Autoritäre Staatsvorstellungen der Deutschen Volkspartei in der Krise der Weimarer Republik


Hausarbeit (Hauptseminar), 1981

49 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

Verzeichnis der wichtigsten Abkürzungen

I Einführende Bemerkungen
I.1 Zum Forschungsstand
I.2 Zur Methodik der Untersuchung

II Die Haltung der DVP im politisch-parlamentarischen Raum der Weimarer Republik
II.1 Parteigründung und Weimarer Reichsverfassung: Die DVP zwischen Programmatik und Pragmatismus
II.2 Obstruktion und Rechtsdrang der Reichstagsfraktion während der Kanzlerschaft Stresemanns
II.3 Parteispaltung und ihre Folgen: die DVP zwischen Staats- und Parteiräson vor dem Hintergrund ihrer Interessenstruktur
II.4 Die Rolle der DVP beim Sturz des Kabinetts Müller
II.5 Die DVP und Brünings Präsidialkabinette: auf dem Weg zur Industrielobby
II.6 Von der Industrielobby zur Splitterpartei
II.7 Zusammenfassung und Ergebnis

III Ideologische und programmatische Positionen der DVP
III.1 Ansätze zu einer Verfassungsänderung
III.2 Liberale Ideologie

IV. Literaturverzeichnis

Verzeichnis der wichtigsten Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

I Einführende Bemerkungen

I.1 Zum Forschungsstand

Während die Anfänge der DVP untersucht, Person und Politik ihres langjährigen prominenten Vorsitzenden, Gustav Stresemann, gewürdigt und die vor allem im Zusammenhang seiner Außenpolitik auf die Partei zurückwirkenden Aspekte analysiert sind, fehlt eine Darstellung der DVP nach dem Tod Stresemanns, vor allem für die Zeit der Krise der Weimarer Republik, sieht man von dem knappen Beitrag H. Booms ab.[1]

So liegt trotz der für den einzelnen nicht mehr zu überblickenden Forschungs-literatur zur Weimarer Republik[2], noch immer keine umfassende Darstellung über die DVP vor, deren Anfang und Ende mit jenen der Weimarer Republik zusammenfallen. Die meist kurzen, eher dem raschen Überblick dienenden Beiträge im Rahmen von Veröffentlichungen zur Parteienlandschaft[3] oder ihre Behandlung unter ideenge-schichtlichem Blickwinkel[4] vermögen dieses Desiderat nur unvollkommen auszu-gleichen.

Angesichts dieser Forschungslage ist auch das hier zur Diskussion gestellte Thema noch nicht im Zusammenhang erörtert worden. Die Haltung der DVP zum Parlamen-tarismus von Weimar, die, je tiefer die Republik in die Krise geriet, desto deutlicher von der schon seit ihren Anfängen latent vorhandenen autoritären Staatsvor-stellungen bestimmt wurde, welche nach Stresemanns Tod die politische Praxis der Partei mehr und mehr dominierten und sich schließlich auch in ihrer Programmatik niederschlugen.

Zwar kennzeichnet die Forschung seit der Arbeit A. Mohlers[5] ein geschärftes Problembewußtsein um die demokratischen bzw. antidemokratischen Strömungen in der Weimarer Republik, doch werden sie zumeist in mentalitäts-, verfassungs-, wirtschafts- und sozialpolitisch oder in, im engeren Sinn, politikgeschichtlich orientierten Untersuchungen analysiert.[6]

In der rechtsliberalen DVP bildete sich jenes Spannungsverhältnis, das die politische und breite öffentliche Diskussion in der Weimarer Republik immer stärker beherrschte, am deutlichsten ab und wirkte sich für die Partei verhängnisvoll aus.

Nach den Studien von L. Albertin und W. Hartenstein für die Anfangsphase der DVP sowie denen von R. Thimme und H. A. Turner jr. für die Partei unter der Führung Stresemanns,[7] haben zuletzt L. Döhn und I. Zapp mit den Analysen über die Interessenstruktur der DVP bzw. die Position der Partei zur Wirtschafts- und Sozialpolitik der Weimarer Republik wesentliche Probleme der DVP behandelt, die sich mit der hier im Zentrum der Überlegungen stehenden Frage nach der Haltung der DVP zum Parlamentarismus von Weimar eng berühren. Beide Arbeiten zeigen jedoch, wie schwer es ist, ein ausgewogenes Urteil über die Partei zu fällen.[8] Denn obgleich sich die Frage nach der Staatsform in der sich ab 1929 verschärfenden Krise der Wirtschafts- und Sozialpolitik als prinzipielle Kontroverse der Sozialpartner darstellte, blieb sie für die DVP eingebunden in einen komplexeren ordnungs-politischen Kontext mit all seinen Implikationen, wie den Grundeinstellungen zu Staatlichkeit, Verfassung und Regierungssystem.[9]

I.2 Zur Methodik der Untersuchung

Die Entwicklung der politischen Parteien wie die der Interessenverbände ist aufs engste miteinander verknüpft. Seit der Einschaltung aller Bürger in den politischen Prozeß, ausgelöst durch die Ablösung des absolutistisch-patriarchalischen, nicht demokratisch legitimierten Staates und dem ihr folgenden allgemeinen Wahlrecht, hat der Bereich des politischen Lebens eine unerhörte Expansion erfahren.

