Exegese der neutestamentlichen Bibelstelle Mk 7,31-37


Hausarbeit, 2014

22 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gliederung und Einordnung in den Kontext
2.1. Stellung im Kontext
2.2. Gliederung

3. Linguistik
3.1. Syntaktische Analyse
3.2. Semantische Analyse
3.3. Pragmatische Analyse
3.4. Narrative Analyse

4. Literarkritik

5. Formkritik
5.1. Gattung
5.2. Sitz im Leben

6. Traditionskritik

7. Redaktionskritik

8. Fazit

9. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Ihnen vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der exegetischen Analyse der neutestamentlichen Bibelstelle Mk 7, 31-37[1]. Zunächst stelle ich die Vorgehensweise und die einzelnen Analyseschritte vor

Begonnen wird mit der Einordnung und Gliederung in den Kontext. Hierbei wird die Struktur, der Rahmen und das Zentrum des Textes erörtert: „An welcher Stelle finde ich den Text?“ oder „Gibt es Bezüge?“ (etc.), werden die Leitfragen sein. Hierauf folgt die linguistische Textanalyse von Mk 7, 31-37, in der syntaktische, semantische, pragmatische und narrative Besonderheiten auf der Wort-, Satz- und Textebene herausgearbeitet werden. Diese können dann für weitere Analyseschritte Verwendung finden.

Anschließend beschäftigt sich die Hausarbeit mit der Literarkritik. Ziel hierbei ist es literarische Schichten aufzudecken und literarische Formen voneinander zu unterscheiden. Man untersucht den Text zum Beispiel auf Doppelungen und Wiederholungen, oder auch auf Spannungen und Widersprüche (etc.).

Im Rahmen der Formkritik werden dann zwei Themen unterschieden. Zum einen die Gattungskritik, in der versucht wird, der Bibelstelle ein bestimmtes Schema zuzuordnen. Und zum anderen den Sitz im Leben. Bei dieser Art der Untersuchung soll herausgefunden werden, in welcher historischen Situation der Text geschrieben wurde.

Anschließend soll die Traditionskritik dabei helfen zu verstehen, in welchem Maß der Autor auf geprägtes Gut (Zitate, Motive, etc.) zurückgreift. Hierzu werde ich unter anderem einige Motive sammeln und deren Herkunft und Verwendungszusammenhang ermitteln.

Zum Ende des Hauptteils soll noch auf die Radaktionskritik eingegangen werden. Was hat den Redaktor dazu bewogen, den Text so zu schreiben und wer waren seine Adressaten?

Letzteres werde ich aus den Informationen, die im Hauptteil gesammelt wurden, ein Fazit ziehen.

2. Gliederung und Einordnung in den Kontext

2.1. Stellung im Kontext

Die von mir zu erörternde Bibelstelle Mk 7, 3-37, ist die einzige Erzählung über die Heilung eines tauben und zugleich stummen Menschen, im Neuen Testament.[2] Des Weiteren wird sie von zwei Wunderheilungen umrahmt. (Mk 7, 24-30, Mk 8,1-10).[3] In beiden Erzählungen befindet sich Jesus in einem Gebiet, das mehrheitlich von Heiden bewohnt wird, folglich ähnlich wie in Mk 7, 31-37. In Mk 7, 24-30 befindet sich Jesus in dem Gebiet von Tyrus. Dort trifft er auf eine Griechin, eine syro-phönizische Frau, eine Nichtjüdin[4], die Jesus darum bittet ihre Tochter von einem Dämon zu befreien. Zunächst zögert Jesus und weist die Griechin darauf hin, dass sie erst ihre anderen Kinder sättigen solle (Mk 7, 27). Da sie dies aber ohnehin tat, gab Jesus ihr sein Wort und heilte ihre Tochter. In Mk 8, 1-10 folgt die Speisung der 4000. Anders, als bei Mk 6, 30-44 (Speisung der 5000), befindet sich dieses Mahl in einem Gebiet mit Mischbevölkerung.[5] In dieser Erzählung lässt Jesus die sieben vorhandenden Brote zu so vielen werden, dass die gesamte Volksmenge genug zu essen hat (Mk 8, 6). Beide Wundererzählungen sind durch die Motive „Brot“ und „Juden oder Nichtjuden“ gekennzeichnet.[6] In der ersten Erzählung überzeugt die Griechin Jesus, dass das „Brot“ des Evangeliums, trotz der bleibenden hierarchischen Stellung (Juden/Nichtjuden), auch für nichtjüdische Menschen gedacht werden kann. Bereits in Mk 8, 1-10 wird zwischen Juden und Nichtjuden kein Unterschied mehr gemacht. Alle bekommen zu gleichen Teilen etwas zu essen.

