Der heutige Arbeitsmarkt befindet sich im Umbruch: Junge, qualifizierte Mitarbeiter sind aufgrund des demographischen Wandels zur Seltenheit geworden. Für Unternehmen wird es daher immer wichtiger, sich im Wettkampf um die besten Mitarbeiter als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.
Dieses Fachbuch zeigt, wie wichtig das Employer Branding auf dem heutigen Arbeitsmarkt ist und mit welchen Methoden Unternehmen den War for Talents für sich entscheiden. Dabei spielen der gezielte Aufbau einer Unternehmensidentität und das Herausfiltern der idealen Bewerber eine entscheidende Rolle.
Aus dem Inhalt:
Nachhaltige Unternehmenspolitik. Ein Wettbewerbsvorteil im War for Talents?
Gewinnen und Binden von High Potentials am sich wandelnden Arbeitsmarkt
Employer Branding: Notwendigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten
Personalmarketing mit Zukunft
Inhaltsverzeichnis
Christian Schmidt: Employer Branding. Notwendigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten
1 Einleitung
2 Notwendigkeit von Employer Branding
3 Aufbau einer Arbeitgebermarke
4 Fazit
Nicole Klein: Nachhaltige Unternehmenspolitik – ein Wettbewerbsvorteil im “War for Talents”?
1 Einleitung
2 Begriffserläuterungen
3 Theoretischer Hintergrund
4 Aktuelle Forschung zum Thema Arbeitgeberwahl
5 Eigene empirische Untersuchung
6 Schlussbetrachtung
Anhang A
Anhang B
Jakob Stoffel: The War for Talent. Gewinnen und Binden von High Potentials am sich wandelnden Arbeitsmarkt
Vorwort
Zusammenfassung
1 Einleitung
2 Konzeptionelle Grundlagen des Personalmanagements von High Potentials
3 Praxiskonzepte zum Gewinnen und Binden von High Potentials
4 Fazit
Nico Oertel: Employer Branding. Personalmarketing mit Zukunft
1 Einleitung
2 Bestimmung wichtiger Begrifflichkeiten
3 Der Employer Branding Prozess
4 Employer Branding in der Praxis
5 Schlussbetrachtungen
Anhang
Zielsetzung & Themen
Die Publikation untersucht die Herausforderungen des "War for Talents" im Kontext des demografischen Wandels. Das primäre Ziel ist es, Strategien und Instrumente des Employer Brandings zu analysieren, die es Unternehmen ermöglichen, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren, hochqualifizierte Talente (High Potentials) zu gewinnen und langfristig zu binden.
- Theoretische Fundierung des Employer Brandings und der Arbeitgebermarke
- Einfluss von demografischem Wandel und Globalisierung auf den Arbeitsmarkt
- Empirische Untersuchungen zur Relevanz nachhaltiger Unternehmenspolitik und persönlicher Werte bei der Arbeitgeberwahl
- Konzeptionelle Grundlagen des Talentmanagements und des Talent Relationship Managements
- Praxisbeispiele zur operativen Umsetzung von Employer Branding Strategien
Auszug aus dem Buch
3.2 Instrumente des Personalmanagement
Employer Branding beschreibt eine Anpassung von Unternehmen an den sich wandelnden Arbeitsmarkt, denn Unternehmen haben festgestellt, „dass sie ihre Attraktivität gegenüber potenziellen Arbeitnehmern systematisch ausbauen müssen“.
Die aus den Absatzmärkten bekannten Markenkonzepte werden dabei zur Markenprofilierung des Unternehmens als Arbeitgeber genutzt. Wie auch auf Absatzmärkten, „dient Markenführung dazu, positive Einstellungen und langfristige Präferenzen zu schaffen, die das Verhalten von Markenrezipienten im Sinne der ökonomischen Ziele des Unternehmens beeinflussen.“
Grundlage hierfür stellt eine Denkhaltung des Unternehmens dar. Unternehmen haben es sich zur Aufgabe gemacht, klar darzustellen, was sie bieten. Es gilt sich selbst ein Profil zu verleihen und eigene Stärken klar auszuarbeiten. Arbeitgeber müssen authentisch, zielgruppenrelevant und wettbewerbsdifferenzierend sein. Forderungen, die Unternehmen sonst an Ihre Bewerber richten, werden durch den Wandel des Arbeitsmarktes vom „Arbeitgebermarkt“ hin zum „Arbeitnehmermarkt“ zu wesentlichen Funktionen und Voraussetzungen, um zukünftig am Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein.
