BILD' Dir Deine Meinung? Populismus als Programm

Zur Politik des Axel-Springer-Verlages


Hausarbeit (Hauptseminar), 2003

35 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1 Einführung
1.1 50 Jahre BILD – ein Phänomen
1.2 Literaturbericht und Forschungsstand

2 Meinungsmache: Mediendemokratie und Populismus
2.1 Mediendemokratie
2.2 (Medialer) Populismus

3 Meinungsführer: Axel-Springer-Verlag
3.1 Eckdaten
3.2 Verlagspolitik

4 Meinungsmacher: Aspekte medialen Populismus in BILD
4.1 Volksnähe und Anti-Elitarismus
4.2 Anti-Modernismus und Konservativismus
4.3 Patriotismus und Nationalismus
4.4 Personalisierung und Inszenierung
4.5 Simplifizierung
4.6 Emotionalisierung und Dramatisierung

5 Meinungsfreiheit: Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungsnachweis

1 Einführung

1.1 50 Jahre BILD – ein Phänomen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Pünktlich zum 50-jährigen Bestehen der BILD, am 24. Juni 2002, erschien die Berliner Tazeszeitung „taz“ im Kleid des Axel-Springer-Meilensteins, titelte in unverkennbarem BILD-Stakkato „Bild wird 50! Jetzt reicht’s!“ – und illustrierte damit weit weniger den intendierten sarkastischen Auf- und publizistischen Hilfeschrei denn ein prominentes Dilemma: Bei aller Ablehnung, trotz aller Kritik und ungeachtet aller Verwünschungen ist das Phänomen BILD aus der bundesdeutschen Medienlandschaft so unmöglich wegzudenken, dass sogar seine vermeintlichen Totengräber nicht umhin kommen, sich selbst noch bei Layout- und Textgestaltung des „Grabsteins“ an das Flaggschiff des Axel Springer Verlags anzulehnen[1] – oder pointiert formuliert: Auch nach Günter Wallraffs Enthüllungswerken[2] und unzähligen Rügen seitens des Deutschen Presserates[3] kann „[g]egen die ‚Bildzeitung’ [...] niemand in Deutschland regieren. Noch nicht einmal ohne sie. Wer es dennoch versucht, wird eines Besseren belehrt“[4].

BILD ist seit ihrer Erstausgabe im Jahr 1952 ein grelles Erfolgsprodukt, ein politischer Machtfaktor, ein eigenwilliger Streitfall: Sie wird verabscheut als „Opium fürs Volk“ und „eklige[r] Brei aus Blut, Tränen und Hormonen“[5], respektiert als Teil des täglichen Pressekanons in Wirtschaft, Politik und Medien, hofiert als „politische Instanz“[6] wie als Prominenten-Macher – und verkauft wie keine andere Zeitung auf dem Kontinent.

BILD ist ein alltägliches Politikum, sie polarisiert und vereint[7], und oft genug oszillieren ihre Rezipienten auch zwischen Ablehnung und Anerkennung: Wiewohl kein anderes deutsches Medium von seiner Konkurrenz soviel Journalistenschelte erfahren hat, wird (nach dem „Spiegel“) auch kein anderes Medium von ebendieser Konkurrenz so häufig zitiert wie BILD. Mit feuilletonistischem Hohn allerorten übersäht, war und bleibt sie ein investigativer Impulsgeber – selbst wenn ihr, wie etwa ins ostdeutsche Sebnitz im Jahr 2000, die gesamte mediale Öffentlichkeit auch einmal in eine dunkle Sackgasse folgt.

BILD ist ein Ausnahmeprodukt und mit ihr der Axel Springer Verlag (ASV) ein Ausnahmeunternehmen: Zwar berührten auch ihn die ökonomischen Nachbeben des 11. September 2001, doch konnte nicht nur die BILD ihre Auflage weitgehend halten[8], sondern federten nicht zuletzt auch erfolgreiche ASV-Töchter – wie etwa die „Ullstein Heine List Verlagsgruppe“ – die Jahresbilanz 2002 erheblich ab[9]. Und bereits lange zuvor hatte sich das Haus schon einmal als äußerst krisenresistent erwiesen: Der Tiefschlag, den das Unternehmen während der „68er“-Unruhen erfuhr, hätte sicherlich manch anderen Verlag in die Knie gezwungen. Der ASV aber überlebte und mit ihm auch – neben der „Welt“ – die BILD und ihr so heftig umstrittenes „Welt-Bild“[10].

