Hospitieren und Unterrichten an einer Realschule (Klasse 7, Geschichte)

Mit Unterrichtsentwurf Thema "Der Nil" (Ägypten)


Praktikumsbericht / -arbeit, 2014

28 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1 Anmerkungen zur Schule
1.1 Allgemeine Informationen:
1.2 Stellenwert des Faches Geschichte:

2 Auflistung besuchter Unterrichtsstunden

3 Darstellung der Unterrichtsreihe

4 Darstellung einer selbst gehaltenen Stunde
4.1 Allgemeine Anmerkungen und Informationen zur Klasse:
4.2 Bezug zum Lehrplan:
4.3 Unterrichtsplanung nach Zwölfer:
4.4 Begründung des methodischen Vorgehens:
4.5 Lernziele:
4.6 Reflexion:

5 Darstellung einer beobachteten Unterrichtsstunde
5.1 Verlauf nach Unterrichtsschritten:
5.2 Reflexion:

6 Weitere schulische Aktivitäten

7 Abschlussreflexion:

Gliederung Anhang:

1 Anmerkungen zur Schule

1.1 Allgemeine Informationen:

Mein Blockpraktikum im Fach Geschichte absolvierte ich an einer bischöflichen Realschule. Diese stellt einen staatlich anerkannten Schulverbund aus Gymnasium und Realschule, in Trägerschaft eines Bistums, dar. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler1 des Gymnasiums sowie der Realschule in demselben Schulgebäude unterrichtet.

Die Schule bezeichnet sich selbst als einen Ort, an dem Begegnungen stattfinden, Freundschaften geschlossen werden oder auch Rückschläge zu verarbeiten sind2:

An einem Ort,

an dem wir über Gott und die Welt sprechen, über uns selbst und über den Sinn des Lebens - in einer Schule also - müssen wir uns wohlfühlen können, von Lehrern und Mitschülern angenommen, sodass wir gerne dort sind und immer wieder gerne dort hingehen.

Wie soll das möglich sein? Es ist möglich, wenn die Schule nicht nur ein Arbeitshaus ist, sondern ein Haus des Lebens mit Zeiten zum Einhalten und Feiern, zum Essen und Trinken.3

Wie an diesem Zitat zu erkennen ist, gehört zum Auftrag der Schule die religiöse Bildung und Erziehung. Die Schule möchte daher die gemeinsame Arbeit von Lehrern, Eltern, Schülern und Schulpastoralteam an christlichen Weltvorstellungen orientieren und ihre Verankerung im Glauben erfahrbar werden lassen. Um dieses Leitbild umzusetzen zählen viele religiöse Aspekte zum alltäglichen Schulleben (regelmäßige Schulgottesdienste, Unterrichtsthemen mit religiösen und weltanschaulichen Inhalten, Religionsunterricht alt Pflichtfach für alle SuS, Besinnungstage außerhalb der Schule, Sozialpraktikum usw.).4

Die SuS haben außerdem die Möglichkeit zur Teilnahme an verschiedenen schulischen und außerschulischen Angeboten. Dazu zählt ein umfangreiches Angebot an Arbeitsgemeinschaften, Projekten oder Schulpartnerschaften.

1.2 Stellenwert des Faches Geschichte:

Das Fach Geschichte hat an der Schule einen hohen Stellenwert, da die Schule, aufgrund der Trägerschaft des Bistums, noch eine Realschule und keine Gemeinschaftsschule darstellt. Bezogen auf das Fach Geschichte bedeutet dies, dass noch das Fach an sich und keine Gesellschaftswissenschaften unterrichtet wird. Derzeit wird Geschichte von vier verschiedenen Geschichtslehrern ab der 7. Klasse ein- bis zweistündig unterrichtet.

