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Krisenmanagement und Krisenkommunikation im Unternehmen

Titel: Krisenmanagement und Krisenkommunikation im Unternehmen

Diplomarbeit , 2004 , 110 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Nicola Ajjane (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in fünf Teile:
Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der grundlegenden Bedeutung der Begriffe Krise
und Krisenmanagement. Was sind mögliche Ursachen für Krisen? Welche
Auswirkungen können sie auf das Unternehmen und seine Umwelt haben? Wie ist der
typische Verlauf einer Krise? Welche Aufgaben und Maßnahmen zur
Krisenvermeidung und -bewältigung sollten durchgeführt werden?
Das zweite Kapitel erörtert die Bedeutung, Ziele und Aufgaben der Begriffe
Unternehmenskommunikation und Krisenkommunikation. Welche Instrumente stehen
der externen und internen Unternehmenskommunikation zur Verfügung?
Am interessantesten ist in dieser Hinsicht aber sicherlich die Frage der Verknüpfung
von Krisenmanagement und Krisenkommunikation, die im dritten Kapitel behandelt
wird. Welche kommunikationspolitischen Möglichkeiten stehen Unternehmen zur
Bewältigung einer Krise zur Verfügung? Welche Anforderungen werden dabei an das
Unternehmen gestellt? Ist eine schlechte Krisenkommunikation ein Anzeichen für
schlechtes Krisenmanagement innerhalb des Unternehmens?
An den Beispielen der Einführung der A-Klasse und des fehlerhaften Intel-Pentium-
Chips wird anschließend dargestellt, wie Krisenmanagement in der Praxis funktioniert,
welche Ursachen für die Krisen verantwortlich waren, mit welchen kommunikationspolitischen
Maßnahmen die Krise letztlich gemeistert wurde und welche Auswirkungen
die Krise für das Unternehmen und seine Umwelt hatte. Das abschließende Kapitel widmet sich der Auswertung und Analyse des Vergleichs
dieser beiden Fälle. Generell gilt zwar, dass jede Krise anders und somit einzigartig ist
und deshalb auch keine Patentlösung für ein Krisenmanagement aufgestellt werden
kann. Gibt es aber dennoch allgemeingültige Faustregeln, die man bei der
Krisenbewältigung beachten sollte? Welche „Fettnäpfchen“ sollte man im
Krisenmanagement und der Krisenkommunikation möglichst vermeiden und welche
Maßnahmen sind unbedingt durchzuführen?
Bei der Erstellung dieser Arbeit habe ich die Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung
angewendet.
An dieser Stelle möchte ich mich besonders herzlich bei meinen Eltern, Abdul-Rahman
Ajjane, Martina Pantelic, Barbara Schmidt und Sandra Suresh für das Korrekturlesen
bedanken.
Für die ausführliche und fachliche Betreuung danke ich Herrn Dr. Hartmut Maaßen
sehr.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unternehmenskrise und Krisenmanagement

