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Der Propagandakrieg zwischen Octavian und M. Antonius

Título: Der Propagandakrieg zwischen Octavian und M. Antonius

Trabajo , 2014 , 22 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Niccolò Schmitter (Autor)

Historia universal - Antigüedad
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Die Jahre zwischen der Ermordung Julius Caesars 44 v. Chr. bis zum Selbstmord von M. Antonius 30 v. Chr. wurden von Gewalt, Instabilität und Krieg geprägt.
Neben den Auseinandersetzungen mit anderen Völkern und Reichen waren es vor allem die Bürgerkriege, die das römische Reich bluten ließen. Dabei war es von immenser Bedeutung, sich den Rückhalt der Bevölkerung zu sichern, wofür sich ein Mittel, damals wie heute, besonders gut eignete: Propaganda.

In der folgenden Arbeit sollen also die Inhalte des sogenannten Propagandakriegs zwischen den beiden mächtigsten Männern des römischen Reichs dieser Zeit, Gaius Octavius und Marcus Antonius, untersucht werden.
Offiziell sollten beide mit Lepidus als dritten Partner durch ihre außerordentliche Triumviralgewalt die römischen Bürgerkriege beenden, um anschließend das Gemeinwesen in die Hände des Senats und des Volkes zurückzugeben.
Doch eine Wiederherstellung der Republik war in weite Ferne gerückt; Octavian und Antonius wussten ganz genau, dass sie nach all den Jahren der Alleinherrschaft nicht einfach auf die Macht verzichten konnten.
Daher bereiteten sie sich auf den bevorstehenden Konflikt vor, der bestimmen sollte, wer als alleiniger Herrscher über die römische Welt in die Geschichte eingehen sollte.
Für beide spielte hierbei die Propaganda eine besondere Rolle, denn die römischen Bürger waren schon lange der Bürgerkriege müde. Um den Rückhalt der Bevölkerung bei einem weiteren Kampf dieser Art zu besitzen, bedurfte es guter Argumente; oder einer derartigen Diffamierung des Gegners, dass das Volk gar nicht anders konnte, als zu einem zu stehen. Dabei bedienten sich Octavian und Antonius fast jedes erdenklichen Tricks politischer Propaganda.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext

3. Die Propaganda von Octavian und M. Antonius

3.1. Propaganda der Anfangsjahre

3.2. Der Propagandakrieg

4. Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den systematischen Propagandakrieg zwischen Octavian und Marcus Antonius im Kontext der Auseinandersetzungen um die Alleinherrschaft im römischen Reich zwischen 44 und 30 v. Chr., um aufzuzeigen, wie durch gezielte Diskreditierung und Instrumentalisierung der öffentlichen Meinung der politische Gegner geschwächt wurde.

  • Analyse der propagandistischen Methoden zur Diskreditierung des politischen Rivalen
  • Untersuchung der Rolle der römischen Bevölkerung und des Heeres als Zielgruppe
  • Bewertung der propagandistischen Nutzung von Ereignissen wie der Beziehung zu Kleopatra VII.
  • Darstellung der Instrumentalisierung testamentarischer Verfügungen
  • Untersuchung der Transformation des Bürgerkriegs in einen Kampf gegen eine externe, "orientale" Bedrohung

Auszug aus dem Buch

3.2. Der Propagandakrieg

Nach dem Sieg über S. Pompeius erklärte Octavian die Zeit der Bürgerkriege zwar für beendet und kündigte eine Zeit des „Friedens und Frohsinn“49 an, doch im Hintergrund schärften er und M. Antonius bereits ihre Waffen für den bevorstehenden Krieg um die Alleinherrschaft. Dabei erkannten beide die Wichtigkeit der Propaganda, war doch der Rückhalt der Bevölkerung in einem Konflikt mit Bürgerkriegscharakter ausschlaggebend. Während für Octavian nur der Westen allentscheidend war, musste sein Rivale jedoch in erster Linie den Osten des römischen Reiches auf seine Seite ziehen. Unglücklich für Antonius war dabei, dass genau dieses Unterfangen fertiges Material für die Propaganda seines Gegners in Rom lieferte.50

