Soziale Phobien innerhalb einer kulturell divergenten Gesellschaft

Beeinflussung der deskriptiven und analytischen Epidemiologie durch regionale und kulturelle Parameter


Hausarbeit, 2012
18 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

1.Einleitung

2. Theorie und Klassifikation Phobischer Störungen
2 .1. Ätiologie der Sozialen Phobie
2.2 Kulturelle Divergenzen
2.2.1 Kulturelle Parameter

3. Die Epidemiologie von phobischen Störungen
3.1 Prävalenz und Inzidenz

4. Ergebnisse und Fazit der Untersuchung

5. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

‚Ich ängstige mich, also bin ich‘.1 Die Umdeutung des berühmten Ausspruchs von Descartes ist womöglich die kürzeste Beschreibung, die die Bedeutung der Angst für den Menschen deutlich macht. Er zeigt wie Ängste in selbstverständlicher Weise das Leben von Menschen bestimmen, ohne dass der einzelne Mensch bewusst seine Existenz daraus ableiten und erkennen würde.2 Die Vertrautheit des Menschen mit der naturgegebenen und auch nützlichen Angst zu leben, verschleiert die weitläufigen Bereiche der Angst, welche nicht unmittelbar als lebensbedrohlich gelten und doch das Leben von Betroffenen in erheblichen Umfang einschränken.

Gerade die Ängste, die durch das Zusammenleben des Menschen und durch gesellschaftliche Strukturen hervorgerufen werden, zeichnen sich durch ihre vielfältigen und in ihrer Ursache nicht immer eindeutigen Ausprägungen aus. Die soziale Angststörung, eine lange vernachlässigte oder nicht ernst genommene Ausprägung, zeigt unter den phobischen Störungen, durch die Vermeidung sozialer Situationen und Interaktionen, die direkteste Reaktion auf gesellschaftliche Einflüsse.3 Es stellt sich die Frage, in wie weit sich regionale und kulturelle Parameter dafür verantwortlich zeigen. Wie können kulturelle Normen und Unterschiede soziale Angststörungen hervorrufen und wie beeinflussen oder verstärken womöglich die Intensitäten der Parameter das Krankheitsbild?

Im Gegensatz zu anderen Angststörungen, die z.B. durch Traumata ausgelöst werden, sind soziale Phobien und Angststörungen individuelle Störungen, die die Verhaltensprozesse eines Betroffenen lenken. Die Vielfalt der Möglichkeiten und Variationen, die die abweichenden Verhaltensmuster von Fall zu Fall einnehmen können, erfordern im Gegenzug eine ebenso vielfältige und flexible Kenntnis darüber, wie die Normen der Gesellschaft im Umfeld eines Menschen aufgebaut sind.

Dieser Vorgehensweise liegt die Idee zugrunde, dass ein Mensch nicht in einem kulturellen Vakuum existieren kann.4 Denn, so die Definition des Psychologen Philip Zimbardo, die „Schwelle, ab der ein bestimmtes Verhalten ein Anpassungsproblem darstellt, hängt zumindest teilweise davon ab, wie das Verhalten im kulturellen Kontext beurteilt wird“.5

Geht man nun noch einen Schritt weiter und grenzt den kulturellen Kontext nicht nur im Bezug zu Ländern, Volksgruppen oder Religionsgemeinschaften ab, sondern fügt einer Untersuchung noch die geographische Komponente hinzu, z.B. einen eingegrenzten Raum, wie ein Bundesland, eine Region oder eine Stadt, dann müssten ähnliche Ergebnisse zu erwarten sein. Es wäre, in anderen Worten ausgedrückt, im Idealfall, z.B. für Therapeuten innerhalb Deutschlands, hilfreich, über eine geographische Karte zu verfügen, die die Verbreitung und Häufigkeit von Phobien und den damit verbundenen kulturellen Hintergrund, von Bundesland zu Bundesland, von Region zu Region und von Stadt zu Stadt in Beziehung setzt.6

Die nachfolgende Untersuchung verfolgt nicht den Anspruch einen gänzlich neuen Sachverhalt zu schaffen, vielmehr soll sie einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand vermitteln und darüber hinaus die besondere Problematik einer epidemiologischen Untersuchung der sozialen Angststörung im kulturellen Kontext verdeutlichen.

