Prag gegen Moskau. Interessenskonflikte im Prager Frühling


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013
21 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Juni 1967 bis Februar
2.2 Die Krise in der KPČ und die Reaktion Moskaus
2.3 Anwachsen einer Reform

3. März 1968 bis Juni 1968
3.1 Die Realisierung der Reformen
3.2 Die Dresdner Gipfelkonferenz
3.3 Das Aktionsprogramm der KPČ
3.4 Presseangriffe und sowjetische Truppenmanöver im Mai
3.5 Das Manifest der 2000 Worte

4. Juli und August 1968
4.1 Der Warschauer Brief
4.2 Die Konferenz in Čierna nad Tisou
4.3 Die Konferenz in Bratislava
4.4 Der Einmarsch der Bündnistruppen in die ČSSR
4.5 Die Moskauer Verhandlungen

5. Resümee

6. Literaturverzeichnis

1. Einführung

Am 29. Juli 1968 wurde das tschechoslowakische Čierna nad Tisou Schauplatz einer Konferenz der höchsten Vertreter der Sowjetunion und der Tschechoslowakei. Čierna war gleichzeitig ein Ort, in dem die russischen Breitspurgleise auf die schmaleren tschechoslowakischen Gleise trafen. Diese Unvereinbarkeit symbolisierte einen tiefgehenden Interessenkonflikt, der die beiden Staaten zu dieser Zeit bewegte.1 Im Laufe des sogenannten Prager Frühlings hatte sich 1968 in der Tschechoslowakei eine Demokratisierungsbewegung entwickelt, die dem herrschenden Sozialismus ein menschliches Antliz geben sollte.

Die wichtigsten Akteure der Reformbewegung waren Alexander Dubček, Erster Sekretär der kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ), Parlamentspräsident Josef Smrkovský, Ministerpräsident Oldřich Černík und Staatspräsident Ludvik Svoboda. Gegner dieses Reformkurses fanden sich sowohl im Präsidium der KPČ (z.B. Vasiľ Biľak, Jan Piller und Emil Rigo) als auch in der sowjetischen Staatsführung.2 Hier war der Generalsekretär der kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), Leonid Il'ič Brežnev, von Bedeutung.3

In meiner Arbeit werde ich auf die Frage eingehen, welche Interessen die Reformer und die Reformgegner jeweils verfolgten und mit welchen Mitteln sie diese durchzusetzen versuchten. Was veranlasste die Sowjetunion zu einer militärischen Intervention im August 1968? Wäre der Einmarsch vermeidbar gewesen?

Bei der Untersuchung dieser Fragestellung gehe ich chronologisch vor. Angefangen beim Schriftstellerkongress im Juni 1967 werde ich die wichtigsten Ereignisse des Prager Frühlings bis zu seiner gewaltsamen Niederschlagung und den Moskauer Verhandlungen im August 1968 darstellen.

Sehr hilfreich bei meiner Recherche war Heinz Brahms Monographie „Der Kreml und die ČSSR“, da sie speziell auf die Interaktion zwischen Reformern und Reformgegnern eingeht.4

Christian Schmidt-Häuers „Viva Dubček“ wurde bereits 1968 verfasst und gibt einen guten Überblick über die zeitgenössische Wahrnehmung der Ereignisse. Den aktuellsten Forschungsstand und einige Revisionen früherer Annahmen bietet der Sammelband „Prager Frühling. Das internationale Krisenjahr 1968“.5

2. Juni 1967 bis Februar 1968

2.1. Die Krise in der KPČ und die Reaktion Moskaus

Im Juni 1967 wurde die gesellschaftliche Krise der Tschechoslowakei (ČSSR) auf dem Schriftstellerkongress in Prag manifest. Die Schriftsteller Ivan Klíma und Ludvik Vaculik erhoben sich gegen die Zensur und forderten u.a. Pressefreiheit, woraufhin sie im September aus der KPČ ausgeschlossen wurden.6 Es bildete sich eine Solidaritätsbewegung, zu der sich eine Studentenbewegung gesellte, nachdem eine unpolitische Studentendemonstration am 1. November 1967 brutal niedergeschlagen worden war.7

Gleichzeitig entstand in der KPČ eine Opposition gegen den Parteichef und Staatspräsidenten Antonín Novotný, die seine Absetzung forderte. Ihm wurde von Alexander Dubček und Vasiľ Biľak die Schuld für wirtschaftliche Versäumnisse sowie für das brutale Vorgehen gegen die Studenten gegeben.8