Nachdem die Caesarmörder bei Philippi besiegt worden waren, zog Antonius in den Osten des römischen Reiches, um die politischen Verhältnisse neu zu ordnen. In Kilikien traf er die ptolemäische Herrscherin Kleopatra, die ihn sogleich zu verzaubern wusste. Mit ihr ging er eine Liaison ein, die sich als fatal erweisen sollte. Der 34 v. Chr. einsetzende Propagandakrieg ist vor dem Hintergrund eben dieser Maßnahmen zur Neuordnung und vor allem dem Verhältnis zu Kleopatra zu sehen.51

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die von Gewalt und Instabilität geprägte Zeit zwischen 44 und 30 v. Chr. ein und definiert die zentrale Fragestellung zur Bedeutung von Propaganda als politisches Instrument in diesem Machtkampf.

2. Historischer Kontext: Dieses Kapitel erläutert die politischen Rahmenbedingungen von der Ermordung Caesars über die Bildung des Triumvirats bis hin zu den entscheidenden militärischen Konflikten, welche die Ausgangslage für den späteren Propagandakrieg schufen.

3. Die Propaganda von Octavian und M. Antonius: Hier werden die spezifischen Diffamierungsstrategien der Kontrahenten analysiert, wobei sowohl die frühen Jahre und die Rolle persönlicher Edikte als auch die gezielte Hetze im unmittelbaren Vorfeld des Krieges beleuchtet werden.

4. Schluss: Das Schlusskapitel resümiert die propagandistische Inszenierung des Konflikts als Kampf gegen eine "orientale Macht" und bewertet den Erfolg Octavians bei der Etablierung seines Images gegenüber Marcus Antonius.

Schlüsselwörter

Propaganda, Octavian, Marcus Antonius, Bürgerkrieg, Kleopatra, Triumvirat, Römisches Reich, Diskreditierung, Testament, Machtkampf, öffentliche Meinung, Caesar, politische Kommunikation, Identifikationsfigur, Alleinherrschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den massiven Propagandakrieg, den Octavian und Marcus Antonius im Rahmen ihres Machtkampfes um die Alleinherrschaft über das römische Reich führten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die propagandistischen Strategien, die Nutzung von Gerüchten und Dokumenten sowie die gezielte Beeinflussung der römischen Bevölkerung und des Militärs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie beide Kontrahenten den Gegner diskreditierten, welche Intentionen dahintersteckten und welches öffentliche Bild der jeweils anderen Person dadurch konstruiert wurde.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse antiker Quellen wie Plutarch, Sueton, Appian und Cassius Dio und wertet diese im Hinblick auf ihre propagandistische Tendenz aus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Propaganda der Anfangsjahre nach dem Tod Caesars und den eigentlichen Propagandakrieg, der insbesondere durch die Beziehung von Antonius zu Kleopatra befeuert wurde.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Propaganda, Machtkampf, Diskreditierung, Triumvirat, Kleopatra und das Bild des römischen Herrschers.

Welche Rolle spielte Kleopatra in der Propaganda Octavians?

Sie diente Octavian als zentrales Motiv, um Marcus Antonius als willenlosen Sklaven einer fremden, orientalischen Königin darzustellen und ihn dadurch in den Augen der römischen Bürger zu desavouieren.

Warum war das Testament des Marcus Antonius ein Wendepunkt?

Die Veröffentlichung des Testaments bestätigte die Befürchtungen, Antonius wolle den Machtsitz des Reiches nach Alexandria verlegen, was ihm in Rom jegliche politische Unterstützung entzog.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Propagandakrieg zwischen Octavian und M. Antonius
Universidad
LMU Munich
Calificación
1,3
Autor
Niccolò Schmitter (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
22
No. de catálogo
V293740
ISBN (Ebook)
9783656913894
ISBN (Libro)
9783656913900
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rom Kaiserzeit Triumvirat Propaganda Bürgerkrieg Antike Augustus Octavian Marc Anton Kleopatra Lepidus Actium Mutina
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Niccolò Schmitter (Autor), 2014, Der Propagandakrieg zwischen Octavian und M. Antonius, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293740
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