Die Lernsituation im Klassensaal wird durch praktische Begegnungen vor Ort ergänzt. Dazu gehören Stadtrundgänge, Gespräche mit Zeitzeugen, Ausstellungsbesuche oder auch Klassenfahrten zu geschichtlich wichtigen Orten. Aufgrund des Namensgebers der Schule fühlt sich der Geschichtsunterricht der Thematik des Nationalsozialismus besonders verpflichtet.5 6

2 Auflistung besuchter Unterrichtsstunden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3 Darstellung der Unterrichtsreihe

1. Stunde:

Stundenthema: Der Nil - Fluch oder Segen?

Stundenziel: Die SuS erarbeiten durch einen Vergleich des Elbehochwassers 2013 mit dem Nilhochwasser im alten Ägypten, anhand einer ausgewählten Quelle, Texten und Folienbildern, welche Bedeutung der Nil für das Leben und Überleben der Menschen im alten Ägypten hatte.

2. Stunde:

Stundenthema: Pharaonen - Vermittler zwischen Menschen und Göttern!?

Stundenziel: Die SuS erarbeiten anhand der ägyptischen Götter Merkmale der ägyptischen Religion heraus. Auf Grundlage dessen vergleichen die SuS die Stellung der Götter mit der Stellung der Pharaonen und welcher Zusammenhang zwischen diesen bestand.

3. Stunde:

Stundenthema: Die ägyptische Gesellschaft - eine Gesellschaftspyramide!

Stundenziel: Die SuS erarbeiten in Gruppen Merkmale und Aufgaben von Sklaven, Bauern, Schreibern, Soldaten sowie von Priestern heraus, erstellen anhand dessen eine ägyptische Gesellschaftspyramide und vergleichen Aufgaben und Lebensweisen der verschiedenen Gesellschaftsschichten miteinander.

4. Stunde:

Stundenthema: Ägypten - eine Hochkultur am Nil?

Stundenziel: Die SuS charakterisieren wesentliche Merkmale einer Hochkultur, beurteilen an Beispielen die wissenschaftlichen, technischen und kulturellen Leistungen der alten Ägypter und diskutieren mit Hilfe ihres durch diese Unterrichtseinheit erworbenen Wissens, warum gerade am Nil eine solche Hochkultur entstehen konnte.

4 Darstellung einer selbst gehaltenen Stunde

4.1 Allgemeine Anmerkungen und Informationen zur Klasse:

Meinen Unterrichtsversuch, dessen Planung und Verlauf ich im Folgenden dokumentieren werde, führte ich am 15.10.2014 in einer siebten Klasse des Realschulzweiges durch. Das Thema der Stunde lautete Der Nil - Fluch oder Segen?. Zunächst möchte ich anmerken, dass es sich bei meiner durchgeführten Stunde um eine Einführungsstunde in das Themengebiet Ägypten handelt, welche nach dem Lehrplan unter die Unterrichtseinheit Ausgewählte Staaten und Kulturen der Frühgeschichte einzuordnen ist (vgl. Kap. 3.2).7 Daher galt es bei der Stunde zu berücksichtigen, dass sich die SuS zuvor noch nie mit diesem Themengebiet auseinandergesetzt haben.

Des Weiteren muss beachtet werden, dass die Klasse erst seit Beginn des Schuljahres in Geschichte unterrichtet wird. Dieser besteht fast ausschließlich aus Lehrervorträgen, zu dem ein passendes Tafelbild angeschrieben wird. In der Zeit, in der ich in dieser Klasse hospitierte, wurde keine Partner- oder Gruppenarbeit sowie keine Quellenarbeit durchgeführt. Dies galt es bei der Planung meiner Unterrichtsstunde zu berücksichtigen.8

4.2 Bezug zum Lehrplan:

Wie in Kapitel 3.1 bereits erwähnt, stellt meine gehaltene Stunde eine Einführungsstunde in das Themengebiet Ägypten dar, welche zu der Unterrichtseinheit Ausgewählte Staaten und Kulturen der Frühgeschichte zählt. Da die Schule eine erweiterte Realschule und keine Gemeinschaftsschule darstellt, plante ich meine Unterrichtseinheit auf Grundlage des Lehrplanes der erweiterten Realschule für die Fächer, für die keine Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz vorliegen. Ein großer Unterschied hierbei besteht darin, dass für die von mir ausgewählte Unterrichtseinheit der Realschullehrplan vier und der Gemeinschaftsschullehrplan 16 Stunden einplant. Daher musste ich die Unterrichtseinheit auf die für mich wesentlichsten Dinge kürzen.