Demzufolge wird die Analyse mit der Klassifikation der phobischen Störungen beginnen und die soziale Angststörung im theoretischen Kontext erläutern. Anschließend wird der Kulturbegriff zu der sozialen Phobie in Beziehung gesetzt, damit die einflussnehmenden Faktoren voneinander abgegrenzt werden können.

Abschließend wird sich diese Arbeit der Frage, der Definition und der Darstellung epidemiologischer Ansätze widmen, um eventuelle kulturelle Parameter für soziale Phobien ableiten zu können. Um in der Analyse den bisher nur wenig erforschten Zusammenhang von kulturellem Hintergrund und sozialer Angst angemessen bearbeiten zu können, werden ggf. zur Verdeutlichung einzelner Sachverhalte auch andere phobische Störungen mit einbezogen.

2. Theorie und Klassifikation Phobischer Störungen

Die phobischen Störungen (F 40.-) gehören nach dem ICD-10 Code der WHO zu den Psychischen Störungen oder Verhaltensstörungen. Unter dem Oberbegriff finden sich u.a. die spezifischen Störungen der Agoraphobie (F 40.0-) und der sozialen Phobie (F40.1), die in dieser Untersuchung hauptsächlich Berücksichtigung finden wird. Die dem ICD-10 Code gegenüberstehende amerikanische multiaxiale Einteilung nach dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-IV bzw. DSM-IV-TR) verzeichnet die Angststörungen auf der ersten Achse, unter der hauptsächlich Zustandsstörungen bzw. mentale Zustandsstörungen eingeordnet sind.

Obwohl die „Developers of DSM-IV and the 10th Edition of the International Classification of Diseases (ICD-10) [had] worked closely to coordinate their efforts, resulting in increased congruence between the two systems and fewer meaningless differences in wording”7, beginnen für epidemiologische Studien im Bereich der Phobischen Störungen, speziell der Angsstörungen, an dieser Stelle die ersten Schwierigkeiten, denn „zwischen dem DSM-IV- und den ICD-10-Kriterien besteht“, nach Angaben des österreichischen Psychologen Morschitzky, „laut Studien nur eine Übereinstimmung von 50%.“8 Im Gegensatz dazu sieht Professor Hans-Ulrich Wittchen von der TU-Dresden „eine weitgehende Übereinstimmung der diagnostischen Kriterien der beiden Klassifikationssysteme [..] und stellt nur Unterschiede „[..] bei der Gewichtung der körperlichen Symptome innerhalb der klinischen Präsentation sowie bei den differentialdiagnostischen Kriterien“9 fest.

Der prozentuale Grad des Unterschieds wird je nach Blickwinkel und dem Betrachtungsschwerpunkt der Studien schwanken und soll an dieser Stelle auch nicht gesondert bewertet werden. Jedoch stellt die Diskrepanz bei der Übereinstimmung ein Problem dar, welches trotz des gemeinsamen Prinzips einer operational und deskriptiv definierten Diagnostik nicht überwunden werden konnte.10

Es darf diesbezüglich nicht unerwähnt bleiben, dass im ICD-10 Code unter den phobischen Störungen noch spezifische oder nicht eindeutig zuzuweisende Phobien (F40.2 bis F40.9) beschrieben sind. Diese sind in ihrer Häufigkeit seltener oder aufgrund ihres speziellen Charakters für eine Zuordnung in andere Bereiche nicht ausreichend aussagefähig.

Eine weitere Schwierigkeit einer allgemeinen Analyse besteht durch die Möglichkeit, dass phobische Störungen im Verbund mit anderen Krankheitsbildern, z.B. dissoziale Störungen (F91.- und F92.-), korrelieren können. Diese Komorbidität ist bei phobischen Ängsten zu beobachten, z.B. in Verbindung mit einer Depression. Dieser Umstand macht eine eindeutige Zuteilung schwierig und kann demnach eine epidemiologische Darstellung zusätzlich verzerren.11

Für die weitere Betrachtung der Klassifikationssysteme ist die Anwendung in der Praxis von Bedeutung. Betrachtet man den Inhalt, dann fällt auf, dass die Angaben im DSM spezifischer und präziser ausfallen und nur psychische Störungen beinhalten, während das ICD-10 alle Krankheits- und Störungsarten umfasst. Das ist auch der Grund, dass das DSM häufiger in der Forschungsliteratur verwendet wird, während in Statistiken, z.B. bei Berechnungsübersichten von Krankenhäusern und Krankenkassen, die ICD-Klassifikation ihre Berücksichtigung findet.