Aber warum eigentlich?

Ausgangsthese dieser Arbeit ist es, dass der ASV seinen andauernden Erfolg allem voran einem „medialen Populismus“ verdankt, der sich in exemplarischer Weise insbesondere an der BILD und der „BILD am Sonntag“ („BamS“) festmachen lässt. Diesem Phänomen möchte sich die Arbeit aus sich zuspitzender Perspektive begegnen: Nach einer ersten Verortung des Begriffs „Populismus“ auf der Plattform einer ebenfalls zu konkretisierenden „Mediendemokratie“ gilt es zuerst einmal, den Konzern in seiner aktuellen Stellung als einen sowohl ökonomischen als auch öffentlichkeitsrelevanten Machtfaktor in eben jener „Mediendemokratie“ zu skizzieren. Daran anschließend empfiehlt sich eine nähere Betrachtung der fundamentalen ideologischen Stellräder des Medien-Konsortiums, die abschließend in ihrer alltäglich-konkreten Verkörperung in der BILD als der wirtschaftlichen und publizistischen Speerspitze des Verlags nachgezeichnet werden sollen. Ziel dieser Arbeit soll es dabei nicht zuletzt sein, den bisher primär im Kontext (partei-)politischer Akteure angewandten Begriff des „Populismus“ um eine spezifisch mediale Perspektive zu erweitern.

1.2 Literaturbericht und Forschungsstand

Grundsätzlich erwies sich das vorliegende Thema, sekundärliterarisch betrachtet, als nicht unglücklich: Zum einen traf die Begegnung mit dem ASV auf das 50-jährige Bestehen der BILD – und damit auch auf ein außerordentliches Medien-Echo zum primären Untersuchungsgegenstand. Zum anderen konnte das Phänomen „Populismus“ gerade in jüngster Vergangenheit eine Hochphase an sozial- und politikwissenschaftlicher Hinwendung für sich verbuchen: Nicht zuletzt bedingt durch die Wahlerfolge der französischen „Front National“, der österreichischen „Freiheitlichen Volkspartei“ oder der italienischen „Forza“ während des vergangenen Jahrzehnts erfuhr die Frage nach dem Populismus und den Ursachen seiner Anziehungskraft eine verstärkte Forschungsleistung.

Zugleich aber offenbarten beide Themenkreise im Spiegel der sekundärliterarischen Betrachtung eine Herausforderung für die vorliegende Arbeit: Sowohl ASV und BILD als auch „der“ Populismus erwiesen sich als alles andere als stabil umrissene Phänomene. Neben einer teilweise erheblichen Kakophonie an Definitions- und Verortungsangeboten begegnen dem Leser grundrhythmisch prophylaktische Abschottungen zwischen dem Verweis auf die „eigene politische Positionierung“[11] und der Erinnerung an mögliche „subjektive Einflüsse und implizite Wertungen“[12], die sich entscheidend auf die Ergebnisfindung auswirken könnten.

Residiert bereits der Begriff des „Populismus“ in der Literatur weit entfernt von einer allgemeingültigen Definition, so führte insbesondere die Beschäftigung mit dem ASV im Allgemeinen und der BILD im Speziellen nur punktuell zu einer „herrschenden Meinung“. Vielmehr vermengten sich hier nicht selten grundsätzlich interessante Analyseabsichten geradezu reflexartig mit fieberhaft ergriffenen Abstandsbekundungen. Insgesamt begegnet der Leser bei diesem Thema einer eigenwilligen Zwangslage – in vielen Abhandlungen über das Unternehmen oder sein mediales Aushängeschild gesellen sich mehr oder minder zwischen den Zeilen auch deutliche Hinweise auf die ideologische Verortung des Autors: Entweder ist BILD hinsichtlich der öffentlichen Meinung erschütternd übermächtig oder geradezu machtlos, schreibt gegen jeden gesellschaftlichen Veränderungswillen an oder taktiert gekonnt am Stimmungsbarometer entlang, schießt scharf oder eher verzeihlich mit Platzpatronen.

