Reaktionen auf die Fernsehserie "Holocaust" (1979)

Was verursachte den Meinungsumschwung der Medien nach der Ausstrahlung?


Hausarbeit, 2014
23 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Die Gesellschaft in den 70ern und die Serie Holocaust
2.1) Das Problem der Vergangenheitsbewältigung
2.2) „Holocaust“ - Die Geschichte der Familie Weiss
2.3) Wirkung der Serie - Zuschauerreaktionen

3.) Die publizistische Kontroverse
3.1) Kritiken vor der Ausstrahlung
3.2) Vor-Ausstrahlung im Presseseminar der WDR
3.3) Reaktionen nach der offiziellen Ausstrahlung

4.) Fazit

5.) Quellen- und Literaturverzeichnis
5.1) Quellen
5.2) Literatur
5.3) Internet-Publikation

1.) Einleitung

„Die Ausstrahlung der amerikanischen Fernsehserie 'Holocaust' durch die Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik ist ein Politikum und eine Herausforderung an die politische Bildung. Durch ,Holocaust' werden Millionen - viele möglicherweise zum ersten Mal - in vielleicht sehr fragwürdiger, aber einprägsamer Weise mit einem der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte konfrontiert.“1

In dieser Hausarbeit geht es um die Reaktionen auf die Serie „Holocaust“, die 1979 ausgestrahlt wurde. Sie thematisiert hauptsächlich die Geschichte der fiktiven jüdischen Familie Weiss, die während der Machtzeit der Nationalsozialisten in Berlin lebt. Die Serie sorgte besonders für Aufruhr, da es bis dato zu keiner Verbildlichung der NS- Taten, wie zum Beispiel den Massenvernichtungen, in dieser Form gegeben hatte.2

Das Problem der Darstellbarkeit historischer Ereignisse durch Film und Fernsehen wird, seit es Medien gibt, kontrovers diskutiert. Auch fünfzig Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges streiten Wissenschaftler, Intellektuelle, Politiker und Publizisten über jegliche Darstellungsformen der NS-Zeit, sei es durch Bücher, Filme oder Gegenstände, wie das Mahnmal in Berlin. Es sind sich alle einig, dass die Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten wach gehalten werden muss, knapp 70 Jahre nach Ende der Diktatur jedoch leben wenig Zeitzeugen, die befragt werden können.3 Die Serie „Holocaust“ stieß auf unerwartet große Resonanz bei den Zuschauern. Mehr als 16 Millionen Zuschauer hatten die 1979 in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlte Serie gesehen, bis heute ist sie mehrfach wiederholt worden.4

Die 70er Jahre waren eine Zeit, in der die Bewältigung und Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland eher schleppend verlief. Erst mit dieser Serie und den Majdanek-Prozessen fand eine Auseinandersetzung statt.5 Schon weit im Voraus wurde viel über den Film diskutiert, zum Beispiel nach der Frage, bei welchem Fernsehsender es ausgestrahlt werden sollte. Zudem steigerte sich die Angst und Sorge, ob man eine solche Fernsehsendung dem Zuschauer aufdrängen dürfe.6 Vor der Ausstrahlung kam es daher zu einer heftigen Diskussion, da das Thema dem Großteil der Bevölkerung nahe ging. Bei der Kritik ist die Serie zunächst fast einstimmig auf Ablehnung gestoßen, es hieß, dass Aufklärung und Hintergrundinformationen zugunsten dramaturgischer Effekte vernachlässigt worden seien. Franz-Josef Strauß war der Meinung, dass es kein Beitrag zur geschichtlichen Wahrheit leiste, sondern „Geldmacherei“ sei.7 Es wurde zum einen das Argument aufgegriffen, dass die Sendung tief in das Bewusstsein der Deutschen eingriff, wenn sie sich nicht aus Abwehr , Furcht, Scheu oder Desinteresse der Konfrontation entzogen haben und zum anderen wurde die Serie ebenfalls als Politikum dargestellt, da es unter anderem dadurch wieder zur Diskussion nach der Verjährung für Mord kam.8

