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Innovationsmanagement 2.0. Modebegriff oder gelebte Wirklichkeit?

Titel: Innovationsmanagement 2.0. Modebegriff oder gelebte Wirklichkeit?

Hausarbeit , 2015 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Norman Albat (Autor:in)

BWL - Informationswissenschaften, Informationsmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der klassische Weg, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, führt immer häufiger in eine Sackgasse. Unternehmen müssen sich nach innen und nach außen öffnen. Nur dann können sie vom Wissen und der Kreativität der Mitarbeiter, Kunden und Internetbenutzer profitieren. Heutzutage stellt sich nicht mehr die Frage, ob Unternehmen innovativ sein müssen, sondern vielmehr wie. Tendenziell ist erkennbar, dass klassi-sche Innovationsmanagement-Werkzeuge auf geänderte Rahmenbedingungen, die bspw. mit der Entwicklung des Web 2.0 einhergehen, wenig Lösungsansätze bieten und zu starr an die konservativen Strukturen einer Organisation gekoppelt sind.
Im unternehmerischen Kontext stellt es sich als Herausforderung dar, ein Unternehmen zu einer Innovation 2.0-Organisation zu verändern. Neben der Struktur und den Prozesse verändert sich auch die Unternehmenskultur sowie das Interaktions- und Kommunikationsverhalten, intern als auch extern. Das dabei zustande kommende und auch neue Wissen muss anders organisiert werden. Wissensnetzwerke sind Communities, in denen Wissens- und Informationsaustausch gezielt gefördert, gemeinsame Ideen produziert und Innovationsvorhaben durchgeführt werden.
Während klassisches Innovationsmanagement auf systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationen innerhalb der Grenzen einer einzelnen Organisation fokussiert ist, reifen in der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft die Voraussetzungen für ein neues Innovationsparadigma. [...]
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit werden zunächst die Grundlagen des Innovationsmanagements erläutert. Im Anschluss werden Methoden und Werkzeuge vorgestellt, welche in der Unternehmenspraxis zum Einsatz kommen können. Im vierten Gliederungspunkt wird anhand von Praxisbeispielen dargelegt, wie Unternehmen mit dem Thema Innovationsmanagement umgehen. Welche Chancen und Risiken sich für Unternehmen aus dem Wandel zum Innovationsmanagement 2.0 ergeben, wird im fünften Gliederungspunkt analysiert. Bevor die Arbeit mit einen Fazit abschließt, soll mit einer kritischen Reflexion der Thematik untersucht werden, welche Bedeutung Innovations-management 2.0 im unternehmerischen Kontext heutzutage einnimmt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des Innovationsmanagements

2.1 Grundlagendefinition und Arten von Innovationen

2.2 Entwicklung vom Innovationsmanagement zum Innovationsmanagement 2.0

3 Methoden und Werkzeuge von Open Innovation

3.1 Open Innovation als Bestandteil des Innovationsmanagement 2.0

3.2 Werkzeuge von Open Innovation

4 Fallstudien für Innovationsmanagement 2.0

4.1 Open Innovation bei Henkel

4.2 Design Thinking bei der Deutschen Bank

5 Chancen und Risiken von Open Innovation

6 Schlussbetrachtung

6.1 Kritische Würdigung

6.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel vom klassischen Innovationsmanagement hin zu einem offeneren, vernetzten Paradigma, das als Innovationsmanagement 2.0 bezeichnet wird, und analysiert dabei insbesondere die Rolle und Anwendung von Open-Innovation-Strategien in der heutigen Unternehmenspraxis.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen von Innovationen sowie Innovationsmanagement 2.0
  • Methoden und Werkzeuge zur Umsetzung von Open Innovation
  • Analyse von Fallbeispielen zur praktischen Implementierung (Henkel AG, Deutsche Bank)
  • Bewertung der Chancen und Risiken bei der Öffnung von Innovationsprozessen
  • Kritische Würdigung der Bedeutung von Innovationsmanagement 2.0 im aktuellen Unternehmenskontext

Auszug aus dem Buch

4.1 Open Innovation bei Henkel

Mit einem Umsatz von 13,5 Mrd. EUR und über 50.000 Mitarbeitern ist Henkel heute einer der weltweit führenden Konzerne im Konsumgüterbereich. Herzstück des Unternehmens ist seine „Wining Culture“ und der Fokus auf Mitarbeiter und Innovationen. Eines der ersten OI-Projekte von Henkel war die Entwicklung des „Purex Complete 3-in-1 Laundry Sheets“. Das Produkt selbst, das erstmalig die drei Funktionen Waschmittel, Weichspüler und Anti-Statik kombiniert sowie der Entwicklungsprozess stellten für Henkel zwei der wichtigsten Innovationen der vergangenen Jahre dar. Während der fünfjährigen Entwicklungszeit ist das Henkel-Team nach der Definition der Produkteigenschaften eine exklusive Entwicklungspartnerschaft mit einem amerikanischen Tücherspezialisten eingegangen. Ohne die Öffnung des Innovationsprozesses hätte die Entwicklung der Tücher mehrere Jahre gedauert. Henkel hätte sich bspw. das Knowhow für die Entwicklung solcher Tücher aneignen müssen.