Im Vergleich scheint Mk 7, 31-37 inhaltlich kaum mit dem Kontext aus der vorangehenden und der nachfolgenden Erzählung, verbunden zu sein. Es wird nicht auf das Verhältnis zwischen Nichtjuden und Juden eingegangen und auch die Motive „Essen“ bzw. „Brot“ werden nicht aufgegriffen.[7] Ein Kontextbezug lässt sich erst für Mk 8,14-21 ausmachen. Dort geht es um das Unverständnis der Jünger, da sie vergessen hatten genug Brot mitzunehmen. In dieser Bibelstelle findet auch ein direkter Bezug zu Mk 8, 1-10 statt (Mk 8, 18). Dennoch gibt es Anhaltspunkte, die auf eine gewisse Verbundenheit der Bibelstellen hindeuten. Dadurch, dass in Mk 7, 31 mit einer einleitenden Ortsangabe begonnen wird, ist diese Episode mit der vorherigen Perikope (Mk 7, 24-30) verknüpft. Denn der Exorzismus des Mädchens fand ebenfalls auf heidnischem Gebiet statt. Die Perikope Mk 7, 31-37 wird dadurch abgeschlossen, dass alle Menschen, die die Heilung des taubstummen Menschen mitbekamen, anfingen das Wunder zu verbreiten. In Mk 8, 1-10 beginnt die Perikope mit einer veränderten Figurenkonstellation und einer neuen Zeitangabe. Der gesamte Abschnitt von Mk 7, 24 - Mk 8, 10 befasst sich folglich mit der Konfrontation der Botschaft und der Person Jesu mit der heidnischen Kultur. In diesem Ausschnitt setzen sich die Heiden mit dem Glauben an Gott auseinander.[8]

2.2. Gliederung

Anhand der Hinweise auf die jeweils handelnden Personen, lässt sich die Erzählung Mk 7, 31-37 wie folgt gliedern:

V. 31a/b: Ortsangabe/ Einführung Jesu

V. 32 a/b/c/d: Situationsschilderung/ Einführung des Kranken und seiner Begleiter

V.33/34 a/b/c: Beschreibung des heilenden Handelns Jesu

V.35 a/b/c: Beschreibung des Prozesses und des Resultats der heilenden Handlung

V.36 a/b/c/d: Forderung Jesu

V.37 a/b/c: Reaktion der Begleiter auf Jesu Handeln[9]

Durch die Lokalisierung des Geschehens in Mk 7, 31 und durch das den Erzählfluss unterbrechenden Geheimhaltungsgebot in Mk 7, 36, kann man von markinischen Zusätzen ausgehen. Ohne diese Zusätze lässt sich der Text, als „Wundergeschichte“ klassifizieren.[10]

Typisch für solche Geschichten sind folgende Abschnitte:[11]