Autoren, die solcherlei Positionszuschreibungen von sich weisen möchten, sind dabei schnell gezwungen, sich auf nicht angreifbares Material wie Axel Springer-Zitate und Eckdaten der Unternehmensentwicklung zurückzuziehen. Für die vorliegende Arbeit folgt hieraus grundsätzlich ein reicher Fundus an Bestätigungen für jedwede These. Innerhalb dieses wenig haltgebenden Rahmens sollen an dieser Stelle umso mehr die für die vorliegende Arbeit fruchtvollsten Ideengeber herausgehoben werden. So ermöglichte eine erste umfassende Annäherung an die BILD und ihr „Welt-Bild“ die gleichnamige Schrift von Gudrun Kruip[13], die sich engagiert mit Gründung und Entwicklung des Verlags sowie dessen beiden medialen Flagschiffen, „Welt“ und BILD, auseinander setzte. In der Arbeit von Cornelia Voss[14] stehen daneben die Faktoren „Emotionalisierung“ und „Textgestaltung“ im Mittelpunkt der Frage nach dem andauernden Verkaufserfolg der BILD, und die TV-Dokumentation „50 Jahre Bild – eine Zeitung bewegt Deutschland“[15] schließlich bot einen interessanten Überblick über die Geschichte des Mediums und seine „Macher“.

Für das Themenfeld „Populismus“ erwiesen sich die Aufsatzsammlungen „Populismus und Aufklärung“[16], „Populismus in Österreich“[17] und „Populismus: Ideologie und Praxis in Frankreich und Österreich“[18] sowie die Studien „Nicht-wir und Die-da“[19] und „Populismus und Populistischer Moment im Vergleich zwischen Frankreich, Italien und Österreich“[20] als verlässliche und fundierte Anstoßgeber – ganz im Gegensatz etwa zu dem Essayband „Die neuen VerFührer - Populismus heute“[21], der in seiner eindimensionalen Behandlung des Phänomens eine ärgerliche Enttäuschung bot.

Relativ aufwändig gestaltete sich die Annäherung an den „primärliterarischen“ Gegenstand dieser Arbeit: Da die BILD kein Online-Archiv anbietet und in der hiesigen Universitätsbibliothek nicht abgelegt wird, bilden den „Nährboden“ für diese Arbeit neben dem Internet-Auftritt des ASV die im Straßenverkauf erworbenen BILD- und „BamS“-Ausgaben zwischen Anfang Juni und Mitte Oktober 2002.

2 Meinungsmache: Mediendemokratie und Populismus

2.1 Mediendemokratie

Massenmedien nehmen in modernen freiheitlich-demokratischen Informationsgesellschaften – zusammen mit den Parteien[22] – eine exponierte Rolle im politischen Meinungs- und Willensbildungsprozess ein, indem sie, allem voran, einen öffentlichen Raum konstituieren, der eine weitreichende politische Kommunikation überhaupt erst ermöglicht. Einzig über die Gegenwart einer solchen Artikulationsplattform ist es (theoretisch) allen am politischen Prozess Beteiligten möglich, ihre jeweiligen Ziele in den Widerstreit konkurrierender Interessen hör- und sichtbar einzubringen und so Einfluss auf die politische Willensbildung zu nehmen. Damit leisten die Medien einen substantiellen Beitrag zur Funktionsfähigkeit eines pluralistischen Systems – und besetzen in ihm zugleich eine herausragende Machtposition als „ein Organ der Demokratie, deren Aufstieg sie immer mitbestimm[en] und deren Niedergang sie immer mitverschuld[en]“[23]. Hierbei mehren sich in der BRD als einer omnipräsent medienbegleiteten Gesellschaft sicherlich auch die Kennzeichen einer „populistisch-mediokratischen“ Orientierung, d.h. die Medien erfahren im Bereich der politischen Kommunikation zunehmend einen hegemonialen Stellenwert. Nachdem die BILD als größte deutsche Tageszeitung mit professionellem „Agenda Setting“ sowie auflagenorientierten Selektionskriterien die Begegnung maßgeblicher Teile der Öffentlichkeit mit dem und ihre Wahrnehmung des Schauplatzes Politik erheblich beeinflusst, gewinnt die Frage nach einem möglichen populistischen Moment an Brisanz.