2.1. Unternehmenskrise

2.1.1. Begriffsbestimmung

2.1.2. Ursachen

2.1.3. Auswirkungen

2.1.4. Verlauf von Unternehmenskrisen

2.2. Krisenmanagement

2.2.1. Begriffsbestimmung und Aufgaben

2.2.2. Aktives und reaktives Krisenmanagement

2.2.2.1. Aktives Krisenmanagement

2.2.2.2. Reaktives Krisenmanagement

2.3. Fazit

3. Unternehmenskommunikation und Krisenkommunikation

3.1. Unternehmenskommunikation

3.1.1. Definition und Bedeutung

3.1.2. Kommunikationsprozess

3.1.3. Ziele

3.1.4. Aufgaben und Funktionen

3.1.5. Zielgruppen

3.1.6. Instrumente

3.2. Krisenkommunikation

3.2.1. Definition und Bedeutung

3.2.2. Ziele

3.2.3. Aufgaben und Maßnahmen

3.2.4. Instrumente

4. Verknüpfung Krisenmanagement und Krisenkommunikation

4.1. Phasen des Krisenmanagements: Aufgaben und Kommunikations politische Instrumente

4.1.1. Krisenantizipation

4.1.2. Krisenprävention

4.1.3. Repulsives Krisenmanagement

4.1.3.1. Research

4.1.3.2. Action

4.1.3.3. Communication

4.1.3.4. Evaluation

4.1.3.5. Zusammenfassung Repulsives Krisenmanagement

4.2. Ebenen des Krisenverlaufs

4.2.1. Inhaltlich-prozessuale Ebene

4.2.2. Interne und externe Informationseben

4.2.3. Organisationsebene

4.2.4. Intern und extern gerichtete Kommunikationsebene

4.2.5. Psychologische Ebene

4.2.6. Zusammenfassung Ebenen

4.3. Fazit

5. Fallbeispiele

5.1. Daimler-Benz AG, Krise bei der Einführung der A-Klasse

5.1.1. Situation / Ablauf

5.1.2. Ursachen

5.1.3. Reaktionen

5.1.4. Fazit

5.2. Intel GmbH, Krise um den Pentium-Chip

5.2.1. Situation / Ablauf

5.2.2. Ursachen

5.2.3. Reaktionen

5.2.4. Fazit

6. Checklisten

6.1. Checkliste: Dont’s

6.1.1. Krisenantizipation

6.1.2. Krisenprävention

6.1.3. Krisenbewältigung

6.1.4. Lernen aus der Krise

6.2. Checkliste: Do’s

6.2.1. Krisenantizipation und Krisenprävention

6.2.2. Krisenbewältigung

7. Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Krisenmanagement und Krisenkommunikation in Unternehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Kommunikationsstrategie Unternehmen Krisen erfolgreich bewältigen und Vertrauen zurückgewinnen können, wobei die These verfolgt wird, dass schlechte Krisenkommunikation ein Indiz für ein mangelhaftes Krisenmanagement darstellt.

  • Grundlagen von Unternehmenskrisen und Krisenmanagement
  • Strukturen der Unternehmens- und Krisenkommunikation
  • Verzahnung von Management- und Kommunikationsmaßnahmen
  • Praktische Fallstudien (Daimler-Benz A-Klasse, Intel Pentium-Chip)
  • Handlungsempfehlungen und Checklisten für die Krisenbewältigung

Auszug aus dem Buch

4.1.1. Krisenantizipation

Ansatzpunkt der Krisenantizipation sind potentielle Krisen. Man versteht darunter eine mögliche, aber noch nicht reale Unternehmenskrise. In dieser Phase befindet sich das Unternehmen noch im Normalzustand und es gibt noch keine wahrnehmbaren Krisensymptome. Die zentrale Aufgabe des antizipativen Krisenmanagements ist die gedankliche Vorbereitung auf mögliche Krisen und deren zum Teil gravierenden Auswirkungen. Welche Maßnahmen zur Vermeidung einer Krise sind von den Unternehmen durchzuführen?

Grundsätzlich sollte sich jedes Unternehmen mit dem Eintreten, auch dem plötzlichen Eintreten von Krisen beschäftigen. Anfangs ist es deshalb wichtig, die Mitarbeiter und das Management für Krisen zu sensibilisieren, denn nur so ist es möglich Gefahrenquellen zu identifizieren und Gegenmaßnahmen zu finden.

Die Unternehmensleitung muss sich bewusst sein, dass Krisenprävention zwar viel Zeit und Geld erfordert, dies aber eine wertvolle Investition in die Zukunft des Unternehmens ist. Sollten diese Ressourcen nicht frühzeitig investiert werden, ist im Krisenfall oft ein Vielfaches der Zeit und der Kosten (z.B. Folgekosten) zur erfolgreichen Krisenbewältigung notwendig.

Natürlich ist es nicht möglich, sich auf jede denkbare Krise einzustellen. Im Hinblick auf mögliche Gefahrenquellen ist das Bilden eines „Krisenteams“ am sinnvollsten. Dieses Team besteht aus einer Anzahl von Mitarbeitern der verschiedensten Abteilungen und Hierarchiestufen und befasst sich konkret mit der Krisenvermeidung. Das bedeutet sie formulieren wichtige Krisenthemen, untersuchen sie aus strategischer und operativer Sicht, machen sich Gedanken über mögliche Folgen und treffen geeignete Präventivmaßnahmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Krisenmeldungen ein und beschreibt den Aufbau der Arbeit, inklusive der methodischen Vorgehensweise und der Analyse konkreter Fallbeispiele.