Der damit einhergehenden Mannigfaltigkeit politischer Verbindlichkeiten, der Dichte politischer Querverbindungen, der Entstehung zahlreicher Machtkerne durch Zusam-menschlüsse aller Art, verbanden sich Entstehung und Fortentwicklung der Parteien indem sie als politisch verantwortliche Gruppierungen in die Unüberschaubarkeit der Interessenstrukturen Klarheit und Gliederung zu bringen versuchten. Diese historische Interdependenz verdeutlicht schon, daß trotz der über den Interessen-verbänden stehenden Parteien diese gleichwohl mit jenen in einem oft ambivalenten, dennoch aber engen Zusammenhang stehen, auf diese z. B. in der Parteifinanzierung angewiesen[10] und oft genug zu Konzessionen an deren kryptopolitischen Macht-streben genötigt sind.[11]

Es muß hier eine Charakterisierung der politischen Parteien und der Interessen-verbände unterbleiben.[12] Die kurzen, allein der Klärung des methodischen Ansatzes dienenden Ausführungen darüber, sollten nur die Verknüpfung beider Gruppierungs-arten skizzieren.

Gleichwohl unterscheiden sich beide voneinander; während sich Interessen-verbände nach wirtschaftlichen, weltanschaulichen, berufsständischen oder anderen sozialen Lagemerkmalen gruppieren, haben politische Parteien - auch wenn jede von ihnen eine deutliche und spezifische Interessenbindung aufweist[13] - das erklärte Ziel der Integration partikularer Interessen.

Ein weiteres, entscheidendes Kennzeichen zur Abgrenzung gegenüber Interessenverbänden tritt hinzu: Politische Parteien streben bewußt und öffentlich „nach Machtanteilen oder nach Beeinflussung der Machtverteilung (...) zwischen den Menschengruppen“, was nach der Definition von Max Weber erst parteipolitisches Handeln konstituiert.[14]

Die Projektion dieser beiden, für jede politische Partei wesentlichen Merkmale auf die DVP begründet und legitimiert die in den folgenden Ausführungen zugrunde gelegte Methode: die Reduktion der Analyse auf Zentralvorstand und Reichstagsfraktion der Partei. Denn was jeder liberalen Partei der Weimarer Republik mehr oder minder eignet, eine nur schwer zu fassende Parteibasis sowie Honoratiorenvorstände in den Wahlkreisverbänden, die auf die Wahrung ihrer je anders akzentuierten Optionen bedacht waren, zeigt sich als parteispezifisches Charakteristikum der DVP.[15]

So läßt sich eine Repräsentation des ohnehin kaum auszumachenden Gesamt-willens der Partei allenfalls in deren Spitze feststellen, die selbst - oft genug in Flügelkämpfen zerrissen - Probleme bei seiner Artikulation hatte.

II Die Haltung der DVP im politisch-parlamentarischen Raum der Weimarer Republik

II.1 Parteigründung und Weimarer Reichsverfassung: Die DVP zwischen Programmatik und Pragmatismus