Die Spaltung in der KPČ rührte allerdings auch daher, dass die Slowaken sich in dem föderativen Staat vernachlässigt fühlten und Front gegen Novotný machten.9 Novotný sah sich nicht Herr der Lage und ließ Anfang Dezember den Generalsekretär der KPdSU Brežnev nach Prag einladen, von dem er sich Unterstützung erhoffte.10 Ob die Parteispitze in Moskau zu diesem Zeitpunkt daran interessiert war, Novotný im Amt zu halten, ist umstritten. Brahm zufolge sah die sowjetische Führung Novotný nicht als geeignet, der Opposition in der Bevölkerung und in der Partei entgegenzutreten. Brežnevs scheinbar indifferentes Auftreten in Prag lässt tatsächlich darauf schließen, dass die Sowjets bereit waren, Novotný fallen zu lassen.11 Vondrová sieht in Brežnevs Verhalten dagegen den Versuch, unparteiisch zu erscheinen. Moskau soll sehr wohl daran interessiert gewesen sein, Novotný und somit die konservativen Kräfte in der KPČ zu erhalten.12 Pavlenkos Meinung nach war die sowjetische Führung zu dem Zeitpunkt schlicht unentschlossen und begnügte sich zunächst mit der Rolle des Schiedsrichters.13

Im Laufe des Plenums des Zentralkomitees (ZK) der KPČ am 19. Dezember 1967 verschärfte sich die Kritik an Antonin Novotný und es kam in dem Zusammenhang die Forderung auf, das Amt des Staatspräsidenten von dem des Generalsekretärs der Partei zu trennen.14

Am 5. Januar 1968 schließlich wurde Novotný nach einer Abstimmung einer ZK- Kommission in seinem Amt als Erster Sekretär der KPČ von Alexander Dubček abgelöst.15 Moskaus Reaktion auf diese Nachricht aus Prag war ambivalent. Zwar beglückwünschte Brežnev Alexander Dubček und sah ihn aufgrund seiner guten Verbindung zur Sowjetunion wohl als gute Wahl.16 Dennoch war die Absetzung Novotnýs für Moskau unangenehm, da nun Dubček an die Zügel genommen werden musste, um eine Entwicklung der innerparteilichen Krise zu einer Reform zu verhindern.17 Pavlenko spricht sogar von Empörung und Enttäuschung im Kreml angesichts der Wahl Dubčeks.18

2.3 Anwachsen einer Reform

Im Januar begannen Intellektuelle die Rolle der Partei umzudeuten. Sie wünschten sich die KPČ eher als vermittelnde Leitinstanz denn als Machtorgan. Der öffentliche Diskurs nahm zu, die Presse wurde freier.19

In diesem Kontext wurde Alexander Dubček Ende Januar nach Moskau eingeladen um seine Position gegenüber den Reformen und Reformern zu erläutern.20 Er gab Brežnev gegenüber zu, dass es liberale Tendenzen in der ČSSR gebe und dass er dagegen vorgehen werde.21 Die Mitglieder des Politbüros des ZK der KPdSU jedoch misstrauten Dubček und kritisierten seine schwache Position gegenüber den Reformern.22 Besorgniserregend war für die sowjetische Parteispitze auch das Ersetzen von Anhängern Novotnýs durch Reformer in lokalen Parteiorganen sowie in Prag.23

Nachdem die KPdSU die Vorgänge in der ČSSR den Februar hindurch beobachtet hatte, sah sie am 21. und 22. Februar eine neue Gelegenheit einzugreifen. Zur Feier des 20. Jahrestags der kommunistischen Machtübernahme in der Tschechoslowakei trafen sich die Staaten des Warschauer Paktes in Prag. Brežnev verhinderte, dass Dubček in seiner Festrede von der neuen Rolle der KPČ und von der Einhaltung von Menschenrechten sprach und konnte so verhindern, das den Reformen Ausdruck verliehen wurde. Der Rückzieher verdeutlichte Dubčeks geringen Kampfeswillen gegenüber der Sowjetunion. Brežnev beließ es nicht dabei und unterstützte in seiner Rede Novotný und die konservativen Kräfte in der KPČ.24 Vondrová zufolge aber war Brežnev zu diesem Zeitpunkt noch der Meinung, Dubček könne den Reformern die Stirn bieten.25

3. März 1968 bis Juni 1968

3.1 Die Realisierung der Reformen

Die Aufhebung der Vorzensur am 4. März 1968 erfolgte aus dem Motiv, die Öffentlichkeit in den inneren Machtkampf der KPČ einzubeziehen.26 Der öffentliche Diskurs wurde jedoch zum Selbstläufer, woraufhin die Regierung in offenen Dialog mit der Bevölkerung trat.27

