Das Lehnswesen im Kölner Raum zur Zeit Philipps von Heinsberg (1167-1191)


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004

28 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Das Lehnswesen im 12. Jahrhundert
1.1 Tendenzen in der Stauferzeit
1.2 Ligische Lehnsverhältnisse
1.3 Lehnsbindungen im Kölner Raum

2. Der Ausbau der erzbischöflichen Dukate
2.1 Die Erwerbspolitik Philipps von Heinsberg
2.2 Forschungsdiskussion
2.3 Das Lehnsrecht als Grundlage einer neuen Herrschaftskonzeption
2.4 Das Verhältnis von Kaiser und Erzbischof

3. Lehnsrechtliche Verfahren Philipps von Heinsberg
3.1 Ligische Lehnsbündnisse, Offenhausrechte und Rechteakkumulation
3.2 Andere lehnsrechtliche Verfahren
3.3 Schenkungen, Verpfändungen und Besitzzerstreuung
3.4 Zusammenfassung

Schlussbemerkungen

Literaturverzeichnis

Einführung

Das Pontifikat Philipps von Heinsberg (1167-1191) ist in der Geschichtswissenschaft meist unter zwei Aspekten untersucht worden[1]: erstens seine Rolle im Streit Kaiser Barbarossas mit Heinrich dem Löwen, die als „Kriegstreiber“ [2] beschrieben worden ist, und zweitens sein einhellig als intensiv verstandenes Bemühen[3], die herzoggleiche beziehungsweise herzogliche Gewalt der Kölner Erzbischöfe auszubauen.

Welche Rolle in diesem Prozess lehnsrechtliche Elemente spielten, ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Bekannt ist, dass Erzbischof Philipp eine Vielzahl von Gütern im Kölner Raum erwarb[4] ; keine Einigkeit konnte hingegen bislang in der Beurteilung dieser Erwerbspolitik und den mit ihr in Verbindung stehenden Belehnungen erzielt werden. Die Arbeit stößt hier an das Problemfeld der einsetzenden Territorialisierung, die aber an dieser Stelle nicht insgesamt, sondern nur in einem Teilaspekt diskutiert werden kann.

Zunächst soll das Lehnsrecht der zweiten Hälfte des 12.Jahrhunderts, besonders die staufischen Reformbemühungen, kurz analysiert werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Einführung ligischer Lehnsverhältnisse vor allem im Westen des Reiches. Ein Blick in den Kölner Raum beschließt dann die einführende Bestandsaufnahme.

Darauf wird die Erwerbs- und Territorialpolitik Philipps von Heinsberg unter Berücksichtung der einschlägigen Forschungsbeiträge, besonders im Hinblick auf die lehnsrechtliche Entwicklung diskutiert werden, wobei insbesondere das Spannungsfeld zwischen Lehns- und Landrecht interessiert.[5] Eine knappe Untersuchung zum Verhältnis zwischen Erzbischof und Kaiser schließt das zweite Kapitel ab.

Im Mittelpunkt der Arbeit soll dann eine Überprüfung der Forschungsbeiträge anhand der Urkunden und Verträge stehen, die in den Regesten[6] verzeichnet sind, wobei neben einer inhaltlichen Analyse auch eine quantifizierende Methode zur Anwendung kommen wird. Auf die Heranziehung von Quelleneditionen wurde in diesem Sinne weitgehend verzichtet, da die Regesten dem genannten Zweck voll und ganz genügen.

Neben einigen neueren Beiträgen zur Geschichte des Lehnswesens dürfen diejenigen Odilo Engels, die eine lebhafte Diskussion zur Frage der rheinischen Verfassungsgeschichte entfacht haben[7], nicht unerwähnt bleiben. Daneben stehen allgemeinere Arbeiten zur Geschichte des Kölner Erzstiftes, die aber bei der Beurteilung der Lehns- bzw. Territorialisierungspolitik – wie gesagt – keine Einigkeit erreichen oder die Fragestellung mehr oder weniger ausklammern.