2.2 (Medialer) Populismus

Der Begriff des „Populismus“, wiewohl von den Sozialwissenschaften seit den 60er-Jahren[24] aufgegriffen und diskutiert, ist in der Literatur noch immer kein stabiler Ankerpunkt – im Gegenteil: „Ungeachtet der verschiedenen Versuche einer typologischen oder begrifflichen Präzisierung existiert innerhalb der Sozialwissenschaften [...] bis heute keine allgemein akzeptierte Populismus-Definition“[25]. Konsens besteht folglich auch primär im Bekenntnis zur Ungreifbarkeit des Wortes, das mithin als ein „sehr weites Feld“[26] die Subsumtion aller möglichen „Bewegungen, Ideologien, Agitationsweisen und Führungsfiguren“[27] zulasse oder sogar als „Gespenst“[28] in modernen Gesellschaften „umhergeistere“.

Diese terminologische Fragilität ist freilich historisch ererbt: Nach der Wiege des Wortes im altgeschichtlichen Rom verbuchten im ausgehenden 19. Jahrhundert sowohl russische „Volkstümler“[29] als auch US-amerikanische „Agrardemokraten“[30], die „miteinander so gut wie nichts zu tun [hatten]“[31], das Wort für ihre jeweiligen radikaldemokratischen Ideale, während der Begriff etwa in Brasilien und Argentinien zum Synonym für diktatorische Momente wurde[32]. Heute schließlich kann das Phänomen „Populismus“ zeitgleich etwa in der bayerischen CSU, im autonomen Stadtteilfest[33], im britischen Neomarxismus und im amerikanischen Neokonservatismus[34] ausgemacht werden.

Für die vorliegende Arbeit kommt eine unkonventionelle Blickrichtung auf den Begriff hinzu: Bei all seiner Weitläufigkeit wird er bisher doch vornehmlich auf (partei-)politische Akteure oder Bewegungen angewandt und nicht auf die Instanz ihrer massenmedialen Multiplikatoren, die daher allenfalls als „Verstärker [der] populistische[n] Arena“[35] gelten. So umfasst etwa auch die von Margaret Canovan erarbeitete, von mehreren Autoren zitierte siebenarmige Populismen-Typologie[36] nicht explizit einen „medialen Populismus“. Eine erste Ausnahme bildet hier freilich Paul Pasteurs Aufsatz „Von Boulanger zu Le Pen“, in dem er den Gedanken nahe legt, die Populismus-Forschung auf „die Boulevardpresse und die Skandalblätter“[37] – wie seiner Ansicht nach etwa die Zeitschrift „Paris-Match“ – auszudehnen.

Vor diesem „labilen“ Hintergrund bietet es sich nun an, bisher bereits im Rahmen einer auf (Partei-)Politik fokussierten Forschung wiederholt identifizierte „Populismus-Indizien“ nun auch auf die Verlagspolitik des ASV sowie insbesondere die BILD -Berichterstattung anzuwenden und um mögliche spezifische Ausprägungen anzureichern.

Hierzu soll zunächst der bei aller definitorischen Unstimmigkeit schon rein etymologisch gegebene kleinste gemeinsame Nenner herangezogen werden, wonach Populismus ganz allgemein „eine Art [bezeichnet], wie sich Politiker, Parteien und andere politische Formationen zu dem umworbenen ‚Volk’ in Verbindung setzen“[38]. Diese Art der Begegnung wird als „ volksnah “ und „ anti-elitär “ im Sinne einer Parteinahme zugunsten der „kleinen Leute“ versus einem – diametral positionierten – „System“ der „Großen“[39] und der „Parteibonzen“ begriffen.

Es liegt nahe, dass ein solches, dichotomisch orientiertes, Argumentationsmuster auf plastische „schwarz-weiße“ Momente setzen muss – und damit als Folgeerscheinung oftmals auch Methoden der Simplifizierung auszumachen sind: Um sich dem „kleinen Mann“ gegenüber prägnant und überzeugend darbieten zu können, muss der Populist komplexe Fragen und Probleme, die in einem ebenso komplizierten modernen Gesellschaftssystem beheimatet sind, auf eingängige Gegenüberstellungen von „wir“ gegen „die“, „Gut“ gegen „Böse“ und „richtig“ versus „falsch“ herunterbrechen. In Übereinstimmung mit dieser Strategie lässt sich daneben häufig ein holzschnittartig verkürzter Maximenkatalog feststellen; so etwa ist gemäß den Beobachtungen von Hans-Jürgen Puhle „ein umfassendes und konkretes politisches Sachprogramm [...] oft nicht vorhanden, wohl aber ein starkes moralisches Engagement zugunsten einiger weniger Programmpunkte“[40]. Zugleich werden beizeiten anti-modernistische Tendenzen beobachtet[41], die ihre Wurzeln sicherlich in der Tatsache finden, dass der Mensch zur Vergangenheitsverklärung neigt und damit grundsätzlich über Sympathien gegenüber dem populistischen Präteritum „Früher war alles besser“ verfügt.