Schon bei der Gründung im Jahre 1918 hatte es die aus der Nationalliberalen Partei hervorgehende DVP schwer, sich gegenüber anderen Gruppierungen zu profilieren. Sie war nicht mehr alleine die Vertreterin des liberalen Großbürgertums und seiner wirtschaftlichen Interessen; denn neben der Landwirtschaft suchte nun auch ein „erheblicher und durchaus einflußreicher Teil der Industrie seine Interessenvertretung bei der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), wobei auch soziologisch eine bunte Vielfalt zusammengefaßt und der alte Gegensatz zwischen konservativ und liberal weitgehend vermischt erscheint.“[16] Die Affinität beider Parteien wird seitens der DVP deutlich durch ihre Verbindungsbestrebungen mit der DNVP, jener politischen Gruppierung, die nach 1918 zum Sammelbecken antirepublikanischer Kräfte wurde,[17] und seitens der DNVP, daß man die Existenz der DVP neben der DNVP als paradox empfand.[18] Ganz im Gegensatz zur Deutschen Demokratischen Partei (DDP), die als „echte Neugründung unter dem Einfluß der Revolution“[19] entstanden war, blieb die DVP, deren Mitglieder sich vor allem aus alten Nationalliberalen des rechten Flügels rekrutierten, mit „Residuen einer monarchistischen und imperialistischen Tradition behaftet.“[20] Wie stark diese personale Grundstruktur durchschlug, offenbarten auch Diskussion und Ergebnis des Parteiprogramms. Trotz der kontrovers geführten Argumentation, die zeigte, daß die restaurativen Anschauungen nicht von der Gesamtheit der Partei getragen wurden,[21] setzten sich in der DVP doch die monarchistisch gesinnten Kräfte durch und erreichten, daß in die „Grundsätze“ der Passus aufgenommen wurde, der die Wiederaufrichtung des Kaisertums als erstrebenswertes Ziel der DVP auswies.[22] Wie weit man von den individualistischen Prinzipien ursprünglicher Liberalität abgekommen war, führt die Auffassung von der Staatsgewalt deutlich vor Augen: „Eine starke, festgefügte Staatsgewalt (...) ist die erste Voraussetzung für die gedeihliche Entfaltung der deutschen Volkskraft nach außen und innen. Je geringer die Machtmittel des Reiches sind, umso notwendiger ist es, das Pflichtbewußtsein gegen den Staat bis zum Tode, die Manneszucht und Kameradschaft, die Grundpfeiler, auf denen unser deutsches Volksheer aufgebaut war, im deutschen Volk lebendig zu halten. (…), sie (die DVP, Vf.) erblickt aber in der freiwilligen Gefolgschaft, die das Volk seinen selbstgewählten Führern leistet, eine wesentliche Vorbedingung für Deutschlands Freiheit und Aufstieg. Sie wird diese Gesinnung besonders pflegen.“[23]

Es muß hier offen bleiben, ob die Parteispitze mit der Aufforderung zu den sprichwörtlichen deutschen Tugenden, der Paarung von Pflichtbewußtsein bis zum Tode mit der Gefolgschaftstreue zum charismatischen Führer bewußt einen autori-tären Staat intendierte oder nicht. Hingegen ist gewiß, daß die Präferenz solcher Tugenden in einer „festgefügten Staatsgewalt“ den autoritären Staat zwangsläufig hätte generieren, wenn nicht gar voraussetzen müssen. Daß gerade in der Parteiführung restaurative Leitideen vorherrschten, zeigen Schlagworte wie „Ordnung“ und „Autorität“, die - an sich positive Normen - im Kontext des DVP-Programms aber orientiert waren an der bürgerlichen Ordnung des 19. Jahrhunderts und der Struktur des wilhelminischen Obrigkeitsstaates. Der Wiederaufbau sollte in erster Linie die bedrohten Privilegien der früher herrschenden Schichten sichern, die der DVP verbunden waren.[24]

So war es nur folgerichtig, wenn die DVP im „unpolitischen“ Beamtentum und in der Reichswehr unverzichtbare Institutionen zum Schutz bürgerlicher Interessen erblickte, für deren Erhaltung sie sich einsetzte.[25]

Vor dem Hintergrund dieses Selbstverständnisses, das sich die Tradition der Nationalliberalen - deren Position liberal und national, aber nicht demokratisch war, die Anhänger des Konstitutionalismus und nicht des Parlamentarismus waren[26] - fast ungebrochen fortsetzte, erscheint es aus „innerem Recht“ heraus konsequent, daß die DVP die Weimarer Reichsverfassung ablehnte.[27] Diese parteiideologisch stringente Haltung hinderte die DVP jedoch nicht, den Mehrheitsbeschluß aus pragmatischen Erwägungen heraus anzuerkennen[28] und nicht in prinzipielle Opposition zu fallen.[29]

Der daraus resultierende offenkundige Zwiespalt, die Kollision von Grundsatz und Pragmatismus, belastete die DVP schwer und war eine ungünstige Ausgangsposition für die Politik einer Partei, deren liberale Normen und Tradition durch die umwälzenden Ereignisse der letzten Jahrzehnte, vor allem durch die Auswirkungen der industriellen Revolution, insgesamt im Niedergang begriffen waren.[30] Jedoch bot der bei der Grundsatzentscheidung zur Weimarer Reichsverfassung gezeigte Prag-matismus neben der Gefahr der Parteispaltung auch eine Chance der „heimlichen“ Demokratisierung. Ob aber infolge pragmatischen Denkens und Handelns die Partei vom zweifellos mindestens latent vorgebildeten Staat autoritärer Prägung und diesem entsprechenden gesellschaftspolitischen Vorstellungen abzurücken vermochte, oder ob es Ideologien nur überlagerte und sie dadurch virulenter und zugleich verfestigter werden ließen, mußte die politische Praxis erweisen.