Doch wie unterscheiden sich die Reaktionen auf die Serie genau? Welche Standpunkte gibt es und wie werden diese begründet? Was veranlasste den Meinungsumschwung der Medien? Wie reagierten die Zuschauer auf die Serie? Konnte die Serie die Vergangenheitsbewältigung beeinflussen oder wurde die Vergangenheit weiterhin verdrängt und verleugnet? Der Fokus dieser Hausarbeit liegt auf der Frage: Was verursachte den Meinungsumschwung der Medien nach der Ausstrahlung der Serie „Holocaust“? Um diese Frage beantworten zu können wird im ersten Teil die Gesellschaft in den 70er Jahren und das Problem der Vergangenheitsbewältigung geschildert, gefolgt von einer kurzen Zusammenfassung der Serie „Holocaust“ und ihre Wirkung auf das Publikum, veranschaulicht durch Zuschauerreaktionen um einen Ansatz erkennen zu können, ob es die Vergangenheitsbewältigung beeinflussen konnte oder nicht. Der zweite Teil, beinhaltet die publizistische Kontroverse mit den Reaktionen der Medien vor und nach der Ausstrahlung um den Meinungsumschwung zu verdeutlichen. Zum Schluss folgt das Fazit, das resümierend die erarbeiteten Ergebnisse im Hinblick auf die im Fokus stehende Frage darlegt. Die Reaktionen im Ausland und in der DDR werden in dieser Hausarbeit weitgehend außer Acht gelassen. Zum Forschungsstand ist zu sagen, dass es seit dem „Medienereignis ,Holocaust'“, 1978/79 wissenschaftliche Untersuchungen zur Machart, Rezeption und zu den möglichen Wirkungen der Produktionen gibt. Seit Anfang der achtziger Jahre ist die Zahl der wissenschaftlichen Publikationen zum Thema enorm gewachsen.9 Besonders intensiv haben sich die „Süddeutsche Zeitung“, „Frankfurter Rundschau“, „Tagesspiegel“ und „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit der Serie beschäftigt und über das Publikumsinteresse, die Diskussionsrunden und Telefonaktionen berichtet. „Stern“, „Spiegel“ und „Zeit“ nahmen die Debatte zum Anlass um Hintergrundinformationen zum Thema „Judenverfolgung im Dritten Reich“ zu veröffentlichen. Die „Zeit“ druckte mehrere Dossiers, in denen die öffentliche Diskussion und die nachgeholte Vergangenheitsbewältigung beleuchtet wurden.10 Als sekundäre Literatur waren besonders die Dokumentation von Jens Müller- Bauseneik (s.u.), die Dissertation von Martina Thiele (s.u.) und der Beitrag von Michael Weiß (s.u.) hilfreich.

Doch zuerst eine kurze Begriffserklärung zu Holocaust. Im entsprechenden religionsgeschichtlichen Kontext bezeichnet das griechische Wort holocauston ein Brandopfer in der Art, wie es in 3. Mose 1, 3-17 beschrieben wird. „Die Mehrzahl der vier wesentlichen Elemente dieses Begriffs - vollständig/Brand/Opfer/Tier - ist über die Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben, hat jedoch eine bezeichnende Umwertung gefunden[...].“11 Das Element Tier geht verloren und wird durch Mensch ersetzt. Auf diese Weise ist aus einem rituellen Begriff ein negativer geworden. Das Wort Holocaust gewinnt seine Komplexität aus den mitgegebenen Konnotationen Opfer/Brand/vollständig. Es wird zu einer genauen Bezeichnung für die von den Nazis vollstreckten Morde an den europäischen Juden.12 Doch auch die Verwendungsgeschichte dieses Wortes wird diskutiert, denn bis zur Erscheinung der Serie wurde der Massenmord mit der Nazi-Bezeichnung „Endlösung“ charakterisiert. Der Punkt ist, dass Begriffe wie Shoah, Holocaust oder Churban Fremdwörter sind, die verwendet werden um eine Untat der Deutschen auszudrücken.13 Diese Verwendung sollte „Deutschen verwehrt“ sein, um zu verhindern, dass ihnen das Verbrechen als „[...] unvermeidliches Selbstopfer im jüdischen Selbstzusammenhang“ erscheint.14 Es wird angemerkt, dass die Vernichtung der Juden nur mit einem deutschen Wort benannt werden sollte, die Nazi-Umzeichnung zu benutzen ist jedoch genauso abwegig. Die Benutzung des Begriffs Holocaust hat sich trotz intellektueller Feinfühligkeit international durchgesetzt und bezeichnet den Massenmord der Nationalsozialisten an den Juden.15