Für die „Besonderheit [der sozialen Angst] im kulturvergleichenden Kontext spricht die Formulierung eines Ausschlussvorbehalts in der ICD-10 (WHO, 2006), nach der die Symptome einer sozialen Angst nicht Folge kulturell akzeptierter Anschauungen sein dürfen, um eine soziale Angst-Diagnose zu treffen.“12 Trotz des allgemeinen Trends soziale und kulturvergleichende Studien mit der Lehre von psychischen Erkrankungen zu verbinden, bleibt die soziale Angststörung somit von diesem Trend grundsätzlich ausgeschlossen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob dieses Ausschlusskriterium in allen Belangen seinem universalen Anspruch gerecht wird. In dieser Untersuchung muss dies verneint werden, denn der fehlenden Eindeutigkeit der Formulierung steht die kulturelle Divergenz innerhalb einer heterogenen Gesellschaft aus Einheimischen und Eingewanderten gegenüber, welche verschiedenste kulturell akzeptierte Anschauungen vereint, die, gerade aufgrund des kulturellen Hintergrunds, die Ursache für eine Angststörung und ihren Verlauf sein können.

Im Gegensatz zum ICD-10 wurden im DSM-IV-TR den meisten psychischen Störungen ausführliche kulturspezifische Charakteristika (z.B. Taijin kyofusho)13 und Variationen beigefügt.14 Jedoch beschränken sich diese Informationen auf die kulturellen Unterschiede generell. Der Erörterung, welche Auswirkungen kulturelle Unterschiede auf, in diesem Fall soziale Phobien haben, wenn sich der einzelne Mensch innerhalb einer fremden Kultur befindet, muss die DSM-Klassifikation aufgrund mangelnder Daten schuldig bleiben.

Zur Vervollständigung der theoretischen Darstellung wird im folgenden Kapitel die Ätiologie der sozialen Phobie vorgestellt und nach dem DSM-IV und dem ICD-10 definiert. Beide Klassifikationssysteme werden im weiteren Verlauf der Untersuchung gleichwertig behandelt, um anhand der Unterschiede und Gemeinsamkeiten möglichst umfassende Aussagen zu den kulturellen Einflüssen formulieren zu können.

2 .1. Ätiologie der Sozialen Phobie

Vor 1980 wurde die soziale Phobie noch allgemein unter den phobischen Störungen kategorisiert. Als eigenständiges Störungsbild ist die soziale Phobie also noch ein recht ‚junges‘ Mitglied im Klassifikationssystem des DSM-IV. Die mit der sozialen Phobie einhergehende Angst vor sozialen Situationen, wie z.B. das Sprechen vor Menschen oder die Interaktionen mit dem anderen Geschlecht, hat seitdem eine immer größer werdende Bedeutung in der Psychologie selbst, bzw. in der Häufigkeit der diagnostizierten Fälle, erfahren.

Die Gründe für diesen Bedeutungswandel erkennt u.a. die Psychologin Kristin Mitte zum einen in der Varianz und der Häufigkeit der angstauslösenden Situationen und zum anderen in der Intensität der Furcht bzw. der Angst davor ein peinliches Verhalten zu zeigen.15

Während z.B. die Angst vor öffentlichen Auftritten oder das Reden vor Menschen gerne mit Begriffen wie ‚Lampenfieber‘ o.ä. in ihrer Bedeutung heruntergespielt wird, werden nach Ansicht der Psychologin, für Angstpatienten „die meisten sozialen Situationen auf Dauer nur unter größten sozialen Nachteilen vermieden werden können“.16 Professor Philip Zimbardo von der Stanford University schreibt zu diesem Sachverhalt, dass leichte Ängste überwunden und die alltäglich anfallenden Aufgaben bewältigt werden können, „Phobien dagegen [..] die Anpassung an die Erfordernisse des täglichen Lebens [stören]; sie verursachen Leiden und verhindern zielführendes Verhalten.“17 Die Folgen für Betroffene sind ein steigender oder beständig hoher Leidensdruck. Hinzu kommt auch die Tendenz, dass man zunehmend von ‚Sozialer Angststörung‘ anstelle von ‚sozialer Phobie‘ spricht, um definitorisch den starken Beeinträchtigungen durch die Störung gerecht zu werden.18

Bei der Diagnose nach den Ursachen oder den Angst auslösenden Faktoren stehen generell vier ätiologische Modelle zur Auswahl, die im Folgenden zur besseren Übersicht nur in verkürzter Form erläutert werden.