Wie oben geschrieben, sollen laut Lehrplan zu dieser Unterrichtseinheit vier Stunden unterrichtet werden. Dabei sollen die SuS darlegen und begründen können, warum gerade am Nil eine Hochkultur entstehen konnte, sie sollen verstehen, dass im Alten Ägypten Herrschaft und Religion im engen Zusammenhang miteinander standen, außerdem lernen sie den Aufbau von Staat und Gesellschaft sowie herausragende technische und kulturelle Leistungen der Ägypter zu beschreiben (siehe Kapitel 3).

Ich plante zu jedem dieser vier Schwerpunkte eine Unterrichtsstunde zu halten, wobei die erste Stunde auch in das Thema allgemein einführen (vgl. Kap. 4.3 bis 4.6) und die letzte Unterrichtsstunde eine abschließende Zusammenfassung oder Diskussion beinhalten sollte (siehe Kapitel 3).

4.3 Unterrichtsplanung nach Zwölfer:

Meine Planung begann damit, dass ich aus dem vorgegeben Stoff (Entstehung einer Hochkultur am Nil) ein Thema machte, welches gleichzeitig in die Unterrichtseinheit einführen sowie den Unterrichtsstoff und das vorgegebene Lernziel (Die SuS sollen darlegen und begründen können, warum gerade am Nil eine Hochkultur entstehen konnte9 ) beinhalten sollte. Aufgrund einer Stoffreduktion entschied ich mich für das Stundenthema „Der Nil - Fluch oder Segen?“. Als Thema wählte ich eine Fragestellung, da erst diese, wenn sie im Unterricht einer Lösung oder Erörterung zugeführt wird, den Stoff in ein Unterrichtsthema verwandelt.10

Anschließend legte ich die für mich wichtigen Lernziele fest:

- Die SuS erarbeiten, welche Bedeutung der Nil für das Leben und Überleben der Menschen im alten Ägypten hatte, heraus.
- Die SuS untersuchen Quellen und Texte nach Informationen bezüglich des Nils.
- Die SuS erläutern die Folgen des Nilhochwassers.

Nun überlegte ich, anhand welcher Lernmaterialien diese Lernziele umgesetzt werden könnten. Wichtig hierbei war es mir, dass unterschiedliche Materialien in der von mir gehaltenen Unterrichtsstunde zum Einsatz kommen. Daher wählte ich zunächst zwei Bilder (siehe Anhang 1.6). Das Eine zeigte den Kontinent Afrika auf dem Ägypten eingezeichnet und hervorgehoben wurde, das Andere war eine Karte Ägyptens, bei der der Nil sowie die Städte eingezeichnet waren. Des Weiteren entschied ich mich für eine Quelle Herodots. Diese fand ich für das Alter der SuS angemessen schwer und auch ausreichend lang11, jedoch beinhaltete sie Informationen, die unwichtig für mein Stundenthema waren. Daher entschied ich mich die Quelle zu kürzen. Diese Quelle an sich genügte mir für eine Erarbeitungsphase nicht. Aus diesem Grund suchte ich einen Sachtext, der viele Informationen zu dem Nil und dem Nilhochwasser enthielt und auch schon eventuell auf Dinge einging, die im Laufe der Unterrichtseinheit besprochen werden konnten (z.B. Kalender, Schrift, Bauern etc.). Während der Suche nach geeigneten Materialien stieß ich auf einen Vergleich des Nilhochwassers mit dem Elbehochwasser 2013 in Deutschland und suchte zu diesem ebenfalls Bilder (siehe Anhang 1.5) heraus.

