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Zwentendorf und St. Pantaleon - Atomkraft und Umweltbewußtsein in den 70ern

Titel: Zwentendorf und St. Pantaleon - Atomkraft und Umweltbewußtsein in den 70ern

Seminararbeit , 2001 , 14 Seiten , Note: Sehr Gut

Autor:in: Bernhard Hagen (Autor:in)

Politik - Klima- und Umweltpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die 70er – ein Jahrzehnt, das in Österreich große Veränderungen mit sich brachte. Sowohl politisch als auch in anderen Bereichen. Keine Person wird in Österreich so sehr mit den 70er Jahren identifiziert wie Bruno Kreisky. Auf umweltpolitischer Ebene stellt die Volksabstimmung um die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks in Zwentendorf das einschneidenste Ereignis dar. Diese Volksabstimmung bedeutete eine Kehrtwendung in der Atompolitik, und gleichzeitig war sie ein herber Rückschlag für den Bundeskanzler Kreisky persönlich und für die SPÖ generell. Dieses Ereignis polarisierte die Massen in einer eindrucksvollen Art und Weise. Welche Geschehnisse führten zu der Volksabstimmung in Zwentendorf? Wie wandelte sich die Meinung der Österreicher und Österreicherinnen? Was war ausschlaggebend für den Ausgang der Abstimmung? Welche Konsequenzen hatte die Abstimmung, welche Auswirkungen sind sogar noch heute feststellbar? Was passierte mit dem etwas weniger bekannten zweiten geplanten Atomkraftwerk St. Pantaleon?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • AKW Zwentendorf
    • Die Geschehnisse im Vorfeld der Zwentendorf-Volksabstimmung
    • Volksabstimmung - Begriffsklärung
    • Die Zwentendorf-BefürworterInnen
    • Die Zwentendorf-GegnerInnen
    • Am Vorabend der Volksabstimmung
    • Das Ergebnis der Volksabstimmung
    • West-Ost-Gefälle
  • Gemeinschaftskraftwerk Stein - St. Pantaleon - das zweite AKW
  • Atommüll – Die Gretchenfrage
  • Resümee
  • Anmerkungen

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Atomkraftdebatte in Österreich in den 1970er Jahren, insbesondere mit der Volksabstimmung über das Kernkraftwerk Zwentendorf. Die Arbeit analysiert die Geschehnisse im Vorfeld der Abstimmung, die Argumente der Befürworter und Gegner, und die Auswirkungen der Abstimmung auf die österreichische Gesellschaft und Politik.

  • Die Rolle der Atomkraft in der österreichischen Energiepolitik der 1970er Jahre
  • Die Entstehung und Entwicklung der öffentlichen Meinung zur Atomkraft
  • Die Argumente der Befürworter und Gegner der Zwentendorf-Abstimmung
  • Die politische und gesellschaftliche Bedeutung der Volksabstimmung
  • Die Auswirkungen der Zwentendorf-Abstimmung auf die österreichische Atompolitik

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Entstehung und den ersten Schritten zur Errichtung des AKW Zwentendorf. Das zweite Kapitel erklärt die Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der Volksabstimmung und beleuchtet die Argumente der Befürworter. Das dritte Kapitel beleuchtet das zweite geplante Atomkraftwerk St. Pantaleon.

Schlüsselwörter

Die Arbeit fokussiert sich auf die Themen Atomkraft, Umweltbewußtsein, Volksabstimmung, Zwentendorf, St. Pantaleon, österreichische Energiepolitik, und die 1970er Jahre.

Häufig gestellte Fragen

Was war die Volksabstimmung zu Zwentendorf?

Am 5. November 1978 stimmte die österreichische Bevölkerung knapp gegen die Inbetriebnahme des bereits fertiggestellten Kernkraftwerks Zwentendorf.

Welche Rolle spielte Bruno Kreisky in der Atomdebatte?

Bundeskanzler Kreisky war ein Befürworter von Zwentendorf und verknüpfte den Ausgang der Abstimmung sogar mit seinem Verbleib im Amt, was die Wahl stark polarisierte.

Warum wurde das AKW Zwentendorf nie in Betrieb genommen?

Aufgrund des negativen Ausgangs der Volksabstimmung (50,47 % Nein-Stimmen) wurde ein Gesetz verabschiedet, das die Nutzung von Kernspaltung zur Energiegewinnung in Österreich verbietet.

Was war das geplante AKW St. Pantaleon?

St. Pantaleon (Gemeinschaftskraftwerk Stein) war als zweites österreichisches Atomkraftwerk geplant, wurde aber nach dem Zwentendorf-Urteil ebenfalls verworfen.

Welche langfristigen Folgen hatte die Abstimmung für Österreich?

Die Abstimmung markierte den Beginn einer strikten Anti-Atom-Politik in Österreich und förderte das ökologische Bewusstsein sowie den Ausbau alternativer Energiequellen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zwentendorf und St. Pantaleon - Atomkraft und Umweltbewußtsein in den 70ern
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Zeitgeschichte)
Veranstaltung
SE Die Siebziger Jahre Zeitgeschichte
Note
Sehr Gut
Autor
Bernhard Hagen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
14
Katalognummer
V29249
ISBN (eBook)
9783638308083
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zwentendorf Pantaleon Atomkraft Umweltbewußtsein Siebziger Jahre Zeitgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bernhard Hagen (Autor:in), 2001, Zwentendorf und St. Pantaleon - Atomkraft und Umweltbewußtsein in den 70ern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29249
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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