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Das Konzept des Waldkindergartens und seine Auswirkungen auf die motorische Entwicklung zweijähriger Kinder

Title: Das Konzept des Waldkindergartens und seine Auswirkungen auf die motorische Entwicklung zweijähriger Kinder

Term Paper , 2014 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniela Siebert (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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„In unserer Gesellschaft findet Kindheit immer weniger draußen statt, wir haben sie nach innen verlegt – mit weitreichenden Konsequenzen für die Kinder.“ (Miklitz 2011, S. 26) Kinder in der heutigen Zeit haben immer seltener die Gelegenheit ausreichende Bewegungserfahrungen zu sammeln. Durch den kontinuierlichen Reizüberfluss an unterschiedlichen Spielmaterialien oder übermäßigem Medienkonsum, wird der natürliche Bewegungsdrang der Kinder beeinträchtigt. Aus dieser Entwicklung resultiert u. a. die Konsequenz, dass es bei Kindern immer häufiger zu physischen Entwicklungsstörungen kommt. Kinder bewegen sich zu wenig und sind nicht selten in ihrer Bewegung, z. B. durch äußerliche Gegebenheiten, eingeschränkt. Ein überfülltes Kinderzimmer oder eine zu kleine Wohnung beeinflussen die Bewegungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der Kinder. Die Bewegungsabläufe sowie die Entwicklung der Koordination werden dadurch suggeriert. Kinder haben beispielsweise sehr gute Möglichkeiten, ihre natürliche Freude an der Bewegung in der freien Natur auszuleben. Dort finden sie ein Gleichgewicht an bereits bekannten und neuen Reizen vor, so dass sie nicht überfordert werden. Vielfältige Erfahrungen in und mit der Natur kann die Entwicklung von Kleinkindern beeinflussen. Hier sei der Fokus darauf gelegt, welche Auswirkungen der Besuch eines Waldkindergartens auf die motorische Entwicklung von Kindern im Alter von zwei Jahren hat. Haben Kinder dieser Altersgruppe vermehrt die Möglichkeit ihre Bewegungsfreude in einem Waldkindergarten auszuleben als in einer „normalen“ Regeleinrichtung?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Waldkindergarten

2.1 Historische Entwicklung des Waldkindergartens

2.2 Konzeptionelle Besonderheiten des Waldkindergartens

2.3 Bewegung im Waldkindergarten

3. Definition: Motorik

3.1 Motorische Entwicklung

3.2 Motorische Entwicklung von Kindern im Alter von zwei Jahren

3.3 Blick auf die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen von RLP Schwerpunkt: Bewegung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern sich der Besuch eines Waldkindergartens positiv auf die motorische Entwicklung von zweijährigen Kindern auswirkt. Dabei wird analysiert, ob das Naturumfeld im Vergleich zu einer Regeleinrichtung bessere Bedingungen bietet, um den natürlichen Bewegungsdrang zu fördern und motorische Kompetenzen gezielt auszubilden.

  • Historische Genese und konzeptionelle Grundlagen des Waldkindergartens
  • Bedeutung von freier Bewegung in der Natur für das Kindesalter
  • Grundlagen der motorischen Entwicklung und spezifische Meilensteine bei Zweijährigen
  • Vergleich der Bewegungsanreize zwischen Naturraum und konventionellen Spielumgebungen
  • Rolle staatlicher Bildungs- und Erziehungsempfehlungen in Bezug auf Bewegung

