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Strategische Markenführung durch Markentransfers

Title: Strategische Markenführung durch Markentransfers

Term Paper , 2003 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Frauke Strathkötter (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Die heutige Bedeutung des Markenmanagements zeigt sich darin, dass der Erfolg eines Unternehmens zu einem großen Teil vom Wert der Marke abhängig ist. Die Marke ist somit eine der einflussreichsten Vermögensgegenstände einer Unternehmung.
Die derzeitige Marktsituation stellt das Markenmanagement vor veränderte Rahmenbedingungen, so dass Unternehmenswachstum häufig nur durch gewinnbringenden Markeninnovationen realisiert werden kann.

Die Ursachen für diese Entwicklung liegen vornehmlich in der steigenden Zahl neuer Marken und Produkte aufgrund verkürzter Produktlebenszyklen, hoher Flopraten und zunehmender Marktsegmentierung. Darüber hinaus führt die fortschreitende Globalisierung zu einem verschärften Wettbewerb und zu höheren Ansprüchen der Konsumenten. Auch die Zunahme der Kommunikationsmedien, wie z.B. das Internet, und die daraus resultierende Informationsflut stellt das Markenmanagement vor weitere Herausforderungen. Die Veränderungen im Kundenverhalten, die sich aus diesen Faktoren ergeben, zeigen sich vor allem in geringerer Markentreue und einer veränderten gesellschaftlichen Werteorientierung.
Um diesem rapiden Wandel in der Marktsituation gerecht zu werden, steht das Markenmanagement vor den Möglichkeiten, entweder mit neuen oder bereits bekannten Marken eine bestehende Produktkategorie zu erweitern oder in neue Bereich vorzudringen.
Eine Neumarkenstrategie, also die Einführung einer neuen Marke, birgt allerdings den Nachteil, dass die Kosten für die Etablierung der Marke sehr hoch sind, z. B. durch hohe Werbeaufwendungen. Außerdem ist das Floprisiko größer, da die Marke erst noch am Markt bekannt gemacht werden muss.
Aus diesen Gründen entscheiden sich immer mehr Unternehmen für die Markentransferstrategie, bei welcher ein bereits anerkannter Markenname auf ein neues Produkt übertragen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Markentransferstrategie

2.1 Formen von Markentransfers

2.2 Chancen von Markentransfers

2.3 Risiken von Markentransfers

3. Erfolgsfaktoren von Markentransfers

3.1 „FIT“

3.2 Markenimage

3.3 Markenstärke

3.4 Markenqualität

3.5 Sonstige Erfolgsfaktoren

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strategische Bedeutung und die Erfolgsaussichten von Markentransfers im modernen Markenmanagement. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, unter welchen Bedingungen die Übertragung einer etablierten Marke auf ein neues Produkt gelingt und wie sich dabei Risiken für die Stammmarke minimieren lassen.

  • Grundlagen und Formen der Markentransferstrategie
  • Analyse der Chancen und Risiken bei der Markenerweiterung
  • Bedeutung des „Fit“ zwischen Stamm- und Transfermarke
  • Einfluss von Markenimage, Markenstärke und Markenqualität auf den Erfolg

Auszug aus dem Buch

3.1 „Fit“

Eine bewährte Methode zur Begrenzung des Transferrisikos ist die Bestimmung des „Fit“, d.h. die wahrgenommene Ähnlichkeit und Übereinstimmung zwischen Stamm- und potentieller Transfermarke. Sie ist von sehr hoher Bedeutung, da die Konsumenten nur positive Markeneigenschaften auf die Erweiterung übertragen, wenn sie einen plausiblen Zusammenhang zwischen den beiden Produkten erkennen. Darüber hinaus kann eine fehlende Übereinstimmung bei Produkten mit dem gleichen Markennamen Verwirrung oder sogar negative Assoziationen bei den Konsumenten hervorrufen. Genauso kann dies der Fall bei einer fehlenden Relevanz der Assoziationen sein, also wenn die übermittelten Assoziationen nicht in den Anwendungskontext des Produktes passen.

Die Beurteilung der Kunden bezüglich des „Fit“ erfolgt durch die Bewertung der Produkteigenschaftsähnlichkeit und der Markenkonzeptkonsistenz.