Auf dieser Basis legte ich eine meiner Meinung nach sinnvolle Abfolge der Lernschritte fest. Der Unterrichtseinstieg sollte mit Hilfe der Bilder erfolgen. Gleichzeitig wollte ich zu Beginn der Stunde einen Gegenwartsbezug mittels eines Vergleiches des Nilhochwassers mit dem Elbehochwasser einbauen. Der Anschrieb des Stundenthemas wählte ich als Überleitung zur Erarbeitungsphase. Die Quelle sowie den Sachtext sollten in dieser Phase mittels Fragen oder Arbeitsaufträgen erarbeitet werden. Am Ende sollten die Ergebnisse gesichert und das Stundenthema beantwortet oder diskutiert werden.

Bei der Wahl der Sozial- und Arbeitsformen entschied ich mich für meine Einführungsstunde in das Thema Ägypten bewusst gegen Partner- oder Gruppenarbeit, da ich während des Hospitierens festgestellt hatte, dass die SuS nur mittels Frontalunterricht oder fragend- entwickelndem Unterricht unterrichtet wurden. Daher entschied ich mich, den Einstieg als lehrergelenktes Klassengespräch durchzuführen, bei dem die SuS individuell ihre Meinungen, Feststellungen und Beobachtungen zu den Bildern äußern konnten. Die Erarbeitungsphase sollte mittels Stillarbeit und die Abschlussdiskussion als Klassengespräch oder offene Diskussion erfolgen. Somit sollten die SuS langsam zu einer Zusammenarbeit mit ihren Mitschülern hingeführt werden. Im Laufe meiner Unterrichtsreihe sollten dann auch verschiedene Partner- und Gruppenarbeitsformen zum Einsatz kommen. Bei dieser Einstiegsstunde ging es mir aber eher darum, dass die SuS das neue Thema verstehen und nicht durch zu viele neue Arbeitsformen vom eigentlichen Unterrichtsstoff abgelenkt wurden.

Für den Unterrichtseinstieg entschied ich mich, zuerst die Bilder des Elbehochwassers zu zeigen. Der Gegenwartsbezug sollte direkt zu Beginn der Stunde erfolgen, da die SuS von Beginn der Unterrichtsreihe an erkennen sollten, dass der folgende Unterrichtsstoff relevant für die heutige Zeit ist, da das Vergangene doch noch etwas mit der Existenz der SuS zu tun hat.12 Auf Grundlage der erarbeitenden Folgen des Elbehochwassers 2013 sollte im anschließenden Unterricht ein Vergleich mit den Folgen des Nilhochwassers erfolgen. Dazu wollte ich nach den Bildern des Hochwassers in Deutschland die Übersichtskarte Afrikas und anschließend die Ägyptens zeigen. Die SuS sollten anhand der Abbildung beschreiben was sie sehen, von selbst die Lage des Nils beschreiben und feststellen, dass auf der Karte rund um den Nil alles mit grüner Farbe markiert wurde. Nach diesen Feststellungen wollte ich das Stundenthema anschreiben und erst dann zur Erarbeitungsphase übergehen. Die Funktion des Einstieges besteht darin, dass das Stundenthema in den Fragehorizont der SuS gerückt wird. Daher sollten die SuS zu Beginn der Stunde über das Thema in Staunen geraten und angehalten werden, über das Thema nachzudenken und Fragen an dieses zu stellen.13 Aus diesem Grund entschied ich mich auch an dieser Stelle einen Gegenwartsbezug einzubauen, da anhand dessen das Problem, um das es in der Stunde gehen sollte, erkannt werden konnte.14

