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Das Ökologische Marketing. Definition und Begriffseinordnung

Title: Das Ökologische Marketing. Definition und Begriffseinordnung

Academic Paper , 2012 , 27 Pages

Autor:in: Judith Kleine (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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In dieser Arbeit wird der Begriff des ökologischen Marketings definiert und der ökologisch ausgerichtete Marketing-Mix erläutert. Darüber hinaus werden Wirkungen und Konzepte des Öko-Marketings erklärt.

Das ökologische Marketing und das nachhaltige Marketing werden oftmals in ihrer Begrifflichkeit gleich verwendet, jedoch unterscheiden sich deren Ziele. Ökologisches Marketing knüpft sehr an das neue St. Galler Management-Modell und die damit verbundenen CSR-Maßnahmen an, da es sich an der strategischen Gesamtausrichtung eines Unternehmens orientiert.

Ökologisches Marketing kann als ein Teil des Umweltmanagements eines Unternehmens beschrieben werden. Es ist dahin ausgerichtet „in allen Phasen des Produkt- beziehungsweise Wertschöpfungslebenszyklus unter wirtschaftlichen Bedingungen für eine dauerhafte, über die gesetzten und sozialen Normen hinausgehende Verringerungen beziehungsweise Vermeidungen von schädlichen Belastungen der Umwelt zu sorgen“ (Balderjahn, 2004, S. 39 f.).

Zunächst ist es für ein Unternehmen wichtig, strategisch grundlegende Entscheidungen bezogen auf die ökologischen Produkte und deren Marktanteil zu treffen. Vor allem die Positionierung dieser Produkte ist entscheidend, denn je besser und strategischer die Positionierung ist, umso mehr kann die Zielgruppe erreicht werden. Auch ist das Vorhandensein der richtigen ökologischen Wettbewerbsstrategie von großer Bedeutung.

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Inhaltsverzeichnis

1 Definition und Einordnung des Ökologischen Marketing

2 Der ökologisch ausgerichtete Marketing-Mix

3 Wirkungen und Konzepte des Öko-Marketing

4 Die Entwicklung des Pro-Kopf-Umsatzes

5 Nachhaltiger Konsum

6 Zusammenfassung Öko-Marketing

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit definiert den Begriff des ökologischen Marketings und analysiert die notwendige Anpassung des traditionellen Marketing-Mix unter ökologischen Gesichtspunkten. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine strategische ökologische Ausrichtung Wettbewerbsvorteile erzielen und gleichzeitig ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden können.

  • Grundlagen und Definitionen des ökologischen Marketings
  • Anpassung des Marketing-Mix (Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik)
  • Unterscheidung von Öko-Pull- und Öko-Push-Wirkungen
  • Konzepte des Öko-Marketings (pseudo-, verkürztes und echtes ökologisches Konzept)
  • Entwicklungen des nachhaltigen Konsums und Marktentwicklungen im Bio-Sektor

Auszug aus dem Buch

Das Öko-Marketing kann ferner in drei ökologisch-orientierte Konzepte gegliedert beziehungsweise unterteilt werden:

Das erste Konzept ist das pseudo-ökologische Konzept. Dieses Konzept greift alle ökologischen Argumente auf, ohne jedoch tatsächlich ökologisch zu handeln. Produkte werden mit ökologischen Siegeln versehen oder als besonders ökologisch gekennzeichnet. Tatsächlich sind jedoch keine „echten“ ökologischen und umweltfreundlichen Leistungsverbesserungen vorhanden (vgl. Rauschelbach/Schäfer/Steck, 2002, S. 116). Obendrein wird der ökologische Aspekt in der Werbung der Unternehmen aufgegriffen. Hierdurch präsentieren diese sich ökologisch gegenüber ihrer Kunden. Tatsächlich wird bei der Produktion nicht ökologisch gehandelt (vgl. Belz, 2001, S. 24-26).

