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John Locke und die "Atheistenausnahme"

Title: John Locke und die "Atheistenausnahme"

Essay , 2015 , 7 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century
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In meiner Seminararbeit möchte ich auf die Frage eingehen, weshalb John Locke in seinem Toleranzgrundsatz in „Ein Brief über Toleranz“ den Atheismus ausnimmt.
Dazu möchte ich vorerst die damalige Situation zwischen der Kirche und dem Staat erläutern. Um Locke Gedankengang zu verdeutlichen, behandle ich ein zweites Werk von ihm die „Zwei Abhandlungen über die Regierung“ um anschließend zu meinem Fazit zu kommen.
Der Toleranzbegriff ist heute wieder aktueller denn je.
Waren es damals die Ungläubigen, die Ketzer welche einem Sorge bereiteten, so sind es jetzt radikale Glaubensbekenner wie Islamisten. Man stellt sich immer wieder die Frage, wie weit darf man für seinen Glauben gehen, welche Grenzen dürfen nicht, oder gar nie, überschritten werden.
Als Antwort auf die radikalislamistische Formierung, vereinen sich immer mehr Menschen zu Gegenbewegungen, wie zum Beispiel PEGIDA.
Toleranz ist ein wichtiges Gut in der heutigen multikulturellen Gesellschaft geworden.
Doch was heute unter Toleranz verstanden wird, dass man umgänglich und weltoffen ist, hatte zu früheren Zeiten eine andere Bedeutung. Man darf nicht vergessen, dass die Interpretation von Begriffen stark mit der Entwicklungsgeschichte zusammenhängt.
Doch warum Bedarf es überhaupt der Toleranz.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die damalige Situation zwischen Kirche und Staat
  • John Locke und „Ein Brief über Toleranz“
  • John Locke und „Zwei Abhandlungen über die Regierung“
  • Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Seminararbeit befasst sich mit der Frage, warum John Locke in seinem Toleranzgrundsatz in „Ein Brief über Toleranz“ den Atheismus ausnimmt. Die Arbeit analysiert Lockes Gedankengang im Kontext der damaligen Situation zwischen Kirche und Staat und beleuchtet seine Argumentation in Bezug auf die Glaubensfreiheit und die Grenzen der Toleranz.

  • Die Rolle der Kirche und des Staates im 17. Jahrhundert
  • Lockes Konzept der Toleranz und seine Grenzen
  • Die Bedeutung des Naturgesetzes in Lockes Philosophie
  • Der Zusammenhang zwischen Atheismus und dem Naturgesetz
  • Die Auswirkungen von Lockes Argumentation auf die heutige Gesellschaft

Zusammenfassung der Kapitel

Die Arbeit beginnt mit einer Darstellung der historischen Situation im 17. Jahrhundert, in der Kirche und Staat eng miteinander verflochten waren und die Kirche ein starkes Entscheidungsrecht über die Bürger besaß. Die Arbeit beleuchtet die Reformation und die Entstehung des Protestantismus sowie die Bedeutung der „Zwei-Reiche-Lehre“ für die damalige Zeit.

Im Anschluss wird John Lockes „Ein Brief über Toleranz“ analysiert. Die Arbeit zeigt, wie Locke den Einflussbereich von Kirche und Staat voneinander abgrenzt und die Glaubensfreiheit als ein zentrales Anliegen hervorhebt. Locke argumentiert, dass der Staat die Aufgabe hat, die Interessen seiner Bürger zu schützen, während die Kirche eine freiwillige Versammlung von Menschen ist, die frei in ihren Entscheidungen sind.

Die Arbeit geht dann auf Lockes „Zwei Abhandlungen über die Regierung“ ein, in denen er den „Naturzustand“ einführt. In diesem Zustand sind die Menschen gleichberechtigt und vernunftgesteuert, und sie sind an das „Naturgesetz“ gebunden, das von Gott erlassen wurde. Die Arbeit erläutert, wie Locke die Motivation von Gesetzesbrechern mit mangelnder Vernunft und Egoismus erklärt und wie die Gefahr der Selbstjustiz zur Bildung eines Staatswesens führt.

Schlüsselwörter

Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen John Locke, Toleranz, Atheismus, Glaubensfreiheit, Naturgesetz, Kirche, Staat, Reformation, Protestantismus, „Zwei-Reiche-Lehre“, „Ein Brief über Toleranz“, „Zwei Abhandlungen über die Regierung“, Naturzustand, Selbstjustiz.

Häufig gestellte Fragen

Warum nahm John Locke Atheisten von seinem Toleranzgebot aus?

Locke argumentierte, dass Atheisten keine Versprechen oder Eide halten könnten, da diese auf einer göttlichen Instanz beruhen. Ohne Gott fehle die moralische Bindung an das Naturgesetz.

Was ist das "Naturgesetz" bei Locke?

Das Naturgesetz ist eine von Gott gegebene Ordnung, die durch die Vernunft erkennbar ist und die Gleichberechtigung der Menschen im Naturzustand regelt.

Wie grenzt Locke Kirche und Staat voneinander ab?

Der Staat ist für den Schutz materieller Güter (Leben, Freiheit, Besitz) zuständig, während die Kirche eine freiwillige Vereinigung zur Seelenrettung ohne Zwangsgewalt ist.

Welchen Bezug hat Lockes Toleranzbegriff zur heutigen Zeit?

Die Arbeit zieht Parallelen zu heutigen Debatten über multikulturelle Gesellschaften und die Grenzen der Toleranz gegenüber radikalen Weltanschauungen.

Was ist die "Zwei-Reiche-Lehre"?

Dies ist ein theologisch-politisches Konzept, das die Trennung zwischen der weltlichen Macht des Staates und der geistlichen Macht der Religion beschreibt, worauf Locke in seinen Schriften aufbaut.

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Details

Title
John Locke und die "Atheistenausnahme"
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
7
Catalog Number
V294883
ISBN (eBook)
9783656926559
ISBN (Book)
9783656926566
Language
German
Tags
john locke atheistenausnahme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, John Locke und die "Atheistenausnahme", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294883
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