eltern bzw. den Müttern ist dabei oft gar nicht bewusst, welche Freiräume und beträchtlichen Entwicklungschancen dieser Entlastungswunsch ihren Kindern eröffnet und zwar besonders dann, wenn er zielstrebig und konsequent verfolgt und sofern das Kind in der Erziehung zur praktischen Selbständigkeit nicht überfordert oder es zur Selbständigkeit getrimmt wird.

- Aufbau praktischer Fertigkeiten: Um verschiedene entwicklungsgemäße Anforderungen eigenständig und kontrolliert bewältigen zu können, muss sich das Kind mit der Unterstützung seiner Eltern zunächst aber unterschiedliche praktische Fertigkeiten aneignen. So wird es zum Beispiel für die Selbstversorgung mit Essen und Getränken lernen müssen, den Deckel einer Flasche zu entfernen und das Getränk einzugießen oder eine Scheibe Brot mit Margarine und Wurst zu bestreichen. Beim schrittweisen Erwerb dieser Fertigkeiten erhalten Kinder aus unterschiedlichen Quellen Informationen über ihre Wirksamkeit: Durch Erfolge oder Misserfolge beim eigenen Tun, über anerkennende oder kritische Rückmeldungen ihrer Eltern oder bei der Beobachtung eines Freundes, der sich mehr oder weniger erfolgreich mit einer vergleichbaren Tätigkeit versucht.

Kann das Kind schließlich alle die seinem Entwicklungsalter entsprechenden Anforderungen etwa im Bereich „Selbstversorgung mit Essen und Getränken“ ohne Hilfestellung bewältigen, dann bedeutet dies nicht nur eine erhebliche Entlastung für die Mutter oder den Vater. Vielmehr baut das Kind in diesem Bereich die Erwartung auf, dass es sich nun auch ohne die Hilfe und Anwesenheit der Eltern notfalls mit Essen und Trinken versorgen kann, etwa dann, wenn einmal eine unvorhergesehene Verspätung der Eltern zu überbrücken ist.

Vergleichbares gilt für Erfahrungen von Selbstwirksamkeit in anderen Bereichen praktischer Selbständigkeit, wie zum Beispiel beim Anziehen. Das Kind muss lernen, Reißverschlüsse zu schließen, den Mantel zuzuknöpfen, den linken und rechten Schuh zu unterscheiden oder einen Pullover über den Kopf ziehen zu können. Entsprechendes trifft für die ordnungsgemäße Bedienung technischer Geräte oder die Handhabung von Material und Werkzeugen zu, wie etwa die sachgerechte Verwendung von Tusche, Klebstoff oder einer Schere.

- Entwicklung von Kontrollüberzeugungen: Aus ihren Erfahrungen, ganz unterschiedliche praktische Anforderungen in verschiedenen Bereichen eigenständig zu meistern, können Kinder schließlich die Überzeugung aufbauen, dass es ihnen auch ohne elterliche Hilfe gelingt, die erforderlichen Tätigkeiten kontrolliert durchzuführen. Sie sind somit in den betreffenden Bereichen in der Lage ihr Kontrollbedürfnis eigenständig zu befriedigen. Überdies werden Kinder durch diese Kontrollüberzeugungen dazu ermutigt, sich selbstbewusst neuen Anforderungen und noch anspruchsvolleren Herausforderungen zu stellen, um derart die Bereiche ihrer eigenständigen Handlungskontrolle immer mehr auszuweiten. Es ist dabei allerdings von Elternseite darauf zu achten, dass ihre Kinder sich, gestärkt durch bestimmte Kontrollüberzeugungen, bei Anforderungen, mit denen sie noch keine Kontrollerfahrungen gemacht haben, nicht zuviel zumuten, um mögliche Gefährdungen auszuschließen.

Die soziale Selbständigkeit des Kindes fördern

Kinder werden in ihrer sozialen Selbständigkeit gefördert, wenn Eltern sie beispielsweise darin unterstützen, sich ihnen gegenüber selbst zu behaupten oder eigenständig Entscheidungen in ihren eigenen Angelegenheiten zu treffen, sobald sie dazu in der Lage sind. Dazu müssen Eltern ihren Kindern zum einen die Gelegenheit geben, ihnen gegenüber eigene Interessen zu vertreten, um dabei die Erfahrung machen zu können, dass es ihnen durch gute Argumente und Beharrlichkeit durchaus gelingen kann, sich gegenüber den Eltern gelegentlich durchzusetzen. Zum anderen bedarf es für selbständige Entscheidungen in eigenen Angelegenheiten der elterlichen Bereitschaft, dass das Kind solche überhaupt treffen darf und dabei auch mit Fehlentscheidungen beziehungsweise mit deren nachteiligen Folgen umzugehen lernt, wie im nachfolgenden Beispiel deutlich wird.

Peter hilft sich selbst

Der fünfjährige Peter möchte mit einem gleichaltrigen Nachbarjungen hinter dem Haus im Sandkasten spielen, der dort schon auf ihn wartet. Es ist Anfang November und nach einem ungewöhnlich warmen Oktober draußen schon ziemlich kalt, so dass die Wohnung bereits seit einigen Tagen beheizt werden muss. Peter wählt jedoch für sein Sandkastenspiel in aller Eile eine Bekleidung aus, die eher für sommerliche Temperaturen geeignet erscheint. Seine Mutter lässt ihn aber gewähren, weil sie der Meinung ist, dass ihr Sohn diese Fehlentscheidung schon selbst bemerken und korrigieren wird, sobald er das Haus verlassen hat.

