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Gründe für die Einführung des Euro

Title: Gründe für die Einführung des Euro

Essay , 2014 , 7 Pages , Grade: 2

Autor:in: Hans-Peter Nowak (Author)

Politics - Topic: European Union
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„Am. 01. Januar 1999 wurde die dritte Stufe der Europäischen Währungsunion in Kraft gesetzt. Damit trat der Euro in den an der Währungsunion teilnehmenden EU-Mitgliedstaaten, an die Stelle der bisherigen nationalen Währungen. Erstmals haben unabhängige Staaten einen wichtigen Teil ihrer Souveränität, nämlich die Hoheit auf dem Gebiet der Geld- und Währungspolitik, auf eine neu geschaffene supranationale Institution übertragen und ihre nationalen Währungen durch eine gemeinsame, einheitliche Währung ersetzt“ (Folter: 2000: 25).

Als Grundstein für die Verwirklichung einer gemeinsamen Währungsunion und die erfolgte Einführung des Euro, setzt die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) im Jahre 1958 den Startschuss. Aus dieser wurde die Europäische Gemeinschaft (EG) mit der Umsetzung der Währungs- und Wirtschaftsunion zum 01.01.1990 (Wilms: 2003: 1). Seither hat sich die Währung als ein unverzichtbares Zahlungsmittel im 21. Jahrhundert gefestigt. Europaweit und International als Devise und Reservewährung, spiegelt der Euro heute eine immer stärker werdende Rolle im Vergleich zu anderen Währungen wie dem US$ oder dem CHF. Dahinter steht eine lange und anhaltenden Erfolgsgeschichte der Entwicklung einzelner Nationalstaaten Europas zur Europäischen Union. Im Zuge dieser wissenschaftlichen Arbeit wird die rechtliche Grundlage sowie politische und ökonomische Faktoren aufgezeigt und beschrieben, welche zur Einführung des Euro als europäische Gemeinschaftswährung, ausschlaggebend gewesen sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Das Fundament

2.1 Rechtliche Grundlagen

3. Gründe für die Einführung des Euro

3.1 Politische Faktoren

3.2 Ökonomische Faktoren

4. Aussichten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die wesentlichen politischen und ökonomischen Beweggründe, die zur Einführung des Euro als gemeinsame europäische Währung geführt haben, und beleuchtet die damit verbundenen rechtlichen Grundlagen.

  • Historischer Kontext der europäischen Währungsunion
  • Rechtliche Rahmenbedingungen durch den Vertrag von Maastricht
  • Politische Integrationsziele und wirtschaftliche Konvergenz
  • Rolle des Euro als Reserve- und Ankerwährung
  • Zukunftsperspektiven im Kontext der europäischen Wirtschaftsintegration

Auszug aus dem Buch

3.2 Ökonomische Faktoren

Aus ökonomischer Sicht treffen gleich mehrere Faktoren für die Wirtschafts- und Währungsunion in Betracht. Preis- und Geldwertstabilität entsprangen vor der Einführung des Euro dem EWS wobei jeder Währung ein Wert in der Währungseinheit ECU festgeschrieben. „Er basierte auf einem Währungskorb, in den die Währungen der Mitgliedsstaaten eingingen. Die Gleichgewichtung der Währungen im Währungskorb entsprach den Anteilen der Mitgliedstaaten am Bruttosozialprodukt der EG und am innergemeinschaftlichen Handel.“ Geltend aus diesem Vorläufer, trug dieses System zur heutigen Wechselkursberechnung des Euro bei. Dabei entfallen Wechsel- und Transaktionskosten, welche den freien Warenverkehr, Handel und die Erbringung von Dienstleistungen, revolutioniert hat. „Ein Stabiler Wechselkurs ist wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der EU-Länder, weil er die Investitionssicherheit und die Wachstumsperspektiven erhöht.“

