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Kundenintegration in der Produktentwicklung

Titel: Kundenintegration in der Produktentwicklung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Veronika Keiner (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Verschärfter Wettbewerb, übersättigte Märkte und immer kürzer werdende Lebenszyklen von Produkten sind wichtige Gründe für ein Unternehmen, innovativere Produkte als die Konkurrenz auf den Markt zu bringen, um sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Die Misserfolgsrate von Innovationen schwankt laut Lüthje für Konsumgüter zwischen 35 und 60 % und für Industriegüter zwischen 25 und 40 %. Die klassischen Marktforschungsmethoden wie Umfragen stoßen bei der Produktentwicklung auf ihre Grenzen. Diese werden vorwiegend durchgeführt, um die Anforderung und Erwartungen des Kunden an das Produkt festzustellen oder bei einem schon fertigen Produkt eine Beurteilung zu erfassen.
Deswegen sucht ein Unternehmen nach Optimierungsmöglichkeiten für seine Innovationstätigkeit. Mehrere Studien haben belegt, dass die Einbindung der Kunden in den Entwicklungsprozess ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Einführung von Neuprodukten darstellt. Dass der Kunde einen festen Bestandteil im Produktentwicklungsprozess einnehmen würde, hatte der Zukunftsforscher Toffler bereits im Jahre 1980 prognostiziert. Toffler ging davon aus, dass der Kunde eine aktive, gestaltende Rolle im Innovationsentwicklug einnehmen wird. Er erwartete eine zukünftige Veränderung des Konsumenten und definierte den neuen Begriff „Prosument“; der sich aus den Begriffen Konsument und Produzent zusammensetzt. Heutzutage beziehen immer mehr Unternehmen ihre Kunden in die Produktentwicklung ein. Dabei liefert der Kunde innovative Ideen, gestaltet als Designer von Neuprodukten oder gibt seine Beurteilung zu getesten Prototypen ab. Das Ziel des Unternehmens ist dabei, mit geringem Aufwand aus dieser Kooperation möglichst wertvolle Beiträge zu gewinnen. Dafür ist es wichtig die Einflussfaktoren einer erfolgreiche Kooperation festzustellen und sie in der Praxis anwenden zu können.

Das Ziel dieser Seminararbeit ist es, folgenden Forschungsfragen nachzugehen:
Welche Faktoren haben Einfluss auf den Wert von Kundenbeiträgen in einem Innovationsprozess?
Welche Methoden werden in der Praxis zur Gewinnung von Kundenbeiträgen in einem Innovationsprozess eingesetzt?
Wie können Einflussfaktoren des Wertes von Kundenbeiträgen für die praktischen Methoden besser eingesetzt werden?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Untersuchung von Einflussfaktoren auf den Wert der Kundenideen im Produktentwicklungsprozess

2.1 Definition und Hauptkomponenten des Wertes der Kundenideen

2.2 Untersuchte Zusammenhänge zwischen Wert der Kundenidee, dem Kundentyp und dem Kommunikationskanal

2.3 Methode der empirischen Untersuchung: Stichprobe und Messung

2.4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung

2.5 Diskussion gewonnener Erkenntnisse der Untersuchung

3 Praktische Relevanz der Kundenintegration in der Innovationsentwicklung

3.1 Verständnis der Innovation und Kundenintegration

3.2 Kundenintegration in den Phasen Ideenfindung und Ideenevaluierung

3.2.1 Fokusgruppe und Konzept Lead User

3.2.2 Das Ideenwettbewerb-Konzept

3.3 Kundenintegration in der Phase Umsetzung und Markteinführung

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einflussfaktoren auf den Wert von Kundenbeiträgen innerhalb des Innovationsprozesses und beleuchtet die praktische Umsetzung verschiedener Integrationsmethoden, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Kunden effizient in die Produktentwicklung einzubinden.

  • Analyse der Einflussfaktoren auf den Wert von Kundenideen
  • Differenzierung zwischen Kundentypen (Lead User vs. eng verbundene Kunden)
  • Bewertung verschiedener Kommunikationskanäle (Face-to-face, Voice-to-voice, Bit-to-bit)
  • Methoden der Kundenintegration in verschiedenen Phasen des Innovationsprozesses
  • Praktische Anwendungsbeispiele wie Lead-User-Workshops und Ideenwettbewerbe

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Fokusgruppe und Konzept Lead User