2.) Die Gesellschaft in den 70ern und die SerieHolocaust

2.1) Das Problem der Vergangenheitsbewältigung

Die öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Diktatur und ihren Verbrechen, also das, was Vergangenheitsbew ä ltigung genannt wird, ist laut König in vier Phasen einzuteilen. Die erste ist die Nachkriegszeit, die zwischen dem Ende des Krieges und der Gründung der Bundesrepublik liegt. In dieser Phase wird die Schuld-Debatte unter moralischen und abstrakten Aspekten erörtert. Gefolgt von der zweiten Phase, der 50er Jahre, die durch die Adenauer-Ära gekennzeichnet ist. Die dritte Phase, auch genannt „lange Welle“ liegt zwischen 1960 bis 1990. In der ist die NS-Vergangenheitsbewältigung mit besonderem Fokus auf den Holocaust ein zentrales Deutungsmuster. Die letzte, somit vierte Phase, „Die neue Bundesrepublik“, ist geprägt mit gegenwärtigen Veränderungen, sodass der Nationalsozialismus mehr und mehr zu einem Ereignis der Geschichte wird.16 Da die Zeit der dritten Phase unter dem Fokus der Vergangenheitsbewältigung für diese Arbeit relevant ist, wird darauf näher eingegangen. Adorno plädierte zur öffentlichen und umfassenden Auseinandersetzung, also für eine öffentliche Debatte, anstatt Privatisierung der NS- Vergangenheit. Die kritische Auseinandersetzung kam stärker in Gang und es begannen die in deutscher Verantwortung liegenden Prozesse der NS-Verbrechen.17 Aber ein tatsächlich vorhandenes Wissen um die 12 Jahre Nationalsozialismus war bei den meisten in der Bevölkerung nicht vorhanden. Daher erschütterte das Medienereignis im Januar 1979 die Westdeutschen umso mehr. Das ARD strahlte die amerikanische TV-Serie „Holocaust“ aus. Viele Historiker sahen in ihr „nur eine rührselige, verfälschende, […] Dramatisierung der Verfolgung und Ermordung der Juden […].“18 Sie werteten die Serie als Seifenoper und als Produkt Hollywoods Illusionsindustrie ab. Trotz der Kritiken waren die Einschaltquoten unerwartet hoch. Für Millionen von Zuschauern war „Holocaust“, „die das Schicksal einer jüdischen Familie und die NS-Karriere eines Obersturmbannführers in den Mittelpunkt rückte“19, eine fesselnde, anrührende und zutiefst aufwühlende Darstellung der NS-Taten, die es so in der Art noch nie zuvor gegeben hatte.20 Und diese betroffene Reaktion kam von einer Gesellschaft, über die in den 60er Jahren gesagt wurde, dass sie nicht fähig wären zu trauern und sich mit den Konsequenzen der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft auseinanderzusetzen, da sie den Untergang des „Dritten Reiches“ noch nicht akzeptiert hätten.21 Doch gerade diese Veränderung verdeutlicht die aufklärerische Wirkung der Serie. Die direkte Wirkung wird anhand einer Demoskopie veranschaulicht, bei der 65 Prozent angeben erschüttert gewesen zu sein, 45 Prozent haben Scham empfunden und bei 81 Prozent hat die Serie im Anschluss zur Diskussion geführt.22

„Die NS-Vergangenheit brach von unterschiedlichen Seiten herein: Im August 1978 musste der baden- württembergische Ministerpräsident Hans Filbinger (CDU) zurücktreten […]. Im April 1979 wurden nach vier Jahren Verhandlung im Düsseldorfer Majdanek-Prozess die urteile gesprochen. Im Juli 1979 hob der deutsche Bundestag die Verjährungsfrist für Mord auf, damit die Justiz nationalsozialistische Gewaltverbrechen auch weiterhin verfolgen konnte“23

Das Thema setzte Empörung, Erschütterung, Wut und Klage frei, doch das war kein Hindernis dafür, dass die NS-Vergangenheit in den 70er und 80er Jahren mehr und mehr in den Vordergrund der wissenschaftlichen Experten rückte.24

2.2) „Holocaust“ - Die Geschichte der Familie Weiss

Die deutsche Fassung der amerikanischen Fernsehserie „Holocaust“ wurde als vierteilige Serie in einer Zusammenschaltung der Dritten Programme aller ARD-Anstalten zwischen dem 22. und 26. Januar 1979 gesendet. Jede Teilsendung wurde durch eine anschließende Live-Sendung des WDR ergänzt. Diese beinhalteten Expertendiskussionen mit Historikern, Politologen und Psychologen sowie Interviews mit Augenzeugen. Den Zuschauern wurde auch die Gelegenheit geboten, sich telefonisch an den Open-End-Sendungen zu beteiligen. Als Begleitsendungen zu „Holocaust“ zeigte das Deutsche Fernsehen/ARD noch vor Veröffentlichung der Serie einige Dokumentationen rund um das Thema Antisemitismus und Judenmord.25 Diese wurden vorab ausgestrahlt um in ihrer unterkühlten Art der Darstellung das Risiko der kommenden, emotionsgeladenen Fiktion entgegenzuwirken.26 In den USA wurde die Serie vom 16. bis 19. April 1978 ausgestrahlt und erreichte ca. 120 Millionen Zuschauer. Von April 1978 bis zu Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen im Januar 1979 wurde die Serie in mehr als 30 Ländern gesendet.27

