Der Basic Jump soll als Grundlage zur Erarbeitung erster Merkmale des Jumpstyles dienen. Danach wird ein Sprungrepertoires unter Verwendung unterschiedlicher medialer Zugänge, wie Jump Tutorials, Videos oder Bilder, die Bildung einer eigenen Bewegungsvorstellung entwickelt und anschließend beurteilt. Hierbei sollen die wesentlichen Merkmale des Jumpstyles aus den Jump Tutorials erarbeitet werden, um später eigene Jumps entwickeln zu können.
Inhaltsverzeichnis
1 Thematischer Zusammenhang
1.1 Entscheidungen zum Unterrichtsvorhaben
1.1.1 Thema des Unterrichtsvorhabens
1.1.2 Inhaltsfelder des Unterrichtsvorhabens (leitend / ergänzend)
1.1.3 Pädagogische Perspektiven des Unterrichtsvorhabens (leitend / ergänzend)
1.1.4 Bewegungsfeld und Sportbereich
1.1.5 Einordnung der Unterrichtsstunde in das Unterrichtsvorhaben
1.1.6 Kompetenzerwartungen
1.2 Begründungszusammenhänge
1.2.1 Schulische Rahmenbedingungen
1.2.2 Curriculare Einbindung, Schulinterner Lehrplan und Lebensweltbezug
1.2.3 Fachdidaktische Einordnung
1.2.4 Erziehungsauftrag und individuelle Förderung
1.2.5 Bedeutung der Stunde im Unterrichtsvorhaben
2 Planung der Unterrichtsstunde
2.1 Darstellung von Entscheidungen zur Planung der Unterrichtsstunde
2.1.1 Thema der Unterrichtsstunde
2.1.2 Lernziel der Unterrichtsstunde
2.1.3 Geplanter Unterrichtsverlauf
2.2 Bedingungsanalyse und Begründungszusammenhänge
2.2.1 Lernvoraussetzungen
2.2.2 Didaktisch-methodischer Kommentar
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Das Hauptziel dieser schriftlichen Arbeit besteht in der Konzeption und Begründung einer unterrichtspraktischen Prüfung, in der Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a im Rahmen des Tanzstils Jumpstyle eigene Sprünge entwickeln und diese in Form von Tutorials medial aufbereiten, um sie für Mitschüler zugänglich zu machen.
- Entwicklung und Gestaltung eigener Jumpstyle-Choreographien in Kleingruppen.
- Erarbeitung von Ausführungs- und Gestaltungskriterien zur Qualitätssicherung.
- Mediale Dokumentation der Lernprozesse durch Video- und Text-Tutorials.
- Förderung der Bewegungsgestaltung, Methodenkompetenz und Urteilsfähigkeit.
- Binnendifferenzierung durch den Einsatz von Ideenkarten und kooperativen Lernformen.
Auszug aus dem Buch
1.2.4 Erziehungsauftrag und individuelle Förderung
Zugeordnet zum Inhaltsfeld b (Bewegungsgestaltung) unterstützt das Unterrichtsvorhaben Jumpstyle den Anspruch, den SuS die Möglichkeit zu geben „mit der Bewegung zu spielen, sich über Bewegung auszudrücken und Bewegungsideen zu gestalten“12. Jumpstyle ist eine sehr lässige Sportart, die meist in informellen Settings im Rahmen der heutigen Jugendkultur stattfindet13. Das Hochladen der eigenen Sprungfolgen ins Internet ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Im Vordergrund steht neben der Darbietung spektakulärer und witziger Sprungfolgen auch immer die individuelle Note des einzelnen Jumpers. Um diesem Faktor Rechnung zu tragen und möglichst nah an der bestehenden Jungendkultur anzuschließen, geht es in diesem Unterrichtsvorhaben insbesondere darum, eine eigene Sprungfolge zu entwerfen, als Gruppe zu gestalten und kriterienorientiert auszuwerten.