Die Fokusgruppe stellt eine offene Diskussionsrunde zu einem Themenkatalog, die von einem Moderator geleitet wird, dar. Die Anzahl der beteiligten Kunden liegt zwischen sechs und zwölf Personen (Lüthje 2007, S. 45). Die Offenheit der Diskussion besteht u. a. darin, dass ein Beteiligter Beiträge anderer aufgreifen und den Gedankengang weiterführen kann (Bristol & Fern 1996, S. 186). Während der Diskussion werden Meinungen, Produktbeurteilungen oder Ideen von Kunden generiert (Hemetsberger & Füller 2009, S. 429; Dahan & Hauser 2002, S. 348 f.). Diese Methode kann auch in anderen Phasen des Innovationsprozesses, beispielsweise für die Beurteilung der Prototypen, eingesetzt werden (Hemetsberger & Füller 2009, S. 429). In empirischen Tests bezüglich der Ideengenerierung konnte sich diese Methode allerdings nicht immer durchsetzen (Fern 1982, S. 6). Insbesondere komplexe Probleme lassen sich mit dieser Methode schlecht lösen. In der Praxis wird die Fokusgruppe häufig von Konsumgüterherstellern, wie den Unternehmen Motorola, Coca-Cola oder General Mills, genutzt. Darüber hinaus war in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme bei dem Einsatz der „virtuellen“ Fokusgruppe zu verzeichnen. Bei dieser wird via Internet befragt und offen diskutiert. Die Vorteile der Online-Fokusgruppe gegenüber der Offline-Fokusgruppe sind weitaus geringere Kosten, eine schnellere Umsetzung und die einfache Bewertung. Als nachteilig ist dagegen die mangelnde Repräsentativität der Online-Fokusgruppe anzuführen (Lüthje 2007, S. 46; Daecke & zu Knyphausen-Aufsess 2011, S. 152).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Kundenintegration im Innovationsprozess unter Berücksichtigung von Wettbewerbsdruck und kurzen Produktlebenszyklen.

2 Untersuchung von Einflussfaktoren auf den Wert der Kundenideen im Produktentwicklungsprozess: Analysiert auf Basis einer wissenschaftlichen Studie die Zusammenhänge zwischen Kundentyp, Kommunikationsform und dem Wert der generierten Kundenideen.

3 Praktische Relevanz der Kundenintegration in der Innovationsentwicklung: Erläutert Methoden zur Kundenintegration in den verschiedenen Phasen von der Ideenfindung bis zur Markteinführung anhand von Praxisbeispielen.

4. Fazit und Ausblick: Führt die Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und gibt Empfehlungen für die praktische Anwendung sowie zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Kundenintegration, Produktentwicklung, Innovationsprozess, Lead User, Kundenideen, Wertschöpfung, Kommunikation, Innovationsmanagement, Ideengenerierung, Fokusgruppe, Ideenwettbewerb, Mass Customization, Toolkits, Markteinführung, Konsumenten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Einbindung von Kunden in den Produktentwicklungsprozess, um durch wertvolle Kundenbeiträge den Innovationserfolg von Unternehmen zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Identifikation von Einflussfaktoren auf den Wert von Kundenideen, der Wahl geeigneter Kundentypen und der Anwendung spezifischer Integrationsmethoden je nach Innovationsphase.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch die Berücksichtigung von Einflussfaktoren wie dem Kundentyp und der Kommunikationsart die Qualität der Kundenintegration optimieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und stützt sich auf die Erkenntnisse einer spezifischen Referenzstudie zur Wertschöpfung durch Kunden im Innovationsprozess.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Untersuchung der Einflussfaktoren auf den Wert von Kundenideen und eine praxisorientierte Darstellung von Methoden wie Fokusgruppen, Ideenwettbewerben und Toolkits.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kundenintegration, Innovationsprozess, Lead User, Wertschöpfung, Kundenideen, Ideengenerierung und Mass Customization.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Lead Usern und eng verbundenen Kunden eine Rolle?

Die Studie zeigt, dass diese Kundentypen unterschiedlich auf verschiedene Kommunikationskanäle reagieren, was die Effektivität der Ideengenerierung maßgeblich beeinflusst.

Welchen Einfluss hat die Wahl des Kommunikationskanals auf das Ergebnis?

Die Arbeit macht deutlich, dass beispielsweise Face-to-face-Kommunikation für Lead User förderlich ist, während sie bei bereits eng mit dem Unternehmen verbundenen Kunden die Innovationskraft durch Redundanz hemmen kann.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kundenintegration in der Produktentwicklung
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule  (Hochschule)
Veranstaltung
CRM
Note
1,7
Autor
Veronika Keiner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
29
Katalognummer
V293469
ISBN (eBook)
9783656909903
ISBN (Buch)
9783656909910
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kundenintegration produktentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Veronika Keiner (Autor:in), 2014, Kundenintegration in der Produktentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293469
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Leseprobe aus  29  Seiten
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