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Die (R)evolution bei Georg Forster

Título: Die (R)evolution bei Georg Forster

Trabajo de Seminario , 2013 , 30 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Christina Kreuzwirth (Autor)

Filología alemana - Historia de la literatura, Épocas
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Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung in Georg Forsters anthropologischen Ansichten, die schließlich in seiner Politik während der Aufstände in der deutschen "Revolution" ihren Kulminationspunkt fanden.
Im Anhang ist ein Essay über die Verbindung dieses Seminars (mit Schwerpunkt auf Forster) mit der Vorlesung über Romane des 18. Jahrhunderts zu finden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Frühe Jahre

3 Jugend und Weltreise

4 Freiheit und Selbstständigkeit

5 Georg Forster als Anthropologe

6 Georg Forster in Mainz

7 Der Politiker Georg Forster

8 Georg Forster in Frankreich

9 Rezeption Georg Forsters

10 Resümee

11 Quellenverzeichnis

11.1 Primärliteratur

11.2 Sekundärliteratur

12 Modulportfolio

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leben und Wirken von Georg Forster, einer der komplexesten Persönlichkeiten des ausgehenden 18. Jahrhunderts, und analysiert seine Evolution vom Naturwissenschaftler zum politisch aktiven Akteur im Kontext der Französischen Revolution.

  • Biografische Eckpunkte und Vernetzungen in Georg Forsters Leben
  • Analyse von Forsters wissenschaftlichen und politischen Publikationen
  • Die Rolle Forsters im Kontext der Mainzer Republik und Französischen Revolution
  • Diskussion anthropologischer und philosophischer Standpunkte
  • Reflexion über die Anforderungen an Wissenschaftler und politische Akteure

Auszug aus dem Buch

Georg Forster als Anthropologe

Ein Jahr nach seiner Hochzeit publiziert Forster im „Teutschen Merkur“ 1786 „Noch etwas über Menschenrassen“, ein als fiktiver Brief an den Popularphilosophen Dr. Johann Erich Biester konzipierter Aufsatz. Tatsächlich diskutiert und kritisiert Forster in diesem die beiden Aufsätze „Bestimmung des Begriffs einer Menschenrasse“ und „Mutmaßlicher Anfang der Menschengeschichte“ von Immanuel Kant.

In diesem Aufsatz definiert Forster seine Vorstellungen von wissenschaftlichem Arbeiten, die er bereits auf der Weltreise mit Cook praktisch umsetzte. „So scheint doch der Aufklärung und dem Fortschritt in der Erkenntniß nicht gerathen zu seyn, wenn irgend eine Anlage der menschlichen Natur vernachläßigt werden sollte.“ (AA VIII, 131) Außerdem lehnt es Forster ab, „den Gegenständen die Farbe seiner Brille zu leihen.“ (AA VIII, S. 133) Im Hinblick auf den Stubengelehrten Kant, der Deutschland nie verlassen hat, definiert der weitgereiste Forster seine Anspruch an den Philosophen:

Denn Aufmerksamkeit, Beurtheilungskraft und Unpartheylichkeit sind die Erfordernisse, von welchen hier alles abhängt; diese mögen mit spekulativer Theorie verbunden seyn oder nicht. Das Geschäft des Philosophen ist es, aus einzelnen wahren Angaben die allgemeinen Begriffe zu berichtigen; und wahrlich! bey diesem Geschäfte ist Irren so möglich, wie im Augenblick des Beobachtens. (AA VIII, S. 133)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die zentrale Rolle Georg Forsters im 18. Jahrhundert dar und erläutert die Struktur der biografischen Arbeit sowie das integrierte Modulportfolio.

2 Frühe Jahre: Dieses Kapitel beschreibt Herkunft, Ausbildung durch den Vater und die prägende Russlandreise des jungen Georg Forster.

3 Jugend und Weltreise: Hier wird die Teilnahme an der Weltumsegelung mit James Cook und der daraus resultierende wissenschaftliche und philosophische Reifeprozess Forsters behandelt.