Zum Schluss meiner Unterrichtsplanung überlegte ich, wie ich die Ergebnisse zusammenfassen und sichern konnte, da eine gute Geschichtsstunde immer mit einer Zusammenfassung abgerundet werden sollte.15 Ich entschied mich, die Ergebnisse der SuS, die zuvor in der Erabeitungsphase erarbeitet wurden, mittels eines vergleichenden Tafelbildes festzuhalten, auf dem die linke Tafelhälfte die Folgen des Elbehochwassers und die rechte Tafelhälfte die Folgen des Nilhochwassers aufzeigen sollte. Um die dadurch entstandenen Ergebnisse zusammenzufassen sollten die SuS die jeweiligen Folgen in ihren eigenen Worten zusammenfassen und abschließend darüber diskutieren, ob der Nil denn nun einen Fluch oder Segen für Ägypten darstellte, wodurch das Stundenthema erneut aufgegriffen und beantwortet/diskutiert werden konnte.

4.4 Begründung des methodischen Vorgehens:

Im Folgenden werde ich den geplanten Verlauf meiner Stunde anhand des Stundenverlaufplanes (siehe Anhang 1.1) erläutern und hierbei meine Methoden- und Medienauswahl begründen.

Ich beschloss meine Stunde mit einem stummen Impuls16 zu beginnen, um so das Thema der Stunde nicht direkt vorwegzunehmen. Meiner Meinung nach eignet sich ein Impuls gut als Einstieg, da er das Interesse der SuS weckt.17 Bei meinem Einstieg sollte das Medium (zwei Bilder des Elbehochwassers als OHP-Folie) für sich sprechen. Nach einer kurzen Zeit, in der die SuS die Möglichkeit hatten, sich die Bilder zu betrachten, gab ich einen Impuls in Form einer Frage („Was könnt ihr auf dem Bild erkennen?“).18 Zu diesem Zeitpunkt wussten die SuS noch nicht, dass die Bilder das Elbehochwasser aus dem letzten Jahr von Deutschland zeigten. Nach einigen Schülerbeiträgen, in denen das Abgebildete versucht worden war zu beschreiben, erläuterte ich anhand eines kurzen Lehrervortrages, welches Hochwasser auf den Bildern zu erkennen ist, gab kurze Hintergrundinformationen und betonte, dass dies im letzten Jahr in Deutschland stattgefunden hatte. Ich entschied mich für einen Lehrervortrag, da dieser es in kurzer Zeit ermöglicht, Zusammenhänge deutlich zu machen und die weitere Informationsverarbeitung zu entlasten. Abgelöst sollte dieser durch eine schüleraktive Phase werden, in der die SuS die gewonnenen Informationen reflektieren und als Entschlüsselungshilfe nutzen können.19 Nach meiner Frage, welche Folgen das Hochwasser mit sich gebracht haben könnte, nutzten die SuS die vorher erfahrenen Informationen und es kam zu sehr vielen Schülermeldungen. Die Antworten der SuS hielt ich auf der linken Tafelseite fest (siehe Anhang 1.2).

Dieser Einstieg sollte es den SuS erleichtern sich in das Thema ''Nilhochwasser'' einzufinden, da er einen Gegenwartsbezug darstellte. Dieser spielt aus Schülersicht eine entscheidende Rolle für die Auseinandersetzung mit Geschichte, da durch ihn das Thema und damit der Stoff relevant werden. Die SuS erkennen, dass das bereits Vergangene doch noch etwas mit ihrer Existenz zu tun hat (siehe Kap.4.3) .20 In diesem Fall sollte den SuS auch bewusst werden, dass ein Hochwasser nicht automatisch Zerstörung, Elend usw. bedeutet. Dies sollte im Verlauf der Stunde im Vergleich zum Nilhochwasser herausgearbeitet werden.

