Diese Projektarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie durch Sportberichterstattung in den Medien Gewinn erzielt werden kann und welche Problematik dabei entsteht. Der Vorgabe entsprechend wurde ein Partnerunternehmen ausgewählt auf welches sich die theoretischen Erkenntnisse beziehen lassen.
Die Wahl fiel auf das Basketball Magazin ,,BASKET“, welches unter der ,,Köln Sport Verlag“ GmbH erscheint.
Ziel dieses Projektes ist die Aufstellung einer Beispielrechnung zur Ermittlung eines Gewinnes oder Verlustes mit Einbezug der medienspezifischen Aufwendungen und Erträge unseres Partnerunternehmens, sowie die Darlegung der dafür benötigten theoretischen Grundlagen.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
1.1. Ziel
1.2. Aufbau
2. Theoretischer Teil
2.1. Massenmedien im Überblick
2.2. Medienübertragung im Sportbereich
2.3. Medienauswahl zur Erreichung der gewünschten Zielgruppe
2.4. Geschichtlicher Hintergrund
2.4.1. Die Faszination an dem Talent eines anderen
2.4.2. Entwicklung der Sportberichterstattung
2.4.3. Sport und Medien heute
2.5. Bezug von Sport zu Medien und Wirtschaft.
2.5.1. Handel mit Bildrechten (Sport <-> Medien)
2.5.2. Handel mit Werberechten (Medien <-> Wirtschaft)
2.5.3. Sponsoring (Wirtschaft <-> Sport)
2.5.4. Auswirkungen der Medien auf den Sport
2.6. Aufwendungen und Erträge im Sportbereich
3. Praktischer Teil: Partnerunternehmen „BASKET – Magazin“
3.1. Die Wipperfürth GmbH
3.1.1. Geschichte des Unternehmens
3.1.2. Die ,,BASKET“
3.2. Markterschließung
3.2.1 Zielgruppe
3.2.2. Die übermittelte Botschaft
3.2.3. Konkurrenzverhalten
3.3. Sponsoring
3.4. Kosten & Erträge
3.4.1. Kosten der „BASKET“
3.4.1.1. Allgemeine betriebliche Aufwendungen
3.4.1.2. Druckkosten
3.4.1.3. Kosten für Bildrechte
3.4.2 Erträge der „BASKET“
3.4.2.1. Verkauf von Werbeflächen
3.4.2.2. Erlöse aus Vertrieb- und Inhaltsproduktion
3.4.3. Gewinn- oder Verlustrechnung
3.4.3.1.Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung
3.5. Verwendung der Gewinne
4. Schlusswort
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die ökonomischen Zusammenhänge zwischen Sportberichterstattung und der Profitabilität von Medienprodukten am Beispiel des Basketball-Magazins „BASKET“. Ziel ist es, eine betriebswirtschaftliche Beispielkalkulation aufzustellen, um zu ermitteln, wie durch die Produktion medialer Inhalte und den Verkauf von Werbeflächen Gewinne erzielt oder Verluste vermieden werden können.
- Wirtschaftliche Bedeutung von Sportmedien und Sportberichterstattung.
- Die Abhängigkeit zwischen Sport, Medien und Wirtschaft („Magisches Dreieck“).
- Strukturen einer Redaktion und die Markterschließung für Fachmagazine.
- Kostenfaktoren (Bildrechte, Druck, Personal) vs. Erlösquellen (Werbeflächen, Vertrieb).
- Analyse der Gewinn- und Verlustrechnung eines Printmediums.
Auszug aus dem Buch
2.5.1. Handel mit Bildrechten (Sport <-> Medien)
Um eine Veranstaltung übertragen zu dürfen, müssen also die Bildrechte erworben werden.
Bereits 1928 kaufte ein amerikanischer Foto-Konzern die Bildrechte an den olympischen Sommerspielen auf, daraus resultierte, dass Niemand, einschließlich der Zuschauer, im Stadion fotografieren durfte. Der Foto-Konzern hatte somit ein Vermarktungsmonopol für sich geschaffen.