1. Die Exposition (Mk 7, 32), in der das Auftreten der Begleiter, des Kranken und dessen Leid und ferner die Bitte um Heilung erwähnt wird,
2. Der Hauptteil (Mk 7, 33-35), in dem die Vorbereitung der Wunderhandlung, der Vollzug durch heilende Berührung, der Einsatz eines heilenden Mittels und die Aussprache eines fremdklingenden Wortes erfolgt,
3. Der Schluss (Mk 7, 36-37), in dem der Wundertäter gepriesen und seine Wundertaten weiterverbreitet werden.[12]

3. Linguistik

Die Linguistik beschäftigt sich mit der Beschreibung und Erklärung von Sprache und sprachlicher Kommunikation. Die klassischen Bereiche, die für die neutestamentliche Exegese benötigt werden, sind hierbei die syntaktische,- die semantische,- die pragmatische,- und die narrative Analyse.

3.1. Syntaktische Analyse

Zu aller erst befasst man sich mit den Wortarten, damit man eventuelle Auffälligkeiten erkennen kann.

In Mk 7 lassen sich 25 Substantive vermerken. Auffällig hierbei ist, dass die Wörter „Tauben“, „Ohren“ und „Zunge“ je zweimal vorkommen. Dabei wirkt das Substantiv des Tauben, wie eine Umklammerung, denn es findet sich zu Anfang des Textes (V. 32a) und am Ende (V. 37c). Die Wortgruppe der Verben findet sich ebenfalls 25-mal im Text wieder. Bedeutsam an den Verben ist, dass sie entweder mit Kommunikation (Beispiel: Vers 36a-37e) in Verbindung stehen, oder aber mit Berührung (Beispiel: Vers 32a-33b) oder Bewegung (Beispiel: Vers 31 a-c). Fast alle Verben stehen in ihrer finiten Form, was die Erzähldynamik steigert. Des Weiteren finden sich im Text lediglich zwei Adjektive wieder (richtig, wohlgemacht). Dies könnte bedeuten, dass der Text auf die Handlung aufmerksam machen will, denn sie stehen mit der Heilung in Verbindung. Es geht nicht um das „wie“ in der Handlung, sondern um das „was“. Pronomina lassen sich elfmal auf Jesus beziehen, sechsmal auf die Volksmenge und zehnmal auf den tauben Menschen. Hierbei wird deutlich, dass Jesus der Hauptcharakter der Erzählung ist, dicht gefolgt von dem zu heilenden Menschen und zum Schluss der Volksmenge, die aber nur eine Randfunktion besitzt. Adverbien lassen sich kaum feststellen. Man findet nur welche, als Jesus der Menge sagt, dass sie das Geschehene nicht weiter erzählen sollen. Dort dienen sie gewissermaßen der Verstärkung des Gesagten. Konjunktionen wie „sogleich“ oder „und“ verknüpfen die Sätze miteinander. Blickt man nun auf die Verwendung der Zeiten, lässt sich sagen, dass die gesamte Bibelstelle im Präteritum geschrieben ist, außer der wörtlichen Rede, auf die ich nun eingehen werde. Zwei Mal kommt die wörtliche Rede vor. Zum einen in Vers 34b/c und in Vers 37b/c. Ansonsten überwiegt die indirekte Rede. Sie ist im Präsens verfasst und nicht in Anführungsstrichen gehalten. Dadurch, dass der Text vom Imperfekt ins Präsens springt, wirkt er für den Leser etwas lebhafter. Des Weiteren ist festzuhalten, dass der Text im Indikativ geschrieben steht. Der Indikativ wird in dieser Bibelstelle verwendet, da er den tatsächlichen Sachverhalt darstellen soll. Die „Wirklichkeit“[13] soll hervorgehoben werden.

Nun möchte ich auf die stilistischen Mittel zu sprechen kommen, wobei mir allerdings nicht viele aufgefallen sind. Zum einen finden wir in Vers 35 a-b eine Metapher. Diese Metapher wird verwendet, um dem Gesagtem mehr Ausdruck zu verleihen und somit den Erfolg der Heilung zu unterstreichen. Zum anderen finden wir in Vers 36 c-d eine Antithese. Je mehr Vorschriften Jesus dem Volk macht, desto mehr missachtet jenes diese. Hervorgehoben wird hiermit die Begeisterung darüber, dass Jesus den Menschen geheilt hat.