1. Das Lehnswesen im 12. Jahrhundert

1.1 Tendenzen in der Stauferzeit

Die Verfassungsstruktur des Reiches wurde im Laufe des 12.Jahrhunderts aus zwei Richtungen verändert: von oben versuchten die staufischen Herrscher, ihre Machtposition lehnsrechtlich zu stärken[8], von unten machte die Auflösung der Grafschaftsverfassung[9] neue Herrschaftsstrukturen notwendig. Weil in beiden Prozessen das Lehnsrecht stärker als in den Jahrhunderten zuvor für den Staatsaufbau des Reiches zur Geltung kam, spricht Karl-Friedrich Krieger von einer „Feudalisierung des Reichs“.[10]

Neben der so genannten Reichsland- und der Städtepolitik sind es nach Heinrich Mitteis die Machtmittel des Lehnsrechts, in dem sich in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts drei Neubildungen ergeben hätten, welche die Staufer auszunutzen versuchten.[11] Erstens sei durch die Schaffung eines Reichsfürstenstandes, d. h. der Aufwertung der Kronvasallen, eine zentripetale Wirkung erzielt worden[12] ; außerdem sei der Zugriff auf geistliche Reichsfürsten, die seit dem Wormser Konkordat 1122 lehnsrechtlich an den König gebunden waren, im Falle ihrer Opposition erleichtert worden.[13] Zweitens habe die konsequente Umsetzung der Heerschildordnung den planmäßigen Ausbau einer Lehnsverfassung mit dem König an der Spitze zusätzlich unterstützt.[14] Rechtfertigen diese Neubildungen die Auffassung vom Lehnswesen als „ideale[r] Grundlage für die alleinige königliche Herrschaft[15], so steht ihnen als dritte der Leihezwang der Fahnlehen entgegen, der es den Herrschern unmöglich machte, ähnlich wie die Reichsfürsten das Heimfallrecht zur Vergrößerung ihres eigenen Einflussbereiches auszunutzen.[16]

Die staufische Verfassungspolitik scheiterte nicht nur an ihren eigenen Ansprüchen; die (Re-)Aktivierung des Lehnsrechts[17] konnte die Auflösung der Stammesherzogtümer[18] und der Grafschaftsverfassung nicht ausreichend kompensieren.[19] Diese letztere habe, weil die Grafen sich von ihren amtsrechtlichen Bindungen zunehmend lösten und diese dann durch lehnsrechtliche ersetzt worden seien, die Qualität von Lehnsverhältnissen verringert: Dienst- und Mannlehen näherten sich einander an, für Ministeriale galt eher Lehn- als Leibrecht, der Dienst um das Lehen wurde zum Dienst vom Lehen[20], zusammenfassend: die personale Seite des Lehens trat in den Hintergrund, das Lehnswesen wurde verdinglicht[21], was die Legitimation von Mehrfachvasallität erleichterte. Eine räumlich begrenzte Gegenbewegung setzte, von Frankreich kommend, wo auch die Auflösung der Grafschaftsverfassung wohl ihren Ursprung hatte, im Reich seit etwa 1160 ein: das ligische Lehnswesen[22], das im Folgenden besonders behandelt werden soll.

Daneben traten sowohl König als auch die im Werden begriffenen Landesherren der Entwertung ihrer Lehnsverhältnisse durch eine verstärkte Territorialpolitik entgegen, indem sie Eigentum erwarben, besetzten oder schufen.[23] Für das Erzstift Köln soll dieser Gesichtspunkt im Anschluss an die allgemeineren Erörterungen zum Lehnswesen analysiert werden.

1.2 Ligische Lehnsverhältnisse

Die Mehrfachvasallität hatte in der zweiten Hälfte des 12.Jahrhunderts zu teilweise großen Schwierigkeiten bei der vasallitischen Pflichterfüllung, meist zu Ungunsten der Lehnsherren, geführt.[24] Auf lehnsrechtlichem Wege versuchte man diesem Missstand durch die Übernahme der in Frankreich bereits seit der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts bekannten Form des ligischen Lehnswesens beizukommen.[25] Dabei wurde im Falle der Mehrfachbelehnung einem Herren besondere Treue und Unterstützung geschworen, so dass diesem im Zweifelsfall Dienst geleistet und die anderen bestehenden Lehnsverhältnisse ruhen oder aufgelöst werden mussten.[26]