Tatsächlich kommt Peter schon nach wenigen Minuten etwas fröstelnd in die Wohnung zurück, setzt sich eine Mütze auf, zieht sich einen dicken Wollpullover und seine fellgefütterten Stiefel über, um dann das Spiel mit dem Nachbarjungen endlich aufzunehmen.

Das Beispiel zeigt, dass Peter die Situation deshalb schon eigenständig kontrollieren kann, weil er es versteht, sich auch ohne die Unterstützung der Mutter witterungsangepasst umzuziehen. Die kluge Zurückhaltung seiner Mutter ermöglicht ihm eine Fehlentscheidung ohne ihre Unterstützung zu korrigieren (soziale Selbständigkeit) und dazu schon verfügbare praktische Fertigkeiten zu nutzen (Auswahl angemessener Kleidungsstücke, eigenständiges Umziehen). Ein Eingreifen der Mutter wäre in diesem Fall allerdings dann erforderlich gewesen, wenn ihr Sohn sich nicht dazu entschlossen hätte, wärmere Kleidung anzuziehen, um ihn vor einer Erkältung zu bewahren.

Manche Mutter wird diesen Prozess wohl gern abkürzen wollen und ihrem Sohn schon vor dem Verlassen des Hauses zu wärmerer Kleidung raten, weil es ihr zu umständlich ist, extra darauf zu warten, ob ihr Kind sich nachträglich noch für die angemessene Kleidung entscheidet oder nicht. Doch dadurch würde sie ihrem Sohn eine gute Gelegenheit nehmen, seine schon vorhandene praktische und soziale Selbständigkeit zu nutzen, um erneut eine Erfahrung eigener Wirksamkeit zu machen bzw. um sein Kontrollbedürfnis eigenständig zu befriedigen.

Der Aufbau der praktischen und sozialen Selbständigkeit von Kindern setzt sich aus vielen solcher kleinen alltäglichen Selbstwirksamkeitserfahrungen zusammen und es bedarf auch hier der feinfühligen Entscheidung von Eltern, in welchen Situationen sie sich zurücknehmen, um abzuwarten, was das Kind schon selbst zustande bringt und wann es erforderlich ist, unterstützend einzugreifen. Peters Mutter hat in der geschilderten Situation überdies noch die Gelegenheit zu prüfen, ob ihre bisherige Selbständigkeitserziehung in diesem Bereich erfolgreich war und findet ihre Erwartung bestätigt, dass ihr Sohn in diesem Fall schon gut in der Lage ist, sich selbst zu helfen.

Erkundung des Wohnumfeldes. Zur Förderung der sozialen Selbständigkeit von Kindern ist es außerdem wichtig, dass Eltern sie darin unterstützen, ihr näheres Wohnumfeld zu erkunden, um sich bald auch unbeobachtet von ihren Eltern darin eigenständig bewegen und orientieren zu können. Dazu wird es nötig sein, dass Eltern schrittweise ihre beschützende Haltung zurücknehmen und den Kindern zu­gleich Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die erforderlich sind, um etwa unerwartete Situationen zu meistern und die dazu benötigten Orientierungs- und Kontrollleistungen zu erbringen. Sie sollten beispielsweise dazu angeleitet werden, allein oder mit anderen Kindern in den Kindergarten oder zur Schule zu gehen, dabei lernen, Gefahrenstellen aus dem Weg zu gehen und sich im Straßenverkehr angemessen zu verhalten. Das Kind muss auch Gelegenheit bekommen, eigene positive und negative Erfahrungen mit Gleichaltrigen zu machen, wobei es wichtig ist, ihm bei psychischen Belastungen, mit denen es allein nicht zurecht kommt, geeignete Verarbeitungshilfen anzubieten. Auf diese Weise lernen Kinder zeitweilig auch ohne ihre Hauptbezugspersonen auszukommen und es genügt ihnen dann zu wissen, wo diese notfalls zu erreichen sind. Desgleichen sollten Eltern darauf hinwirken, dass ihre Kinder die Fähigkeit entwickeln, augenblickliche Bedürfnisse und Impulse notfalls zurückstellen zu können und die Bedürfnisse anderer Menschen zu akzeptieren, wenn das erforderlich erscheint.

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Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
Stärkenorientierte Kindererziehung. Das Bedürfnis des Kindes nach Kontrolle und Orientierung befriedigen
Autor
Jahr
2007
Seiten
39
Katalognummer
V289234
ISBN (eBook)
9783656894933
ISBN (Buch)
9783656906384
Dateigröße
611 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stärkenorientierte, kindererziehung, bedürfnis, kindes, kontrolle, orientierung
Arbeit zitieren
Dr. Bodo Klemenz (Autor), 2007, Stärkenorientierte Kindererziehung. Das Bedürfnis des Kindes nach Kontrolle und Orientierung befriedigen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/289234

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