Das zweite Konzept ist das sogenannte verkürzte ökologische Konzept. Dieses Konzept vergegenwärtigt konkrete umweltrelevante Produkteigenschaften. Die Produktion oder Entsorgung ist jedoch in ihrer Umsetzung weiterhin wenig ökologisch und nachhaltig. Als Beispiel sind Energiespar-Waschmaschinen anzuführen. Diese verbrauchen zwar weniger Energie, bei der Produktion oder aber der Entsorgung werden ökologische Standards dennoch kaum oder gar nicht berücksichtigt (vgl. Rauschelbach/Schäfer/Steck, 2002, S. 116). Der Produktlebenszyklus wird somit nur teilweise ökologische ausgerichtet (vgl. Belz, 2001, S. 24).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Definition und Einordnung des Ökologischen Marketing: Dieses Kapitel etabliert die theoretische Basis, indem es den Begriff des ökologischen Marketings definiert und in den Kontext des Umweltmanagements sowie der strategischen Unternehmensführung einbettet.

2 Der ökologisch ausgerichtete Marketing-Mix: Hier wird erläutert, wie die klassischen Marketinginstrumente modifiziert werden müssen, um den Anforderungen einer ökologischen Ausrichtung in Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik gerecht zu werden.

3 Wirkungen und Konzepte des Öko-Marketing: Das Kapitel analysiert externe Einflussfaktoren (Pull- und Push-Wirkungen) und kategorisiert Öko-Marketing-Konzepte in defensive, offensive, pseudo-, verkürzte und echte ökologische Ansätze.

4 Die Entwicklung des Pro-Kopf-Umsatzes: Die Analyse der Marktentwicklung zeigt anhand von Daten zum Pro-Kopf-Umsatz bei Bio-Produkten in Europa und den USA das wachsende wirtschaftliche Potenzial nachhaltiger Produkte auf.

5 Nachhaltiger Konsum: Dieses Kapitel beleuchtet die veränderte Konsumentennachfrage und die verschiedenen Dimensionen nachhaltigen Konsums, die neben ökonomischen auch soziale und ökologische Aspekte umfassen.

6 Zusammenfassung Öko-Marketing: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen und unterstreicht, dass ein offensives Öko-Marketing trotz anfänglich höherer Kosten langfristig Wettbewerbsvorteile sichert.

Schlüsselwörter

Ökologisches Marketing, Nachhaltigkeit, Marketing-Mix, Umweltmanagement, Öko-Pull, Öko-Push, Bio-Produkte, Nachhaltiger Konsum, CSR, Unternehmensführung, Wettbewerbsvorteil, Produktlebenszyklus, Greenwashing, Umweltschutz, Absatzmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition, Einordnung und praktischen Umsetzung des ökologischen Marketings in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die strategische Gestaltung eines ökologischen Marketing-Mix, die ökonomischen Vorteile nachhaltigen Wirtschaftens sowie die Analyse des veränderten Konsumentenverhaltens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen ökologische Anforderungen in ihre Wertschöpfung integrieren können, um langfristige Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftliche Akzeptanz zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Auswertung von Marktdaten zur Umsatzentwicklung im Bio-Sektor.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Anpassung der vier Marketing-Instrumente, eine Systematik der Öko-Konzepte sowie eine Analyse aktueller Umsatzzahlen im Bio-Markt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Ökologisches Marketing, Nachhaltigkeit, CSR, Bio-Produkte und Nachhaltiger Konsum.

Was unterscheidet das "echte" vom "pseudo-ökologischen" Konzept?

Das echte Konzept integriert ökologische Standards über den gesamten Produktlebenszyklus, während das pseudo-ökologische Konzept lediglich ökologische Argumente in der Kommunikation nutzt, ohne die Produktion tatsächlich umweltfreundlich zu gestalten.

Warum ist eine ökologische Ausrichtung des Unternehmensleitbildes unabdingbar?

Die Ausrichtung ist notwendig, um die gesellschaftliche Verantwortung zu erfüllen, die Akzeptanz von Konsumenten und Beschäftigten zu gewinnen und langfristig Wettbewerbsvorteile durch nachhaltiges Wirtschaften aufzubauen.

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Details

Title
Das Ökologische Marketing. Definition und Begriffseinordnung
Author
Judith Kleine (Author)
Publication Year
2012
Pages
27
Catalog Number
V293015
ISBN (eBook)
9783656901785
ISBN (Book)
9783656906827
Language
German
Tags
ökologische marketing definition begriffseinordnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Judith Kleine (Author), 2012, Das Ökologische Marketing. Definition und Begriffseinordnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293015
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