3.2. Semantische Analyse

In diesem Teil der Hausarbeit geht es darum, den Bedeutungsgehalt eines Wortes oder auch Satzes zu analysieren.

Beginnen möchte ich mit den Wortfeldern, die in diesem Text vorkommen.

Folgende Personen und mit ihnen einhergehende Beschreibungen, finden sich im Text wieder: Jesus (er, ihm, ihn) Taubstummer(der, ihm), Menge (sie, ihnen), Taube, Stumme.

Bei den Orten lassen sich vier verschieden festhalten: Tyrus, Sidon, See von Galiläa und das Zehnstädtegbiet.

Des Weiteren lässt sich die Heilung am besten durch die Verben der Berührung/Bewegung: verlassen, kommen, bringen, (auf)legen, nehmen, berühren, blicken, öffnen, lösen und durch die Verben der Kommunikation: reden, bitten, seufzen, sprechen, gebieten, sagen, bekannt machen und sprechen verdeutlichen.

Werfen wir einen Blick auf die Personen, ist auffällig, dass selten lange von ein und derselben Person erzählt wird. Es findet ein rascher Wechsel zwischen den Akteuren statt. Man muss die Bibelstelle sorgfältig lesen, damit man versteht, wer gerade mit „er“ oder „ihm“ gemeint ist. Jesus ist in der Rolle des göttlichen Helfers. In dem Moment, wo er den Kranken heilt, erfolgt eine recht „intime“ Berührung, die nicht weiter kommentiert wird. So wird Jesus eine gewisse Souveränität und Anonymität zugesprochen. Der Menge wird hingegen eine Helferfunktion zugesprochen, denn sie sprechen Jesus an und bitten um Hilfe. Sie müssen ein Vorwissen über Jesus besessen haben, denn sonst hätten sie ihn nicht um Hilfe gebeten. Der taubstumme Mann wird nicht näher charakterisiert und er nimmt eher eine passive Rolle ein.

In der Bibelstelle Mk 7, 31-37 kommt es ferner zu einigen Wortwiederholungen. Das Wort „und“ finden wir zwölfmal im Text und meist immer am Satzanfang. Ich folgere daraus, dass die Erzählung vorerst kein Ende nehmen soll, da die Sätze immer wieder miteinander verknüpft werden. Darüber hinaus wir für Jesus oft das Pronomen „Er“ oder „ihn“ verwendet. Das lässt darauf schließen, dass Jesus der Hauptakteur in dieser Erzählung ist und es sich somit um einen Schlüsselbegriff handelt. Zudem wird der Kontrast zwischen den Wörtern „verlassen“-„kommen“/ „gebieten es nicht zu erzählen“ und „bekannt machen“/ „taub“ und „hören“/ „stumm“ und „sprechen“ und noch „der Menge“ und „Jesus und der Taubstumme“, sehr deutlich hervorgehoben. Daraus lässt sich meiner Meinung nach folgern, dass die Heilung des Taubstummen ein regelrechtes Wunder war. Im Mittelpunkt steht somit wieder die Heilung.

Ziel der semantischen und auch der syntaktischen Analyse ist es, zu demonstrieren, die Heilung des Kranken durch Jesu hervorzuheben und Jesus immer in der Lage ist Wunder zu vollbringen.

3.3. Pragmatische Analyse

Die pragmatische Analyse von Texten setzt sich mit dem Zusammenhang Handlungsmustern, sprachlichen Formen und gesellschaftlichen Bedingungen auseinander.[14] Zusammengefasst folglich: „Was bewirkt der Text überhaupt?“.