Auszug aus dem Buch

2.3 Bewegung im Waldkindergarten

„Der Naturraum ist keine stolperfreie Zone und das ist gut so.“ (Miklitz 2011, S. 178) Kinder brauchen verschiedene Anlässe, damit sie sich in ihren Bewegungen ausprobieren können. Die Natur bietet den optimalen Raum dafür. Durch Unebenheiten lernen sie die Balance zu halten und können bereits bekannte Bewegungsmuster abrufen. Ein Boden, wie er im Wald vorzufinden ist, mit kleinen Erhöhungen, Löchern u. ä. gibt dem Kind Anreize, seine Bewegungsabläufe auszudifferenzieren. Es wird kognitiv angesprochen und gleichzeitig wird die Konzentrationsfähigkeit gefördert. Das Stolpern kann als relevanter Erfahrungswert betrachtet werden. Hat ein Kind die Möglichkeit sich auf einem natürlichen Boden, wie z. B. im Wald zu bewegen, kann es immer dazu kommen, dass es stolpert. In diesem Kontext lernt es auch zu fallen. Daraus ergibt sich, dass ein Kind weniger der Verletzungsgefahr ausgesetzt ist. Vergleicht man die Beschaffenheit der Böden mit dem Regelkindergarten, zeigt sich deutlich, dass die Kinder hauptsächlich eine ebene Fläche vorfinden. Dadurch sind die Bewegungen eher stereotyp.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Bewegungsmangel heutiger Kinder und stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen eines Waldkindergartens auf die motorische Entwicklung Zweijähriger.

2. Der Waldkindergarten: Dieses Kapitel erläutert die Entstehungsgeschichte, konzeptionelle Besonderheiten sowie die spezifische Rolle der Bewegung in Waldkindergärten.

3. Definition: Motorik: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Motorik, der Verlauf der motorischen Entwicklung im frühen Kindesalter sowie relevante Bildungspläne analysiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das natürliche Umfeld im Waldkindergarten durch seine vielfältigen Herausforderungen die motorische Differenzierung und das körperliche Wohlbefinden von Kleinkindern optimal unterstützt.

Schlüsselwörter

Waldkindergarten, motorische Entwicklung, Kleinkindalter, Naturpädagogik, Bewegungsförderung, Psychomotorik, ganzheitliches Lernen, Koordinationsfähigkeit, Bildungsbereiche, Bewegungsdrang, Frühkindliche Entwicklung, Naturraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Waldkindergartens und dessen spezifischem Einfluss auf die motorischen Fähigkeiten und die Entwicklung von zweijährigen Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Waldpädagogik, die motorische Entwicklung in den ersten Lebensjahren und der Vergleich zwischen naturbasierten Bewegungsräumen und klassischen Regeleinrichtungen.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, dass der Aufenthalt im Wald besonders für zweijährige Kinder wertvolle motorische Reize bietet, die in herkömmlichen Räumlichkeiten oft fehlen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung theoretischer Grundlagen zu den Themen Motorik und Waldpädagogik.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der konzeptionellen Besonderheiten von Waldkindergärten sowie eine detaillierte Erläuterung der motorischen Meilensteine bei Kleinkindern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Waldkindergarten, motorische Entwicklung, Bewegungsdrang, ganzheitliches Lernen und die Förderung von Gleichgewicht und Koordination.

Warum ist das Stolpern auf Waldboden laut Arbeit ein wichtiger Erfahrungswert?

Stolpern fördert die kognitive Aufmerksamkeit, die Differenzierung von Bewegungsabläufen und das Erlernen angemessener Falltechniken, was zur Sicherheit des Kindes beiträgt.

Wie unterscheidet sich die motorische Förderung von der im Regelkindergarten?

Während in Regeleinrichtungen oft ebene Flächen zu stereotypen Bewegungen führen, konfrontiert der Wald das Kind mit ungleichmäßigen Böden, was das Gleichgewichtsorgan permanent schult.

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Details

Title
Das Konzept des Waldkindergartens und seine Auswirkungen auf die motorische Entwicklung zweijähriger Kinder
College
University of Applied Sciences Koblenz
Grade
1,3
Author
Daniela Siebert (Author)
Publication Year
2014
Pages
15
Catalog Number
V293153
ISBN (eBook)
9783656903437
ISBN (Book)
9783656903444
Language
German
Tags
konzept waldkindergartens auswirkungen entwicklung kinder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Siebert (Author), 2014, Das Konzept des Waldkindergartens und seine Auswirkungen auf die motorische Entwicklung zweijähriger Kinder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293153
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