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Die Liebe im Theater bei Lope de Vega

Am Beispiel von "Peribáñez y el Comendador de Ocaña"

Titel: Die Liebe im Theater bei Lope de Vega

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 28 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Suzan Ergöz (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Liebe ist und war schon immer ein zentrales Thema im Theater, auch im Goldenen Zeitalter in Spanien. Das so genannten Siglo de Oro des 16. und 17. Jahrhunderts wurde durch den Schriftsteller Lope de Vega entscheidend geprägt. Neben der Ehre war auch die Liebe ein wichtiges und essenzielles Thema, das Lope de Vega in seinen zahlreichen Theaterstücken verarbeitete und damit damals sein Publikum wie heute seine Leser begeistert.

Lope Félix de Vega Carpio (*1562; †1635), kurz Lope genannt, sieht sich selbst als Kind der Liebe und führt somit die Liebe als wesentliches Thema seines Lebens schon auf die Anfänge seines Daseins zurück . Lope erlebte die Liebe auf unterschiedliche Weise und verarbeitete oft eigene Erfahrungen in seinen Stücken. Um welche Liebesthemen es sich im Detail handeln kann, wird anhand eines seiner berühmtesten Theaterstücke Peribáñez y el Comendador de Ocaña exemplarisch vorgestellt. Zudem wird an prägnanten Stellen die Sprache des geschlossenen Dramas genauer analysiert, wobei das Werk Geschlossene und offene Form im Drama von Volker Klotz als Grundlage dient.

Die vorliegende Arbeit soll die vielseitigen Liebesthemen am Beispiel von Peribáñez y el Comendador de Ocaña aufzeigen und wie Lope diese Themen sprachlich unterstreicht, einbettet und kontrastiert sowie an ausschlaggebenden Stellen eine Analyse nach Klotz bieten, um noch einen tieferen Einblick in die Sprache und somit auch die Sprache der Liebe geben zu können.

Zu Beginn wird ein kurzer Überblick über die Liebesbeziehungen Lopes gegeben. Danach folgt ein kurzer Einblick in die Liebe im Theater bei Lope de Vega nach Marín. Im Hauptteil werden dann die konkreten Liebesthemen in Peribáñez y el Comendador de Ocaña chronologisch vorgestellt und interpretiert, wobei an prägnanten Stellen die Sprache im geschlossenen Drama nach Klotz genauer analysiert wird. Abschließend werden die Erkenntnisse in einem Fazit zusammengetragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lope de Vega und die Liebe nach Marín

3. Die Liebe im Theater bei Lope de Vega nach Marín

4. Die Liebe in „Peribáñez y el Comendador de Ocaña“

4.1. El triángulo amoroso

4.2. Die Themen der Liebe und ihre Sprache

4.2.1. 1. Akt

4.2.1.1. Szene 1: Hochzeit, Eifersucht, Schönheit, Partnerschaft und Gottesliebe

4.2.1.2. Szene 6: Zuneigung, Zuhause und Annäherungsversuche

4.2.1.3. Szene 9: Liebe und Ehe

4.2.1.4. Szene 11: Schönheit

4.2.1.5. Szene 12: Intrige

4.3.1.6. Szene 13: Leidenschaft und Flitterwochen

4.2.1.7. Szene 17: Wünsche

4.2.2. 2. Akt

4.2.2.1. Szene 4: Intrige

4.2.2.2. Szene 5: Angst und Schutz

4.2.2.3. Szene 9: Intrige

4.2.2.4. Szene 11: Vorsichtsmaßnahmen

4.2.2.5. Szene 12: Verführungsversuch

4.2.2.6. Szene 15: Intrige

4.2.2.7. Szene 20: Schönheit

4.2.2.8. Szene 23: Zuneigung

4.2.3. 3. Akt

4.2.3.1. Szene 17: Rache

4.3.2.2. Szene 27: Liebe und Treue

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielseitigen Facetten der Liebe im Theaterstück „Peribáñez y el Comendador de Ocaña“ von Lope de Vega. Ziel ist es, die sprachliche Einbettung dieser Themen sowie die Kontrastierung der Liebeskonzepte innerhalb eines geschlossenen Dramas unter Anwendung der Analysetheorie von Volker Klotz darzustellen.

  • Analyse des Liebesdreiecks zwischen Casilda, Peribáñez und dem Comendador
  • Untersuchung verschiedener Arten der Liebe (idealisiert vs. erotisch-leidenschaftlich)
  • Strukturelle Analyse der Sprache im geschlossenen Drama
  • Bedeutung von Eifersucht und Ehre als dramaturgische Elemente
  • Gegenüberstellung von Standesunterschieden und sprachlicher Gleichberechtigung

Auszug aus dem Buch

4.2.1.1. Szene 1: Hochzeit, Eifersucht, Schönheit, Partnerschaft und Gottesliebe

Die erste Szene beginnt gleich mit dem Höhepunkt und Symbol der Liebe, der Hochzeit von Casilda und Peribáñez. Peribáñez, Casilda und ihre Cousine Inés reden über die Eifersucht. Casilda hofft, dass Peribáñez ihr niemals die Gelegenheit zur Eifersucht geben wird und Peribáñez antwortet darauf, dass sie von ihm nicht erfahren wird, wie sich Eifersucht anfühlt. Inés wendet jedoch ein, dass es in der Liebe wohl darum ginge zu lernen, eben mit dieser Eifersucht umzugehen.