Mit großer Sorge beobachtete die sowjetische Führung diese Entwicklung und fürchtete, die ČSSR könnte sich aus dem sozialistischen Lager lösen. Auch im Präsidium des ZK der KPČ wurde diskutiert, ob man die Reformbewegung im Griff habe.28

Am 13. März erfuhr das Politbüro des ZK der KPdSU vom sich in Arbeit befindlichen Aktionsprogramm der KPČ, das den Reformzielen Ausdruck verlieh. Man sah sich in seinen Befürchtungen bestätigt und betonte die Wichtigkeit von so genannten gesunden Kräften in der ČSSR, die man ansprechen und stärken müsse, um den Sozialismus im Land zu erhalten. Zu dem Zweck wurde ein Schreiben an das Präsidium des ZK der KPČ versandt, das die Gefahr von imperialistischen Kräften in der ČSSR aufzeigte. Außerdem schlug man ein bilaterales Treffen der Präsidiumsmitglieder des ZK der KPČ und der KPdSU vor.29

Zu der Strategie der sowjetischen Führung gehörte es, für die Erhaltung Antonin Novotnýs als Staatspräsident einzustehen.30 Dessen Stellung im Amt wurde nämlich durch die ŠejnaAffäre bedroht. Die sowjetische Parteiführung forderte Novotný auf, in keinem Fall freiwillig zurückzutreten.31

Novotnýs Rücktritt war derweil beschlossene Sache. Seine ursprünglich für den 28. März vorgesehene Absetzung wurde auf den 22. März vorverlegt, weil man befürchtete, die Sowjets könnten seine Entmachtung verhindern.32

Für die sowjetische Parteispitze war dieser Schritt ein Affront, auch weil man im Januar versichert hatte, dass Novotný in seinem Amt als Staatspräsident weiter bestehen würde.33

3.2 Die Dresdner Gipfelkonferenz

Als Folge der Ereignisse des März trafen sich am 23. des Monats auf Initiative der sowjetischen Führung die Parteispitzen der ČSSR, der Sowjetunion, der DDR, Polens und Ungarns in Dresden.34 Bei dieser Gipfelkonferenz konfrontierte Brežnev die KPČ mit dem Vorwurf, sie würde nicht gegen Kritiker vorgehen. Außerdem sei Novotný ohne Anhörung des ZK und somit auf nicht legalem Weg abgesetzt worden.35

Schon die Tatsache, dass die Vertreter der KPČ der Konferenz widerspruchslos beiwohnten, zeigt, dass sie sich mit der Einmischung der Staaten des Warschauer Paktes in die inneren Angelegenheiten der ČSSR einverstanden erklärten, was die Position der Partei schwächte.

Alexander Dubček zeigte Verständnis für die Sorgen Brežnevs, spielte die Gefahr aber herunter und versicherte, das geplante Aktionsprogramm der KPČ würde die Situation beruhigen. Dies traf bei den sozialistischen Vertretern jedoch auf taube Ohren, Brežnev sprach von einer aufkommenden Konterrevolution in der ČSSR und verblieb mit eindringlichen Mahnungen.36

Einen kleinen Sieg errangen die tschechoslowakischen Vertreter bei der Ausarbeitung der Informationsmitteilung, in der der Teil über antisozialistische Elemente in der ČSSR gestrichen wurde. Sie argumentierten, eine solche Formulierung würde ihnen die Stellung gegenüber den anderen Kräften in der KPČ erschweren und die Gegenseite stimmte zu.37 Die Warnungen Moskaus blieben nicht ohne Wirkung und bestimmten nach der Dresdner Konferenz das Handeln der Reformer.38 So kann die Wahl von Ludvik Svoboda zum Staatspräsidenten als Beschwichtigung gegenüber der Sowjetunion gesehen werden. Svoboda sollte mit seiner Vergangenheit im sowjetischen Militär ein Garant für gute sowjetisch-tschechoslowakische Beziehungen sein.39

Auch Dubčeks Verhalten war geprägt vom Druck der Dresdner Konferenz: So schwächte er bei der Sitzung des ZK der KPČ am 1. April seine Rede ab, in der er ursprünglich vom grundlegenden Wandel der KPČ und der Einberufung eines außerordentlichen Parteitags zu diesem Zweck hatte reden wollen.40 Stattdessen betonte er die Gefahr von extremen Strömungen und stellte fest, dass die Partei an der Spitze der Bewegung stehen müsse.41 Die sowjetische Parteispitze sah das Einlenken der Reformer mit Freuden.42

3.3 Das Aktionsprogramm der KPČ

Mit wenig Freude dagegen sahen die sowjetischen Führer die offizielle Bestätigung des Aktionsprogramms der KPČ am 5. April.43 Die Partei kündigte neben der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit44 u.a. folgende Reformen an:

[...]