II.2 Obstruktion und Rechtsdrang der Reichstagsfraktion während der Kanzlerschaft Stresemanns

Wenn auch innerhalb der DVP - und diese Feststellung trifft wohl auf die Mehrheit der Mitglieder zu - grundsätzlich die Tendenz zu einer „nationalen“, d. h. restaurativen Politik vorherrschte, die sich in der weitgehenden Übereinstimmung ihrer Ziele mit denen der DNVP dokumentierte, so lehnte die DVP die von einflußreichen Kreisen der DNVP geforderte gewaltsame Umwälzung des „Systems“ jedoch ab. Sie gab den Forderungen der praktischen Politik den Primat vor den Fernzielen der Partei, die, wie in den „Grundsätzen“ niedergelegt, zwar antirepublikanischen Charakters waren, aber nur durch legale Verfassungsänderungen auf evolutionäre Weise verwirklicht werden sollten.[31] In der Situation, in der sich die Weimarer Republik in den ersten Jahren befand, hieß das Annäherung und Kompromißbereitschaft zur Mitte hin unter Einschluß der SPD, die im Reichstag mit 102 Sitzen die stärkste Fraktion bildete.[32] Exponent dieser Haltung war der Parteivorsitzende Gustav Stresemann, der, rascher als noch 1920 vorauszusehen, die Aussichtslosigkeit einer restaurativen Politik erkannte und sich vom nationalistischen Machtpolitiker zum realistischen Verhand-lungspolitiker entwickelt hatte.[33] Er zielte die Verständigung mit den Sozial-demokraten an und setzte sich für eine Zusammenarbeit mit ihnen ein, für die er auf dem Parteitag im Dezember 1920 - wenn auch zurückhaltend - plädiert hatte.[34] Wie stark jedoch der Widerstand gegen die von Stresemann eingeleitete Politik in der Reichstagsfraktion und in einigen Landesverbänden der Partei war, zeigen die Ereignisse des Krisenjahres 1923, an dessen Ende das Kabinett Stresemann durch das Verhalten der eigenen Fraktion zur Demission gezwungen worden war.

Als im Sommer 1923 die Folgen des passiven Widerstandes gegen die Ruhrbesetzung in einer beispiellosen Inflation kulminierten, geriet die Regierung des parteilosen Cuno, die zu diesem Widerstand aufgerufen hatte, zunehmend in Mißkredit. Hunger und Elend - nicht nur unter der Bevölkerung des Ruhrgebietes[35] - und die gleichzeitig um sich greifende separatistische Tätigkeit, versetzten die Republik in steigende Beunruhigung. Dem Druck der öffentlichen Meinung, die gegen den Ruhrwiderstand gerichtet war und die von der Regierung durchgreifende Maßnahmen gegen die Inflation forderte, vermochte der Reichskanzler nicht mehr standzuhalten und trat mit seinem Kabinett zurück.[36] Stresemann, dem die Bildung einer Koalitionsregierung auf breiter Basis überraschend schnell gelang, verkündete dann am 26.9.1923 die Einstellung des passiven Widerstandes. Über diesen Schritt erhob sich nicht nur unter den Rechtsparteien Entrüstung und regelrechter Haß gegen Stresemann, dem „Kapitulation“ vorgeworfen wurde,[37] sondern auch in der eigenen Partei trug ihm dies scharfe Gegnerschaft ein: „Ich war mir bewußt, daß in dem Augenblick, wo ich das tat (den Widerstand einstellen, Vf.), als Führer meiner Partei, die nach einer ganz anderen Richtung eingestellt war, damit vielleicht nicht nur die eigene politische Stellung in der Partei, ja das Leben aufs Spiel setzte.“[38] Der Widerstand gegen die große Koalition unter Stresemann gründete zwar auch in parteiideologischen Motiven, weil er sich mit dem „inneren Todfeind“, der SPD, eingelassen habe und dadurch die nationale Sache sabotiere.[39] Aber sie erscheinen - zumindest in der Reichstagsfraktion, wie das Verhalten des Abgeordneten Quaatz, dem Vertreter industrieller Interessen bei der Abstimmung über das Vertrauensvotum vermuten läßt[40] - eher als Vorwand für die realen wirtschaftlichen Ursachen; stand doch zu befürchten, daß die sich abzeichnende Wirtschaftspolitik der großen Koalition negative Konsequenzen für die Industrie zeigen mußte. Unter anderem bedurfte es zunächst schärfster Maßnahmen gegen die Inflation, unter der vor allem die Masse der Bevölkerung zu leiden hatte, dessen Realeinkommen in geradezu schwindelerregender Höhe und Schnelligkeit hinter den Preisen zurückblieb. Diesem Lohn-Preis-Verhältnis entgegenzusteuern, mußte bei einem großen Teil der Reichstagsfraktion auf Widerstand stoßen, profitierten von der Inflation doch die Besitzer von Sachwerten, zu denen neben der Landwirtschaft vor allem auch die Industrie zählte.[41] Berücksichtigt man, daß in der Fraktion die Vertreter der Gruppe „Industrie und Handel“ mit denen der „Höhere Beamte, Juristen und freie Berufe“ weitgehend identische Interessen hatten (durch deren personale Verflechtungen mit Industriekreisen), dann bildeten jene Abgeordneten, die gegen eine Politik votieren mußten, aus deren Konsequenzen zunächst Restriktionen für die Industrie zu erwarten waren, die überwältigende Fraktionsmehrheit.[42] Hugo Stinnes, dem zu dieser Zeit vielleicht bedeutendsten Wortführer jener Gruppe, gelang es, durch Spekulationsgewinne ein Industrieimperium zu erwerben, und es mag weder repräsentativ noch gar programmatisch für den gesamten „Industrieflügel“ der Fraktion gewesen sein aber sicher signifikant für die Meinung deren Hauptvertreter Vögler, Quaatz, Thiel, Streiter und Geisler,[43] was Stinnes schon am 9.11.1922 erklärte, nämlich „daß er einen Stabilisierungsversuch der Mark um jeden Preis immer bekämpft habe und weiter bekämpfen werde.“[44]