Dem Leser wird in diesem Text, durch die Person des Taubstummen, das Reich Gottes nahegebracht.[15] Durch den Einsatz der wörtlichen Rede,[16] wirkt der Text lebendinger. Der Leser hat die Möglichkeit sich in das Geschehen hineinzuversetzen. Authentisch wirkt die Erzählung dann durch den Ausruf „Hefata“[17]. Das Volk wird, wie oben bereits erwähnt, nicht weiter charakterisiert, es ist aber davon auszugehen, dass es sich um ein heidnisches Volk handelt, denn das Zehnstädtegebiet ist auch als Dekapolis[18] bekannt. Dieses Land ist durch seine nicht jüdische Bevölkerung charakterisiert. Deshalb ist es umso beachtlicher, dass Jesu Wundertat auch in heidnischem Gebiet auf Anerkennung und Begeisterung stößt. Folglich wird das Reich Gottes auch in der heidnischen Welt verbreitet.[19] Der Taubstumme war nur ein kleines Beispiel von dem, was Jesus noch alles bewegen kann und das weiß die Menge. In Vers 36 c-d wird deutlich, wie bewegt die Menge von Jesu Tat ist. Hinsichtlich der Heilung nutzt Markus eine Metapher (Vers 35 a-b) und eine Alliteration (Vers 35 c). Diese stilistischen Merkmale unterstützen den Erfolg der Heilung und die Metapher macht den Heilungsprozess bildhaft deutlich. Bei der Verwendung der Stilmittel zeichnet sich ein Schwerpunkt ab. Markus nutzt im Zusammenhang mit der Heilung sehr viele rhetorische Mittel, die das Wirken Jesu in den Vordergrund heben sollen.

Die nächste Frage, die ich mir stelle ist: Welche Absicht verfolgte Markus, als er diesen Text schrieb.

Zunächst kann ich mir denken, dass er bei dem Leser Mitleid mit dem Taubstummen erwecken wollte, denn so ist es mir ergangen. Man versetzt sich in die Lage des Kranken und sympathisiert gleich mit ihm. Folglich ist man dann auch erfreut, wenn die Heilung funktioniert hat und der Kranke wieder gesund ist. Von daher denke ich, dass der Verfasser dieses Textes die Minderheit ansprechen wollte. Die Personen, die vielleicht aus anderen Kulturen, durch ihre Religion, oder sonstiges, ausgegrenzt sind. Somit hat die Erzählung einen identitätsstiftenden Charakter.[20] Ebenso spielt der Glaube eine sehr große Rolle, denn dadurch, dass der taubstumme Mensch glaubt, wird er geheilt.

3.4. Narrative Analyse

Als vierten und letzten Punkt der Linguistik, wird die narrative Analyse behandelt.

Die Erzählung wird dadurch eingeleitet, dass Jesus an den See von Galiläa kommt. Direkt danach wird der Taubstumme von der Menge zu ihm gebracht und Jesus heilt ihn. Zum Schluss folgt die Reaktion des Volkes.

Die Erzählung wird dadurch bestimmt, dass Jesus den Taubstummen heilt (Vers 33a- 34c) und die Menge, trotz Jesu Verbots, die Wunderheilung verbreitet (Vers 36a- d).

Es tauchen drei Handlungsträger auf. An erster Stelle Jesus, dann der taubstumme Mann und an dritter Stelle die Menge. Jesus ist hier der Spender, der dem Taubstummen, auf Bitten der Menge hin, dem Empfänger sozusagen, Heilung schenkt. Die Menschen repräsentieren die Helfer, die den Kranken zu Jesus bringen, der aufgrund seiner Krankheit in seinem Tun und Handeln stark beschränkt ist. Jesus wird hier als Handelnder dargestellt. Er wirkt durch verbale, „Hefata!“ (Vers 34b), sowie auch non verbale Beeinflussung, „ ... legte seine Finger in seine Ohren und berührte mit Speichel seine Zunge; ...“, auf den Taubstummen ein. Die Rückwirkung besteht darin, dass die Menge trotz seines Verbotes „ niemand etwas zu sagen“(Vers 36b), sich nicht daran hält. Sie gerät „im höchstem Maß außer sich“ (Vers 36d). Die Heilung wird relativ lang erzählt, denn jeder Schritt, den Jesus hierbei geht, wird aufgezählt. Bei der Erzählperspektive handelt es sich um einen allwissenden Erzähler. Er hält die Fäden der Geschichte in seiner Hand und kennt die Handlung und die Personen.

