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Zur Shop-Startseite › Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte

Der elektronische Entgeltnachweis

Ein Fall unzulässiger Vorratsdatenspeicherung?

Titel: Der elektronische Entgeltnachweis

Masterarbeit , 2011 , 90 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: LL.M. Jenny Göritz (Autor:in)

Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhaltsangabe / Gliederung

Abkürzungen

I Einleitung

1. Begrifflichkeiten
2. Problemstellung
3. Gang der Untersuchung

II ELENA in der aktuellen Debatte

1. Hintergrund der Debatte
2. Intention des Verfahrens
2.1 Kostenersparnis
2.2 Effizienz
3. Auftakt des Verfahrens
3.1 Das JobCard-Verfahren I-III
a) JobCard-Stufe I
b) JobCard-Stufe II
c) JobCard-Stufe III
3.2 Aus der JobCard wird ELENA
4. Aktueller Stand des Verfahrens

III Das ELENA-Verfahren

1. Rechtliche Rahmenbedingungen
2. Ablauf des Verfahrens
2.1 Anwendungsbereich
2.2 Verfahrensbeteiligte
a) Arbeitgeber
b) Arbeitnehmer
c) Verwaltung
d) Zentrale Speicherstelle (ZSS)
e) Registratur Fachverfahren (RFV)
2.3 Datensicherheit
2.4 Die qualifizierte elektronische Signatur (QES) als Identifikation des Teilnehmers und Sicherung des gesamten Verfahrens
3. Umfang der Datenübermittlung

IV Verstößt ELENA gegen das verfassungsrechtliche
Fundament des heutigen Datenschutzes –
das Recht auf informationelle Selbstbestimmung?

1. Historisch entwickelter Schutzbereich des Rechts auf
informationelle Selbstbestimmung
1.1 Vom „Mikrozensus“ bis hin zur „Volkszählung“
1.2 Eröffnung des Schutzbereichs im Fall ELENA
2. Eingriff
3. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung des Eingriffs durch ELENA
3.1 Vorliegen eines „überwiegenden Allgemeininteresses“
3.2 Zitiergebot
3.3 Wesentlichkeitsvorbehalt und Bestimmtheit der Verordnungsermächtigung nach Art.80I2GG
3.4 Gebot der Normenklarheit
a) Zweckbindungsgrundsatz der Datenerhebung
b) Erforderlichkeitsgrundsatz der Datenerhebung
3.5 Verhältnismäßigkeit des Eingriffs
a) Geeignetheit
b) Erforderlichkeit
c) Angemessenheit
3.6 Grundsatz der Einhaltung organisatorischer und verfahrens-
rechtlicher Schutzvorkehrungen
4. Bewertung

V Resümee

Literaturverzeichnis
Eigenständigkeitserklärung

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

1. Begrifflichkeiten

2. Problemstellung

3. Gang der Untersuchung

II ELENA in der aktuellen Debatte

1. Hintergrund der Debatte

2. Intention des Verfahrens

2.1 Kostenersparnis

2.2 Effizienz

3. Auftakt des Verfahrens

3.1 Das JobCard-Verfahren I-III

a) JobCard-Stufe I

b) JobCard-Stufe II

c) JobCard-Stufe III

3.2 Aus der JobCard wird ELENA

4. Aktueller Stand des Verfahrens

III Das ELENA-Verfahren

1. Rechtliche Rahmenbedingungen

2. Ablauf des Verfahrens

2.1 Anwendungsbereich

2.2 Verfahrensbeteiligte

a) Arbeitgeber

b) Arbeitnehmer

c) Verwaltung

d) Zentrale Speicherstelle (ZSS)

e) Registratur Fachverfahren (RFV)

2.3 Datensicherheit

2.4 Die qualifizierte elektronische Signatur (QES) als Identifikation des Teilnehmers und Sicherung des gesamten Verfahrens

3. Umfang der Datenübermittlung

IV Verstößt ELENA gegen das verfassungsrechtliche Fundament des heutigen Datenschutzes – das Recht auf informationelle Selbstbestimmung?

1. Historisch entwickelter Schutzbereich des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung

1.1 Vom „Mikrozensus“ bis hin zur „Volkszählung“

1.2 Eröffnung des Schutzbereichs im Fall ELENA

2. Eingriff

3. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung des Eingriffs durch ELENA

3.1 Vorliegen eines „überwiegenden Allgemeininteresses“

3.2 Zitiergebot

3.3 Wesentlichkeitsvorbehalt und Bestimmtheit der Verordnungsermächtigung nach Art. 80 I 2 GG

3.4 Gebot der Normenklarheit

a) Zweckbindungsgrundsatz der Datenerhebung

b) Erforderlichkeitsgrundsatz der Datenerhebung

3.5 Verhältnismäßigkeit des Eingriffs

a) Geeignetheit

b) Erforderlichkeit

c) Angemessenheit

3.6 Grundsatz der Einhaltung organisatorischer und verfahrensrechtlicher Schutzvorkehrungen

4. Bewertung

V Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob das ELENA-Verfahren (Elektronischer Entgeltnachweis) verfassungsrechtlich zulässig ist oder einen unzulässigen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung darstellt. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob ELENA als eine Form unzulässiger Vorratsdatenspeicherung zu bewerten ist.