Es muß an dieser Stelle darauf verzichtet werden, dem hier nur in Umrissen dargestellten Dissens zwischen Stresemann und der DVP-Fraktion detaillierter nachzugehen. Die anschließenden Ereignisse sollten zeigen, daß er in wirtschafts- und sozialpolitischer Hinsicht tiefer wurde[45] und sich obendrein durch die äußerst prekäre Lage im Reich, die von Aufständen und Putschversuchen links- und rechtsradikaler Gruppen als unmittelbaren Folgen der Aufgabe des Ruhrwiderstandes gekennzeichnet war,[46] verschärfte.[47] Stresemann glaubte, allen Schwierigkeiten könne rasch und wirkungsvoll nur durch außerordentliche Vollmachten begegnet werden. Als aber in den sozialpolitischen Fragen des angestrebten Ermächtigungs-gesetzes keine Einigung zwischen DVP und SPD zu erreichen war, sah Stresemann sich zum Rücktritt gezwungen.[48] Nachdem es ihm jedoch gelungen war, vor allem in der umstrittenen Arbeitszeitregelung einen Kompromiß mit der SPD zustande-zubringen, konnte er sein zweites Kabinett in fast unveränderter Zusammen-setzung vorstellen.[49] Damit waren zunächst sowohl die Pläne eines überparteilichen Fachkabinetts durch Notverordnungen[50] als auch die der Rechtsparteien, die mit aktiver Unterstützung der DVP-Fraktion eine Rechtsregierung mit Beteiligung der DNVP unter Ausschluß der SPD erstrebten, gescheitert.[51] Trotz der Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes am 13. Oktober wuchsen die Spannungen zwischen Stresemann und seiner Fraktion.[52] Zu den weiterbestehenden wirtschafts- und sozialpolitischen Kontroversen traten jetzt - aktualisiert vor allem durch die Ereignisse in Sachsen und Bayern - grundsätzliche Differenzen hinzu: der Parlamentarismus sollte, wenn nötig, durch eine gewaltsame Lösung der Diktatur weichen.[53] Das Vorgehen der oppositionellen Gruppe, die in ständigem Kontakt mit der DNVP stand,[54] verdeutlichten besonders die Fraktionssitzungen vom 6., 9. und 10. November. Der Rücktritt der sozialdemokratischen Minister wegen der unter-schiedlichen Vorgehensweisen der Regierung in Sachsen und Bayern erforderte eine Regierungsumbildung. Weil sich Stresemann nicht zu Gesprächen mit der DNVP über deren Einbeziehung in die Regierung bereitfinden konnte,[55] kam es zwischen den Fraktionsflügeln zu einem Streit, in dessen Verlauf Stresemann persönlichen Angriffen ausgesetzt war und Curtius der Fraktion empfahl, Stresemann zum Rücktritt vom Parteivorsitz aufzufordern.[56] Die ablehnende Haltung Stresemanns gegenüber der DNVP entsprach der realistischen Einschätzung der Situation, denn die von der DNVP eingenommene Obstruktionshaltung und deren öffentlich bekannten Diktatur-bestrebungen waren nicht nur verfassungswidrig, sondern mußten in einem teilweise besetzten Deutschland bei dem Versuch ihrer Verwirklichung eine Intervention der Siegermächte hervorrufen.[57] Vor diesem Hintergrund erscheint die Opposition des rechten Fraktionsflügels als bewußte und planmäßige Agitation, die das Ziel verfolgte, Stresemanns Stellung in der Partei zu untergraben.[58] Und der erneute Bruch der Koalition stellte sich primär nicht in „unlösbaren Sachproblemen“ dar, sondern „vielmehr in der Vorwegnahme der Konstellation von März 1930 als das Ergebnis eines Willensaktes der DVP-Fraktion.“[59] Hatte es auch den Anschein, daß die SPD die Verantwortung für den Rücktritt des zweiten Kabinetts Stresemanns trug, weil sie der Regierung das Vertrauen verweigerte, verstärkt sich doch der Eindruck, daß der Bruch durch die DVP provoziert worden war, indem sie, Sachprobleme vortäuschend, die unversöhnliche Konfrontation mit den Sozialdemokraten suchte, um so den Rechtsdruck zu ermöglichen. Da aber eine Rechtsregierung mit Einbeziehung der DNVP keine parlamentarische Mehrheit gefunden hätte, wäre nur der Ausweg in die Diktatur geblieben.[60]