2. Unternehmenskrise und Krisenmanagement: Dieses Kapitel definiert Unternehmensrisiken und stellt die Phasen des Krisenmanagements sowie die Unterscheidung zwischen aktivem und reaktivem Management dar.

3. Unternehmenskommunikation und Krisenkommunikation: Es erläutert die Grundlagen der internen und externen Unternehmenskommunikation und deren spezifische Funktion sowie Ziele bei der Krisenbewältigung.

4. Verknüpfung Krisenmanagement und Krisenkommunikation: Dieses Kapitel analysiert das Zusammenspiel zwischen Managemententscheidungen und Kommunikationsmaßnahmen anhand verschiedener Phasen und Ebenen des Krisenverlaufs.

5. Fallbeispiele: Hier werden die Krise der A-Klasse bei Daimler-Benz sowie die Pentium-Chip-Krise bei Intel praxisnah untersucht und hinsichtlich ihrer Ursachen, Reaktionen und Ergebnisse analysiert.

6. Checklisten: Dieses Kapitel bietet strukturierte Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur Krisenantizipation, Prävention und Bewältigung, unterteilt in „Do's“ und „Dont's“.

7. Schlussfolgerung: Die Schlussfolgerung fasst die Ergebnisse zusammen und verifiziert die These, dass Krisenmanagement und -kommunikation eng verzahnt sein müssen, um langfristig erfolgreich zu sein.

Schlüsselwörter

Krisenmanagement, Krisenkommunikation, Unternehmenskrise, Repulsives Krisenmanagement, Krisenantizipation, Krisenprävention, Krisenteam, Kommunikationspolitik, Public Relations, Krisenhandbuch, Unternehmensimage, Stakeholder, Schadensbegrenzung, Krisenbewältigung, Unternehmenskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel zwischen der betriebswirtschaftlichen Steuerung von Unternehmenskrisen und der begleitenden Kommunikationsstrategie, um Schäden zu begrenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition von Krisen, die Phasen des Krisenmanagements, die strategische Unternehmenskommunikation und die praktische Anwendung bei Krisen im Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Hypothese zu überprüfen, ob schlechte Krisenkommunikation ein verlässliches Anzeichen für ein grundsätzlich erfolgloses Krisenmanagement darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse betriebswirtschaftlicher Ansätze sowie einer fallstudienbasierten Analyse realer Unternehmenskrisen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Phasen des Krisenmanagements, die Ebenen des Krisenverlaufs sowie den Einsatz spezifischer Kommunikationsinstrumente wie Public Relations und Multimedia-Kommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Krisenmanagement, Krisenkommunikation, Krisenantizipation, Krisenprävention, Schadensbegrenzung und Stakeholder-Kommunikation.

Welche spezifische Rolle spielt das Krisenteam?

Das Krisenteam fungiert als Beratungs- und Führungsgremium, das im Ernstfall Entscheidungen trifft, die operative Organisation entlastet und die strategische Krisenbewältigung koordiniert.

Warum wird das Internet als kritisch für das Krisenmanagement eingestuft?

Das Internet ermöglicht eine ungefilterte, weltweite Kommunikation in Echtzeit, was dazu führen kann, dass Gerüchte und Krisenmeldungen sich rasend schnell verbreiten, bevor das Unternehmen reagieren kann.

Warum ist eine interne Kommunikation bei Krisen essenziell?

Mitarbeiter sind das Fundament der Unternehmung; wenn sie nicht informiert werden oder demotiviert sind, gefährdet dies die operative Krisenbewältigung und die nach außen kommunizierte Glaubwürdigkeit.

Ende der Leseprobe aus 110 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Krisenmanagement und Krisenkommunikation im Unternehmen
Hochschule
Universität Konstanz
Note
2,0
Autor
Nicola Ajjane (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
110
Katalognummer
V29334
ISBN (eBook)
9783638784580
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Krisenmanagement Krisenkommunikation Unternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicola Ajjane (Autor:in), 2004, Krisenmanagement und Krisenkommunikation im Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29334
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Leseprobe aus  110  Seiten
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