1 REITZNER, ALMAR: Alexander Dubcek: Männer und Mächte in der Tschechoslowakei, München 1968, S. 112f.

2 SCHMIDT-HÄUER, CHRISTIAN - MÜLLER, ADOLF: Viva Dubček: Reform und Okkupation in der ČSSR, Köln 1968, S. 60f.

3 SIEGL, ELFIE: Götzendämmerung: Der Prager Frühling in neuen Dokumenten. In: Osteuropa 58 (2008), S. 69.

4 BRAHM, HEINZ: Der Kreml und die ČSSR: 1968 - 1969, Stuttgart 1970.

5 Stefan Karner (Hrsg.): Prager Frühling: das internationale Krisenjahr 1968. 1. Beiträge. Köln 2008.

6 Schmidt-Häuer: Viva Dubček, S. 27 - 29, 31f.

7 Ebd., S. 31, 35.

8 Ebd., S. 33f.

9 VONDROVÀ, JITKA: Prag und Moskau, In: Stefan Karner (Hrsg.): Prager Frühling: das internationale Krisenjahr 1968. 1. Beiträge. Köln 2008, S. 172.

10 HORSKÝ, VLADIMIR: Prag 1968: Systemveränderung und Systemverteidigung, Stuttgart 1975, S. 54.

11 Brahm: Kreml, S. 14 ; PAVLENKO, OL`GA: Der Informationsfluss an die Moskauer Machtzentrale. In: Stefan Karner (Hrsg.): Prager Frühling: das internationale Krisenjahr 1968. 1. Beiträge. Köln 2008, S. 260.

12 Vondrová: Prag, S. 172f. ; Schmidt-Häuer: Viva Dubček, S. 39.

13 Pavlenko in Informationsfluss, S. 261.

14 Schmidt-Häuer: Viva Dubček, S. 38f.

15 Brahm: Kreml, S. 15.

16 Pavlenko: Informationsfluss, S. 262 ; Brahm: Kreml, S. 15.

17 Vondrová: Prag, S. 173.

18 Pavlenko: Informationsfluss, S. 266.

19 Schmidt-Häuer: Viva Dubček, S. 42.

20 Vondrová: Prag, S. 173.

21 Pavlenko: Informationsfluss, S. 266.

22 PROZUMENŠČIKOV, MICHAIL: Die Entscheidung im Politbüro der KPdSU. In: Stefan Karner (Hrsg.): Prager Frühling: das internationale Krisenjahr 1968. 1. Beiträge. Köln 2008, S. 209.

23 Pavlenko: Informationsfluss, S. 267.

24 Vondrová: Prag, S. 173f.

25 Pavlenko: Informationsfluss, S. 267.

26 Vondrová: Prag, S. 174f.

27 Schmidt-Häuer: Viva Dubček, S. 43 - 46.

28 Vondrová: Prag und Moskau, S. 167.

29 Pavlenko: Informationsfluss, S. 268.

30 Ebd., S. 268.

31 General Jan Šejna war ein Schützling Novotnýs und erlangte durch kriminelle Aktivitäten sowie seine Flucht in den Westen Bekanntheit. Die mediale Aufbereitung dieses Falles machte Antonin Novotný in den Augen der Öffentlichkeit als Staatspräsident untragbar. Vondrová: Prag, S. 174f.

32 Schmidt-Häuer: Viva Dubček, S. 50f.

33 Prozumenščikov: Politbüro, S. 208.

34 Pavlenko: Informationsfluss, S. 268f.

35 Brahm: Kreml, S. 16f.

36 Vondrová: Prag, S. 177.

37 Ebd.

38 Ebd.

39 Schmidt-Häuer: Viva Dubček, S. 58f.

40 Vondrová: Prag, S. 178.

41 Schmidt-Häuer: Viva Dubček, S. 60.

42 Vondrová: Prag, S. 179.

43 Pavlenko: Informationsfluss, S. 272.

44 Brahm: Kreml, S. 19.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Prag gegen Moskau. Interessenskonflikte im Prager Frühling
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Geschichtswissenschaften)
Veranstaltung
Proseminar "Geschichte der Tschechoslowakei zwischen Sowjetisierung und samtener Revolution (1945/1948 - 1989)"
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V294192
ISBN (eBook)
9783656918943
ISBN (Buch)
9783656918950
Dateigröße
499 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
prag, moskau, interessenskonflikte, prager, frühling
Arbeit zitieren
Martin Maciazka (Autor), 2013, Prag gegen Moskau. Interessenskonflikte im Prager Frühling, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294192

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