Die bisherigen Erfahrungen bei Henkel zeigen, dass ein erfolgreiches Management eines offenen Innovationsprozesses zwei elementare Voraussetzungen benötigt. Ein Unternehmen muss in der Lage sein, schnell potentialträchtige externe Experten oder Ideen zu identifizieren. Des Weiteren muss eine konstruktive Zusammenarbeit erfolgen, bei der alle Partner von dem transferierten Wissen und/oder der gemeinsam erarbeiteten Innovation profitieren. Das bedeutet, dass ein aktives Beziehungsmanagement betrieben werden muss, welches zum einen die Identifikation und zum anderen die Absorption externen Wissens fördert. Um wichtige externe Wissensquellen zu identifizieren und zu nutzen, werden bei Henkel entlang des Innovationsprozesses gezielt unterschiedliche Methoden eingesetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Wandel hin zu Innovationsmanagement 2.0 und definiert die Herausforderungen für Unternehmen in einer vernetzten Wissensgesellschaft.

2 Grundlagen des Innovationsmanagements: Das Kapitel erläutert den Innovationsbegriff, die verschiedenen Arten von Innovationen und die Notwendigkeit der strategischen Entwicklung hin zum Innovationsmanagement 2.0.

3 Methoden und Werkzeuge von Open Innovation: Hier werden die prozessuale Struktur von Innovationsvorhaben sowie spezifische Instrumente und Methoden für eine offene Innovationsgestaltung vorgestellt.

4 Fallstudien für Innovationsmanagement 2.0: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand von Praxisbeispielen bei Henkel und der Deutschen Bank, wie Unternehmen Innovationsprozesse durch Open Innovation und Design Thinking öffnen.

5 Chancen und Risiken von Open Innovation: Die Analyse beleuchtet die Potenziale und Wettbewerbsvorteile von Open Innovation sowie die damit verbundenen strategischen Risiken und Herausforderungen.

6 Schlussbetrachtung: Das Kapitel reflektiert die Erkenntnisse kritisch und zieht ein Fazit hinsichtlich der Bedeutung und Zukunftsperspektive von Innovationsmanagement 2.0.

Schlüsselwörter

Innovationsmanagement 2.0, Open Innovation, Innovationsprozess, Wissensnetzwerke, Crowdsourcing, Radikale Innovation, Design Thinking, Beziehungsmanagement, Wettbewerbsvorteil, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Innovationswettbewerbe, Innovationscommunities, Interdisziplinäre Teams, Innovationsstrategie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem modernen Innovationsmanagement 2.0 und der Strategie der Öffnung von Innovationsprozessen, bekannt als Open Innovation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Innovationsmanagements, die Methoden von Open Innovation, Praxisbeispiele großer Konzerne sowie eine Risiko-Chancen-Analyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Instrumente und Möglichkeiten des Innovationsmanagements 2.0 vorzustellen und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihren Innovationsprozess erfolgreich öffnen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die durch Literaturanalyse und die Untersuchung konkreter Fallstudien (Henkel und Deutsche Bank) gestützt wird.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden Methoden wie Innovationswettbewerbe, Innovationsmarktplätze, Communities und das Design-Thinking-Konzept analysiert sowie deren praktische Anwendung erläutert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Innovationsmanagement 2.0, Open Innovation, externe Wissensträger und strategische Kooperation charakterisiert.

Warum ist das Beispiel der Henkel AG für die Arbeit wichtig?

Henkel dient als erfolgreiches Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie durch Kooperationen mit externen Partnern die Entwicklung von Produktneuheiten signifikant beschleunigt werden kann.

Welche Rolle spielt Design Thinking bei der Deutschen Bank?

Die Deutsche Bank nutzt Design Thinking als innovatives Werkzeug, um durch die konsequente Einbindung des Kunden in den Entwicklungsprozess nutzerzentrierte und kreative Bankdienstleistungen zu schaffen.

Ist Open Innovation für mittelständische Unternehmen relevant?

Ja, durch moderne digitale Instrumente und Plattformen wie Innocentive haben auch mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, externes Wissen kosteneffizient in ihre Innovationsprozesse zu integrieren.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Innovationsmanagement 2.0. Modebegriff oder gelebte Wirklichkeit?
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Veranstaltung
Wissens- und Informationsmanagement
Note
1,0
Autor
Norman Albat (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
26
Katalognummer
V295216
ISBN (eBook)
9783656930600
ISBN (Buch)
9783656930617
Sprache
Deutsch
Schlagworte
innovationsmanagement modebegriff wirklichkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Norman Albat (Autor:in), 2015, Innovationsmanagement 2.0. Modebegriff oder gelebte Wirklichkeit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295216
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Leseprobe aus  26  Seiten
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