Die Ligesse erreichte den Kölner Raum um 1160 in der zweiten Ausbreitungsphase von Lüttlich-Cambrai und dem Hennegau aus, wo sie bereits im 12. Jahrhundert üblich war, und gelangte von dort, allerdings bereits mit schwächerer Wirkung, um 1220 nach Westfalen.[27] Der Kölner Erzstuhl ging nach Volker Henn 1167 ein erstes ligisches Lehnsverhältnis ein[28], wogegen Engels ein solches bereits bei der Vergabe des Drachenfelses im Jahr 1149 als gegeben sieht.[29] Ausschlaggebend für diese Sichtweise Engels ist nicht die explizite Charakterisierung des Lehnsverhältnisses als ligisch, sondern die Gewährung des Offenhausrechts für den Erzbischof, das auch nach Henn ein wesentliches Merkmal der Ligesse ist.[30]

Im Kölner Raum zählt er besonders im 13. und 14. und noch bis ins 17. Jahrhundert eine Reihe von Belehnungen mit dem Vorbehalt des Offenhauses[31], welcher dem Erzbischof im Kriegsfall die Öffnung bzw. Überlassung einer Burg und damit Stützpunkte zur Landesverteidigung sicherte. Zusätzlich erhielt er, indem er die betreffende Burg kaufte, eine landrechtliche Legitimation.[32] Bevor allerdings näher auf diese Problematik eingegangen wird, soll noch kurz die lehnsrechtliche Struktur des Kölner Erzstiftes und dessen Stellung im Reich erörtert werden.

1.3 Lehnsbindungen im Kölner Raum

Ähnlich wie das südliche Rheinland war der Kölner Raum in der Stauferzeit lehnsrechtlich straff organisiert; mit dem Erzbischof an der Spitze bildete der Erzstuhl einen „politischen Kristallisationspunkt“.[33] Durch einen fast den gesamten niederrheinischen Adel umfassenden Lehnshof und den durch vor allem familiäre Abhängigkeitsverhältnisse herbeigeführten Konsenszwang mit dem Priorenkolleg[34] wurden der Landfrieden und die Vorrangstellung des Erzbischofs gewahrt.[35] Indem dieser als Reichsfürst in ein ligisches Lehnsverhältnis zum König trat[36], wurde die bestehende Lehnshierarchie zum König hin verlängert.[37] Für beide bot diese Einbindung Vorteile: die Staufer konnten ein reiches Gebiet in ihre Reichskonzeption eingliedern, die Erzbischöfe profitierten von den Privilegien als Reichsfürsten und den verringerten Dienstpflichten.

Dennoch geht Engels von einem Nord-Süd-Gefälle im Rheinland aus[38], aus dem letztlich die Konkurrenz zwischen König und Erzbischof am Niederrhein resultierte. Hatten neue lehnsrechtliche Strukturen im Mainzer Gebiet die wegen der „Patrimonialisierung der Grafenrechte“[39] obsolet gewordenen amtsrechtlichen Bindungen ersetzen können[40], so bewirkten sie im Kölner Raum durch ihre Vielzahl und Mehrfachbindungen insgesamt eine Schwächung des Lehnswesens, was nicht im Sinne der Staufer sein konnte.[41] Hier liefert Engels eine ganz anders gelagerte Erklärung für die Auseinandersetzungen vor allem zwischen Erzbischof und Kaiser, die von der Forschung überwiegend als Konsequenz aus den machtpolitischen Ansprüchen beider gesehen werden[42], deren Auswirkungen für die Politik Philipps von Heinsberg im Folgenden unter besonderer Berücksichtigung lehnsrechtlicher Aspekte behandelt werden sollen.

2. Der Ausbau der erzbischöflichen Dukate

2.1 Die Erwerbspolitik Philipps von Heinsberg

Territorialisierung ist nach Engels der „verfassungsgeschichtliche Leitfaden“[43] des 12. Jahrhunderts, und so wird die innere Politik Philipps von Heinsberg in erster Linie als Territorialpolitik verstanden[44] ; in ihm habe die kölnische Expansion ihren Höhepunkt erreicht[45], sein Ziel sei eine starke Landesherrschaft in einem geschlossenen Territorium, einem „Kölner Kirchenstaat“ [46], gewesen.[47] Die Forschung geht dabei seit Hermann Heckers ereignisorientierter Arbeit einhellig von einem planmäßigen, systematischen Vorgehen Philipps aus.[48]

[...]