Ein wesentlicher Begriff, der in diesem Zusammenhang genutzt wird, ist Employee Value Proposition (EVP), ein Begriff, der sich von der aus dem Produktvertrieb bekannten Unique Value Proposition (UVP) ableitet. Es geht also darum ein Nutzenversprechen zu schaffen, aus dem klar hervorgeht, welchen Vorteil das Unternehmen für den Arbeitnehmer bieten kann.
Ausgangspunkt hierfür stellt zunächst die Situationsanalyse dar. Hierbei geht es im Wesentlichen darum, fundierte Informationsgrundlagen zu schaffen und sich somit ein Bild über die Wahrnehmung des Unternehmens in unterschiedlichen Zielgruppen zu machen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Bedeutung des Employer Brandings als unternehmensstrategische Maßnahme zur Bewältigung des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels.
2 Notwendigkeit von Employer Branding: Dieses Kapitel definiert den Begriff Employer Branding als strategischen Prozess zum Aufbau einer Arbeitgebermarke und erläutert dessen zentrale Rolle als Teilbereich der Unternehmensmarke.
3 Aufbau einer Arbeitgebermarke: Hier wird der Prozess der Arbeitgebermarkenentwicklung in sechs Phasen detailliert beschrieben, von der Analyse über die Strategieentwicklung bis hin zur operativen Umsetzung und Steuerung.
4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Employer Branding ein zeit- und gründlichkeitsintensiver Prozess ist, der konsistente Botschaften über alle Kontaktpunkte hinweg erfordert, um im "War for Talents" erfolgreich zu sein.
Schlüsselwörter
Employer Branding, War for Talents, Arbeitgebermarke, Personalmarketing, Fachkräftemangel, High Potentials, Mitarbeiterbindung, demografischer Wandel, Personalbeschaffung, Employee Value Proposition, Unternehmenskultur, Personalmanagement, Talent Relationship Management, Employer of Choice, Arbeitsmarktstrategie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Publikation grundlegend?
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen angesichts des Fachkräftemangels und demografischer Veränderungen den "War for Talents" gewinnen können, indem sie sich durch Employer Branding als attraktive Arbeitgeber positionieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Aufbau einer Arbeitgebermarke, dem strategischen Personalmarketing, der Bedeutung von Nachhaltigkeit bei der Arbeitgeberwahl und der operativen Umsetzung von Recruiting-Konzepten.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Ziel ist es, die Bedeutung unternehmensstrategischer Maßnahmen zur Bindung und Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter herauszuarbeiten und konkrete Gestaltungsmöglichkeiten für Employer Branding Konzepte aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?
Die Publikation kombiniert eine umfassende Literaturanalyse bestehender Theorien (wie Person-Organisation Fit und Signaling-Theorie) mit der Vorstellung und Auswertung aktueller Studien sowie eigenen empirischen Untersuchungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Employer Brandings, eine detaillierte Betrachtung des Markenentwicklungsprozesses sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Instrumenten der Personalbeschaffung und Mitarbeiterbindung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen gehören Employer Branding, War for Talents, Arbeitgebermarke, High Potentials, Mitarbeiterbindung und Employee Value Proposition.
Wie unterscheidet sich Employer Branding von klassischem Recruiting?
Während klassisches Recruiting transaktionsorientiert auf die Besetzung offener Vakanzen zielt, ist Employer Branding ein ganzheitlicher, strategischer Prozess zur Positionierung des Unternehmens als Marke, um langfristig Präferenzen bei Zielgruppen zu erzeugen.
Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur beim Employer Branding?
Die Unternehmenskultur bildet die Basis für die Arbeitgebermarke; sie muss authentisch nach außen kommuniziert werden und intern gelebt werden, da ein Bruch zwischen Markenversprechen und Realität das Vertrauen der Mitarbeiter nachhaltig schädigt.
- Quote paper
- Christian Schmidt (Author), Nicole Klein (Author), Jakob Stoffel (Author), Nico Oertel (Author), 2015, Employer Branding: Wie können Unternehmen den "War for Talents" gewinnen und qualifizierte Mitarbeiter binden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295494