Die Steuerung der Geldpolitik wurde mit der Einführung des Euro, zentral auf die Europäische Zentralbank (EZB) übertragen und somit von den Nationalstaaten übertragen. Die Forderung nach der EZB stellt die Preis- und Geldwertstabilität zentral sicher, führt aber regional zu Verzerrungen und nimmt den Einzelstaaten die Selbstbestimmung über Regionale Geldpolitik. Dies setzt auf lange Sicht einen günstigen Währungsraum, indem sich die Mitgliedstaaten angleichen und freier Waren- und Dienstleistungsverkehr ermöglicht ist voraus, was zum EG-Binnenmarktprojekt (1993) der EU-Kommission führt. Für den Erfolg eines EU-Binnenmarktes war ein Gemeinsamer Währungsraum nicht ausschlaggebend. Die Vorteile, der gemeinsame Währungsraum zur Steigerung wirtschaftlicher Prosperität, internationaler Akzeptanz und die Aussicht, den Euro als Reserve bzw. Abrechnungswährung zu etablieren trugen aber zur Umsetzung der Wirtschafts- und Währungsunion bei. So könnten nach Überlegungen internationale Ungleichgewichte auf den Finanzmärkten besser abgefangen und verteilt werden. Drohende Finanzkrisen würden durch den gemeinsamen Währungsraum geschwächt und einzelne Mitgliedstaaten nicht direkt durch nationale Wechselkurse gebunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert den Startschuss der dritten Stufe der Währungsunion und ordnet den Euro als unverzichtbares Zahlungsmittel in eine längere Entwicklungslinie der europäischen Integration ein.

2. Das Fundament: Hier werden die vertraglichen Grundlagen, insbesondere der Vertrag von Maastricht, als Basis für die rechtliche Verbindlichkeit der Währungsunion dargestellt.

2.1 Rechtliche Grundlagen: Dieser Unterpunkt detailliert den im Vertrag von Maastricht verankerten Drei-Stufen-Plan zur Einführung der Gemeinschaftswährung.

3. Gründe für die Einführung des Euro: Dieser Abschnitt analysiert die tieferliegenden politischen und ökonomischen Motive, die über rein vertragliche Aspekte hinausgehen.

3.1 Politische Faktoren: Das Kapitel beleuchtet das Streben nach einer engeren EU-Integration, die Rolle der deutschen Wiedervereinigung und das Ziel, eine unabhängige gemeinsame Grundlage zu schaffen.

3.2 Ökonomische Faktoren: Hier werden die Stabilisierung der Währungen, die Vermeidung von Transaktionskosten und die Zentralisierung der Geldpolitik unter der EZB diskutiert.

4. Aussichten: Das abschließende Kapitel reflektiert die Herausforderungen durch Finanzkrisen und betont die Notwendigkeit eines weiteren Vertrauensaufbaus für die europäische Zukunft.

Schlüsselwörter

Euro, Währungsunion, Europäische Union, Maastricht, EZB, Geldpolitik, Währungsstabilität, Wirtschaftsintegration, Vertrag von Maastricht, Wechselkurs, Finanzmärkte, Binnenmarkt, europäische Gemeinschaftswährung, ökonomische Konvergenz, politische Integration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Hintergründen und Beweggründen, die zur Einführung des Euro als gemeinsame Währung in der Europäischen Union geführt haben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Untersuchung deckt die rechtliche Fundierung, die politischen Ambitionen zur Integration der EU-Staaten sowie die ökonomischen Vorteile wie Stabilität und Transaktionskostenreduktion ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel der Arbeit ist es, die ausschlaggebenden Faktoren für die Einführung des Euro zu identifizieren und die Rolle der Währung im europäischen Einigungsprozess zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf Primärquellen wie dem Maastrichter Vertrag und relevanter Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die rechtlichen Grundlagen, die politischen Triebfedern – wie das Streben nach einer „Vereinigten Staaten von Europa“ – und die ökonomischen Vorteile eines gemeinsamen Währungsraums.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Euro, Währungsunion, EZB, Maastricht-Vertrag, Geldpolitik und Wirtschaftskonvergenz.

Warum spielt der Vertrag von Maastricht eine so entscheidende Rolle?

Er bildet das Primärrecht der EU und definiert den Drei-Stufen-Plan, der für die beteiligten Mitgliedstaaten die rechtliche Basis zur Einführung der Währung schuf.

Welche wirtschaftlichen Vorteile werden durch den Euro angeführt?

Neben der Preis- und Geldwertstabilität werden vor allem der Wegfall von Wechsel- und Transaktionskosten sowie die Steigerung der Investitionssicherheit hervorgehoben.

Wie bewertet der Autor die langfristigen Aussichten des Euro?

Der Autor sieht trotz Herausforderungen durch Krisen eine Chance zur weiteren Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit, sofern der Währungsraum gestärkt und der Angleichungsprozess unterstützt wird.

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Details

Title
Gründe für die Einführung des Euro
College
Munich University of Policy
Grade
2
Author
Hans-Peter Nowak (Author)
Publication Year
2014
Pages
7
Catalog Number
V294961
ISBN (eBook)
9783656928225
ISBN (Book)
9783656928232
Language
German
Tags
Euro EU Währungsunion EG EWG EZB
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hans-Peter Nowak (Author), 2014, Gründe für die Einführung des Euro, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294961
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