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Über die Förderung eines lese- und rechtschreibschwachen Schülers

Legasthenie-Einzelfallförderung

Title: Über die Förderung eines lese- und rechtschreibschwachen Schülers

Seminar Paper , 2004 , 61 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marcus Gummelt (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Summary Excerpt Details

Zunächst werden kurz theoretische Grundlagen zur Lese- Rechtschreibförderung und didaktisch-methodische
Prinzipien, sowie mögliche Fördermaßnahmen aufgezeigt.
Anschließend wird der Entwicklungsstand eines Kindes dargestellt, welches große Probleme beim Lesen lernen
und in der Rechtschreibung aufweist.
Im Hauptteil der vorliegenden Arbeit wird die konkrete Förderung mit allen verwendeten Materialien dargestellt.
Abschließend wird die Förderung kritisch reflektiert und Vorschläge für die weitere Arbeit dargelegt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Theoretische Grundlagen zur Lese- Rechtschreibförderung

2 Didaktisch-methodische Prinzipien und Fördermaßnahmen

3 Charakterisierung des Entwicklungsstandes des Kindes

3.1 Lernausgangslage des Schülers

3.2 Ziele der Förderung

4 Planung, Durchführung und Reflexion der Förderstunden

5 Reflexion des Förderzeitraumes

5.1 Entwicklung der Lesefertigkeit des geförderten Schülers

5.2 Überprüfung der Erreichung der Lernziele

5.3 Zusammenfassung und Vorschläge für die weitere Förderung

6 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit dokumentiert die Einzelfallförderung eines 15-jährigen Schülers mit Legasthenie an einer Förderschule. Das primäre Ziel der Arbeit ist die Optimierung der Lesefertigkeit sowie die gezielte Förderung des sinnentnehmenden Lesens durch die Implementierung spezifischer didaktisch-methodischer Ansätze und die Nutzung lebenspraktischer Themenfelder.

  • Theoretische Fundierung des Lese-Rechtschreib-Prozesses und diagnostische Grundlagen.
  • Entwicklung und Umsetzung individueller Fördermaßnahmen im Rahmen eines Praktikums.
  • Bedeutung von lebenspraktischen Bezügen für die Steigerung der Lesemotivation.
  • Reflexion der Wirksamkeit von Segmentierstrategien bei der Wort- und Textarbeit.
  • Evaluation des Leseerfolgs und Analyse der Fortschritte in der sinnentnehmenden Leseleistung.

Auszug aus dem Buch

Charakterisierung des Entwicklungsstandes

Bei der Charakterisierung des Entwicklungsstandes wird auf Informationen der Klassenlehrerin, des Betreuers des Praktikums und des Förderlehrer der letzten Lese- und Rechtschreibförderung zurückgegriffen.

Gefördert wird der 15 jährige Schüler Paul, der sich im 8. Schuljahr einer Förderschule befindet.

Paul wurde schon im vorherigen Jahr gefördert und hat den Kieler Leseaufbau durchlaufen, wobei er sich anscheinend bei einigen Wörtern noch nicht ganz sicher ist. Zudem wurde Wert auf das Üben des Sinnentnehmenden und Automatisierten Lesens gelegt. Graphem-Phonem-Korrespondenzen wurden geübt und es ließen sich Lernerfolge verzeichnen (beispielsweise für die Konsonantenverbindung „chs“). Ein weiteres Ziel der letzten Förderung ist das Vermitteln von geeigneten Segmentierstrategien und Methoden der Selbstinstruktion zur Problemlösung gewesen, die Erfolge scheinen hier jedoch nicht groß gewesen zu sein.

Zudem konnte vom Betreuer des Praktikums in Erfahrung gebracht werden, dass es sich bei Paul um einen Schüler handelt, der sich motivieren lässt und gerne mitarbeitet. Außerdem interessiere er sich für Fußball und dabei insbesondere für den Verein Borussia Dortmund.