Als prominente populistische Stilmittel führt die Literatur allem voran die rhetorischen Taktiken der Emotionalisierung sowie, in ihrer überhöhten Ausprägung, der Dramatisierung oder Skandalisierung an. Hierzu gesellen sich abschließend die gleichermaßen medienprädestinierten Strategien Personalisierung und Inszenierung. So erfordert eine simplifizierende Separation des „Wir“ vom „Die“ zum einen eine fesselnde Selbstinszenierung, zum anderen aber auch einen anschaulichen Antipoden, um dem „Volk“ versichern zu können, es (respektive der Populist in seinem Auftrag) opponiere nicht gegen eine anonym-überlegene Elite-Armada, sondern wende sich gegen eine real verort- und angreifbare Entscheiderfigur – diese in möglichst trübem Licht zu präsentieren, ist schließlich Gegenstand und Aufgabe des aus den Wahlkampfbüros US-amerikanischer „Spin Doctors“ übernommenen „ Negative Campaigning “.

[...]


[1] Anlässlich des 25. Jubiläums der taz am 27.09.03 erinnerte der „Spiegel“ an diese Titelgestaltung sogar als einen „Kniefall“. Vgl. Langenau, Lars: Kniefall vor dem Feind, auf http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,267528,00.html (Zugriff am 29.09.03).

[2] Vgl. etwa: Wallraff, Günter: Der Aufmacher. Der Mann, der bei „Bild“ Hans Esser war, Köln: Kiepenheuer&Witsch, 1979.

[3] Vgl. etwa Botros, Mona: 50 Jahre Bild, auf http://www.pressetreff.zdf.de/pblic/extras/50jahrebild.pdf, S.4. (Zugriff am 27.10.03): „Über die letzten 25 Jahre ging fast jede vierte Rüge des Presserates, so eine Auswertung der Autorin, an die Bild Zeitung“.

[4] Schmidt, Christian Y.: „Bild“ regiert, in: konkret – Zeitschrift für Politik und Kultur, 03/2002, auf: http://www.konkret-verlage.de/ (Zugriff am 15.05.03).

[5] o.N.: 50 Jahre Bild, auf http://www.arte-tv.com/dossier/archive.jsp?refresh=false&node=23680&lang=de (Zugriff am 13.09.03)

[6] Ströbele, Christian, in: Botros, Mona: 50 Jahre Bild – eine Zeitung bewegt Deutschland, Mainz: ZDF, 19.06.2002.

[7] Man denke etwa an die BILD-Aktion „Ein Herz für Kinder“: Der gleichlautende Aufkleber fand sich Anfang der 70-er Jahre an knapp jedem zweiten in der BRD zugelassenen Kfz. (Vgl. Jacobi, Claus: 50 Jahre Bild, Teil 5, in: BILD v. 21.06.02, S.3).

[8] Vgl. allerdings auch o.N.: Auflage der „Bild“-Zeitung sinkt unter vier Millionen, auf: http://www.heute.t-online.de/ ZDFheute/artikel/10/0,1367,MAG-0-2029898,00.html (Zugriff am 13.09.03).

[9] Vgl. den ASV-Geschäftsbericht 2002 auf http://www.asv.de/ (Zugriff am 13.09.03).

[10] „Wortschöpfung“ von Kruip, Gudrun: Das „Welt“-„Bild“ des Axel Springer Verlages: Journalismus zwischen westlichen Werten und deutschen Denktraditionen, München: Oldenbourg, 1999.

[11] Reinfeldt, Sebastian: Nicht-wir und Die-da: Studien zum rechten Populismus, Wien: Wilhelm Braumüller Verlag, 2000, S.3.

[12] Voss, Cornelia: Textgestaltung und Verfahren der Emotionalisierung in der BILD-Zeitung, Frankfurt am Main: Peter Lang, 1999, S.22.

[13] Kruip, Gudrun: Das „Welt“-„Bild“ des Axel Springer Verlages: Journalismus zwischen westlichen Werten und deutschen Denktraditionen, München: Oldenbourg, 1999.