[...]


[1] Wenn nicht anders angegeben, richten sich die zitierten Bibelstellen nach der Übersetzung der Elberfelder Bibel

[2] Vgl.http://www.perikopen.de/Lesejahr_B/23_iJ_B_Mk7_31-37_Strotmann.pdf (19.3.2014). S.1.

[3] Vgl.http://www.perikopen.de/Lesejahr_B/23_iJ_B_Mk7_31-37_Strotmann.pdf (19.3.2014). S.1.

[4] Vgl.http://www.perikopen.de/Lesejahr_B/23_iJ_B_Mk7_31-37_Strotmann.pdf (19.3.2014). S.1.

[5] Vgl.http://www.perikopen.de/Lesejahr_B/23_iJ_B_Mk7_31-37_Strotmann.pdf (19.3.2014). S.1.

[6] Vgl.http://www.perikopen.de/Lesejahr_B/23_iJ_B_Mk7_31-37_Strotmann.pdf (19.3.2014). S.1.

[7] Vgl.http://www.perikopen.de/Lesejahr_B/23_iJ_B_Mk7_31-37_Strotmann.pdf (19.3.2014). S.1.

[8] Vgl.Kostka, Ulrike, Der Mensch in Krankheit, Heilung und Gesundheit im Spiegel der modernen Medizin. Eine biblische und theologische- ethische Reflexion. S. 113.

[9] Vgl.Auel, Hans-Hermann(Hg.),Jesus der Messias. S.153.

[10].Auel, Hans-Hermann(Hg.),Jesus der Messias. S.154.

[11] Vgl. Bultmann, Rudolf, Die Geschichte der synoptischen Tradition, FR-LANT 29,Göttingen 1995.S.236-241.

[12] Vgl. Bultmann, Rudolf, Die Geschichte der synoptischen Tradition, FR-LANT 29,Göttingen 1995.S.236-241.

[13] vgl.http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Wort/Verb/Modi/Indikativ.html.30.03.2014

[14] vgl.http://home.edo.uni-dortmund.de/~hoffmann/PDF/TextanalysNS.pdf

[15] vgl.Kostka, Ulrike, Der Mensch in Krankheit, Heilung und Gesundheit im Spiegel der modernen Medizin. Eine biblische und theologische- ethische Reflexion. S. 119.

[16] siehe Mk 7, 34 c-d und 37 b-e

[17] Mk 7, 34c

[18] vgl. Einheitsübersetzung Mk 7, 31

[19] vgl.Kostka, Ulrike, Der Mensch in Krankheit, Heilung und Gesundheit im Spiegel der modernen Medizin. Eine biblische und theologische- ethische Reflexion. S. 119.

[20] siehe auch:Kostka, Ulrike, Der Mensch in Krankheit, Heilung und Gesundheit im Spiegel der modernen Medizin. Eine biblische und theologische- ethische Reflexion. S. 119.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Exegese der neutestamentlichen Bibelstelle Mk 7,31-37
Hochschule
Universität Paderborn
Autor
Jahr
2014
Seiten
22
Katalognummer
V294561
ISBN (eBook)
9783656923367
ISBN (Buch)
9783656923374
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
exegese, bibelstelle
Arbeit zitieren
Sabrina Vogelsang (Autor), 2014, Exegese der neutestamentlichen Bibelstelle Mk 7,31-37, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294561

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