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Internet-Ethik: Netiquetten & Co

Title: Internet-Ethik: Netiquetten & Co

Term Paper , 2004 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Andreas Wolf (Author)

Communications - Ethics in the Media
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Summary Excerpt Details

Das Internet hat das Zusammenleben der Menschen vor neue Heraus-forderungen
gestellt. Im digitalen Zeitalter erleben wir völlig neue Formen der Kommunikation und
Interaktion, die zugleich Chancen und Risiken in sich tragen: Der Globus schrumpft auf
einem Bildschirm zusammen, Menschen verschiedener Kulturen sitzen sich gegenüber.
Einkaufen, Informieren, Diskutieren – das weltweite Netz hat sich längst unentbehrlich
gemacht. Allerdings hat die rasante technische Entwicklung des Internets auch dazu
geführt, dass ethische und soziale Aspekte vernachlässigt wurden. So ist der Cyberspace
über die Jahre zum Eldorado für das Ausleben krimineller Energien mutiert. Der
Missbrauch der Freiheit und Weitläufigkeit des Mediums findet noch wenig
Gegenwehr, Kritiker sprechen vom rechtsfreien Raum.
Ich befasse mich daher im Rahmen dieser Hausarbeit mit den verschiedenen
Bestrebungen, innerhalb des World Wide Web Regelungen des menschlichen Handelns
– quasi eine einheitliche Internetethik – aufzustellen und das Befolgen solcher
Vereinbarungen zu gewährleisten. Meine Arbeit soll dabei zum einen die Gesetzeslage
zum Thema Internet prüfen, wobei ich mich auf die Bundesrepublik Deutschland
beschränke. Zum anderen soll sie auf die Durchsetzungskraft solcher Gesetze eingehen
– gerade im Hinblick auf den globalen Charakter des Internets.
Infolgedessen beschäftigen sich meine Ausführungen auch mit dem
gesetzesunabhängigen Weg der Selbstregulierung im Netz und freiwilligen
Vereinbarungen zu grundlegenden Umgangsformen, welche im ethischen Kontext der
Notwendigkeit gesetzlicher Regelungen entgegentreten (siehe Definition «Ethik»).
Dazu wird das Beispiel einer typischen Netiquette analysiert, wie man sie im Internet
vielfach findet und wie sie im Anhang beigefügt ist.
Gesetz und ethische Selbstkontrolle stellen dabei keinen Gegensatz dar. Vielmehr sollen
sie sich gegenseitig ergänzen (vergl. Schwenk 2002: 13). Denn Recht sollte stets auf
ethischen Werten beruhen. Dennoch werden gesetzliche Regelungen als verpflichtend anerkannt, während die Ethik auf Freiwilligkeit basiert. Insofern halte ich es für wichtig,
beide Seiten zu beleuchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
    • Themenübersicht
    • Begriffsklärung «Ethik»>
  • Hauptteil
    • «Deutsche» Internet-Ethik
    • Regulierende Gesetzgebung
      • Das IuKDG in der Übersicht
    • Selbstregulierung
    • Netiquette en detail
  • Schluss
    • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem komplexen Thema der Internetethik und analysiert die Herausforderungen, die das Internet für das menschliche Zusammenleben mit sich bringt. Ziel ist es, die verschiedenen Bestrebungen zur Regulierung des menschlichen Handelns im World Wide Web zu beleuchten und die Durchsetzbarkeit dieser Regelungen zu untersuchen. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf die deutsche Gesetzeslage, die Rolle der Selbstregulierung und die Bedeutung der Netiquette.

  • Ethische Herausforderungen im Internet
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Internetethik
  • Die Rolle der Selbstregulierung und der Netiquette
  • Der Konflikt zwischen Freiheit und Regulierung im Cyberspace
  • Die Notwendigkeit einer ethischen Grundhaltung im digitalen Zeitalter

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel führt in das Thema der Internetethik ein und erläutert die Herausforderungen, die das Internet für das menschliche Zusammenleben mit sich bringt. Es beleuchtet die Bedeutung einer einheitlichen Internetethik und zeigt die Notwendigkeit einer Regulierung im World Wide Web auf.

Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Internetethik. Es analysiert die deutsche Gesetzeslage, insbesondere das IuKDG, und untersucht die Durchsetzbarkeit dieser Gesetze im globalen Kontext des Internets.

Das dritte Kapitel befasst sich mit der Selbstregulierung im Netz. Es beleuchtet die Bedeutung von freiwilligen Vereinbarungen zu grundlegenden Umgangsformen und analysiert die Funktionsweise der Netiquette.

Schlüsselwörter

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Themen Internetethik, Regulierung, Selbstregulierung, Netiquette, IuKDG, Cyberethik, ethische Kodizes, digitale Kommunikation und gesellschaftliche Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter Internetethik?

Internetethik befasst sich mit den moralischen Regeln und dem menschlichen Handeln im digitalen Raum, um Missbrauch, Kriminalität und soziale Konflikte im Netz zu minimieren.

Was ist eine Netiquette?

Die Netiquette ist ein Kodex für freiwillige Verhaltensregeln und grundlegende Umgangsformen in der digitalen Kommunikation (z.B. in Foren oder E-Mails), die auf Höflichkeit und Respekt basieren.

Welche Rolle spielt die Selbstregulierung im Netz?

Da das Internet global und schwer staatlich zu kontrollieren ist, setzen viele auf Selbstregulierung durch ethische Vereinbarungen der Nutzer und Anbieter, statt rein auf gesetzliche Verbote.

Gibt es in Deutschland Gesetze zur Internetethik?

Ja, ein zentrales Gesetz ist das Informations- und Kommunikationsdienstegesetz (IuKDG), das rechtliche Rahmenbedingungen für Dienste im Internet schafft, wobei die Durchsetzung im globalen Raum oft schwierig ist.

Warum wird das Internet oft als „rechtsfreier Raum“ bezeichnet?

Kritiker nutzen diesen Begriff, weil die technische Entwicklung schneller voranschreitet als die Gesetzgebung und kriminelle Energien durch die Anonymität und Weitläufigkeit des Mediums schwerer zu fassen sind.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Internet-Ethik: Netiquetten & Co
College
University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg
Grade
2,0
Author
Andreas Wolf (Author)
Publication Year
2004
Pages
16
Catalog Number
V29077
ISBN (eBook)
9783638306959
Language
German
Tags
Internet-Ethik Netiquetten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Wolf (Author), 2004, Internet-Ethik: Netiquetten & Co, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29077
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