In der diagnostischen Praxis finden biologische, psychodynamische, behavioristische und kognitive Ansätze ihre Anwendung. Der biologische Ansatz geht von einer evolutionären Disposition des Menschen für spezifische Ängste aus. Auf diese Weise können ehemals bedrohliche Szenarien oder Reize schneller zu Phobien führen. Allerdings liefert dieser Ansatz keine umfassende Erklärung für Phobien, insbesondere nicht bei neuzeitlichen Angstreizen.

Das psychodynamische Modell vertritt die Annahme, dass psychische Konflikte und Ängste die Auslöser für phobische Störungen sein können. Diese Konflikte spielen sich im Unterbewusstsein ab und können durch verschiedene Auslöser aktiviert werden. Die Folge können Panikattacken oder Zwangs- und Vermeidungshandlungen sein.

Im Gegensatz zum psychodynamischen Modell untersucht das behavioristische Modell bei Phobien nicht unterbewusste, sondern konditionierte Ängste. Ehemals neutrale Objekte und Situationen erlangen einen neuen Stellenwert als angstauslösende und zu vermeidende Reize.

Ähnlich verhält es sich bei dem kognitiven Ansatz, allerdings wird hier der Angstreiz vom Betroffenen falsch eingeschätzt. Eigentlich ungefährlich scheinende Situationen, Räume oder Gegenstände erhalten eine übertriebene Bedrohlichkeit, bzw. die eigenen Fähigkeiten solche Situationen zu meistern werden unterschätzt.19

Wie im einleitenden Kapitel 2 schon angedeutet, so besteht auch an dieser Stelle ein Unterschied zwischen dem DSM-IV und dem ICD-10, der diagnostisch, aber auch statistisch für epidemiologische Betrachtungen bedeutend ist. Beide Klassifikationen versuchen die soziale Phobie von anderen phobischen Störungen abzugrenzen, die z.B. durch die substanzielle Wirkung von Drogen oder Medikamenten (DSM-IV) hervorgerufen oder deren Symptome durch andere körperliche oder psychische Störungen erklärt werden können. Aber im Gegensatz zum DSM-IV bestehen die Diagnosekriterien des ICD-10 bei einer Untersuchung der Angstsymptome auf körperliche Begleiterscheinungen, wie Erröten, Zittern, Erbrechen, Miktions- oder Defäkationsdrang. Das Erkennen dieser Symptome hängt allerdings von ihrer Intensität ab und kann somit zu falschen Zuordnungen in der Diagnose führen. Die Irrationalität der sozialen Phobie gegenüber objektiven Ängsten liegt in erster Linie in ihrer Konstruktion. Generell sind die Handlungen eines Betroffenen bezüglich der konkret angstauslösenden Situationen unangemessen und beruhen auf der Einsicht, dass die Reaktionen und das Vermeidungsverhalten übertrieben und unvernünftig sind. 20

Nachdem die definitorischen Aspekte dargelegt wurden, ist es nun wichtig, die soziale Phobie in einen größeren Kontext einzuordnen. Zur Veranschaulichung ist hier die Kontinuums- bzw. Kontinuitätshypothese hilfreich, die die nicht in den Klassifikationen codierten Subtypen der sozialen Phobie wiedergibt. Die vereinfachte Darstellung zeigt, wie die Verteilung mit dem Schweregrad abnimmt, jedoch gibt sie keine Auskunft darüber, wie die Subtypen sich voneinander abgrenzen.

[...]


1 aus Böhme, Hartmut: Leibliche und kulturelle Codierungen der Angst, URL: http://www.culture.hu-berlin.de/hb/static/archiv/volltexte/pdf/angst.pdf, S. 2.

2 ebd.

3 vgl. Mitte, Kristin, Heidenreich, Thomas, Stangier, Ulrich: Diagnostik bei sozialen Phobien (Kompendien psychologische Diagnostik, Band 9), Göttingen, Bern, Wien u.a., 2007, S. 10 f.

