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Gedichtanalyse zu "Das Karussell" (1906) von Rainer Maria Rilke

Titel: Gedichtanalyse zu "Das Karussell" (1906) von Rainer Maria Rilke

Referat / Aufsatz (Schule) , 2012 , 6 Seiten , Note: Nicht benotet

Autor:in: Daniel Röthig (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der folgende Essay beinhaltet eine Gedichtanalyse zu "Das Karussell" von Rainer Maria Rilke. Neben dem allgemeinen Aufbau werden sprachlich-stilistische Mittel sowie die Symbolik dabei hervorgehoben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse des Gedichts „Das Karussell“

2.1. Inhaltliche Analyse

2.2. Sprachlich-stilistische Analyse

2.3. Formale Analyse

3. Zusammenfassende Deutung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das Gedicht „Das Karussell“ von Rainer Maria Rilke aus dem Jahr 1906. Das primäre Ziel ist es, die inhaltlichen, sprachlichen und formalen Aspekte des Werkes zu untersuchen, um nachzuweisen, wie Rilke die Vergänglichkeit der Kindheit symbolisch durch das Bild der Karussellfahrt darstellt.

  • Die Interpretation des Karussells als zentrales Symbol für die flüchtige Kindheit.
  • Die Analyse der sprachlichen Mittel zur Darstellung von Geschwindigkeitsänderungen.
  • Die Untersuchung der formalen Struktur und deren Bezug zum inhaltlichen Ablauf.
  • Die Abgrenzung der Perspektive des lyrischen Ichs (Erwachsene) von der Welt der Kinder.
  • Die Einordnung des Werkes in die literarische Epoche des Symbolismus.

Auszug aus dem Buch

Gedichtanalyse des Gedichts „Das Karussell“ von Rainer Maria Rilke (1906)

Mit einem Dach und seinem Schatten dreht sich eine kleine Weile der Bestand von bunten Pferden, alle aus dem Land, das lange zögert, eh es untergeht Zwar manche sind an Wagen angespannt, doch alle haben Mut in ihren Mienen; ein böser roter Löwe geht mit ihnen und dann und wann ein weißer Elefant.

Sogar ein Hirsch ist da, ganz wie im Wald, nur dass er einen Sattel trägt und drüber ein kleines blaues Mädchen aufgeschnallt. Und auf dem Löwen reitet weiß ein Junge und hält sich mit der kleinen heißen Hand dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge.

Und dann und wann ein weißer Elefant. Und auf den Pferden kommen sie vorüber, auch Mädchen, helle, diesem Pferdesprunge fast schon entwachsen; mitten in dem Schwunge schauen sie auf, irgendwohin, herüber - Und dann und wann ein weißer Elefant.

Und das geht hin und eilt sich, dass es endet, und kreist und dreht sich nur und hat kein Ziel. Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbeigesendet, ein kleines kaum begonnenes Profil -. Und manchesmal ein Lächeln, hergewendet, ein seliges, das blendet und verschwendet an dieses atemlose blinde Spiel...

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema der verlorenen Kindheit und Vorstellung des Gedichts „Das Karussell“ von Rainer Maria Rilke als ein Paradebeispiel für das Dinggedicht.

2. Analyse des Gedichts „Das Karussell“: Detaillierte Untersuchung der sieben Strophen, der sprachlichen Stilmittel wie Metaphorik und Rhythmus sowie der formalen Aspekte wie Reimschema und Metrum.

3. Zusammenfassende Deutung: Bestätigung der Hypothese, dass das Gedicht die Vergänglichkeit der Kindheit symbolisiert, sowie eine Kontextualisierung durch den Vergleich mit dem Lied „Nessaja“ von Peter Maffay.

Schlüsselwörter

Rainer Maria Rilke, Das Karussell, Gedichtanalyse, Dinggedicht, Kindheit, Vergänglichkeit, Symbolismus, Impressionismus, Lyrik, Sprachstil, Reimschema, Metrum, Peter Maffay, Nessaja, Kreisbewegung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Analyse grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Gedicht „Das Karussell“ von Rainer Maria Rilke aus dem Jahr 1906 und untersucht die darin verarbeiteten Themen wie Kindheit und Vergänglichkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Symbolik des Karussells, die Darstellung der Kindheit aus der Sicht eines Erwachsenen und die sprachlich-formale Gestaltung des Textes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu zeigen, wie Rilke durch eine Einheit von Inhalt, Sprache und Form die Vergänglichkeit der Kindheit als einen unaufhaltsamen Prozess darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine klassische literaturwissenschaftliche Gedichtanalyse durchgeführt, die den Text inhaltlich, sprachlich und formal gliedert und interpretiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Analyse, eine Untersuchung sprachlich-stilistischer Mittel und eine formale Analyse des Metrums und des Reimschemas.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Rilke, Kindheit, Vergänglichkeit, Symbolismus, Dinggedicht und Karussellfahrt charakterisiert.

Warum wird im Kontext des Gedichts das Lied „Nessaja“ erwähnt?

Das Lied dient als moderner Vergleich, um zu verdeutlichen, dass das Thema der Sehnsucht nach der verlorenen Kindheit zeitlos ist und auch heute noch Erwachsene emotional berührt.

Welche Bedeutung hat das „Ding“ in Rilkes Gedicht?

Das Karussell fungiert als „Ding“, das symbolisch für die Kindheit steht, welche in den Augen von Kindern besonders, aus der Sicht von Erwachsenen aber viel zu schnell vergänglich ist.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gedichtanalyse zu "Das Karussell" (1906) von Rainer Maria Rilke
Note
Nicht benotet
Autor
Daniel Röthig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
6
Katalognummer
V294059
ISBN (eBook)
9783656917458
ISBN (Buch)
9783656917465
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gedichtanalyse karussell rainer maria rilke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Röthig (Autor:in), 2012, Gedichtanalyse zu "Das Karussell" (1906) von Rainer Maria Rilke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294059
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Leseprobe aus  6  Seiten
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