Anmerkungen: Im Rahmen einer AG durchgeführte Stunde für meine Examensarbeit (ebenfalls hier im Archiv erhältlich). Herausfordernde Aufgaben mit Schanzen, Bänken, Teppichfließen, Schwungtuch, Kunststücken. Für Fortgeschrittene. Abschlußstunde. Die Kinder sollen durch Fahren an ihre Könnensgrenze die Inlineskates gründlich austesten und so noch sicherer werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Lernausgangslage
1.1 Zur Situation der Lerngruppe sowie allgemeine Lernvoraussetzungen
1.2 Fach- und inhaltsspezifische Voraussetzungen
1.3 Rahmenbedingungen
2. Didaktisch-methodische Reflexion
2.1 Didaktische Reflexion
2.1.1 Legitimation durch die Rahmenrichtlinien und die Grundsätze und Bestimmungen
2.1.2 Begründete Auswahl der Thematik
2.1.3 Sachanalyse
2.2 Methodische Reflexion
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die fortgeschrittene Beherrschung von Inline-Skates durch gezielte Übungen zum Bremsen, Rückwärtsfahren und zur Einführung der Kurventechnik „Übersetzen“ zu sichern und zu erweitern, um den Schülern ein sicheres und motivierendes Sporttreiben zu ermöglichen.
- Vertiefung etablierter Bremstechniken zur Erhöhung der Sicherheit im Freizeitbereich
- Verbesserung der Koordination durch das Erlernen komplexer Rückwärtsfahrtechniken
- Einführung des „Übersetzens“ als effiziente Kurventechnik zur Beibehaltung der Geschwindigkeit
- Förderung der individuellen Leistungsfähigkeit durch gezielte Bewegungskunststücke an der Könnensgrenze
Auszug aus dem Buch
Kurventechnik
C-Cuts: Halbes Eieruhrfahren vorwärts. Ein Skate hält die Spur, der andere fährt kleine Bögen. Dadurch bekommt der Skater Fahrt und fährt um die Kurve. Die C-Cuts sind gut als Vorübung für das Übersetzen geeignet.
Übersetzen: Das Übersetzen ist eine Methode, Kurven zu fahren ohne dabei Schwung zu verlieren. Dabei wird in einer Linkskurve der bogenäußere Skate (rechts) gekreuzt vorn über den bogeninneren (linken) gesetzt. Dieser wird dann mit einem kurzen Nachstellschritt wieder links neben den rechten Skate gesetzt und das Überkreuzen beginnt von Neuem. Während der gesamten Kurvenfahrt wird dabei der Körper und beide Skates in die Kurve gelehnt.
Das Übersetzen ist eine recht schwierige Technik, die viel Gefühl für seine Skates und seinen Körper verlangt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Lernausgangslage: Dieses Kapitel beschreibt die Zusammensetzung der Lerngruppe, ihre sportlichen Vorkenntnisse sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen der Inline-Skate-AG.
2. Didaktisch-methodische Reflexion: Hier wird die fachliche Legitimation des Inline-Skatens im Sportunterricht dargelegt, die Themenwahl begründet, eine sachanalytische Einordnung der Techniken vorgenommen und der methodische Aufbau der Unterrichtsstunde reflektiert.
Schlüsselwörter
Inline-Skating, Schulsport, Kurventechnik, Übersetzen, Rückwärtsfahren, Bremstechnik, Bewegungskunststücke, Könnensgrenze, Koordination, Gleichgewicht, Sportunterricht, Grundschule, Nachmittags-AG.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst einen Unterrichtsentwurf für eine Sport-AG an einer Grundschule mit dem Ziel, fortgeschrittenen Schülern neue Techniken im Inline-Skaten zu vermitteln.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Sicherung bereits erlernter Bremstechniken, dem Rückwärtsfahren und der Einführung der Kurventechnik „Übersetzen“.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Schüler durch herausfordernde Bewegungsaufgaben zur sicheren Beherrschung der Inline-Skates in schwierigen Situationen zu befähigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um einen schulpraktischen Unterrichtsentwurf, der auf einer didaktisch-methodischen Reflexion unter Berücksichtigung von Rahmenrichtlinien und fachspezifischer Literatur basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Lernausgangslage sowie die didaktisch-methodische Reflexion, welche die Auswahl der Inhalte, die Sachanalyse der Skating-Techniken und die methodische Planung erläutert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Inline-Skating, Koordination, Kurventechnik, Übersetzen, Bremstechnik, Gleichgewicht und schulsportliche Förderung.
Warum wird die „Könnensgrenze“ als Begriff explizit verwendet?
Der Begriff bezieht sich auf die individuelle Grenze der Fahrgeschicklichkeit, Koordination und Balance, um die Schüler durch anspruchsvolle, aber ungefährliche Aufgaben gezielt zu fördern.
Welche Rolle spielt das „Schwungtuch“ in der Unterrichtsplanung?
Das Schwungtuch dient als methodisches Hilfsmittel, um den Schülern das Gefühl für Fliehkräfte in der Kurvenfahrt durch Drehungen zu vermitteln, ohne die Kontrolle zu verlieren.
- Quote paper
- Hauke Lütjen (Author), 2004, Inlineskaten für Fortgeschrittene einer 4. Klasse - Abschlußstunde, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28930