[1] Groten, Köln, 247, weist in Anm. 46 auf das Fehlen einer modernen Monographie über Philipp von Heinsberg hin; stattdessen liegen mehrere, zumeist ältere Einzelstudien vor, z. B. Hecker, Politik, Esser, Studien und der mehr auf die Persönlichkeit Philipps bezogene Beitrag Kallens.

[2] Weinfurter, Philipp, 470.

[3] Z. B. Seibert, Köln, Sp. 1266.

[4] Vgl. die Güterwerbungen Philipps: REK II, Nr. 1386.

[5] Vgl. dazu auch die immer noch grundlegende Untersuchung Georg Droeges: Droege, Lehnrecht. Die Diskussion um Lehnrecht und Territorialisierung führt auch Hauser, Lehnspolitik, 397-400.

[6] Knipping, REK II, Nr. 906-1428, S. 162-286.

[7] Die immer wieder vertretene Position Engels zuerst in: Engels, Grundlinien.

[8] U. a. Hauser, Lehnspolitik, 396.

[9] Die Auflösung der Grafschaftsverfassung ist für Engels, Niederrhein, 179, ein wesentlicher Auslöser für den Sozial- und Verfassungswandel des 12. Jahrhunderts. Vgl. dazu auch Stehkämper, Reichsbischof, 131.

[10] Hauser, Lehnspolitik, 396; vgl. auch Haverkamp, Jahrhundert, 169.

[11] Bosl, Staat, 161f.

[12] Ebd., 162; Droege, Lehnrecht, 288.

[13] Haverkamp, Jahrhundert, 169; Weinfurter, Philipp, 466; Kallen, Philipp, 184; Engels, Niederrhein, 181. Bosl, Staat, 162, interpretiert dagegen den Reichsfürstenstand als Interessengemeinschaft der Kronvasallen, um ihren Rechtsstand zu bewahren.

[14] Ebd.; Kallen, Philipp, 192.

[15] Engels, Niederrhein, 181.

[16] Bosl, Staat, 162. Für das Erzstift Köln stellt allerdings Seibert, Köln, Sp. 1266, fest, dass sich der Erzbischof ebenso wenig wie der König beim Heimfallrecht durchsetzen konnte.

[17] Engels, Rheinlande, 216; Hauser, Lehnspolitik, 396, unter Bezug auf Engels.

[18] Bosl, Staat, 162, weist darauf hin, dass diese Auflösung auf dem Wege der Reichslandpolitik von den Staufern noch befördert worden sei. Somit wäre im Hinblick auf den Reichsfürstenstand nicht nur die Lehnspolitik der Staufer, sondern ihre gesamte Verfassungskonzeption als zu wenig aufeinander abgestimmt und unüberlegt zu beurteilen.

[19] Kallen, Philipp, 205; Droege, Lehnrecht, 290; Hauser, Lehnspolitik, 397. Ein Gegenbeispiel nennt Engels, Rheinlande, 216: das südliche Rheinland, v. a. das von ihm so benannte Mainzer Kräftefeld, sei nach dem Wegfall der verwandtschaftlich organisierten Struktur lehnrechtlich an das Stauferhaus gebunden worden und somit ein vorbildlicher Bereich für die staufische Herrschaftskonzeption.

[20] Henn, Lehnswesen, 47; Haverkamp, Jahrhundert, 169; Hauser, Lehnspolitik, 34.

[21] Ebd.; als weiteren Indikator für die Verdinglichung nennt ebd., 20, die vermehrte Häufigkeit von Rentenlehen in Westeuropa.

[22] Henn, Lehnswesen, 18; Hauser, Lehnspolitik, 442; Engels, Niederrhein, 179.

[23] Engels, Rheinlande, 210; Ritzerfeld, Erzstift, 16.

[24] Nach Droege, Lehnrecht, 297, verlor dasselbe seine „integrierende Kraft“.

[25] Henn, Lehnswesen, 81, erwähnt die Forschungsmeinung, dass sich die Ligesse in Frankreich entwickelt habe, weil es dort keine Ministerialität gegeben habe und so amtsrechtliche Bindungen von vorneherein durch ein engeres Lehnsband gesichert worden seien. Damit könnte ein Grund für die Übernahme von ligischen Lehnsverhältnissen die Verdrängung des ministerialen Dienst- und Leibrechts durch das einfache Lehnrecht gewesen sein. Vgl. auch Anm. 20.

