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Das Erziehungsprogramm des Nationalsozialismus

Title: Das Erziehungsprogramm des Nationalsozialismus

Term Paper , 2001 , 19 Pages , Grade: ohne

Autor:in: Stefanie Liebig (Author)

Pedagogy - History of Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit soll sich mit dem Erziehungsprogramm des Nationalsozialismus
befassen. Dabei wird es vordergründig darum gehen, grundlegende
Eigenschaften und Ideen des nationalsozialistischen Erziehungsprogramms
anhand der vergleichenden Betrachtung verschiedener historischer
Texte herauszuarbeiten. Da eine detaillierte Bearbeitung den
Rahmen dieser Arbeit übersteigen würde, soll hier nur versucht werden,
allgemeine Zielsetzungen und Vorstellungen des nationalsozialistischen
Erziehungsprogramms herauszuarbeiten. Wichtig ist diesbezüglich die
Klärung der Begriffe ‚Nationalsozialismus’ und ‚Erziehung’, welche im
nächsten Punkt erfolgen soll.
Als Quellen liegen dazu ein Studienbuch zum Thema Erziehungs- und
Bildungstheorien vor, sowie ein Buch zur Erziehung in den Lagern der
Kinderlandverschickung. Für die Begriffsdefinitionen werden Internetartikel
herangezogen.
Im Folgenden sollen, wie schon erwähnt, die Begriffe ‚Nationalsozialismus’
und ‚Erziehung’ definiert und der historische Kontext erläutert werden. Anschließend
werden die Standpunkte einiger Personen herausgearbeitet,
die historisch in die Zeit des Nationalsozialismus einzuordnen sind. Diese
Grundlage soll dazu beitragen, die wichtigsten Eigenschaften und Ideen
der nationalsozialistischen Erziehung zusammenzufassen und kurz zu
erläutern. In bezug zum Thema soll in einem der letzten Punkte die
Bedeutung der Institution Schule kurz dargestellt werden. Abgerundet wird
die Arbeit durch eine persönliche Stellungnahme.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Begriffsklärung

2. Historische Einordnung

3. Erziehung im Nationalsozialismus – Betrachtungsweisen

3.1 A. Rosenberg: Grundzüge nationalsozialistischer Erziehung

3.2 K. F. Sturm: Erziehung und Gemeinschaft

3.3 E. Krieck: Rasse und Erziehung

3.4 Stellung und Bedeutung der Frau – F. Kade: Das Frauenbild des Nationalsozialismus

4. Vergleichende Betrachtung der vorgestellten Gesichtspunkte

5. Nationalsozialistische Erziehung – Charakteristische Eigenschaften und Ideen

6. Bedeutung der traditionellen Institution Schule

7. Fazit und Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht das Erziehungsprogramm des Nationalsozialismus, um dessen grundlegende Eigenschaften und ideologischen Zielsetzungen anhand historischer Texte zu erschließen und kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse der nationalsozialistischen Erziehungsideale
  • Die Rolle der Volksgemeinschaft und der Rassenlehre
  • Das nationalsozialistische Frauenbild und seine pädagogische Einordnung
  • Funktion der Schule als staatliches Instrument zur Ideologisierung

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsklärung

Erziehung ist die „soziale Interaktion zwischen Menschen, mit dem Ziel, zu Erziehende (zumeist Kinder und Jugendliche) an gültige gesellschaftliche Normen und Wertvorstellungen heranzuführen und vor allem auch unerwünschtes Verhalten zu unterbinden. Erziehung zielt somit immer auf Verhaltenssteuerung, die gewährleisten soll, dass sich das Individuum in seinem gesellschaftlichen Bezugssystem sicher bewegt.“

Erziehung soll für das Individuum den Weg zur und in der Gesellschaft erleichtern, indem vorherrschende Richtlinien vermittelt werden. Demzufolge unterliegt Erziehung auch dem zeitlich bedingten Wandel und ist abhängig von der gerade vorhandenen Gesellschaftskonstellation. Auch zur Zeit des Nationalsozialismus herrschte eine ganz eigene Vorstellung von dem vor, was Erziehung tatsächlich bewirken und wozu sie dienen sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definiert das Thema und das Ziel der Arbeit, das Erziehungsprogramm des Nationalsozialismus anhand historischer Texte zu analysieren.

2. Historische Einordnung: Bietet einen Überblick über die Entstehung der NSDAP und den Aufstieg des Nationalsozialismus zwischen 1919 und 1945.

3. Erziehung im Nationalsozialismus – Betrachtungsweisen: Untersucht pädagogische Standpunkte von Rosenberg, Sturm, Krieck und Kade bezüglich Rasse, Gemeinschaft und Frauenrolle.

4. Vergleichende Betrachtung der vorgestellten Gesichtspunkte: Synthetisiert die Gemeinsamkeiten der untersuchten Autoren mit Fokus auf die zentrale Bedeutung der Gemeinschaft.

5. Nationalsozialistische Erziehung – Charakteristische Eigenschaften und Ideen: Beleuchtet die zentralen Erziehungsziele wie Körperertüchtigung, Charakterbildung und politische Indoktrination.

6. Bedeutung der traditionellen Institution Schule: Analysiert die Rolle der Schule als staatliche Institution zur Verbreitung nationalsozialistischer Weltanschauungen.

7. Fazit und Schlusswort: Fasst die Komplexität der Thematik zusammen und betont den Absolutheitsanspruch der nationalsozialistischen Ideologie an das Individuum.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Erziehung, Volksgemeinschaft, Rasse, Charakterbildung, Hitlerjugend, Indoktrination, Körpererziehung, Weltanschauung, Schule, Frauenrolle, Ideologie, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und Zusammenfassung der Erziehungsideale und -programme während der Zeit des Nationalsozialismus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Konzepte der nationalsozialistischen Pädagogik, die Bedeutung der Gemeinschaft, die Rolle der Rasse sowie die politische Formung der Jugend.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, die ideologischen Grundsätze der Erziehung im Nationalsozialismus durch einen Vergleich historischer Texte herauszuarbeiten und zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine komparative Analyse verschiedener historischer Texte und Primärquellen zur NS-Pädagogik durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Positionen von NS-Ideologen sowie die Struktur der Erziehungsziele, inklusive Körpererziehung und der Funktion des Schulwesens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nationalsozialismus, Volksgemeinschaft, Rasse, Erziehung, Ideologie und Charakterbildung.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Frau im NS-Erziehungsprogramm?

Die Arbeit stellt fest, dass das Frauenbild durch Kade als Mutterrolle definiert wurde, was faktisch einer Diskriminierung und Instrumentalisierung der Frau gleichkam.

Warum spielt die Gemeinschaft eine so große Rolle in der NS-Pädagogik?

Die Gemeinschaft dient laut der untersuchten Autoren als übergeordneter Rahmen, dem sich die Individualität vollständig unterordnen muss, um den Bestand des Volkes zu sichern.

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Details

Title
Das Erziehungsprogramm des Nationalsozialismus
College
University of Potsdam  (Institut für Pädagogik)
Course
Einführung in des Studium der Erziehungswissenschaft
Grade
ohne
Author
Stefanie Liebig (Author)
Publication Year
2001
Pages
19
Catalog Number
V29315
ISBN (eBook)
9783638308625
Language
German
Tags
Erziehungsprogramm Nationalsozialismus Einführung Studium Erziehungswissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Liebig (Author), 2001, Das Erziehungsprogramm des Nationalsozialismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29315
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