Anschließend folgte eine Übergangsphase oder auch eine erste Erarbeitungsphase, die jedoch immer noch dem Einstieg in die Stunde diente. Für diese legte ich eine weitere Overhead-Projektor-Folie auf. Auf dieser waren ebenfalls zwei Bilder zu sehen. Auf dem Einen war Afrika abgebildet und Ägypten hervorgehoben eingezeichnet und auf dem Anderen war eine Karte Ägyptens zu sehen, auf der der Verlauf des Nils sowie die Städte zu sehen waren. Wichtig bei der zweiten Abbildung war mir, dass die SuS erkennen, dass rund um den Nil alles in grün eingezeichnet wurde und das dies bedeutet, dass dort fruchtbares Land ist/war. Zu dem ersten Bild hielt ich wieder einen kurzen Lehrervortrag und erklärte, welcher Kontinent zu sehen war und wo Ägypten auf der Landkarte liegt. Damit sollte das Raumbewusstsein der SuS gefördert werden.

[...]


1 Im weiteren Verlauf des Praktikumsberichtes mit SuS abgekürzt.

2 Vgl. [Website der Schule] (zuletzt eingesehen am 22.10.2014).

3 Zit. n. [Website der Schule] (zuletzt eingesehen am 22.10.2014).

4 Vgl. [Website der Schule] (zuletzt eingesehen am 22.10.2014).

5 Vgl. [Website der Schule] (zuletzt eingesehen am 22.10.2014).

6 Dieser Stundenplan gilt für die kompletten vier Wochen des Praktikums und stellt meinen persönlichen Stundenplan dar.

7 Vgl. Bildungsserver: Lehrpläne der ERS für die Fächer, für die keine Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz vorliegen, online unter: http://www.saarland.de/dokumente/thema_bildung/ERSLp-07.pdf, S. 201 (zuletzt eingesehen am 23.10.2014).

8 Vgl. Ebd., S.201.

9 Vgl. Ebd., S. 201.

10 Vgl. Geschichte Reader: Norbert Zwölfer, Die Vorbereitung einer Geschichtsstunde, S. 200.

11 Vgl. Ebd., S. 201.

12 Vgl. Geschichte- Reader: Norbert Zwölfer: Die Vorbereitung einer Geschichtsstunde. S. 202.

13 Vgl. Ebd. S. 203.

14 Vgl. Ebd. S. 203.

15 Vgl. Ebd. S. 203.

16 Vgl. Mattes Wolfgang: Methoden für den Unterricht. Kompakte Übersichten für Lehrende und Lernende. Braunschweig, Paderborn, Darmstadt 2011, S.101.

17 Vgl. Schneider, Gerhard: Einstige. In: Mayer, U. (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht. Klaus Bergmann zum Gedächtnis. 3. Aufl. Schwalbach/Ts. 2011.S. 595- 618.

18 Vgl. Mattes Wolfgang: Methoden für den Unterricht. Kompakte Übersichten für Lehrende und Lernende. Braunschweig, Paderborn, Darmstadt 2011, S.101.

19 Vgl. Ebd, S. 98.

20 Vgl. Geschichte- Reader: Norbert Zwölferz: Die Vorbereitung einer Geschichtsstunde. S. 202.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Hospitieren und Unterrichten an einer Realschule (Klasse 7, Geschichte)
Untertitel
Mit Unterrichtsentwurf Thema "Der Nil" (Ägypten)
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Geschichte)
Veranstaltung
Übung zum 4-wöchigen Praktikum an Real- und Gesamtschulen
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
28
Katalognummer
V293595
ISBN (eBook)
9783656948919
ISBN (Buch)
9783656948926
Dateigröße
565 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
hospitieren, unterrichten, realschule, klasse, geschichte, unterrichtsentwurf, thema, ägypten
Arbeit zitieren
Ariane Meyer-Buchhardt (Autor), 2014, Hospitieren und Unterrichten an einer Realschule (Klasse 7, Geschichte), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293595

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