Die Beantwortung der Frage, ob die Mehrheit der DVP-Fraktion Diktatur-bestrebungen, die zweifellos bei manchem Abgeordneten anzutreffen waren,[61] getragen hätte oder allein eine Rechtsregierung auf parlamentarischer Basis angestrebt hat, scheint angesichts ihrer Politik kaum relevant. Bedenkt man, daß sie einerseits ihre Ziele gemeinsam mit der DNVP zu verwirklichen suchte, deren Position zum „System“ hinlänglich bekannt war, und andererseits, daß sie in weit-gehender Übereinstimmung mit großindustriellen Kreisen handelte, deren Über-legungen ebenfalls auf eine antiparlamentarische, die Wirtschaft entschiedener stützende, autoritäre Staatsführung abzielten,[62] dann scheinen in dieser Periode alle Anzeichen dafür zu sprechen, daß die Fraktionspolitik bewußt auf eine antiparla-mentarische, mit größeren Machtbefugnissen ausgestattete Exekutive gerichtet war, deren Handlungsfähigkeit nur im Rahmen der einen oder anderen autoritären Staatsform zu garantieren gewesen wäre.

[...]


[1] L. ALBERTIN, Liberalismus und Demokratie am Anfang der WR; W.HARTENSTEIN, Die Anfänge der DVP 1918 bis 1920. H. BAUER, Stresemann; F. HIRSCH, Stresemann; A. THIMME, Gustav Stresemann; H. A. TURNER jr., Stresemann;
A. VALLENTIN, Stresemann; H. L. BRETTON, Stresemann and the Revision of Versilles; M. J. ENNSLE, Streseman's territorial Revisionism; M.-O. MAXELON, Stresemann und Frankreich; W. MICHALKA / M. L. MARSHALL (Hgg.), Gustav Stresemann;
R. THIMME, Stresemann und die DVP. H. BOOMS, Die DVP, in: E. MATTHIS /R. MORSEY (Hgg.), Das Ende der Parteien 1933, S.522-539. Zu den genauen bibliographischen Angaben auch der im folgenden mit Kurztitel genannten Veröffentlichungen vgl. das Literaturverzeichnis u., S. 40 ff.

[2] Vgl. z. B. die umfangreichen Bibliographien im Anhang der Veröffentlichungen von K. D. BRACHER; für das Ende der WR sei auf den Literaturbericht von D. GESSNER, Das Ende der WR, verwiesen.

[3] H. GREBING, Geschichte der deutschen Parteien; G.SCHLANGEN (Hg.), Die deutschen Parteien im Überblick;
W. TORMIN, Geschichte der deutschen Parteien seit 1448; W. TREUE, Die deutschen Parteien.

[4] F. C. SELL, Die Tragödie des deutschen Liberalismus; W. STEPHAN, 100 Jahre liberale Parteien.

[5] A. MOHLER, Die konservative Revolution in Deutschland 1918 - 1932.

[6] K. D. BRACHER, Die Auflösung der WR; DERS. / W. SAUER / G.SCHULZ, Die nationalsozialistische Machtergreifung;
W. BUSSMANN, Politische Ideologien zwischen Monarchie und Weimar; W. CONCE, Die Krise des Parteienstaates in Deutschland 1929/30; H. FENSKE, Wahlrecht und Parteiensystem; J. FIJALKOWSKI, Die Wendung zum Führerstaat;
O. HIRSCHFELD, Auf dem Weg ins Dritte Reich; G. JASPER (Hg.); Von Weimar zu Hitler; K. H. REVERMANN, Die stufenweise Durchbrechung des Verfassungssystems; G. SCHULTZ, Zwischen Demokratie und Diktatur; K. SONTHEIMER, Anti-demokratisches Denken in der WR; M. STÜRMER (Hg.), Die WR. Belagerte Civitas; H. A. WINKLER, Die Weimarer Demokratie. Eine politische Analyse der Verfassung und der Wirklichkeit; DERS., Liberalismus und Antiliberalismus.