[14] Voss, Cornelia: Textgestaltung und Verfahren der Emotionalisierung in der BILD-Zeitung, Frankfurt am Main: Peter Lang, 1999.

[15] Botros, Mona: 50 Jahre Bild – eine Zeitung bewegt Deutschland, TV-Dokumentation, Mainz: ZDF, 19.06.2002.

[16] Dubiel, Helmut (Hg.): Populismus und Aufklärung, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1986.

[17] Pelinka, Anton (Hg.): Populismus in Österreich, Wien: Junius, 1987.

[18] Hauch, Gabriella, Hellmuth, Thomas, Pasteur, Paul (Hg.): Populismus: Ideologie und Praxis in Frankreich und Österreich, Innsbruck, Wien: StudienVerlag, 2002.

[19] Reinfeldt, Sebastian: Nicht-wir und Die-da: Studien zum rechten Populismus, Wien: Wilhelm Braumüller Verlag, 2000.

[20] Falkenberg, Susanne: Populismus und populistischer Moment in Italien, Frankreich und Österreich, Duisburg: Univ. Duisburg (Diss.), 1987.

[21] Berndt, Susanna (Hg.): Die neuen VerFührer: Populismus heute, Graz, Wien, Köln: Verlag Styria, 2001.

[22] Gellner, Winand: Medien und Parteien – Grundmuster Politischer Kommunikation, in: Gellner, Winand, Veen, Hans-Joachim (Hg.): Umbruch und Wandel in westeuropäischen Parteiensystemen, Frankfurt am Main et al.: Lang, 1995, S.17

[23] Dovifat, Emil: Zeitungslehre I, 6., neubearb. Aufl. v. Wilke, Jürgen, Berlin, New York: de Gruyter, 1976, S.15.

[24] Breitling, Rupert: Populismus, in: Pelinka, Anton, 1987, S.26.

[25] Falkenberg, Susanne, 1987, S. 3. Vgl. auch Ernst, Werner W.: Zu einer Theorie des Populismus, in: Pelinka, Anton, 1987, S.10.

[26] Puhle, Hans-Jürgen: Was ist Populismus?, in: Dubiel, Helmut,1986, S.12.

[27] ibid., S.13.

[28] Dubiel, Helmut: Das Gespenst des Populismus, in: Ders., 1986, S.33.

[29] Zum Begriff der „Volkstümler“ vgl. Puhle, Hans-Jürgen, 1986, S. 20f.

[30] Zum Begriff „agrarische Demokratie“ vgl. Puhle, Hans-Jürgen, 1986, S. 16-20.

[31] ibid., S.15.

[32] Vgl. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG (Hg.): Der Brockhaus in Text und Bild 2002, Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG: Mannheim, 2002. Software-Recherche zum Stichwort „Populismus“.

[33] Vgl. Dubiel, Helmut, 1986, S.33.

[34] Vgl. ibid., S.37.

[35] Plasser, Fritz: Die populistische Arena: Massenmedien als Verstärker, in: Pelinka, Anton, 1987, S.84.

[36] Canovan, Margaret, zit. in: Werner, Ernst, 1987, S.12f.

[37] Pasteur, Paul: Von Boulanger zu Le Pen. Populismus und Nationalpopulismus in Frankreich, in: Hauch, Gabriella et al., 2002, S.56.

[38] Dubiel, Helmut, 1986, S. 7.

[39] Vgl. u.a. Puhle, Hans-Jürgen, 1986, S. 13.

[40] Puhle, Hans-Jürgen, 1986, S.13.

[41] Vgl. Ernst, Werner E, 1987, S.11.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
BILD' Dir Deine Meinung? Populismus als Programm
Untertitel
Zur Politik des Axel-Springer-Verlages
Hochschule
Universität Passau  (Medienwissenschaften)
Veranstaltung
Hauptseminar 'Berlusconi & Co. - Populismus in der modernen Mediendemokratie'
Note
1,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
35
Katalognummer
V28984
ISBN (eBook)
9783638306232
ISBN (Buch)
9783656562450
Dateigröße
5766 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BILD, Deine, Meinung, Populismus, Programm, Politik, Axel-Springer-Verlages, Hauptseminar, Populismus, Mediendemokratie”
Arbeit zitieren
Jürgen Rindt (Autor), 2003, BILD' Dir Deine Meinung? Populismus als Programm, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28984

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