Neue Medien: Entwicklung - Perspektiven - Integration


Hausarbeit, 2003

18 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedeutung der Multimedialität der künftigen Jahre

3. Bildung und neue Medien

4. Medienentwicklung im Wandel

5. Aspekte aus medienpädagogischer Sicht
5.1. Mögliche Aufgaben der Medienpädagogik
5.2. Aufgaben der Medienpädagogik

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Medien waren vor einigen Jahrzehnten noch sehr im Hintergrund der Gesellschaft angesiedelt, doch von Jahr zu Jahr gewinnen sie immer mehr an Bedeutung. Alte sowie neue Medien sind aus dem Leben der Menschen nicht mehr wegzudenken. Sie begleiten uns bei fast allem, was wir tun und umgeben uns so gut wie tagtäglich. Die Behandlung des Themas „Medien“ ist deshalb von sehr großer und wichtiger Bedeutung. Wer das Thema nicht an sich heranlässt oder sich nicht mit den Medien weiterentwickelt, hat es in der heutigen Zeit sehr schwer und „hinkt den anderen sozusagen hinterher“. Ob in der Berufswelt oder aber im ganz normalen Alltag werden Kenntnisse über Medien und deren Anwendung immer mehr verlangt und sollten aus dem Grund auch angenommen und gelehrt bzw. gelernt werden.

In meiner Ausarbeitung zum Referat mit dem Thema „Entwicklung – Perspektiven – Integration neuer Medien“ geht es, wie der Titel schon verrät, um die Zukunft der Medien, deren Ausbreitung, Weiterentwicklungen und die Möglichkeiten, die einem damit zur Verfügung stehen.

Zu Beginn werde ich mich mit der „Bedeutung der Multimedialität der künftigen Jahre“ beschäftigen. In diesem Kapitel soll es darum gehen, welche Fähigkeiten die Informationstechnik bislang und auch in der Zukunft für die Menschheit bereitstellt. Im Folgenden werde ich mich dann mit dem Kapitel „Bildung und Medien“ beschäftigen. Es soll hier um die Rolle der Medien als Bildungsvermittler und deren Konsequenzen gehen. Ebenso muss man sich hier den Änderungen in der Gesellschaft zuwenden, die damit einhergehen.

„Medienentwicklung im Wandel“ soll ein weiteres Kapitel meiner Arbeit darstellen. Hier sollen unter anderem verschiedene Ausblicke darauf gegeben werden, wie die Medienlandschaft sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln kann und sicherlich auch entwickeln wird.

Abschließend werde ich im letzten Kapitel die „Aufgabenbestimmungen der Medienpädagogik“ aufzeigen und zwar einmal, wie eine solche Aufgabenbestimmung aussehen könnte, mit verschiedenen Modellen zur Entwicklung der Medien in der Schule und zum Zweiten, wie diese Aufgabenbestimmung aussehen sollte.

2. Bedeutung der Multimedialität der zukünftigen Jahre

Im folgenden Kapitel soll es um die Medienwelt im Allgemeinen gehen und um die Bedeutung, die sie in den künftigen Jahren mit sich bringt.

Um dieses Kapitel aufzubauen, habe ich mich hier mit ein paar Thesen von Klaus Haeffner beschäftigt, auf die ich dann näher eingehen werde.

„Medien“ sind aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Bereits vor vielen Jahrzehnten waren Steine, Tontafeln etc. bereits Vorreiter der heutigen Medien, denn über sie haben sich die Menschen mitgeteilt und verständigt. Informationen wurden so an kleine Gruppen oder spezielle Empfänger weitergegeben. Heutige Medien dagegen sind bereits zu Massenmedien geworden, zu denen fast jeder Zugang hat.

Zeitungen, Bücher, Fernseher, Radios etc. sind heutige gängige Medien, die den Menschen Informationsvielfalt in geordneter Form darbieten. Der Computer ermöglicht es uns sogar, interaktiv zu arbeiten.