[7] Vgl. o. Anm. 1.

[8] L. DÖHN, Politik und Interesse. Die Interessenstruktur der DVP; I. ZAPP, Programmatik und praktische Arbeit der DVP im Rahmen der Wirtschafts- und Sozialpolitik der WR. Die Bedeutung dieses Forschungsansatzes rückt zunehmend in das Blickfeld der Forschung, vgl. z. B. die Arbeiten von K. GOSSWEILER, D. SCHÄFER, B. WEISBROD, A. H. WINKLER, Mittelstand, Demokratie und Nationalsozialismus und W. CONCE / H. RAUPACH (Hgg.).

[9] Über Fragen der erkenntnistheoretischen Zugänge und Methoden bei der Rezeption und Aufbereitung sowohl der zeitgenössischen als auch der jüngeren Forschung zum Gesamtproblem informiert die knappe Skizze bei D. GESSNER, Das Ende der WR, S. 7-17, unter Einschluß der Kontroverse zwischen Bracher und Conce (S. 10-14).

[10] G. EISERMANN, Parlament, Parteien und Verbände, S. 169f.

[11] R. MICHELS, Psychologie der antikapitalistischen Massenbewegungen, S. 324.

[12] Zusammenfassend: K. D. BRACHER, Die Auflösung der WR, S. 58-63.

[13] Vgl. schon S. NEUMANN, Die Parteien der WR, S. 18f.

[14] M. WEBER, Wirtschaft und Gesellschaft, S. 822.

[15] H. BOOMS, Die DVP, S. 528.

[16] K. D. BRACHER, Die Auflösung der WR, S. 75f.

[17] S. NEUMANN, Die dt. Parteien, S. 60, zit. K. D. BRACHER, Die Auflösung der WR, S. 75.

[18] G. v. BELOW, Deutschnationale Köpfe, S. 21f.

[19] S. NEUMANN, Die dt. Parteien, S. 46, zit. K. D. BRACHER, Die Auflösung der WR, S. 78.

[20] K. D. BRACHER, Die Auflösung der WR, S. 78.

[21] W. HARTENSTEIN, Die Anfänge der DVP, S. 106-120, bes. S. 114.

[22] Grundsätze der DVP, Okt. 1919, zit. W. MOMMSEN (Hg.), Dt. Parteiprogramme, S. 521: „Wir fordern die Wiederherstellung der ruhmvollen schwarz-weiß-roten Reichsfarben. Die Deutsche Volkspartei erblickt in dem durch freien Entschluß des Volkes auf gesetzmäßigem Wege aufgerichteten Kaisertum, dem Sinnbild deutscher Einheit, die für unser Volk nach Geschichte und Wesensart geeignetste Staatsform." Diese von Kahl in seinem Referat eingehend kommentierte Kompromißformel war und blieb das „äußerste an Royalismus, was die DVP jemals offiziell verkündete", wie H. HARTENSTEIN, Die Anfänge der DVP, S. 116, mit Recht hervorhebt.

[23] Grundsätze der DVP, Okt. 1919, zit. W. MOMMSEN (Hg. ), Dt. Parteiprogramme, S. 520.

[24] W. HARTENSTEIN, Die Anfänge der DVP, S. 145; vgl. dort auch das Zitat aus Stresemanns Rede, in der die gesellschaftspolitischen Leitbilder unverkennbar die restaurative Orientierung erkennen lassen.

[25] W. HARTENSTEIN, Die Anfänge der DVP, S. 146f.

[26] S. NEUMANN, Die Parteien der WR, S. 57.

[27] S. NEUMANN,Die Parteien der WR, S. 57.

[28] I. ZAPP, Programmatik und praktische Arbeit der DVP, S. 25.

[29] S. NEUMANN, Die Parteien der WR, S. 57.

[30] S. NEUMANN, Die Parteien der WR, S. 56.

[31] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 9. W. HARTENSTEIN, Die Anfänge der DVP, S. 147, spitzt in diesem Zusammenhang, auf die restaurativen Ziele der DVP rekurrierend, das Bild der DVP auf eine Partei der Gegenevolution zu.

[32] H. KINDER / W. HILGEMANN, dtv-Atlas zur Weltgeschichte, Bd. II, S. 148.

[33] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 10f.

[34] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 10f.