Eine Möglichkeit zur Ermittlung der Produkteigenschaftsähnlichkeit nach Aaker und Keller ist die auf Grundlage der drei Bestimmungsfaktoren: Komplimentarität, Substituierbarkeit und Übertragbarkeit. Die „Komplimentarität“ beschreibt, inwiefern sich die Erweiterung in dem selben Verwendungszusammenhang in die Produktpalette einfügt und diese ergänzt. Der „Substituierbarkeit“ bestimmt das Maß, in dem das neue Produkt andere Produkte mit den gleichen Eigenschaften ersetzen kann. Die „Übertragbarkeit“ zeigt an, in welchem Umfang die Kompetenz der Muttermarke für die Herstellung und Etablierung des Transferproduktes ausreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Es wird die gestiegene Bedeutung des Markenmanagements in einem von Globalisierung und Informationsflut geprägten Marktumfeld dargestellt, welche Unternehmen zu Markentransferstrategien bewegt.

2. Markentransferstrategie: Dieses Kapitel definiert den Markentransfer als Strategie zur Übertragung etablierter Markenwerte auf neue Produkte und differenziert zwischen verschiedenen Formen, Chancen und Risiken.

3. Erfolgsfaktoren von Markentransfers: Es werden zentrale Erfolgsgrößen wie der Fit, das Markenimage, die Stärke und die Qualität einer Marke detailliert analysiert, um die Erfolgswahrscheinlichkeit bei Transfers zu erhöhen.

4. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass ein Markentransfer zwar attraktive Wachstumschancen bietet, jedoch keine Erfolgsgarantie darstellt und stets eine sorgfältige Prüfung der Markenbedingungen erfordert.

Schlüsselwörter

Markenmanagement, Markentransfer, Markenerweiterung, Markenimage, Markenstärke, Markenqualität, Produktlinienerweiterung, Markenkonzept, Konsumentenverhalten, Fit, Transferrisiko, Markenloyalität, Marketingstrategie, Wettbewerbsvorteil, Markenbekanntheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die strategische Markenführung durch den Einsatz von Markentransfers, bei denen ein bekannter Markenname auf neue Produkte ausgeweitet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die verschiedenen Formen des Transfers, die damit verbundenen Vor- und Nachteile sowie die kritischen Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Markendehnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Bedingungen zu entwickeln, die einen erfolgreichen Markentransfer ermöglichen, um das Risiko einer negativen Beeinflussung der Stammmarke zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Fachliteratur und marketingwissenschaftlicher Konzepte, um Erfolgsfaktoren für Markentransfers abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine strategische Einordnung der Markentransfers, eine detaillierte Betrachtung von Risiken und eine tiefgehende Untersuchung von Erfolgsfaktoren wie Fit, Image und Qualität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Markenführung, Markentransfer, Markenerweiterung, Markenimage und Markenstärke beschreiben.

Wie unterscheidet sich die „Line-Extension“ von einer „Brand-Extension“?

Die Line-Extension bezieht sich auf eine Erweiterung innerhalb der gleichen Produktkategorie (z. B. neue Geschmacksrichtung), während die Brand-Extension den Transfer der Marke in eine völlig neue Produktkategorie beschreibt.

Warum ist der sogenannte „Fit“ so entscheidend für den Erfolg?

Der Fit beschreibt die wahrgenommene Ähnlichkeit zwischen Stamm- und Transfermarke; ist dieser gering, erkennen Konsumenten keinen plausiblen Zusammenhang, was zu Verwirrung oder Ablehnung des neuen Produkts führen kann.

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Details

Title
Strategische Markenführung durch Markentransfers
College
University of Applied Sciences Osnabrück  (Fachbereich Wirtschaft)
Course
BWL - Marketing
Grade
1,3
Author
Frauke Strathkötter (Author)
Publication Year
2003
Pages
21
Catalog Number
V29470
ISBN (eBook)
9783638309653
Language
German
Tags
strategische markenführung markentransfers
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frauke Strathkötter (Author), 2003, Strategische Markenführung durch Markentransfers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29470
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