  • Verfassungsrechtliche Analyse des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung
  • Struktur und Funktionsweise des ELENA-Verfahrens
  • Datenschutzrechtliche Bewertung der Datenerhebung und -speicherung
  • Analyse der Verhältnismäßigkeit und Rechtfertigung des staatlichen Eingriffs

Auszug aus dem Buch

2. Problemstellung

Vorliegende Arbeit soll genau jene grundrechtlichen und zugleich datenschutzrechtlichen Diskussionspunkte aufgreifen, erörtern und kritisch bewerten. Noch im Vorgriff auf die anstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Fall ELENA soll hiermit eine objektive Einschätzung zur Verfassungsmäßigkeit des ELENA-Verfahrens abgegeben werden. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht dabei die Frage, ob der elektronische Entgeltnachweis (ELENA) ein Fall unzulässiger Vorratsdatenspeicherung darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Einführung in das ELENA-Verfahren, Erläuterung der Begrifflichkeiten und Darstellung des methodischen Vorgehens.

II ELENA in der aktuellen Debatte: Historischer Rückblick auf die Entstehung der ELENA-Idee, die Intentionen des Gesetzgebers sowie der aktuelle Stand der politischen Debatte.

III Das ELENA-Verfahren: Detaillierte Darstellung des rechtlichen Rahmens, des technischen Ablaufs, der Verfahrensbeteiligten sowie der Maßnahmen zur Datensicherheit.

IV Verstößt ELENA gegen das verfassungsrechtliche Fundament des heutigen Datenschutzes – das Recht auf informationelle Selbstbestimmung?: Die verfassungsrechtliche Kernprüfung, ob ELENA die Anforderungen an einen rechtmäßigen Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung erfüllt.

V Resümee: Zusammenfassende Einschätzung der Ergebnisse und kritische Reflektion über das Spannungsfeld zwischen effizienter Verwaltung und Datenschutz.

Schlüsselwörter

ELENA, Elektronischer Entgeltnachweis, Vorratsdatenspeicherung, Recht auf informationelle Selbstbestimmung, Datenschutz, Verhältnismäßigkeit, Verfassungsrecht, Datensicherheit, Arbeitnehmerdatenschutz, Grundgesetz, ZSS, RFV, QES, Bürokratieabbau, Grundrechtseingriff

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verfassungsrechtliche Zulässigkeit des ELENA-Verfahrens unter besonderer Berücksichtigung des Schutzes vor unzulässiger Vorratsdatenspeicherung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, die technische Ausgestaltung des ELENA-Verfahrens und die verfassungsrechtliche Rechtfertigungsprüfung staatlicher Datensammlungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, eine objektive Einschätzung dazu zu geben, ob das ELENA-Verfahren mit der Verfassung vereinbar ist oder das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine juristische Analyse, die Grundsatzprinzipien des Verfassungsrechts auf das ELENA-Verfahren anwendet und aktuelle Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts einbezieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Funktionsweise von ELENA und die anschließende tiefgehende verfassungsrechtliche Prüfung, inklusive Anforderungen an Eingriffe und Verhältnismäßigkeit.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören informationelle Selbstbestimmung, Vorratsdatenspeicherung, Verhältnismäßigkeit, Datensicherheit und Grundgesetz.

Welche Rolle spielen die "Gemeinsamen Grundsätze" in der Arbeit?

Sie dienen als wichtige Auslegungshilfe für die technische und organisatorische Umsetzung, werden aber auch kritisch hinterfragt, da sie über das formelle Gesetz hinausgehen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Gesetzgebers bei ELENA?

Die Autorin kritisiert insbesondere Defizite bei der Normenklarheit und dem Wesentlichkeitsvorbehalt, da wesentliche Regelungen teilweise in untergeordnete Richtlinien ausgelagert wurden.

Ende der Leseprobe aus 90 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der elektronische Entgeltnachweis
Untertitel
Ein Fall unzulässiger Vorratsdatenspeicherung?
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
1,7
Autor
LL.M. Jenny Göritz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
90
Katalognummer
V294314
ISBN (eBook)
9783656919599
ISBN (Buch)
9783656919605
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Elena Vorratsdatenspeicherung Recht auf informationelle Selbstbestimmung RIS Entgeltnachweis elektronisch ZSS RFV Daten Datenschutz Datensicherheit Datenschutzbeauftragter Grundrecht Verfassungsrecht Staat Datenspeicher Signatur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
LL.M. Jenny Göritz (Autor:in), 2011, Der elektronische Entgeltnachweis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294314
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  90  Seiten
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