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Gisbert Greshake und das Thema 'Ordination der Frau'

Title: Gisbert Greshake und das Thema 'Ordination der Frau'

Term Paper , 2001 , 14 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Nadine Ansorge (Author)

Theology - Systematic Theology
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Einleitung

Im Laufe der Arbeit werden die wichtigsten Argumente und Positionen der Diskussionen um eine mögliche Ordination der Frau angeführt und erläutert. Der erste Teil der Arbeit folgt dabei der Chronologie der Argumentation des Entwurfes für einen nicht geschriebenen Papstbrief von Gisbert Greshake.1 In diesem Brief nimmt Greshake die Position des Papstes ein und verfaßt somit einen fiktiven Brief zum Thema der Ordination der Frau, so wie er auch aus der Hand des Papstes stammen könnte. Die Arbeit stützt sich im Wesentlichen auf die Darstellung der Beziehung von Mann und Frau, die Darstellung der gesellschaftlichen Gegebenheiten zur Zeit Jesu und das Braut-Bräutigam Motiv. Im zweiten Teil geht die Arbeit dann aber über die von Greshake angeführten Argumente hinaus, indem noch ein weiteres Argument angeführt wird, das in der aktuellen Diskussion gewichtig ist: Die ausschließliche Berufung von Männern in den Zwölferkreis Nicht immer wird deutlich werden, ob diese Argumente pro oder contra einer Ordination der Frau eingesetzt werden, da verschiedene Autoren einige Argumente unterschiedlich verstehen und einsetzen. Im folgenden wird dann das Frauenbild, welches bei Greshake deutlich wird erläutert und näher umschrieben werden, um abschließend auf die Frage nach der Realisierbarkeit, der von Greshake vorgeschlagenen möglichen Einsatzbereiche für Frauen in höheren Positionen der Kirche, einzugehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Argumentation bei Greshake

3.1. Mann und Frau

3.2. Gesellschaftliche Gegebenheiten zur Zeit Jesu

3.3. Braut-Bräutigam Motiv

4. Argumente des kirchlichen Lehramtes

5. Das Frauenbild bei Greshake

6. Realisierbarkeit der Lösungsvorschläge

7. Ergebnis

8. Literatur- und Quellenverzeichnis

8.1. Quellen

8.2. Sekundärliteratur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die Argumentationsstruktur von Gisbert Greshake in Bezug auf die kontroverse Frage der Ordination der Frau in der katholischen Kirche. Ziel ist es, die fiktive Argumentation Greshakes aus einem nicht geschriebenen Papstbrief kritisch zu beleuchten, mit den offiziellen lehramtlichen Positionen abzugleichen und die Realisierbarkeit seiner vorgeschlagenen Reformen für Frauen in kirchlichen Führungspositionen zu bewerten.

  • Analyse der biblischen und theologischen Argumente von Gisbert Greshake.
  • Gegenüberstellung von Greshakes Position mit den offiziellen Schreiben des kirchlichen Lehramts.
  • Untersuchung des Frauenbildes im Kontext kirchlicher Strukturen.
  • Kritische Bewertung der vorgeschlagenen Lösungsmöglichkeiten und ihrer Umsetzungschancen.

Auszug aus dem Buch

3.1. Mann und Frau

Can. 1024 CIC des kirchlichen Rechtes lautet: „Sacram ordinationem valide recipit solus vir baptizatus.“ „Die heilige Weihe empfängt gültig nur ein getaufter Mann“1

Die Aussage dieses Canons bezüglich des Empfangs der Weihe ist „relativ offen formuliert“2, da im Gegensatz zu anderen lehramtlichen Verlautbarungen bei diesem Canon der Hinweis darauf fehlt, dass diese Bestimmung auf göttlicher Anordnung gründet.3

Aus diesem Grund wird immer häufiger der Empfang der Weihe auch für Frauen diskutiert. Stimmen werden laut, die die Priesterweihe der Frau für zwingend notwendig halten, „um der biblisch bezeugten Gleichheit von Mann und Frau auch in der Kirche Geltung zu verschaffen.“4

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Vorstellung der Aufgabenstellung, die eine chronologische Analyse der Argumentation von Gisbert Greshake zur Frauenordination sowie eine weiterführende Diskussion umsetzt.