Später, kurz nach der Gründung des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR), übertrug der Fernsehsender, am 26.12.1952, an noch nicht einmal tausend Haushalte ein Fußball Pokalspiel live aus dem neben dem Fernsehgebäude liegenden Millerntor-Stadium. Die Lizenz der damaligen Bildrechte kostete nicht mehr als 3.000,- DM. Nach der Erkenntnis, dass durch Besitz der Übertragungsrechte auch Einschaltquoten und Leserzahlen gewonnen werden und somit hohe Erträge für den Verkauf von Werberechten möglich sind, begann der Konkurrenzkampf um den Kauf von Bild und Tonrechten. Daraus resultierte, dass die Preise der Fernsehlizenzen rapide in die Höhe stiegen. Im Folgenden wird eine Tabelle aufgeführt, zur Veranschaulichung der Preisentwicklung für die ,,Exklusiv Bildrechte“ der USA an den Olympischen Spielen im Laufe der Jahre.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Diese Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die ökonomische Problematik der Sportberichterstattung am Beispiel des „BASKET“-Magazins zu analysieren und den Aufbau der Untersuchung darzulegen.
2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Massenmedien, die historische Entwicklung der Sportberichterstattung sowie die ökonomischen Abhängigkeiten im sogenannten „Magischen Dreieck“ zwischen Sport, Wirtschaft und Medien.
3. Praktischer Teil: Partnerunternehmen „BASKET – Magazin“: Dieser Abschnitt projiziert die theoretischen Erkenntnisse auf das Unternehmen Wipperfürth GmbH und analysiert detailliert die Finanzstrukturen, Kostenfaktoren und Ertragsmodelle des Basketball-Magazins „BASKET“.
4. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Wirtschaftlichkeit des Magazins und stellt fest, dass der Gewinn maßgeblich vom Verkauf von Werbeflächen abhängt, der die Erlöse aus dem Vertrieb übersteigen muss.
Schlüsselwörter
Sportmedien, Sportberichterstattung, Gewinnermittlung, Medienwirtschaft, Sport-Sponsoring, BASKET-Magazin, Wipperfürth GmbH, Bildrechte, Werbeeinnahmen, Zielgruppenanalyse, Markterschließung, Printmedien, Kostenrechnung, Gewinn- und Verlustrechnung, Medienmarkt.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Aspekten der Sportberichterstattung und der Frage, wie durch die Produktion von Medieninhalten ein wirtschaftlicher Gewinn erzielt werden kann.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit fokussiert sich auf die ökonomische Interaktion zwischen Sportveranstaltern, Medienunternehmen und der Wirtschaft, insbesondere durch Sponsoring, Bildrechte und Werbevermarktung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist die Aufstellung einer Beispielrechnung zur Ermittlung von Gewinnen oder Verlusten eines Sportmagazins unter Einbezug der spezifischen Aufwendungen und Erträge.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Analyse der Marktstrukturen und einer praktischen Projektion dieser Aspekte auf das Beispielunternehmen „BASKET“.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bereich zur Medien- und Sportökonomie sowie einen praktischen Bereich, der die Unternehmensstruktur, Zielgruppen, Kosten und Erlöse der Wipperfürth GmbH detailliert aufschlüsselt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Sportmedien, Gewinnermittlung, Sponsoring, Medienwirtschaft und Wirtschaftlichkeit definieren.
Wie unterscheidet sich die Wipperfürth GmbH von klassischen Verlagen?
Die Wipperfürth GmbH fungiert als eine Art „outgesourcte“ Sammelredaktion, die Inhalte produziert und als Komplettangebot an Fremdverlage verkauft, statt selbst ein klassischer Verlag mit eigener Druckerei zu sein.
Warum ist das Thema eines Magazins für den Herausgeber nur „Mittel zum Zweck“?
Das Thema dient primär dazu, eine definierte Zielgruppe für Werbepartner attraktiv zu machen; der eigentliche Gewinn wird durch den Verkauf von Werbeflächen innerhalb des Magazins erzielt, weshalb das inhaltliche Thema austauschbar ist.
Warum erzielt ein neues Magazin laut der Beispielkalkulation in der Anfangsphase oft Verluste?
In der Startphase sind die Werbeerlöse noch gering, da das Magazin erst im Markt etabliert werden muss und die Werbeflächen bei der Zielgruppe noch nicht die nötige Attraktivität bzw. Reichweite besitzen.
- Arbeit zitieren
- Linus Beyer (Autor:in), Nils Peters (Autor:in), 2013, Gewinnerzielung durch den Einsatz von Sportmedien. Sport als Mittel zum Zweck, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294523