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Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung

Titel: Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung

Hausarbeit , 2012 , 19 Seiten , Note: 1,4

Autor:in: Sergej Belsch (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zurzeit gibt es in Deutschland etwa 344 anerkannte Ausbildungsberufe. Für jeden anerkannten Ausbildungsberuf gibt es eine eigene Ausbildungsordnung. Sie regelt, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse in welchem Zeitraum bis zur Prüfung vermittelt werden müssen. Dies soll sicherstellen, dass junge Leute, die einen Beruf erlernen eine einheitliche und qualifizierte Ausbildung erhalten.

Aber wie gut kennen heutzutage die Auszubildenden ihre Rechte und Pflichten und wie ernst nehmen die Ausbildungsbetriebe die Rechte und Pflichten, die in der BBiG, JArbSchG, HwO und AEVO geregelt sind? Die Gesetze im BBiG oder in dem JArbSchG dienen überwiegend zum Schutz der jungen Menschen während der Berufsausbildung. Aber was nutzen diese Gesetze, wenn die Auszubildende kaum über ihre Rechte und Pflichten informiert werden oder Angst haben ihre Rechte durchzusetzen, weil sie keine Streitigkeiten mit dem Vorgesetzten haben wollen.

Diese Arbeit soll verdeutlichen, warum die Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung so wichtig sind und was es bei einer korrekten Anwendung zu erreichen ist. Unter anderem werden dem Leser die wichtigen Paragraphen genannt, die eine große Rolle in diesem Thema spielen. In erster Linie hat diese Arbeit das Ziel, die Theorie mit der Praxis zu vergleichen, um zu schauen, welchen Einfluss die Gesetze in der Praxis haben. Außerdem dient diese Arbeit als Informationsquelle für die jungen Leute, die ihre Erstausbildung in einem Unternehmen beginnen möchten.

Laut meinen Recherchen im Internet und bei der Befragung der ehemaligen Auszubildenden (Verwandten, Bekannten und Studenten) stellte ich fest, dass die Mehrheit der Befragten überwiegend bei kleineren Betrieben unzufrieden war. Viele beklagten sich hauptsächlich über die unbezahlten Überstunden, geringe Vergütung, mangelnde Vermittlung der fachlichen und methodischen Kompetenz sowie über die schlechte Informierung über die Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung. Ferner berichten User im Internet, dass sie aus Angst sich nicht trauten während der Berufsausbildung ihre Rechte durchzusetzen, weil sie ihren Ausbildungsplatz nicht aufs Spiel setzen wollten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung / Problemstellung

2. Ausbildungsberuf und Ausbildungsordnung

3. Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal

3.1 Ausbildungsstätte

3.2 Ausbildungspersonal

3.3 Überwachung der Eignung

4. Berufsausbildungsvertrag

4.1 Vertragsparteien

4.2 Vertragsniederschrift

4.3 Eintragung des Berufsausbildungsverhältnisses

5. Ausbildungszeit

5.1 Ausbildungsdauer

5.2 Probezeit

5.3 Aufteilung der Ausbildungszeit

5.4 Urlaub

6. Rechte und Pflichten im Ausbildungsverhältnis

6.1 Ausbildungsziel

6.2 Freistellungs- und Teilnahmepflicht an Berufsschulunterricht

6.3 Bereitstellung von Ausbildungs- und Prüfungsmittel

6.4 Weisungen

6.5 Verschwiegenheitspflicht

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die gesetzlichen Rahmenbedingungen der deutschen Berufsausbildung und stellt diese der praktischen Realität gegenüber. Ziel ist es, das Verständnis für die Rechte und Pflichten von Auszubildenden zu schärfen und die Diskrepanz zwischen theoretischem gesetzlichen Schutz und betrieblicher Ausbeutungspraxis aufzuzeigen.

  • Rechtliche Grundlagen der dualen Berufsausbildung (BBiG, JArbSchG, HwO).
  • Kriterien für die Eignung von Ausbildungsbetrieben und -personal.
  • Gestaltung und Mindestinhalte des Berufsausbildungsvertrages.
  • Regelungen zu Arbeitszeit, Urlaub und Ausbildungspflichten.
  • Kritische Analyse von Ausbildungsreporten hinsichtlich Überstunden und fachfremder Tätigkeiten.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung / Problemstellung

Zurzeit gibt es in Deutschland etwa 344 anerkannte Ausbildungsberufe. Für jeden anerkannten Ausbildungsberuf gibt es eine eigene Ausbildungsordnung. Sie regelt, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse in welchem Zeitraum bis zur Prüfung vermittelt werden müssen. Dies soll sicherstellen, dass junge Leute, die einen Beruf erlernen eine einheitliche und qualifizierte Ausbildung erhalten.

Aber wie gut kennen heutzutage die Auszubildenden ihre Rechte und Pflichten und wie ernst nehmen die Ausbildungsbetriebe die Rechte und Pflichten, die in der BBiG, JArbSchG, HwO und AEVO geregelt sind? Die Gesetze im BBiG oder in dem JArbSchG dienen überwiegend zum Schutz der jungen Menschen während der Berufsausbildung. Aber was nutzen diese Gesetze, wenn die Auszubildende kaum über ihre Rechte und Pflichten informiert werden oder Angst haben ihre Rechte durchzusetzen, weil sie keine Streitigkeiten mit dem Vorgesetzten haben wollen.