4 Freiheit und Selbstständigkeit: Das Kapitel befasst sich mit Forsters Berliner Jahren, seinen metaphysischen Überlegungen und seiner philosophischen Auseinandersetzung mit Natur und Gott.

5 Georg Forster als Anthropologe: Hier steht Forsters anthropologische Kritik an Kant und seine Ansichten zu Menschenrassen und der Gleichheit aller Menschen im Mittelpunkt.

6 Georg Forster in Mainz: Dieses Kapitel schildert Forsters berufliches Wirken als Bibliothekar in Mainz und sein privates Umfeld vor dem Hintergrund der nahenden politischen Umbrüche.

7 Der Politiker Georg Forster: Der Fokus liegt hier auf Forsters politischer Radikalisierung und seinem Beitritt zum Jakobinerklub nach dem Einmarsch französischer Truppen.

8 Georg Forster in Frankreich: Dieses Kapitel beschreibt Forsters letzte Lebensjahre in Paris, seine Enttäuschung über den Verlauf der Revolution und seinen verarmten Tod.

9 Rezeption Georg Forsters: Hier wird der ambivalente Nachhall Forsters, insbesondere geprägt durch seine Ehefrau Therese Forster und seinen Freund Soemmering, beleuchtet.

10 Resümee: Das Resümee zieht ein Fazit über die Bedeutung Forsters als Vordenker liberaler Toleranz und seine Relevanz für das 21. Jahrhundert.

Schlüsselwörter

Georg Forster, Französische Revolution, Aufklärung, Anthropologie, Mainzer Republik, Weltumsegelung, Philosophie, Freiheit, Gleichheit, Toleranz, politische Partizipation, Jakobiner, Biografie, Humanität, 18. Jahrhundert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beleuchtet das Leben des Naturwissenschaftlers, Philosophen und Politikers Georg Forster und analysiert seine Entwicklung innerhalb der gesellschaftlichen Umbrüche des 18. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören Forsters wissenschaftliche Arbeit, seine Ansichten zu Menschenrechten und Toleranz, sein politisches Engagement in der Mainzer Republik sowie die Rezeption seiner Person.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Bild dieser ambivalenten Persönlichkeit zu zeichnen und zu untersuchen, wie Forster Wissenschaft, Philosophie und konkrete Politik in seinem Leben realisierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit orientiert sich an der Biografie Georg Forsters und wählt einen chronologischen Ansatz, um seine Standpunkte anhand seiner wichtigsten Publikationen, Briefe und Reisebeschreibungen zu erschließen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Lebensphasen, von der Kindheit und Weltreise über seine Zeit als Anthropologe und Bibliothekar in Mainz bis hin zu seinem politischen Wirken in Frankreich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Aufklärung, Französische Revolution, politische Partizipation, Toleranz, Humanität und das Wirken Forsters als Vordenker in einem autoritären Umfeld geprägt.

Wie bewertet Forster die Rolle der europäischen Entdecker?

Forster kritisiert die Kolonisation und die Behandlung der Eingeborenen durch Europäer scharf; er betont, dass wissenschaftlicher Fortschritt nicht auf Kosten der Glückseligkeit ganzer Nationen erkauft werden darf.

Warum wird Forster von manchen Zeitgenossen als Vaterlandsverräter gesehen?

Dies begründet sich durch sein politisches Engagement für die Mainzer Republik und die Eingliederung in die Französische Republik, was in den Augen vieler Zeitgenossen einem Verrat an der deutschen Heimat gleichkam.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Die (R)evolution bei Georg Forster
Universidad
University of Vienna  (Germanistik)
Curso
PS Literatur im Zeitalter der Revolutionen
Calificación
1
Autor
Christina Kreuzwirth (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
30
No. de catálogo
V295414
ISBN (Ebook)
9783656931805
ISBN (Libro)
9783656931812
Idioma
Alemán
Etiqueta
deutsche Revolution Georg Forster Anthropologie POlitik Literatur
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christina Kreuzwirth (Autor), 2013, Die (R)evolution bei Georg Forster, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295414
Leer eBook
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