In mehr als sieben Stunden Gesamtlaufzeit zeigt „Holocaust“ die Differenzierung der deutschen Gesellschaft zwischen 1935 und 1945 in Opfer, Täter und Mitläufer, anhand drei fiktiven Familien.28 Im Mittelpunkt der Handlung steht die jüdische Familie Weiss, als Opfer, die im Laufe der Serie in nationalsozialistische Lager verteilt werden, wie in die Euthanasie- Anstalt Hadamar, in das Warschauer Ghetto und in die Konzentrationslager Theresienstadt, Buchenwald und Auschwitz. Nur der jüngste Sohn der Familie, der die Massenerschießung in „Babi-Yar“ sah, konnte überleben.29 Die Familie Helms, verbunden mit der Familie Weiss ,durch die Heirat ihrer Tochter Inga mit dem ältesten Sohn Karl der Familie Weiss, mit der die Serie auch beginnt, charakterisieren die Mitläufer der Naziherrschaft. Trotz ihrer Eltern und ihrem überzeugten nationalsozialistischen Bruder, stellt Inga eine Ausnahme der nichtjüdischen Bevölkerung dar, da sie frei von nationalsozialistischer Gesinnung ist und aus Liebe sogar ihrem Ehemann ins Konzentrationslager folgt.30 Repräsentativ für die Täter ist Familie Dorf. Erik Dorf ist anfänglich ein talentierter, aber arbeitsloser Jurist, der von seiner ehrgeizigen Frau zum Eintritt in die SS regelrecht gedrängt wird. Der zuerst zurückhaltende und sich nicht ganz wohl fühlende Dorf, steigt nach und nach die Karriereleiter der Nationalsozialisten hoch und wird bekannt als Heydrichs rechte Hand, der vom Novemberpogrom bis zu den Gaskammern den Judenmord kühl und teilnahmslos plant.31 Die Serie endet mit dem Zusammenbruch des NS-Regimes. Erik Dorf wird von den US- Amerikanern gefangen genommen. Während einer Befragung, in der er jegliche Verantwortung für den Massenmord leugnet, begeht er in einem unbeobachteten Moment Selbstmord. Für seine Frau und Kinder ist er weiterhin ein Held, doch die Serie endet mit dem Satz von Dorfs Onkel Kurt „Wir müssen einsehen, dass wir uns alle schuldig gemacht haben. Ich werde nicht schweigen.“32

2.3) Wirkung der Serie - Zuschauerreaktionen

„Durch diese Reduktion auf individuelle Schicksale wurde für viele Zuschauer das Unfassbare überhaupt erst einmal fassbar und sowohl emotional wie auch kognitiv zugänglich.“33

Anfänglich überwogen ästhetische und anti-kommerzielle Vorbehalte. Es gab Bedenken, dass die Serie eher auf Emotionen und die unrealistisch konstruierte Handlung setzt als auf die historischen Fakten.

[...]


1 Kampen, Wilhelm van: Holocaust. Materialien zu einer amerikanischen Fernsehserie über die Judenverfolgung im „Dritten Reich“, Düsseldorf 1978 (= Sonderausgabe der, Landeszentrale für politische Bildung), S. 3.

2 Vgl. Reichel, Peter: Erfundene Erinnerung. Weltkrieg und Judenmord in Film und Theater, Frankfurt am Main 2007, S. 253ff.

3 Vgl. Thiele, Martina: Publizistische Kontroversen über den Holocaust im Film (Medien- und Kommunikationswissenschaft 1), Münster 2001, S. 9.

4 Vgl. ebd., S. 311 ff.

5 Vgl. König, Helmut: Die Zukunft der Vergangenheit. Der Nationalsozialismus im politischen Bewusstsein der Bundesrepublik, Frankfurt am Main 2003, S. 30ff.

6 Vgl. Müller-Bauseneik, Jens: Die US-Fernsehserie „Holocaust“ im Spiegel der deutschen Presse (Januar - März 1979). Eine Dokumentation. In: Zeitgeschichte-online, März 2004. Internet-Publikation: http://www.zeitgeschichte-online.de/thema/die-us-fernsehserie-holocaust-im-spiegel-der-deutschen-presse- januar-maerz-1979. Eingesehen am: 10.02.2014.