Diese Arbeit soll verdeutlichen, warum die Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung so wichtig sind und was es bei einer korrekten Anwendung zu erreichen ist. Unter anderem werden dem Leser die wichtigen Paragraphen genannt, die eine große Rolle in diesem Thema spielen. In erster Linie hat diese Arbeit das Ziel, die Theorie mit der Praxis zu vergleichen, um zu schauen, welchen Einfluss die Gesetze in der Praxis haben. Außerdem dient diese Arbeit als Informationsquelle für die jungen Leute, die ihre Erstausbildung in einem Unternehmen beginnen möchten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung / Problemstellung: Diese Einleitung identifiziert die Diskrepanz zwischen dem hohen gesetzlichen Schutzstandard in Deutschland und der oft unzureichenden Informierung oder Ausbeutung von Auszubildenden in der betrieblichen Praxis.

2. Ausbildungsberuf und Ausbildungsordnung: Dieses Kapitel erläutert die Funktion der Ausbildungsordnungen als Basis für eine einheitliche Qualität und die Notwendigkeit ihrer stetigen Anpassung an wirtschaftliche Veränderungen.

3. Eignung von Ausbildungsstätte und Ausbildungspersonal: Hier wird geprüft, welche Anforderungen an Betriebe und Ausbilder gestellt werden, um einen sicheren und kompetenten Lernrahmen für Auszubildende zu gewährleisten.

4. Berufsausbildungsvertrag: Das Kapitel beschreibt die rechtlichen Grundlagen des Ausbildungsverhältnisses, einschließlich der notwendigen Vertragsparteien, Mindestinhalte und der obligatorischen Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse.

5. Ausbildungszeit: Es werden die Regelungen zu Ausbildungsdauer, Probezeit, Arbeitszeitbegrenzungen und Urlaubsansprüchen unter Berücksichtigung von Jugendschutzaspekten detailliert.

6. Rechte und Pflichten im Ausbildungsverhältnis: Hier werden die gegenseitigen Verpflichtungen wie das Ausbildungsziel, die Freistellung für Berufsschulunterricht, die Bereitstellung von Mitteln und die Verschwiegenheitspflicht erläutert.

7. Fazit: Das Fazit kritisiert die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis, indem es aufzeigt, dass trotz strenger Gesetze Missstände wie Überstunden und fachfremde Arbeiten in vielen Betrieben an der Tagesordnung sind.

Schlüsselwörter

Berufsausbildung, Ausbildungsordnung, BBiG, JArbSchG, Ausbildungsbetrieb, Ausbildungsvertrag, Ausbildungsziel, Jugendarbeitsschutz, Ausbildungsdauer, Probezeit, Überstunden, Fachfremde Arbeit, Kammern, Berufsschulunterricht, Ausbildungsqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen der Berufsausbildung in Deutschland und analysiert, inwieweit diese in der täglichen Praxis von Ausbildungsbetrieben eingehalten werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Ausbildungsordnung, die Eignungsvoraussetzungen für Betriebe, der Berufsausbildungsvertrag, rechtliche Bestimmungen zu Arbeitszeiten sowie die Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist ein Vergleich zwischen der rechtlichen Theorie und der betrieblichen Praxis, um den Einfluss der bestehenden Gesetze zu bewerten und Lücken im Schutz der Auszubildenden aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse der relevanten Gesetzestexte (BBiG, JArbSchG, HwO) sowie auf Befragungen von ehemaligen Auszubildenden und Recherchen zu Ausbildungsreporten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Ausbildungsberufe, der Eignung von Ausbildungsstätten, die vertraglichen Grundlagen, die Regelungen zur Ausbildungszeit und die spezifischen Rechte und Pflichten im Ausbildungsalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Berufsausbildung, Ausbildungsordnung, BBiG, Ausbildungsbetrieb, Ausbildungsvertrag, Jugendarbeitsschutz, Überstunden und Ausbildungsqualität.

Was ist laut der DGB-Studie das größte Problem für viele Auszubildende?

Das größte Problem ist die häufige Belastung durch unbezahlte Überstunden, fachfremde Tätigkeiten und eine mangelhafte Anleitung, was in manchen Branchen eher einer Ausbeutung als einer Ausbildung gleicht.

Welche Rolle spielen die Kammern bei der Überwachung der Ausbildungsqualität?

Die Kammern (IHK/HWK) sind zuständig für die Kontrolle der Eignung von Betrieben und Ausbildern, werden jedoch im Fazit kritisiert, da sie ihrer Überwachungspflicht oft nicht ausreichend nachkommen.

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Details

Titel
Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung
Hochschule
Hochschule Bremen  (Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Personalwirtschaft und Qualifizierung
Note
1,4
Autor
Sergej Belsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
19
Katalognummer
V295306
ISBN (eBook)
9783656931669
ISBN (Buch)
9783656931676
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalmanagement Personal Personalwirtschaft Personalqualifizierung Berufsausbildung Auszubildende
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sergej Belsch (Autor:in), 2012, Rechte und Pflichten während der Berufsausbildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295306
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Leseprobe aus  19  Seiten
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