[26] Die formalen und inhaltlichen Unterschiede zum herkömmlichen Lehnswesen diskutieren Henn, Lehnswesen, 59ff, und Hauser, Lehnspolitik, 38.

[27] Henn, Lehnswesen, 18, 29ff u. 41.

[28] Ebd., 25, unter Bezug auf Theodor Josef Lacomblet, Urkundenbuch für die Geschichte des Niederrheins, Bd. IV, Düsseldorf 1840ff, Nr. 631.

[29] Engels, Grundlinien, 18.

[30] Henn, Lehnswesen, 26. Zur Einschätzung der Definition Henns, die die Bedeutung von Geldzahlungen vernachlässigt, vgl. Schlussbemerkungen.

[31] Ebd.

[32] Ebd., 86; Ritzerfeld, Erzstift, 16; Esser, Studien, 56.

[33] Engels, Niederrhein, 177; ders., Rheinlande, 220f.

[34] Zum Kölner Priorenkolleg vgl. Manfred Groten, Prioren und Domkapitel von Köln im Hohen Mittelalter (Rheinisches Archiv 109), Bonn 1980.

[35] Engels, Niederrhein, 177; Ritzerfeld, Erzstift, 10; Stehkämper, Reichsbischof, 136. Engels, Rheinlande, 226, sieht in der wechselseitigen Bezogenheit von Lehnshof und Priorenkolleg im Übrigen eine Beschränkung, besonders im Zusammenhang mit der Integration der westfälischen Adelsfamilien nach 1180.

[36] Hauser, Lehnspolitik, 40.

[37] Engels, Niederrhein, 184; ders., Rheinlande, 221; Ritzerfeld, Erzstift, 134.

[38] Ebd., 205.

[39] Ebd., 209.

[40] Vgl. Anm. 19.

[41] Engels, Rheinlande, 221 u. 228. Hauser, Lehnspolitik, 397, spricht dagegen von einer unzureichenden Kompensation amtsrechtlicher Bindungen durch neue Lehnsverhältnisse.

[42] Engels, Rheinlande, 209; Beispiele der letztgenannten Position unlängst bei Haverkamp, Jahrhundert, 143 u. 151; vgl. auch Groten, Köln, 238; Ritzerfeld,Erzstift, 20; Esser, Studien, 20 u. 152.

[43] Engels, Grundlinien, 1.

[44] Esser, Studien, 54; Kallen, Philipp, 185.

[45] Ritzerfeld, Erzstift, 20.

[46] Droege, Lehnrecht, 283.

[47] Hauser, Lehnspolitik, 374, und Kallen, Philipp, 192f, vergleichen seine Territorialpolitik mit der Heinrichs des Löwen; sie unterscheide sich lediglich im Verzicht auf „iniuriae“, deren Philipp den Sachsenherzog anklagte. Vgl. auch Seibert, Philipp, Sp. 2034; ders., Köln, Sp. 1266;

[48] Hecker, Politik, 89; Seibert, Köln, Sp. 1266; Esser, Studien, 54; Ritzerfeld,Erzstift,16; Weinfurter, Philipp, 471f; Droege, Lehnrecht, 297. Seibert, Philipp, Sp. 2034, weist darauf hin, dass Philipp von Heinsberg im Grunde die Politik Rainalds von Dassel fortgesetzt habe. Die Erwerbungen, aufgeführt in REK II, Nr. 1386 – vgl. Anm. 4 – beschreiben Hecker, Politik, 80ff, und Esser,Studien, 59-68.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Das Lehnswesen im Kölner Raum zur Zeit Philipps von Heinsberg (1167-1191)
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Institut für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande)
Note
1,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
28
Katalognummer
V294222
ISBN (eBook)
9783656919186
ISBN (Buch)
9783656919193
Dateigröße
505 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Adel, Lehnswesen, Rheinland, 12. Jahrhundert, Philipp von Heinsberg, Köln, Mittelalter
Arbeit zitieren
M.A. Martin Bock (Autor), 2004, Das Lehnswesen im Kölner Raum zur Zeit Philipps von Heinsberg (1167-1191), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294222

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