Durch das Aufnehmen der eigenen Sprünge auf Video wird nah an der Jungendkultur angeknüpft. Allerdings werden die Aufnahmen nicht ins Internet gestellt, sondern nur für die Weitergabe und ggf. Bewertung innerhalb der Klasse genutzt. Durch die Aufnahmen soll die Motivation der SuS gestärkt werden. Gleichzeitig sollen die SuS sensibel für den Umgang mit Videoaufzeichnungen gemacht werden. Durch die Einschränkung der Art des Aufnehmens (nur Lehrerkameras, keine Medien der SuS) werden von Seiten der SuS automatisch Fragen diesbezüglich aufgeworfen, die in der Klasse Diskussionsmöglichkeiten bieten. Dadurch werden die SuS angeregt, über ihre Mediennutzung zu reflektieren. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule14.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Thematischer Zusammenhang: Dieses Kapitel verortet das Unterrichtsvorhaben im lehrplanmäßigen Kontext, definiert die Inhaltsfelder und pädagogischen Perspektiven sowie die sportfachlichen Voraussetzungen für die Lerngruppe.
2 Planung der Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel beschreibt die konkrete Planung der Prüfungsstunde, legt die Lernziele fest, gliedert den Unterrichtsverlauf in Phasen und analysiert die Lernvoraussetzungen sowie didaktisch-methodische Überlegungen.
Schlüsselwörter
Jumpstyle, Bewegungsgestaltung, Schulsport, Unterrichtsvorhaben, Kleingruppenarbeit, Choreographie, Mediennutzung, Video-Tutorials, Bewegungskultur, Kooperation, Bewegungsqualität, Sportunterricht, 7. Klasse, ästhetische Erziehung, individuelle Förderung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Planung und Durchführung einer unterrichtspraktischen Prüfung im Fach Sport, bei der Schülerinnen und Schüler eigene Sprünge im Stil des Jumpstyle entwickeln.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Bereiche Bewegungsgestaltung und Tanzen, wobei der Schwerpunkt auf der kreativen Eigenleistung der Schülerinnen und Schüler sowie der medialen Dokumentation mittels Tutorials liegt.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist die Förderung der ästhetisch-gestalterischen Kompetenz der Lernenden durch eine selbstständige Erarbeitung von Bewegungselementen unter Berücksichtigung von Ausführungs- und Gestaltungskriterien.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine sportpädagogische Unterrichtsplanung, die auf den schulinternen Lehrplänen des Gymnasiums basiert und fachdidaktische Konzepte zur Erziehung durch Sport integriert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des thematischen Gesamtzusammenhangs (pädagogische Einordnung, Rahmenbedingungen) sowie eine detaillierte Ausarbeitung der Stundenplanung inklusive Bedingungsanalyse und didaktischem Kommentar.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Jumpstyle, Bewegungsgestaltung, Choreographie, mediale Dokumentation (Tutorials), Kooperation und individuelle Förderung im Schulsport.
Welche Rolle spielt die mediale Aufbereitung in diesem Projekt?
Die Schülerinnen und Schüler erstellen Video- und Text-Tutorials, um ihre selbst entwickelten Sprünge für Mitschüler nachvollziehbar zu machen, was gleichzeitig der Reflexion über den eigenen Medienumgang dient.
Wie gehen die Lernenden mit der Herausforderung um, eigene Sprünge zu erfinden?
Zur Unterstützung stehen den Gruppen sogenannte "Ideenkarten" zur Verfügung, die eine Binnendifferenzierung ermöglichen, falls Schüler bei der eigenständigen Kreation Unterstützung benötigen.
Warum wird für die abschließende Reflexion ein Dehnprogramm genutzt?
Das Dehnprogramm dient sowohl der physischen Entlastung nach der intensiven körperlichen Belastung durch Jumpstyle als auch der Etablierung eines Rituals, das zur Ruhe führt und die Reflexion der Stundenergebnisse ermöglicht.
- Quote paper
- Martina Vögele (Author), 2013, Jumpstyle im Unterricht. Entwicklung eigener Jumps mit dazugehörigen Tutorials in Kleingruppen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295578