4 vgl. Berry, John W., Poortinga, Ype H., u.a.: Cross Culture Psychology. Research and Application, 3rd Edition, New York 2011, S. 2.

5 Zimbardo, Phillip G., Gerrig, Richard J.: Psychologie, übersetzt von Graf, Ralf u.a., 18. überarbeitete Auflage, München, Boston, 2008, S. 557.

6 Vgl. Butcher, James N., Hooley, Jill M., Mineka, Susan: Klinische Psychologie, 13. Aktualisierte Auflage, München 2009, S.14.

7 aus American Psychatric Association: DSM: History of Manual, URL: http://www.psychiatry.org/practice/dsm/dsm-history-of-the-manual, zuletzt aufgerufen am: 29.08.2012.

8 aus Morschitzky, Hans: Angststörungen: Diagnostik, Konzepte, Therapie, Selbsthilfe, 4. Überarbeitete und erweiterte Auflage, Wien – New York, 2009, S. 74. vgl. auch Mitte, Kristin: Diagnostik bei sozialen Phobien, S. 10 ff.

9 aus Fehm, Lydia, Wittchen, Hans-Ulrich: Soziale Phobie: Epidemiologie, Verlauf und psychosoziale Konsequenzen, URL: http://psylux.psych.tu-dresden.de/i2/klinische/studium/literatur/655.pdf, zuletzt aufgerufen am: 29.08.2012.

10 vgl. American Psychatric Association: DSM-ICD Coding Crosswalk, URL: http://www.psych.org/practice/dsm/dsm-icd-coding-crosswalk, zuletzt aufgerufen am: 28.08.2012.

11 vgl. ICD-Code, F40.- Phobische Störungen, URL: http://www.icd-code.de/icd/code/F40.-.html, zuletzt aufgerufen am: 24.07.2012.

12 aus Nachtwei, Nicole: Die Besonderheit der Sozialen Angst im Kulturvergleich: Eine heterogene Stichprobe von Personen unterschiedlicher kultureller Herkunft in Braunschweig, S. 1. URL:http://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0500/pdf_Diplomarbeit_Nachtwei.pdf, zuletzt aufgerufen am: 09.08.2012. vgl. dazu auch Mitte, Kristin, Heidenreich, Thomas, Stangier, Ulrich: Diagnostik bei sozialen Phobien, S. 14.

13 Taijin kyofusho bezeichnet eine in Japan verbreitete Form der sozialen Angst, bei der eine Person fürchtet, durch ihre persönliche Erscheinung andere zu beleidigen oder Scham hervorzurufen. Vgl. Zimbardo: Psychologie, S. 555.

14 ebd.

15 vgl. Mitte, Kristin, Heidenreich, Thomas, Stangier, Ulrich: Diagnostik bei sozialen Phobien, S. 10 f.

16 vgl. Mitte, Kristin: Diagnostik bei sozialen Phobien, S. 11.

17 aus Zimbardo: Psychologie, S. 559.

18 vgl. Mitte, Kristin: Diagnostik bei sozialen Phobien, S. 10 f.

19 vgl. Zimbardo: Psychologie, S. 562 f.

20 vgl. Mitte, Kristin: Diagnostik bei sozialen Phobien, S. 12 f.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Soziale Phobien innerhalb einer kulturell divergenten Gesellschaft
Untertitel
Beeinflussung der deskriptiven und analytischen Epidemiologie durch regionale und kulturelle Parameter
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Psychologie)
Veranstaltung
Psychische Störungen - Schwerpunkt Angststörungen
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V293388
ISBN (eBook)
9783656908586
ISBN (Buch)
9783656908593
Dateigröße
513 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Sie haben ein sehr interessantes Thema bzw einen sehr interessanten Blickwinklel gewählt. Die Arbeit ist gut strukturiert aufgebaut, das Thema gut erfasst und Sie leiten in einzelne Bereiche ein bzw über. Die Literaturauswahl ist angemessen und besteht aus Fachquellen. Sie machen z.T. Aussagen, die man diskutieren kann, hier sollten Sie Ihre Aussagen immer gut belegen.
Schlagworte
Angsstörungen, deskriptive Epidemiologie, analytische Epidemiologie, phobische Störungen, kulturelle Divergenz, Diagnostik, Phobien
Arbeit zitieren
Frank Hainke (Autor), 2012, Soziale Phobien innerhalb einer kulturell divergenten Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293388

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