7 Vgl. Umbach, Klaus: Endlösung im Abseits. In: Der Spiegel, 15.01.1979, S. 133.

8 Vgl. Wilke, Jürgen: Die Fernsehserie „Holocaust“ als Medienereignis. In: Zeitgeschichte-online. Die Fernsehserie „Holocaust“ - Rückblicke auf eine „betroffene Nation“, hrsg. von Christoph Classen, März 2004, S. 1. Internet-Publikation: http://www.zeitgeschichte-online.de/md=FSHolocaust-Wilke. Eingesehen am: 10.02.2014.

9 Vgl. Schmid, Harald: Die „Stunde der Wahrheit“ und ihre Vorausetzungen. Zum Geschichtskulturellen Wirkungskontext von „Holocaust“. In: Zeitgeschichte-online. Die Fernsehserie „Holocaust“ - Rückblicke auf eine „betroffene Nation“, hrsg. von Christoph Classen, März 2004, S. 9f. Internet-Publikation: http://www.zeitgeschichte-online.de/md=FSHolocaust-Schmid. Eingesehen am: 10.02.2014.

10 Vgl. Müller-Bauseneik: Die US-Fernsehserie „Holocaust“ im Spiegel der deutschen Presse (Januar - März 1979), S. 3.

11 Kampen: Holocaust, S.7.

12 Vgl. ebd.

13 Vgl. Thiele: Publizistische Kontroversen über den Holocaust im Film, S. 18.

14 Vgl. Koch, Claus: Der Wettbewerb beschmutzt durch die Sieger. Noten und Notizen. In: Süddeutsche Zeitung vom 11.12.1998, S. 15.

15 Vgl. Thiele: Publizistische Kontroversen über den Holocaust im Film, S. 18f.

16 Vgl. König: Die Zukunft der Vergangenheit, S. 17f.

17 Vgl. ebd., S. 32.

18 Vgl. Wolfrum, Edgar: Technokratie, Risikogesellschaft und Erlebniskultur. Neue Welten, alte Konstellationen. a) Tendenzwende. Deutsche Identitätskrise und die NS-Vergangenheit. In: Die Bundesrepublik Deutschland. 1949-1990 (Gebhardt. Handbuch der Deutschen Geschichte 23), hrsg. von DEMS., Stuttgart 2005[10], S. 501.

19 Vgl. ebd.

20 Vgl. ebd.

21 Vgl. König: Die Zukunft der Vergangenheit, S. 33.

22 Vgl. Wolfrum: Technokratie, Risikogesellschaft und Erlebniskultur, S. 502.

23 Vgl. ebd.

24 Vgl. König: Die Zukunft der Vergangenheit, S. 36.

25 Vgl. Kampen: Holocaust, S. 5.

26 Vgl. Weiß, Matthias: Sinnliche Erinnerung. Die Filme „Holocaust“ und „Schindlers Liste“ in der bundesdeutschen Vergegenwärtigung der NS-Zeit. In: Beschweigen und Bekennen. Die deutsche Nachkriegsgesellschaft un der Holocaust, hrsg. von Norbert Frei, Sybille Steinbacher, Göttingen 2001, S. 78.

27 Vgl. Thiele: Publizistische Kontroversen über den Holocaust im Film, S. 298.

28 Vgl. Weiß: Sinnliche Erinnerung, S. 74.

29 Vgl. Kampen: Holocaust, S. 8f.

30 Vgl. Weiß: Sinnliche Erinnerung, S. 74f.

31 Vgl. Thiele: Publizistische Kontroversen über den Holocaust im Film, S. 299ff.

32 Ebd., S. 302.

33 Hickethier, Knut: Fiktion und Fakt. Das Dokumentarspiel und seine Entwicklung bei ZDF und ARD. In: Fernsehsendungen und ihre Formen, hrsg. von Helmut Kreuzer, Karl Prümm, Stuttgart 1979, S. 68.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Reaktionen auf die Fernsehserie "Holocaust" (1979)
Untertitel
Was verursachte den Meinungsumschwung der Medien nach der Ausstrahlung?
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Neuzeit Seminar
Note
2,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
23
Katalognummer
V293264
ISBN (eBook)
9783656907596
ISBN (Buch)
9783656907602
Dateigröße
530 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Holocaust, Vergangenheitsbewältigung, Nachkriegszeit
Arbeit zitieren
Hilal Akin (Autor), 2014, Reaktionen auf die Fernsehserie "Holocaust" (1979), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293264

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