Hier findet man kurze Verse in Form der Stichomythie vor, die typisch für die Sprache im geschlossenen Drama sind, auch wenn in Peribáñez y el Comendador de Ocaña oft Monologe oder Dialoge in Langfersen vorkommen, die eher beispielhaft für die offene Form in Drama sind. Selbst in den dynamischen Höhepunkten des Dialogs - den stichomythischen Partien, in denen die Sprecher einander Zeile für Zeile kontern - schwindet Spontaneität vor der Macht der Rhetorik, d.h. vor der kunstreichen und distanzierenden Bewältigung dessen, was die Personen verhandeln und was sie bewegt. Eine kunstvolle, figurreiche Rhetorik, der es gleichwohl an innerer Beteiligung nicht mangelt. Die Partner reichen einander die Stichworte und wandeln sie ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung der Liebe im spanischen Theater des Siglo de Oro und stellt das Forschungsziel sowie die methodische Grundlage dar.

2. Lope de Vega und die Liebe nach Marín: Dieses Kapitel gibt einen biografischen Überblick über die intensiven Liebesbeziehungen Lope de Vegas und deren Einfluss auf sein Werk.

3. Die Liebe im Theater bei Lope de Vega nach Marín: Hier wird das dualistische Liebeskonzept Lopes erläutert, welches zwischen erotischer Leidenschaft und neuplatonischer Idealisierung differenziert.

4. Die Liebe in „Peribáñez y el Comendador de Ocaña“: Das Hauptkapitel analysiert die thematische und sprachliche Ausgestaltung der Liebe anhand der Szenenfolge und des Liebesdreiecks.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse zur perfekten Liebe zwischen Casilda und Peribáñez und bestätigt die Anwendung der Theorie von Klotz auf das untersuchte Drama.

Schlüsselwörter

Lope de Vega, Peribáñez, Casilda, Liebe, Ehre, Eifersucht, geschlossenes Drama, Stichomythie, Sprache der Liebe, Siglo de Oro, Liebesdreieck, Rhetorik, soziale Schichten, idealisierte Liebe, Leidenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das zentrale Thema der Liebe in Lope de Vegas Theaterstück „Peribáñez y el Comendador de Ocaña“ und analysiert, wie dieses Motiv innerhalb der Dramenstruktur verarbeitet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse konzentriert sich insbesondere auf die gegensätzlichen Liebeskonzepte, das Rollenbild von Mann und Frau, die Bedeutung der Ehre sowie die sprachliche Gestaltung des Werkes.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Lope de Vega Liebesbeziehungen sprachlich unterstreicht, in sein Werk einbettet und durch gezielte Kontraste die Dynamik zwischen den Figuren hervorhebt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin kombiniert eine chronologische Interpretation der Liebesthemen mit einer spezifischen sprachanalytischen Methode nach Volker Klotz, um die Form des „geschlossenen Dramas“ zu untersuchen.

Was wird im umfangreichen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Liebesdreiecks (Triángulo amoroso) sowie eine detaillierte, szenenweise Analyse der Liebesthemen über alle drei Akte hinweg.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Liebe, Ehre, Eifersucht, geschlossenes Drama, Stichomythie und das Liebeskonzept nach Marín.

Wie unterscheidet sich die Liebe zwischen Casilda/Peribáñez und dem Comendador?

Während die Beziehung zwischen Casilda und Peribáñez als "perfekte Liebe" (Ausgewogenheit von Körper und Geist) dargestellt wird, repräsentiert die Liebe des Comendadors lediglich eine rein leidenschaftliche und intrigenbehaftete Form.

Welche Rolle spielt die Sprache im geschlossenen Drama laut Klotz?

Klotz beschreibt die Sprache im geschlossenen Drama als kunstvolle, rhetorisch geprägte Kommunikation, in der sich die Dialogpartner gegenseitig Stichworte liefern und diese innerhalb der Argumentation verarbeiten.

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Details

Titel
Die Liebe im Theater bei Lope de Vega
Untertitel
Am Beispiel von "Peribáñez y el Comendador de Ocaña"
Hochschule
Universität zu Köln  (Romanisches Seminar)
Veranstaltung
Lope de Vega
Note
2,0
Autor
Suzan Ergöz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
28
Katalognummer
V293666
ISBN (eBook)
9783656911791
ISBN (Buch)
9783656911807
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spanisches Theater
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Suzan Ergöz (Autor:in), 2013, Die Liebe im Theater bei Lope de Vega, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293666
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Leseprobe aus  28  Seiten
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