3. Argumentation bei Greshake: Untersuchung der Kernpunkte Greshakes, insbesondere zur Beziehung von Mann und Frau, den sozialen Kontexten zur Zeit Jesu sowie dem zentralen Braut-Bräutigam-Motiv.

4. Argumente des kirchlichen Lehramtes: Darstellung der offiziellen lehramtlichen Positionen, basierend auf den Apostolischen Schreiben zur Begründung des Ausschlusses von Frauen vom Priesteramt.

5. Das Frauenbild bei Greshake: Reflexion über die persönliche Ansprache und die differenzierte Haltung des Autors gegenüber der Rolle der Frau in einer sogenannten „Männerkirche“.

6. Realisierbarkeit der Lösungsvorschläge: Kritische Evaluierung von Greshakes Vorschlägen zur Einbindung von Frauen in höhere kirchliche Ämter und deren Akzeptanz bei Befürwortern und Kritikern.

7. Ergebnis: Abschließende Einschätzung, dass die Debatte aufgrund der vielen offenen Fragen und widersprüchlichen Positionen noch lange nicht abgeschlossen ist.

8. Literatur- und Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primärquellen des kirchlichen Rechts sowie der relevanten theologischen Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Frauenordination, Gisbert Greshake, Katholische Kirche, Weihesakrament, Kirchenrecht, Lehramt, Priestertum der Frau, Braut-Bräutigam-Motiv, Zwölferkreis, Geschlechterrollen, Feministische Theologie, Kirchenämter, Dogmatik, Can. 1024 CIC, Ordinatio Sacerdotalis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der theologischen und kirchenrechtlichen Debatte über die Ordination der Frau in der römisch-katholischen Kirche, fokussiert auf die Argumentationslinie von Gisbert Greshake.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Felder sind die biblische Exegese (insbesondere zum Zwölferkreis und Braut-Bräutigam-Motiv), die lehramtlichen Verlautbarungen sowie soziokulturelle Aspekte des Frauenbildes innerhalb kirchlicher Strukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Analyse und kritische Einordnung von Greshakes Vorschlägen zur Frauenordination im Kontext eines fiktiven Papstbriefes und deren Realisierbarkeit im bestehenden kirchenrechtlichen Rahmen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische Literatur- und Diskursanalyse, die kirchenrechtliche Texte mit aktuellen theologischen Positionen vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der Argumente Greshakes, die Gegenüberstellung mit dem kirchlichen Lehramt und eine kritische Auseinandersetzung mit der praktischen Umsetzbarkeit von Ämtern für Frauen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Frauenordination, Priestertum der Frau, Kirchenrecht, Lehramt und die spezifische Dogmatik rund um die Weihe von Frauen definiert.

Wie bewertet die Autorin Greshakes Ansatz?

Die Autorin erkennt in Greshakes Argumentation zwar eine diskursive Offenheit, beurteilt seine konkreten Lösungsvorschläge jedoch als unglaubwürdig, da sie im Widerspruch zu seiner sonstigen argumentativen Linie stehen.

Warum ist die Frage der Frauenordination laut der Arbeit noch nicht gelöst?

Aufgrund der Komplexität der biblischen Auslegung und der verhärteten Positionen zwischen dem kirchlichen Lehramt und den Befürwortern einer Öffnung gibt es derzeit keinen Konsens, der ein endgültiges Ende der Debatte erlauben würde.

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Details

Title
Gisbert Greshake und das Thema 'Ordination der Frau'
College
Ruhr-University of Bochum  (Katholisch-Theologische Fakultät)
Grade
2,3
Author
Nadine Ansorge (Author)
Publication Year
2001
Pages
14
Catalog Number
V28954
ISBN (eBook)
9783638305952
Language
German
Tags
Gisbert Greshake Thema Ordination Frau
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Ansorge (Author), 2001, Gisbert Greshake und das Thema 'Ordination der Frau', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28954
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