„Um sich überhaupt klar zu machen, welche Anzahl neuer Medien auf uns zukommt, muss man sich zunächst ansehen, welche Möglichkeiten uns die Informationstechnik alles bereithält.“ (vgl. Haeffner, K., Seite 463)

Haeffner zeigt dies an fünf Thesen auf[1]:

1. „Jeder praktizierte, wohl beschreibbare Prozess der Verarbeitung von Informationen lässt sich technisch abbilden.“

Damit soll gesagt werden, dass aus der Menge kognitiver Prozesse, die heute bei der Organisation, Speicherung, Verarbeitung... von Informationen ablaufen, sich genau die technisch sicher in ein Computersystem einbauen lassen, die wir im Detail beschreiben können.

Dies bedeutet im Großen und Ganzen, dass es zum Beispiel keinen Sinn mehr hat, in einer Bibliothek tagelang nach einem bestimmten Artikel zu suchen, weil man diesen viel schneller in einer Datenbank finden kann, wenn dieser denn aufgenommen wurde.

2. „Jeder praktizierte, aber nicht im Detail beschreibbare Prozess der Verarbeitung von Informationen lässt sich auch technisch realisieren. Das Ergebnis ist dann allerdings nur akzeptabel.“

Damit soll angedeutet werden, dass man heute immer mehr Informationen auf dem Rechner finden kann und so die Möglichkeit besitzt, sich auf diesem sehr gut durchmogeln zu können. So lassen sich aus Regeln und unvollständigen Informationen Schlüsse ziehen, die es dann erlauben, akzeptable Lösungen zu bekommen.

3. „Aus der breiten Mannigfaltigkeit von technisch implementierbaren Prozessen der Verarbeitung von Informationen werden nur die technisch realisiert, die ökonomisch sinnvoll sind.“

Will heißen, dass nur die Dinge, die auf den Märkten der Welt auch verkaufbar sind, realisiert werden.

4. „Alle Komponenten der Informationstechnik werden bei konstanter Leistung ständig kleiner.“

Es ist so, dass diese Variante es uns ermöglicht, immer mehr vor Ort arbeiten zu können. Den Produktionsfirmen wird es möglich, die jeweiligen technischen Instrumente bei gleicher Leistung immer mehr zu verkleinern. Es wird jedem somit möglich gemacht, sein Denkwerkzeug mit sich herum zu tragen und überall hin zu kommunizieren. Beispiel: Handys. Vor ein paar Jahren waren Handys noch so ausgestattet, dass die Besitzer eine Art Koffer mit sich führen mussten, um überhaupt mit dem Gerät etwas anfangen zu können. Heute allerdings gibt es (in Deutschland) kaum jemanden, der kein Handy besitzt. Die Handys werden von Jahr zu Jahr kleiner und sind dabei allerdings noch mit viel größeren Fähigkeiten ausgestattet.

5. „Bei konstanter Leistung wird Informationstechnik immer billiger.“

Dies beruht auf den ständigen Strom der Innovation. Die Nachfrage nach den jeweiligen Geräten wird immer höher und somit haben die Firmen die Möglichkeit, diese Geräte kostengünstiger herzustellen.

à „Multimedialität im Jahre 2000plus bedeutet den unmittelbaren und außerordentlichen effizienten Zugang zu einer breiten Palette informationstechnischer Medien.“ (Haeffner, K.; Seite 465)

Vor einigen Jahren waren die meisten technischen Geräte/Zugänge schön voneinander getrennt und heute wird dagegen versucht, möglichst viele technische Dinge in ein Gerät zu bekommen. Es kommt also zu einem Aufbau von homogenen Systemen. Die multimediale Welt soll für möglichst alle zugänglich gemacht werden, was aufgrund von Kostendegression möglichst bald erreicht werden soll.

[...]


[1] Siehe Haeffner, Klaus: „Multimedia im Jahre 2000plus – Konsequenzen für das Bildungswesen“, Seite 463 ff

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Neue Medien: Entwicklung - Perspektiven - Integration
Hochschule
Universität Osnabrück
Veranstaltung
Lehren und Lernen mit neuen Medien
Autor
Jahr
2003
Seiten
18
Katalognummer
V29486
ISBN (eBook)
9783638309790
Dateigröße
1354 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Neue, Medien, Entwicklung, Perspektiven, Integration, Lehren, Lernen
Arbeit zitieren
Nicole Stüwe (Autor), 2003, Neue Medien: Entwicklung - Perspektiven - Integration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29486

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