[35] W. TORMIN, Die Entstehung und Entwicklung der WR, S. 126.

[36] K. v. BEYME, Die parlamentarischen Regierungssystem in Europa, S. 912.

[37] W. TORMIN, Die Entstehung und Entwicklung der WR, S. 127.

[38] Stresemann im RT am 3.10.1923 (Stenographische Berichte des RT, Bd. 361, S. 11933, zit. W. TORMIN, Die Entstehung und Entwicklung der WR, S. 127.

[39] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 35 und S. 39f.

[40] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 36.

[41] W. TORMIN, Die Entstehung und Entwicklung der WR, S. 122.

[42] Vgl. R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 64, der das für das Jahr 1924 zeigt. Im Rahmen dieser Arbeit kann nur punktuell und fragmentarisch auf die Sozial- und der davon z. T bedingten Interessenstruktur der DVP hingewiesen werden. Zu den mannigfachen Verflechtungen von DVP und Industrie vgl. auch die Erinnerungen des DVP-Ministers J. CURTIUS, Sechs Jahre Min. der dt. Republik, S. 13-33; zur Verflechtung von Sozial- und Interessenstruktur der DVP vgl. die eingehenden Erörterungen bei L. DÖHN, Politik und Interesse, S. 49ff, hier bes. S. 77, 126-213, auch S. 117f u. S. 125-127. Den Primat der Interessen als vorrangiges Motiv für politisches Verhalten betont auch W. HARTENSTEIN, Die Anfänge der DVP, S. 273, beim „Versuch einer politischen Typologie" der DVP-Spitze, wobei er feststellt, daß Stresemann durch keine Typologie zu erfassen sei.

[43] W. HARTENSTEIN, Die Anfänge der DVP, S. 273.

[44] E. NIEKISCH, Das Reich der niederen Dämonen, Hamburg 1953, S. 13, zit. W. TORMIN, Die Entstehung und Entwicklung der WR, S. 124.

[45] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 38f, arbeitet das intrigante Verhältnis einiger DVP-Abgeordneter heraus.

[46] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 14.

[47] W. TORMIN, Entstehung und Entwicklung der WR, S. 127-130.

[48] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 14.

[49] Bis auf v. Raumer und Hilferding, die durch Luther und Koeth ersetzt wurden, R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 15.

[50] W. FRHR. v. RHEINBABEN, Viermal Dtl., S. 188-197, versuchte dies bei Stresemann zu erreichen, der sich zunächst um die Bildung eines bürgerlichen Kabinetts bemühte, R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 15.

[51] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 15.

[52] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 41f.

[53] K. D. ERDMANN, Die WR, S. 180f, W. TORMIN, Entstehung und Entwicklung der WR, S. 129, R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 40f mit Anm. 168. Zu den während des ersten Kabinetts Stresemanns geführten Separationsbemühungen Stinnes für das Rheinland und deren Zusammenhang mit von Seekts Diktaturplänen, die beide mit Unterstützung schwer-industrieller Kreise betrieben wurden und über Stinnes und seine Freunde Eingang in die DVP-Fraktion fanden, von wo aus sie politisch realisiert werden sollten, sowie zur Stellung der Schwerindustrie zum Parlamentarismus, vgl. B. WEISBROD, Schwerindustrie in der WR, S. 145-151.

[54] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 22.

[55] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 42f.

[56] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 42-46.

[57] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 46.

[58] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 45f.

[59] B. WEISBROD, Schwerindustrie in der WR, S. 145.

[60] R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 46.

[61] Vgl. z. B. R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 41, Anm. 168. Zur Haltung Stinnes schon 1920 vgl. K. GOSSWEILER, Großbanken, S. 135.

[62] Wie die spätere Haltung der Großindustrie zeigt, war der Entschluß der Ruhrindustrie, von ihren Diktaturbestrebungen abzusehen - nachdem Verhandlungen mit Frankreich gezeigt hatten, daß sie nicht geduldet würden (vgl. R. THIMME, Stresemann und die DVP, S. 41.) - nicht grundsätzlicher Art.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten

Details

Titel
Autoritäre Staatsvorstellungen der Deutschen Volkspartei in der Krise der Weimarer Republik
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Hauptsemar - Ausgewählte Probleme zur Geschichte des Parlamentarismus in Deutschland
Note
1,0
Autor
Jahr
1981
Seiten
49
Katalognummer
V293238
ISBN (eBook)
9783656904663
ISBN (Buch)
9783656904670
Dateigröße
552 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
"System" von Weimar, Parlamentarismus, Staatsverfassung
Arbeit zitieren
Alois Walter Teodoruk (Autor), 1981, Autoritäre Staatsvorstellungen der Deutschen Volkspartei in der Krise der Weimarer Republik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293238

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