Dieser ersten “Standortbestimmung“ Pauls hinsichtlich seines Entwicklungsstandes liegen wie erwähnt lediglich Informationen “Dritter“ zu Grunde. Genauere Angaben zum lese- und rechtschreibspezifischen Entwicklungsstand wie z. B. Lesefertigkeit, Lesestrategien und dem sinnentnehmenden Lesen können im Sinne der prozessbegleitenden Diagnostik erst im Verlaufe der ersten Förderstunden gemacht werden. Demzufolge werden die im Folgenden geschilderten Lernziele keine statischen Lernziele sein, sondern lediglich eine erste Arbeits und Fördergrundlage. Im Laufe der Förderung müssen diese sicherlich spezifiziert und/oder modifiziert werden um der Lernausgangslage des Schülers gerecht zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Theoretische Grundlagen zur Lese- Rechtschreibförderung: Darstellung empirisch abgesicherter Ansätze zum Schriftspracherwerb unter kritischer Würdigung spezifischer und unspezifischer Förderkonzepte.

2 Didaktisch-methodische Prinzipien und Fördermaßnahmen: Ableitung konkreter Unterrichtsprinzipien für die Förderung, insbesondere der Fokus auf Segmentierungsstrategien und die Einbindung von motivierenden, lebenspraktischen Texten.

3 Charakterisierung des Entwicklungsstandes des Kindes: Bestandsaufnahme der Ausgangslage des Schülers Paul inklusive der Lernvoraussetzungen und der daraus abgeleiteten initialen Lernziele.

4 Planung, Durchführung und Reflexion der Förderstunden: Dokumentation der 21 durchgeführten Förderstunden, ihrer methodischen Aufbereitung, der praktischen Umsetzung und der fortlaufenden Anpassung an die Bedürfnisse des Schülers.

5 Reflexion des Förderzeitraumes: Kritische Analyse der erzielten Lernfortschritte, der Zielerreichung sowie der Wirksamkeit der eingesetzten Methoden.

6 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen für die theoretische und didaktische Arbeit.

Schlüsselwörter

Legasthenie, Einzelfallförderung, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Segmentierstrategie, sinnentnehmendes Lesen, Graphem-Phonem-Korrespondenz, Förderschule, Kieler Leseaufbau, Lesemotivation, Förderpraxis, Diagnostik, Schriftspracherwerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert den Verlauf einer heilpädagogischen Einzelfallförderung eines Schülers mit Legasthenie an einer Förderschule über einen Zeitraum von drei Monaten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Im Mittelpunkt stehen die Förderung der Lesefertigkeit, das Training von Segmentierstrategien sowie die Entwicklung des sinnentnehmenden Lesens bei gleichzeitiger Steigerung der Lesemotivation durch lebenspraktische Themen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, dem Schüler zu helfen, den Schriftspracherwerb als Mittel zur Informationsgewinnung für den Alltag zu nutzen und ihn durch spezifische Methoden aus der "Ratestrategie" zu lösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine prozessbegleitende Einzelfallstudie, die Theorie mit der unmittelbaren Förderpraxis verknüpft und die Entwicklung durch eine kontinuierliche Reflexion und Diagnostik dokumentiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Planung, Durchführung und Reflexion von 21 Förderstunden, in denen der Schüler schrittweise an komplexe Textstrukturen herangeführt wurde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Legasthenie, Segmentierstrategie, sinnentnehmendes Lesen, Graphem-Phonem-Korrespondenz, Lesemotivation und Einzelfallförderung.

Wie ging der Förderlehrer mit der mangelnden Lesemotivation um?

Durch die Auswahl von Texten mit hohem Alltagsbezug, wie etwa zum Mofaführerschein oder Fußball, wurde die intrinsische Motivation des Schülers erfolgreich gesteigert.

Warum war die Segmentierung von Wörtern für den Schüler so wichtig?

Da der Schüler dazu neigte, Wörter nur an ihrer äußeren Gestalt zu erraten ("Ratestrategie"), half ihm die silben- und morphembasierte Segmentierung, Wörter präziser zu erlesen und die Fehlerquote signifikant zu senken.

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Details

Title
Über die Förderung eines lese- und rechtschreibschwachen Schülers
Subtitle
Legasthenie-Einzelfallförderung
College
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Heilpädagogik)
Grade
1,3
Author
Marcus Gummelt (Author)
Publication Year
2004
Pages
61
Catalog Number
V29220
ISBN (eBook)
9783638307840
ISBN (Book)
9783638702959
Language
German
Tags
Förderung Schülers
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcus Gummelt (Author), 2004, Über die Förderung eines lese- und rechtschreibschwachen Schülers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29220
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